PS5: Gewinnschwelle in Kürze erreicht und Umsatzverteilung ändert sich

Kommentare (23)

Die PS5 erreicht in Kürze die Gewinnschwelle, wie Sonys Jim Ryan prognostiziert. Erste Profite werden voraussichtlich in den kommenden Monaten eingefahren.

PS5: Gewinnschwelle in Kürze erreicht und Umsatzverteilung ändert sich
Momentan wird die PS5 mit Verlust verkauft.

Die im vergangenen Jahr veröffentlichte PS5 wird nach wie vor mit Verlust verkauft. Doch Sony glaubt, dass die Gewinnschwelle schon in den kommenden Wochen erreicht werden kann, zumindest im Fall der Standard-Edition mit Disk-Laufwerk, die mit rund 500 Euro zu Buche schlägt. 100 Euro weniger kostet die Digital Edition der PS5.

In den kommenden Monaten profitabel

Während einer Investor Relations-Veranstaltung betonte der SIE-Präsident und CEO Jim Ryan, dass der Warenwert der PS5 im Juni dem durchschnittlichen Großhandelspreis entsprechen wird, bevor die Hardware in den folgenden Monaten profitabel wird.

„Ein weiterer Bereich, auf den wir uns konzentriert haben, ist die Wirtschaftlichkeit unserer Konsole“, so seine Worte. „Ich freue mich, sagen zu können, dass die PS5-Standard-Edition ab der Produktion im nächsten Monat die Gewinnschwelle erreichen wird. Und von da an gehen wir davon aus, dass sie schrittweise immer profitabler wird.“

Laut Ryan macht die Standard Edition der PS5 „den allergrößten Teil der Verkäufe aus“. Und das PlayStation-Oberhaupt glaubt nicht daran, dass sich an dieser Situation in absehbarer Zeit etwas ändern wird. „Aber wir erwarten, dass im Laufe der Zeit, wenn wir uns weiter in den Zyklus der PS5 hineinbewegen, der Anteil der digitalen Edition leicht ansteigen wird, aber nicht signifikant“, so Ryan, ohne näher auf die weitere Planung der Produktionsanteile einzugehen.

Erwähnenswert ist es, dass Besitzer der digitalen PS5-Edition zwischen der Markteinführung Ende 2020 und März 2021 acht Prozent mehr für vollständige Spiele und DLC ausgaben als Besitzer der PS5-Standard-Edition, was laut Ryan etwas mehr als von Sony erwartet war.

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Software und Services immer relevanter: Ebenfalls betonte Ryan, dass die Bedeutung der Konsolen bei der Umsatzverteilung abnimmt, da Software, Services und Peripheriegeräte nun den Großteil des Umsatzes von SIE ausmachen. Konsolen brachten im Geschäftsjahr 2020 nur noch 20 Prozent des Umsatzes des Unternehmens ein, verglichen mit 48 Prozent im Geschäftsjahr 2013.

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Kommentare

  1. Christian1_9_7_8 sagt:

    Hat sich die Frage auch geklärt, das man mit Konsolen kein Geld verdient…bzw. nur zusetzt..

  2. Saleen sagt:

    Gut gemacht, Sony! 🙂

  3. Juan sagt:

    Jetzt kommt hier aber ein Sony Artikel nach dem anderen^^

  4. Christian1_9_7_8 sagt:

    Warte nur noch auf den Satz, alles auf Kosten der Käufer, da nur billig Innereien verbaut wurden..

  5. Juan sagt:

    Der Grund das sie so früh an die Gewinnschwelle kommen ist aber das mehr PS5 produziert und verkauft werden als es bei der überaus erfolgreichen PS4 der Fall war, wissen einige nicht, ist aber so.

  6. Knoblauch1985 sagt:

    Das wird dem Z0RN aber nicht schmecken...dieser rothaarige kack Wurst.

  7. Horst sagt:

    Oha, doch schon so rasch? Das wundert mich, aber gut für Sony.
    @Christian: Hahahaha, lass die Leute reden 😉 **Ärzte-Song aufdreh**

  8. Saladfingers92 sagt:

    @Juan ich versteh deine Aussage nicht wirklich. Sony optimiert einfach den Prozess zur Herstellung und durch die bessere Verfügbarkeit der chips usw. Bei der ps4 waren die Stückzahlen schon so riesig dass man bei der ps5 wohl kaum mehr mengen Rabatt bekommt.
    Also wenn eine ps5 in der Herstellung momentan 550 euro kostet wird es in den kommenden Monaten auf z.b. 450 euro gesenkt werden können durch die Optimierungen. Das hat nichts mit der verkauften anzahl der Konsolen direkt zu tun.

  9. Juan sagt:

    Ich denke schon das aufgrund der hohen bestellungen von Sony der Preis enorm gedrückt wurde...

  10. SlimFisher sagt:

    @Saladfingers92 höhere Produktsmengen können aber die Stückkosten drücken... wenn die Fixkosten nicht von der Stückmenge abhängig sind. Klar, Optimierung der Produktion ist natürlich auch ein Mittel, um die Kosten zu senken aber auch die Menge ist eine Stellschraube.

  11. Awaken sagt:

    anscheinend ist das ding so billig, dass es sofort profitabel wurde, pro ist bereits im anmarsch und verkürzter zyklus beschlossene sache, tolle melkmaschine

  12. Saladfingers92 sagt:

    @SlimFisher natürlich würde die stückzahl etwas ausmachen wenn wir hier drüber reden von einem RIESEN unterschied zur ps4. Aber bei der ps4 waren die Stückzahlen schon so gigantisch dass es bei der ps5 jetzt wohl kaum sehr viel mehr ist. Klar die ps5 verkauft sich noch besser, aber wie gesagt glaub kaum dass man bei solchen Mengen noch groß etwas raus handeln kann. Da werden die Komponenten hersteller schon sehr knapp kalkuliert haben dass man nur paar euro oder cent pro Bauteil gewinn macht.

  13. Crysis sagt:

    Ich bin auch recht überrascht, das man bereits jetzt davon ausgeht schon die nächsten Monate Gewinn mit dem verkauf der PS5 erzielen zu können. Eventuell hat Sony ja bereits den Herstellern zugesichert 100 Million Stückzahlen von dieser und jener Komponente zu bestellen und dadurch den Preis entsprechend etwas reduziert. Die ersten 100 Million PS5 Konsolen dürften auch problemlos in wenigen Minuten ausverkauft sein, sowie sie in den Handel kommen.

  14. BeNdeR__DE sagt:

    Da sieht man es, die konsolenumsätze sind rückläufig, dafür boomt der bereich services. Hardware ist halt nicht mehr zeitgemäß, abo dienste sind auf dem vormarsch. Irgendwann wird man nur noch seinen Controller mit dem fernseher verbinden und die playstation app starten - ist zudem auch deutlich umweltschonender

  15. Tag Team sagt:

    @Saladfingers92
    "Also wenn eine ps5 in der Herstellung momentan 550 euro kostet wird es in den kommenden Monaten auf z.b. 450 euro gesenkt werden können durch die Optimierungen. Das hat nichts mit der verkauften anzahl der Konsolen direkt zu tun."

    Das hat hauptsächlich mit der hohen Verkaufszahl zu tun. Mit jeder verkauften Einheit sinken die Gesamtkosten je Produkt. Google mal nach Grenzkosten und Fixkostendegression. Daher ist der Verkauf eines Produkts maßgeblich an einer hohen Verkaufszahl geknüpft.

  16. Tag Team sagt:

    Edit: Daher ist der ERFOLG eines Produkts maßgeblich an einer hohen Verkaufszahl geknüpft.

  17. Tag Team sagt:

    @BeNdeR__DE
    "Irgendwann wird man nur noch seinen Controller mit dem fernseher verbinden und die playstation app starten - ist zudem auch deutlich umweltschonender"

    ja, irgendwann auf jeden Fall, aber nicht mehr in diesem und nächstem Jahrzehnt. Umweltschonender bezweifele ich ganz stark. Die riesigen Serverplantagen verschlingen unfassbar viel Energie. Darüber hinaus verbraucht das Streaming von Games immense Daten, was zu einer Verbesserung des Internets nach sich zieht. All das geht auf Kosten der Umwelt. Ehrlich gesagt sehe ich gerade die hohen Datenmengen als das Hauptproblem im Bereich Game Streaming, welches noch zu einem riesigen Problem führen wird.

  18. Crysis sagt:

    @BeNdeR__DE, denke auch das dies die Zukunft sein wird, aber Aktuell eher noch unvorstellbar, es sei den Phil Spencer hat nicht nur heiße Luft von sich gelassen, als er sagte, das dieses Jahr noch ein Stick erscheinen wird, mit dem man die Spiele aus dem GP am TV streamen kann. Sollte MS das ganze gelingen, wird Sony da definitiv mitziehen.

  19. Crysis sagt:

    @Tag Team

    Kann dir da nur zustimmen!!!

  20. Christian1_9_7_8 sagt:

    @ Tag Team so ist es, man braucht sich nur den Flächendeckenden Breitband Ausbau in Good old Germany anschauen..Wie Unsere Angelika schon sagte..,Internet ist für uns noch Neuland‘

  21. Tag Team sagt:

    Überhaupt verstehe ich den Vorstoß nicht, wieso man Konsolen absetzen sollte. Dieselbe Hardware ist in einem riesigen Server vorhanden. Man hat Hardwaretechnisch somit überhaupt nichts gewonnen. Das einzige sind die Kosten für Forschung & Entwicklung und Produktion sowie Vertrieb welche eingespart werden. Natürlich sind das hohe Kosten. Aber im Gegenzug betreibt man wie gesagt riesige Serverplantagen, dessen Risiko auszufallen viel höher sind als wenn man Konsolen herstellt und verkauft. Ich weiß nicht allgemein finde ich in Sachen Risikomanagement solche Serverplantagen viel risikoreicher. Oder sehe ich das falsch?

  22. big ed@w sagt:

    @Juan
    Die höheren Produktionszahlen der ps5 spielen in diesem Falle keine Rolle.
    Insbesondere in einer Situation der Verknappung nicht,wo alles ohnehin teurer wird
    und allgemein weil die Richtlinie in etwa 25% Kostenersparnis bei verzehnfachung der Produktion sein sollte.Wenn die Produktion nur um 10% anstatt um 1000% steigt ist die Ersparnis vermutlich auch 99% geringer.
    Bedenkt den den massiven Anstieg der Ölpreise etc ist auch keine Ersparnis zu erwarten.
    Dh es hat was mit Optimierung bei der Produktion zu tun(schneller,weniger Ausschuss)
    oder man will ab nächsten Monat anfangen die Seitenteile verkaufen und rechnet diese mit ein.

  23. TomCat24 sagt:

    Wieso gibt es die Diskussion . Die PS5 sollte FT in der Standard Ausführung an Tag 1 ca. 6.30 USD Gewinn bringen . Dann kam Corona und die internationalen Transportkosten stiegen . Da wurde der Minigewinn gefressen . Kosten sind immer noch hoch aber sinken langsam wieder und auch die verbaute Hardware wird mit dem Alter günstiger . Da ist das überschreiten der Gewinnschwelle eigentlich doch natürlich ?