The Witcher 3: Vorwurf des Mobbings – Director Tomaszkiewicz verlässt CD Projekt

Kommentare (9)

Nachdem eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet wurde, entschloss sich Konrad Tomaszkiewicz nun dazu, CD Projekt zu verlassen. In der Vergangenheit bekleidete Tomaszkiewicz leitende Posten bei den Arbeiten an Projekten wie "The Witcher 3: Wild Hunt" oder "Cyberpunk 2077".

The Witcher 3: Vorwurf des Mobbings – Director Tomaszkiewicz verlässt CD Projekt
Der Game-Director von "The Witcher 3: Wild Hunt" verlässt CD Projekt.

Wirklich rund lief es für die „The Witcher“-Macher des polnischen Entwicklerstudios CD Projekt in den vergangenen Monaten sicherlich nicht.

Zum einen sorgten die technisch wie spielerisch enttäuschenden Konsolen-Versionen des Rollenspiels „Cyberpunk 2077“ dafür, dass CD Projekts guter Ruf doch gehörig beschädigt wurde. Darüber hinaus kam es beim Studio zu internen Untersuchungen, da vereinzelten führenden Köpfen Mobbing am Arbeitsplatz und ähnliche Vergehen zur Last gelegt wurden. Auch Konrad Tomaszkiewicz, der Game-Director von „The Witcher 3: Wild Hunt“, sah sich mit Vorwürfen dieser Art konfrontiert.

Tomaszkiewicz von den Vorwürfen freigesprochen

Wie GamesIndustry.biz berichtet, sollen sich die Vorwürfe gegen Konrad Tomaszkiewicz im Rahmen einer entsprechenden Untersuchung nicht erhärtet haben. Ganz im Gegenteil: Der Game-Director von „The Witcher 3: Wild Hunt“ wurde von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen freigesprochen. Trotz allem entschloss sich Tomaszkiewicz laut eigenen Angaben dazu, CD Projekt zu verlassen, da er verhindern möchte, dass sich die Menschen, die mit ihm zusammenarbeiten, unwohl fühlen.

Zum Thema: CD Projekt RED: Neue Firmenstrategie enthüllt – Spätere Enthüllungen, mehrere AAA-Projekte, bessere Arbeitsbedingungen

Gleichzeitig entschuldigte er sich für die entstandenen Umstände. Konrad Tomaszkiewicz gehört zu den bekanntesten Köpfen von CD Projekt und arbeitete in der Vergangenheit nicht nur an „The Witcher 3: Wild Hunt“. Auch in die Entwicklung der ersten beiden Abenteuer von Geralt war er maßgeblich involviert.

Bei den Arbeiten am Ende 2020 veröffentlichten „Cyberpunk 2077“ hingegen bekleidete er den Posten des zweiten Directors und leitete die Produktion des Rollenspiels.

Quelle: GamesIndustry.biz

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Kommentare

  1. TemerischerWolf sagt:

    Ach sch...

  2. Evermore sagt:

    Ich würde mal langsam aber sicher davon ausgehen das es mit der Firma Bergab ab.

  3. Kintaro Oe sagt:

    Kann man den Laden ja bald dicht machen...

    Gruß

  4. ras sagt:

    Immer das Selbe.
    Vorwurf,unschuldig,geht trotzdem.

  5. Argonar sagt:

    Da hat wieder mal ein Schneeflockerl seinen Willen durchgesetzt. Good Job.

  6. xjohndoex86 sagt:

    Vom Paulus zum Sa*lus. Hoffe, dass CPR da wieder rauskommt aus den Negativschlagzeilen.

  7. Hideo Kojima sagt:

    @ras
    Ganz ehrlich, wer würde denn nicht gehen.
    Da ist ein Team was Anschuldigungen erhebt und wir gehen jetzt mal davon aus von einer Person,die aber nicht stimmt.

    Natürlich würde ich ebenfalls nicht da bleiben.
    Aber das ist doch das Problem in unsrer Gesellschaft.
    Kommt eine Frau und sagt XY hat mich bedrängt etc, ja dann versuch mal Deine Unschuld zu beweisen.
    Auch wenn Du es nicht warst, der Gedanke und die Unsicherheit der Leute um Dich herum, bleibt für immer.

    Es gibt so viele unschuldige Männerx die von Frauen zerstört wurden, die nix gemacht haben.
    Aber du kannst es nicht beweisen.
    Und meist glaubt man den Schwachen.

    Nur um fair zu sein, es gibt natürlich auch umgekehrte Fälle und schlimme Männer etc, ist keine Einbahnstraße.

    Aber hier zu sagen, böser Entwickler etc ist engstirnig und unüberlegt.

  8. Argonar sagt:

    @Hideo Kojima
    Ich würds eher verstehen, wenn die Person gehen würde, welche die haltlosen Anschuldigungen gemacht hat. Ich stell mir die Situation danach sehr unangenehm vor. Aber hey, jedem das Seine.

  9. Squall Leonhart sagt:

    Ich würde mich freuen wenn der Mann bald ein neues Studio findet. Der könnte neue eine gute Verstärkung für Sony Bend Studio sein. Der Mann hat jedenfalls Kreativität.