In den vergangenen Monaten wurde Sony Interactive Entertainment immer wieder vorgeworfen, dass sich das Unternehmen immer mehr auf den Westen konzentriert und den japanischen Markt vernachlässigt.

Ein Thema, über das sich Hermen Hulst, der Leiter der PlayStation-Studios, in einem aktuellen Interview ausließ. Wie Hulst zu verstehen gab, könne er diese Vorwürfe nicht nachvollziehen, da er in Sony Interactive Entertainment immer noch ein japanisches Unternehmen sieht, das seine Wurzeln respektiert. Gleichzeitig wies Hulst darauf hin, dass langfristig in japanische Studios investiert werden soll – darunter in die „Astro Bot“-Macher von Team Asobi.

Japan wird nicht vernachlässigt

„Ich würde behaupten, dass wir in gewisser Weise nach wie vor ein ziemlich japanisches Unternehmen sind. Das ist unser Erbe. Das ist immer noch ein Teil von dem, was wir sind. Wir lieben unsere japanischen Spiele“, führte Hulst aus. „Unter der Leitung von Nicolas Doucet bauen wir Team Asobi auf. In dieses Team investieren wir. Die Leute vergessen manchmal, dass wir zudem Polyphony Digital haben, ein Team an zwei Standorten.“

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Und weiter: „Wir investieren auch in unsere externe Entwicklungsgruppe in Tokio. Das ist ein Team, das mit Menschen wie From Software oder Kojima Productions zusammengearbeitet hat. Wir investieren also sehr stark in die japanische Entwicklung. Die japanische Entwicklung ist etwas, das uns wirklich am Herzen liegt. Ich glaube, sie ist ein so wichtiger Bestandteil der PlayStation-Identität, dass wir uns niemals von der japanischen oder gar der asiatischen Entwicklung zurückziehen werden.“

Das komplette Interview mit Herman Hulst, in dem der Leiter der PlayStation-Studios über weitere Themen spricht, findet ihr bei den US-Kollegen von GameInformer.

Quelle: GameInformer