Dead Space: Remake ohne Mikrotransaktionen + weitere Details enthüllt

Kommentare (24)

Mittlerweile ist es offiziell: Electronic Arts bringt sein gefeiertes "Dead Space"-Franchise zurück. In einem aktuellen Interview versichern die Entwickler, dass sich vergangene Fehler im Remake nicht wiederholen sollen.

Dead Space: Remake ohne Mikrotransaktionen + weitere Details enthüllt
Das "Dead Space"-Remake befindet sich unter anderem für PS5 in Entwicklung.

Nach zahlreichen Spekulationen kündigte Electronic Arts gestern Abend offiziell ein Remake zum ersten Teil seiner beliebten „Dead Space“-Reihe an. In einer Pressemitteilung zum Comeback des Franchise und einem Interview mit den Kollegen von IGN veröffentlichte der Publisher weitere Informationen zum Game.

Dead Space: Remake soll aus Fehlern der Vergangenheit lernen

Bereits vor der offiziellen Ankündigung des Titels hatte IGN die Möglichkeit, mit Phil Ducharme, dem Senior Producer des Horrorspiels, zu sprechen. Dieser versichert, dass das Team von EA Motive („Star Wars: Squadrons“) aus den „vergangenen Fehltritten“ der Marke gelernt habe und deshalb nicht nach Wegen suchen würde, „um zusätzliches Geld aus den Spielern herauszupressen.“

Mit anderen Worten: Anders als noch in „Dead Space 3“ soll es im Remake keinerlei Mikrotransaktionen geben. Ducharme stellte anschließend nochmal klar, dass deren Integration in vorherige Spiele der Reihe ein Fehler gewesen sei, weshalb die Entwickler das Spiel so entwerfen, dass „niemals“ Mikrotransaktionen hinzugefügt werden.

Stattdessen fokussiere sich das Team vielmehr darauf, Wege zu finden, um das Original hinsichtlich der Story, der Charaktere und des Gameplays zu modernisieren: „Wir schauen uns an, was man nehmen und in das erste Spiel von einem zukünftigen Standpunkt aus neu einbauen kann.“

Laut Ducharme sei es für EA Motive absolut klar, dass die Geschichte des Originals das Fundament für das kommende Remake bilde. Dennoch suchen die Macher nach Möglichkeiten, um eventuell „Verbesserungen an dieser Story“ vornehmen zu können. Hierbei solle es sich nicht um Verbesserungen handeln, da etwas im Original nicht funktioniert habe, sondern eher wegen dem, „was danach kam“ und was sich nun gut integrieren ließe.

Das Team sei sich des Umstandes bewusst, dass nicht nur alte „Dead Space“-Fans, sondern auch eine ganz neue Spielergeneration das Remake spielen werde. Aus diesem Grund wollen die Verantwortlichen die Gelegenheit nutzen, um „die Spielerbasis durch Zugänglichkeitsoptionen zu erweitern, die vorher nicht vorhanden waren.“

„Dead Space“ wird mit der Frostbite-Engine von Grund auf neu entwickelt, die es EA Motive ermöglichen würde, den Horror und die Immersion mittels Next-Gen-Grafik, überarbeitetem Sound sowie Gameplay-Mechaniken auf ein neues Niveau für das Franchise zu heben. Das Entwicklerstudio sei leidenschaftlich bei der Sache und betrachte das Remake laut Duchmare als „Liebeserklärung an die Reihe“.

Zum Thema: Dead Space: Remake nach dem Vorbild von Resident Evil? – Gerücht

Bereits früh in der Entwicklung hätten die Macher darüber hinaus passionierte Fans ins Boot geholt, um das Horrorspiel in einer Art zu modernisieren, die Anhänger des Franchise zufriedenstellen werde. Mit diesem Feedback sowie den eigenen Einfällen des Teams wurden letztendlich Story, Charaktere und das Gameplay verbessert. An der grundlegenden Geschichte ändert sich jedoch nichts, denn noch immer werden Spieler in der Rolle von Isaac Clarke auf das Planetenabbau-Schiff USG Ishimura gelangen, dessen Crew brutal abgeschlachtet wurde.

Das Remake von „Dead Space“ befindet sich bei EA Motive in Entwicklung und soll für PlayStation 5, Xbox Series X|S und den PC erscheinen. Ein Veröffentlichungszeitraum ist gegenwärtig noch nicht bekannt.

Freut ihr euch auf das „Dead Space“-Remake?

Weitere Meldungen zu .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. Nahtanoj sagt:

    Ich freu mich drauf. Schade das es bis zum Release wohl noch länger dauern wird

  2. TheEagle sagt:

    Was heißt ein Fehler, in Dead Space 3 das ich auch geliebt habe und mit meinen Freund damals durchgespielt habe ( Coop ), wusste ich vom InGame Shop nichts bis ich es auf einer Seite gelesen habe.

  3. Sveninho sagt:

    Twinkle twinkle little star....Muss heute noch an das grandiose Intro denken.
    Freue mich sehr drauf. Bin auch mal gespannt wie dieses andere 'Dead Space like' wird. Hoffentlich erscheinen nicht beide im selben Monat.

  4. TemerischerWolf sagt:

    Sehr schön! 🙂

  5. Dave1981 sagt:

    Ich hoffe es dauert nicht mehr lange, ich kann es kaum erwarten ^^

  6. Sakai sagt:

    Das hört sich sehr gut an.

  7. Seven Eleven sagt:

    Neues Futter für meine Box

  8. consoleplayer sagt:

    TheEagle
    Wie waren die MT damals eingebunden? Rein kosmetisch?

  9. RoyceRoyal sagt:

    Vermutlich GOTY, wann es auch erscheint.

  10. Saowart-Chan sagt:

    @consoleplayer

    Mit Anzügen, die bestimmte Effekte hatten und mit Speziellen Waffen! :3

  11. El Chefè sagt:

    Hab es damals drei Mal hintereinander für die Platin gespielt. Danach brauchte ich eine Pause, das war ein Erlebnis voller Terror, Panik und Stress. Am geilsten war die Stelle mit dem “Regenerator” oder wie der Heinrich hieß. Die Außeneinsätze waren immer begleitet von geiler Akustik. Kann es kaum erwarten alles in 3D Audio zu hören.

  12. consoleplayer sagt:

    Saowart
    Haben die MT also das Spiel "verbessert"?

  13. TheEagle sagt:

    @consoleplayer
    Den Ingameshop habe ich nie gesehen, falls es da außer Materialen gibt wie zB Blaupausen für spezielle Waffen und Rüstungen ist das eh schon God Mode, also damit wird das Spiel leichter, das ist aber nicht der Sinn von Dead Space. Das Spiel wird bei mir direkt in der höchsten Schwierigkeit gestartet, so bekommt man das beste Erlebnis. Hattest du nicht den GP Ultimate ? Da sind doch fast alle EA Spiele drin, würde an deiner Stelle direkt mit dem ersten Teil anfangen, glaub mir, dass Spiel ist immer noch Mega, bombastischer Story und sehr guten Charaktere. Das Remake kannst du danach immer noch spielen, dauert eh bis es kommt. Ach ja, meine Empfehlung, spiele es defintiv in der höchsten Schwierigkeit.

  14. Saowart-Chan sagt:

    @consoleplayer

    Ne? xD
    Ausser du magst es, wenn ein Spiel dadurch sehr leicht wird! ^^

  15. consoleplayer sagt:

    TheEagle
    Ich werde auf das Remake warten. Nächste Woche kommen ja der Flugsimulator und The Ascent, daher fange ich jetzt nichts Neues mehr an. 😉

    Saowart
    Ok, danke für die Info. Dann verstehe ich die Aussage mit den "vergangenen Fehltritten" nicht, wenn man die MT eh in keinster Weise brauchte.

  16. TheEagle sagt:

    @console
    oh ja, auf The Ascent bin ich auch gespannt, sieht ziemlich gut aus. Flight Simulator ist sowieso ein technisches Meisterwerk, bin aber echt gespannt wie es mit der Performance aussieht.

  17. TheEagle sagt:

    @consoleplayer Es gibt schon erstes Gameplay von der Series S Version, wenn das kein Fake ist dann ist das schon beeindruckend das es so gut läuft auf einem 270€ Hardware.

  18. consoleplayer sagt:

    TheEagle
    Habs mir gerade angesehen, schon sehr stark. Mal sehen wie die Series X Version aussehen wird. Der Flugsimulator wird eine optische Granate.

  19. Horst sagt:

    Schon traurig, wenn man extra hervorheben und damit werben muss, dass man keine Mikrotransaktionen hat... >_> Was ist nur aus dem Gaming geworden... **seufz**

  20. TheEagle sagt:

    consoleplayer wird ? naja ist doch schon ne Granate auf dem PC 🙂 Mal sehen wie es auch mit der Steuerung wird

  21. TheEagle sagt:

    @Horst Was soll daran traurig sein, die Gamer Community ist doch ein haufen von heulenden Kinder, die Mikrotransaktionen in Dead Space 3 hat man nie aber wirklich nie gebraucht, viele haben es nicht mal gecheckt das es eins gibt.

    Zum Thema Mikrotransaktionen.

    Dank dieser Mechanik, blüht Dead Space, Mass Effect oder Dragon Age wieder auf, denn EA hat mit Fifa, Sims, Mobile Spiele und natürlich Apex Legends wirklich Mikrotransaktionenen mit dem Sie monatlich Geld schaufeln und somit einen Polster für AAA SinglePlayer Spiele haben. Denn aktuell sind AAA Spiele immer ein Risiko für Unternehmen mit wenig Polster im Rücken. Ist einfach die Realität wenn man sich anschaut wie Sich Spiele mit hohem Budget verkauft haben, Dead Space war ein Meisterwerk und hat sich schleppend verkauft, Alien Isolation war finanziell leider kein Erfolg.

  22. xjohndoex86 sagt:

    Als "passionierte Fan" hätte EA nur eins von mir gesehen: 'nen richtig fetten St*nkefinger. Zumal die MTs in DS3 ein Witz waren. Erstens wirklich in der allerletzten Option versteckt und Zweitens gab es mehr als genug Komponenten zu finden. Habe den Aufriss darum nie verstanden. Sollten lieber erwähnen, wie EA Visceral von ihrer eigentlichen Vision abgehalten haben. Aber das blüht euch auch noch, Freunde...

  23. freedonnaad sagt:

    Ich hoffe doch wirklich, dass das Spiel eine souls like Spielmechanik bekommt. Das wäre ein absolutes Highlight und würde die ohnehin schon knackigen kämpfe aus dem ersten Teil noch besser werden lassen.

  24. TheEagle sagt:

    @xjohndoex86 Die Antwort ist ganz einfach : kosten sehr hoch für eine entwicklung und verkaufszahlen eher niedrig. Das solltest du nicht EA fragen sondern der Gamingcommunity, die Milliarden in Fortnite und mobile Spiele stecken und viele AAA Produkte nur mit viel glück noch in grüne Zahlen kommen. Ich habe oben schon geschrieben warum EA wieder ran geht und sich wieder in AAA wagt.