PS4 & PS5: „Wir lieben japanische Spiele“ – Sony investiert weiter in japanische Studios

Kommentare (68)

Wie Herman Hulst in einem aktuellen Interview versicherte, sieht Sony Interactive Entertainment in japanischen Spielen einen wichtigen Teil der eigenen Identität. Folgerichtig möchte das Unternehmen auch weiterhin in Studios und Titel aus Nippon investieren.

PS4 & PS5: „Wir lieben japanische Spiele“ – Sony investiert weiter in japanische Studios
Sony Interactive Entertainment hält an japanischen Spielen fest.

In den vergangenen Monaten wurde Sony Interactive Entertainment immer wieder vorgeworfen, dass sich das Unternehmen immer mehr auf den Westen konzentriert und den japanischen Markt vernachlässigt.

Ein Thema, über das sich Hermen Hulst, der Leiter der PlayStation-Studios, in einem aktuellen Interview ausließ. Wie Hulst zu verstehen gab, könne er diese Vorwürfe nicht nachvollziehen, da er in Sony Interactive Entertainment immer noch ein japanisches Unternehmen sieht, das seine Wurzeln respektiert. Gleichzeitig wies Hulst darauf hin, dass langfristig in japanische Studios investiert werden soll – darunter in die „Astro Bot“-Macher von Team Asobi.

Japan wird nicht vernachlässigt

„Ich würde behaupten, dass wir in gewisser Weise nach wie vor ein ziemlich japanisches Unternehmen sind. Das ist unser Erbe. Das ist immer noch ein Teil von dem, was wir sind. Wir lieben unsere japanischen Spiele“, führte Hulst aus. „Unter der Leitung von Nicolas Doucet bauen wir Team Asobi auf. In dieses Team investieren wir. Die Leute vergessen manchmal, dass wir zudem Polyphony Digital haben, ein Team an zwei Standorten.“

Zum Thema: PS5 & PS4: 25 Spiele in Arbeit – Konsolen weiter im Fokus

Und weiter: „Wir investieren auch in unsere externe Entwicklungsgruppe in Tokio. Das ist ein Team, das mit Menschen wie From Software oder Kojima Productions zusammengearbeitet hat. Wir investieren also sehr stark in die japanische Entwicklung. Die japanische Entwicklung ist etwas, das uns wirklich am Herzen liegt. Ich glaube, sie ist ein so wichtiger Bestandteil der PlayStation-Identität, dass wir uns niemals von der japanischen oder gar der asiatischen Entwicklung zurückziehen werden.“

Das komplette Interview mit Herman Hulst, in dem der Leiter der PlayStation-Studios über weitere Themen spricht, findet ihr bei den US-Kollegen von GameInformer.

Quelle: GameInformer

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Kommentare

  1. RikuValentine sagt:

    Richtig gute japanische Spiele von Sony fehlen ja schon seit der PS3. Und da waren alle kreativen Köpfe noch da und es war nichtmal eine "ich gehe weg" Stimmung da.

    Einzig und allein Puppeteer war in dem Zeitraum nennenswert. War aber wirklich ein schönes Spiel.

    Gravity Rush hat leider das Siren Team begraben. Und Knack war eben nichts wo die Leute nach schreiten (ich mocht alle 3 genannten Games).

    Aber ansonsten war Japan Studio eben schon seit der PS3 nur gut im Unterstützen anderer Studios. Allen voran From Software.
    Ich bin also nicht wirklich überrascht das man da nach 2 Gens etwas kleiner stapelt.

    Und diese "Hollywood" Games haben trotzdem gutes Gameplay und sind gut inszeniert. Wenn Team Asobi sowas vielleicht auch mal hin kriegt expandieren sie das Studio ja vielleicht wieder.

  2. triererassi sagt:

    Ne das gameplay dieser Games bezieht sich nur auf eine " Neuerung" und der Ubisoft formal (10k sinnlose Sachen erledigen).

    Bei dem Rest Stimmt ich dir zu:)

  3. RikuValentine sagt:

    Also Ubisoft Formel ist besonders seit der PS4 auch nur unnötiges Vollstopfen einer Map. Bei Ghost of Tsushima oder Days Gone hatte ich nie das Gefühl das die Map unnötig vollgestopft war sondern das irgendwo alles auch einen Sinn hatte - wo etwas war oder eben was es genau war. Das kann sich natürlich auch später noch verschlimmern. Eben wie bei Ubisoft. Das schließe ich nicht aus.

    God of War, Uncharted oder Last of Us waren ja noch relativ linear und weniger auf Sammeln aus. Und die Kampfsysteme (besonders GoW und GoT) gefallen mir noch. Bei Ubisoft war für mich das letzte gute System von Origins weil da das Schild Gameplay noch gut war. Bei Valhalla fühl ich das nicht mehr.

  4. samonuske sagt:

    amüsante News ein Japanisches Unternehmen mit einer Japanischen Heimkonsole Entwicklung liebt Japanische Spiele. Sehr amüsante News.

  5. CloudAC sagt:

    Problem sind aber auch Firmen wie Konami, wo die IPs verorten. Ob das (Name Vergessen) wirklich ähnlich wie Suikoden wird, muss man abwarten. Auch SE könnte mit ihrer "Octopath" Engine viel mehr machen. Z.b. FF1-6 Remaken^^ und nicht nur DQ3, wenn das überhaupt zu uns mit DE Texten kommt. Grad bei dem Spiel sieht man wie hübsch Retro Spiele aussehen können, da man im Trailer nicht nur dunkle Umgebungen hat. Bei Octop. war der Grundton schon eher bräunlich.

  6. AgentJamie sagt:

    @RikuValentine

    Gravity Rush hat leider das Siren Team begraben. Und Knack war eben nichts wo die Leute nach schreiten (ich mocht alle 3 genannten Games).

    War wie Siren auch nur eine Nische, die wenige Konsumenten erreichten. Leider Schade für beide Marken.

  7. TomCat24 sagt:

    @tiererassi:

    Normal füttere ich keine Trolle … aber nun gut. Bitte lerne Texte von anderen richtig zu lesen , zu erfassen und dann erst zu antworten . Danke Dir . Unterstelle bitte anderen Menschen keine Wissenslücken, ohne irgendwelche Beweise anzuführen . Danke Dir auch hierfür . Meine Verweis bezog sich unter anderem auch auf den Bürgermeister von Tsushima und seien Aussagen . Aber ich gebe Dir recht …. was wissen schon Japaner von Ihrer eigen Kultur und Geschichte . Und künstlerische Freiheit in Unterhaltungsmedien ist auch sehr neu . Gab es noch nie . Mein Sarkasmus ist Sonntags kostenlos . Also keine Angst vor der Rechnung 😉
    Und noch ein letzter Gratistipp. Wenn Du nur unterhalten wirst , wenn Alles 1000% historisch korrekt ist , solltest Du keine Unterhaltungsmedien konsumieren , sondern Geschichtsbücher .

  8. sonderschuhle sagt:

    CloudAC, meinst du vielleicht Eiyuden Chronicle Hundred Heroes? Auf dem bin ich echt gespannt.

  9. Lando_ sagt:

    @ SAO

    Das Heulen, Sony sei nicht mehr Japan-affin, wird nie aufhören. Die grünen und roten Trolle haben keine Argumente gegen PlayStation. Deswegen müssen sie, wie kleine Kinder, immer wieder der einzigen Aussage folgen, die bei den Fanboy-Pfosten der Spencer- und Nintendo-Crew verbreitet ist. 😉

  10. CloudAC sagt:

    Ja das meine ich, der Name ist etwas unglücklich gewählt finde ich. Ich vergesse den dauernd^^. Ich mein, man kann über SE viel sagen, aber schaut man sich an was se an "alten Spielen" mehr oder weniger gut schon zurückgebracht haben, dann naja, sollen andere halt auch mal machen. Und ich will nen Secret of Evermore Remake^^.

  11. Saowart-Chan sagt:

    @Lando_

    In der tat! UwU

  12. Argonar sagt:

    Soll das denen irgendwer glauben? Taten sagen mehr als Worte.

    Und ich weiß auch nicht warum bei der Frage im Detail über Settings gefachsimpelt wird. GoT ist historisch akkurat, aber es ist dennoch ein westliches Spiel mit japanischem Setting.

    Irgendwer hats ja schon geschrieben, die bekanntesten und beliebtesten japanischen Franchises immitieren großteils westliche Settings und Motive oder sind Amalgame. Aber Gameplay und Feeling sind japanisch, naja zumindest bevor man versucht hat alles zu verwestlichen.

    Sony war noch nie besonders stark mit japanischen first und second Party Titeln. ABER lange Zeit die einzige Plattform, wo man das japanische Third Party Zeug abspielen konnte. Die Zeiten sind aber vorbei

  13. Lando_ sagt:

    Nein, das ist Unsinn. Die Zeiten sind nicht vorbei. Glaubt doch nicht alles, was die neidischen Nintendo- und Xbox-Vögel auf YouTube verbreiten. Selbst absolute Rand-Spiele wie Blue Reflection, Mary Skelter, Atelier Ryza, TWEWY haben Nachfolger auf Sonys Konsolen bekommen oder werden sie noch kriegen. Ich kenne keinen solchen Nischentitel, der es ausschließlich auf die ach so Japano-affine Switch geschafft hätte; eine Umsetzung bzw. das Original gab es immer noch auf PlayStation-Konsolen. Deswegen weiß ich gar nicht, was das Geheule soll, dass Sony mal mehr Japan-Spiele auf den Markt geworfen habe. Wir sind aktuell nach wie vor sehr gut bedient. Alles Andere zu behaupten, ist nur falsches Schönreden der Switch.

  14. Squall Leonhart sagt:

    @Lando
    Das Sony das größte Angebot an japanischen 3rds bietet ist klar. Es geht viel mehr darum dass sich die Leute japanische Eigenproduktionen von Sony wünschen oder eben 2nd Party.
    Das ist eben seit der PS3 sehr rar geworden. Bloodborne, Knack, Gravity Rush sind da halt die Ausnahmen.

  15. PixelNerd sagt:

    @Argonar
    Einfach mal ein Blick nach Japan werfen, und die Aussagen der japanischen Entwickler. Ohne Playstation hätten die Thirds ein Problem, weil sie beispielsweise die meisten JRPGs auf der Playstation verkaufen. Auf Nintendo Konsolen kaufen die Leute fast nur Nintendo Spiele (im Westen sieht es etwas besser aus für Thirds) . Deswegen wird es auch weiterhin viele japanische Spiele auf der Playstation geben. Das die Zeiten vorbei seien, ist somit Quatsch.

    Zu Vervollständigung. Auf der Box gibt's deswegen kaum japanische Games, weil diese Konsole in Japan keine Rolle spielt.

  16. Lando_ sagt:

    @ Squall

    Ach so. Titel wie Folklore und Co.. Ja, da muss Sony noch liefern. Mal sehen, was Team Asobi am Start haben wird. Ansonsten gehe ich mit PixelNerd konform. Erst seit Kurzem verkaufen sich japanische Thirds im Heimatland wie Samurai Warriors 5 und TWEWY Neo besser auf der Switch, als auf PlayStation-Konsolen (ungefähr doppelt so häufig). Allerdings immer noch gut genug, dass man auf den Absatz sicher nicht verzichten will.

  17. Butterbrot sagt:

    Japan ist fest in Nintendo Hand. Kein einziges PS4 oder PS5 Spiel in den Top 30. Die lieben ihre Switch, das Konzept trifft dort den Zeitgeist.

  18. Brzenska sagt:

    Nintendo wurde bisher in J geduldet und wird aus dem Land getrieben, wenn Sony ernst macht.

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