Xbox: Microsofts Exklusivspiele sollen die Konkurrenz nicht kopieren

Kommentare (463)

Das Xbox-Oberhaupt Phil Spencer hat einige weitere Worte zu der eigenen Philosophie für die Xbox-Exklusivspiele verloren. Demnach möchte man die Konkurrenz nicht kopieren und sich stattdessen einen eigenen Platz in der Branche sichern.

Xbox: Microsofts Exklusivspiele sollen die Konkurrenz nicht kopieren

Mit „Halo: Infinite“, „Senua’s Saga: Hellblade II“, „Starfield“, „Avowed“, „Forza Horizon 5“ und „Fable“ befinden sich bereits einige kommende exklusive First-Party-Spiele seitens Microsoft für die Xbox-Konsolen und den PC in Entwicklung. Dahingegen werden sich PlayStation-Spieler auf „Horizon: Forbidden West“, „God of War: Ragnarok“, „Gran Turismo 6“ und weitere Spiele von Sony Interactive Entertainment freuen können.

Viel Zukunftspotential

Im letzten Jahrzehnt haben sich vor allem die Japaner mit hochqualitativen Singleplayer-Abenteuern bei den Spielern und Kritikern einen Namen gemacht, während Microsofts Auswahl an First-Party-Titeln in der letzten Generation nicht immer vollends überzeugen konnten. Allerdings haben sich die Redmonder mit Ninja Theory, inXile Entertainment, Obsidian Entertainment, Double Fine, Playground Games und vor allem Bethesda Softworks einige erfahrene und namhafte Entwickler ins eigene Haus geholt, um die Qualität der Exklusivtitel in den kommenden Jahren zu steigern.

In einem aktuellen Interview mit Gamesradar sprach Xbox-Oberhaupt Phil Spencer über die eigenen Ziele für die Entwicklungen. Dabei möchte man Sonys Angang nicht kopieren, sondern sich stattdessen auf einen eigenen Weg konzentrieren.

„Unsere Strategie ist es nicht, einfach wie jemand anderes zu sein. Ich werde manchmal gefragt: ‚Wo ist eure Version von diesem oder diesem Spiel?‘ Ich bin bereits seit einer langen Zeit in dieser Industrie, ich habe eine Menge Respekt für die Entwickler auf allen Plattformen und ich kenne sehr viele von ihnen. Aber es ist gut, wenn wir etwas anderes als andere Plattformen machen.

Wir befinden uns nicht in dem Geschäft, in dem wir nur versuchen eine grüne Version der blauen oder roten Plattform eines anderen zu erschaffen. Das ist kein Beispiel an Kreativität, das ich in der Spieleindustrie sehen möchte.“

Auch interessant: Xbox Game Pass – Auch für PS5 und Switch? Phil Spencer im Interview

Letzten Endes sollten Xbox-Exklusivspiele auch eine andere Art an Spielerschaft ansprechen, als die Konkurrenzprodukte von Sony Interactive Entertainment und Nintendo. Inwiefern die Microsoft Studios diese Vorgabe umsetzen, werden wir in den nächsten Monaten und Jahren zu sehen bekommen. Eine starke Konkurrenz sollte immer auch für bessere Resultate sorgen.

Quelle: Gamesradar (via WCCFtech)

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Kommentare

  1. consoleplayer sagt:

    Waltero_PES
    Spiel doch den Flugsimulator oder sea of thieves - a pirate's life bis Psychonauts 2 nächste Woche kommt. ^^ Ansonsten bekommst du in ein paar Monaten noch FH5 und Halo von MS. 😉

  2. Waltero_PES sagt:

    consoleplayer:
    Deine Liste enthält wenig, was mich interessiert. Psychonauts 2 und FH5 würde ich mir wohl mal anschauen. The Ascent fand ich spannend und demnächst 12 Minutes. Das sind aber auch nur Indies.

  3. Yago sagt:

    @consoleplayer

    Hab ich gemacht.

    Finde Gears mit der Art von "Open World" nicht gut, das passte nicht wirklich.

    Bei Halo hab ich auch bisschen Sorge mit der Open World... Mal sehen.

  4. consoleplayer sagt:

    Waltero_PES
    Etwas älteres nachholen? Quantum Break von Remedy hat eine spannende Story.

    Yago
    Sehe ich auch so. Gears ist für mich ein klassisches Schlauchlevel-Game. Bei Halo könnte es spannender sein, eben den Ring frei zu erkunden. Da gäbe es viele spannende Möglichkeiten. Etwas unsicher bin da aber auch. Mal sehen wie es umgesetzt wird.

  5. Playstationfreak76 sagt:

    consoleplayer
    Ja habe die Strategie von Ms mitgekriegt.
    Und sie bringen immer noch keine exklusive Games mehr für ihre Hardware (xbox) das war bei der Xbox 360 noch anders. Deswegen werden sie auch niemals mehr die Verkaufszahlen der 360 erreichen!!!
    Weil sie alles auch für den Pc bringen. Ein großer Fehler von MS!!!

  6. consoleplayer sagt:

    freak
    "Deswegen werden sie auch niemals mehr die Verkaufszahlen der 360 erreichen!!!"
    Das meine ich doch gerade. Ihr Ziel ist es ja logischerweise nicht mehr so viele Konsolen bzw. Spiele wie möglich zu verkaufen. Die neue Strategie hat das Ziel möglichst viele Spieler (GP Abonnenten) zu erreichen und sich nicht nur an eine Konsole zu binden.

  7. Waltero_PES sagt:

    Weil sie nur die Nummer 3 am Konsolenmarkt sind und sich das auf Sicht auch nicht ändern lässt.

  8. consoleplayer sagt:

    Nummer 3 am Konsolenmarkt und Nummer 1 am Gamingmarkt auf Sicht.

  9. TheEagle sagt:

    @Waltero_PES
    Toller vergleich, Geräte mit WindowsOS/Windows Store/GP = über ne Milliarde
    Mit GP pushen Sie automatisch auch den Store und GP auf den Rechnern weltweit.
    XCloud ist erst noch in der Beta, auch dieser wird auf allen Handys, Tablets, Sticks, SmartTV&Co verfügbar sein. Ich als Steam Fan auf dem PC nutze fast nur noch GP und langsam mehr den Windows Store und dieser Effekt wird auch bei vielen anderen kommen. Wenn du ausschließlich nur noch Konsolenverkäufe in den Vordergrund stellst, dann hat das einfach null Aussagekraft und in Zukunft wird man die verkäufe der Konsolen null aufmerksamkeit schenken. Wieviele Geräte hat Netflix, Amazon und Disney+ eigentlich verkauft ?

  10. consoleplayer sagt:

    "Wenn du ausschließlich nur noch Konsolenverkäufe in den Vordergrund stellst, dann hat das einfach null Aussagekraft und in Zukunft wird man die verkäufe der Konsolen null aufmerksamkeit schenken."
    Die Branche ändert sich und Sony wird auch nicht in alle Ewigkeiten sämtliche Bemühungen in die Maximierung der Konsolenverkäufe stecken, wie im Moment.

  11. TheEagle sagt:

    @consoleplayer Genau so ist es.

  12. Dracus242 sagt:

    Dann muss man sich aber so langsam fragen warum sie bei 23 Mio. Abonnenten rumkrebsen. Immerhin decken sie einen potientiellen Markt mit Milliarden Endgeräten ab. Eigentlich müsste er doch weggehen wie warme Semmeln vorallem so wie sie ihn im Moment verramschen. Also ich finde da 23 Mio. Abonnenten eher eine schwache Zahl und nicht wirklich beeindruckend.

  13. consoleplayer sagt:

    April 2020 waren es noch 10 Mio Abonnenten. Ich denke, dass MS durchaus zufrieden sein kann mit der Entwicklung. Gerade wenn man sieht, wie viele Gamer an den alten Zeiten (Disc statt digital, klassischer Kauf statt Abo) noch hängen.

    PS Now hat zum Vergleich ca. 2 Mio Abonnenten, glaub ich.

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