Alan Wake Remastered: So ist das Horrorspiel mit Control verbunden

Kommentare (25)

Zum ersten Mal können nun auch PlayStation-Spieler das Horrorspiel "Alan Wake Remastered" erleben. Dabei gibt es zwischen diesem und Remedys jüngstem Werk "Control" einige Verbindungen.

Alan Wake Remastered: So ist das Horrorspiel mit Control verbunden
"Alan Wake Remastered" ist unter anderem für PS4 und PS5 erhältlich.

Achtung, Spoiler-Warnung: Seit einigen Tagen ist „Alan Wake Remastered“ im Handel erhältlich und somit können auch PlayStation-Spieler erstmals den Titel aus dem Hause Remedy auf ihrer Konsole spielen. Obwohl das Game eine in sich geschlossene Geschichte erzählt, so ist es doch Teil eines größeren Ganzen und hängt sogar mit dem Jahre später erschienenen Actionspiel „Control“ zusammen. Wie genau, das verraten wir euch hier.

So sind Alan Wake und Control miteinander verbunden

Bevor wir auf die Abenteuer des an Amnesie leidenden Schriftstellers eingehen, wenden wir uns zunächst dem jüngsten Werk von Remedy zu. Darin schlüpfen wir in die Haut von Jesse Faden, die für das FBC (Federal Bureau of Control) arbeitet. Mit ihr erkunden wir das Älteste Haus. Abseits des Hauptpfades können wir dabei verschiedene Geheimnisse entdecken, die auf andere seltsame Ereignisse anspielen.

Wie wir herausfinden, hatte das FBC auch ein Auge auf das, was Alan während seiner Zeit in Bright Falls zugestoßen ist. Kurz nach seiner Ankunft dort sieht er sich wiederholt seltsamen Geschehnissen und Attacken schattenhafter Kreaturen ausgesetzt, die sich nur mit Licht wieder verscheuchen lassen. Später findet er heraus, dass eine finstere Macht, das Dunkle, für diese Ereignisse verantwortlich ist. Es sorgt dafür, dass die Gedanken der Menschen Wirklichkeit werden. Unterlagen, die ihr im Ältesten Haus finden könnt, spielen auf Alans Abenteuer an.

Es ist eine Enthüllung, die für viele Spieler damals ziemlich überraschend gekommen sein dürfte, schließlich bestätigt sie, dass weder „Alan Wake“ noch „Control“ gänzlich für sich stehen. Stattdessen ereignen sich beide Geschichten tatsächlich im selben Universum, wobei unser Schriftsteller nur in eines von vielen übernatürlichen Ereignissen verwickelt worden war, die das FBC überwacht. In einem DLC zum zweitgenannten Spiel überschneiden sich beide Titel sogar.

Remedy veröffentlichte für „Control“ einen digitalen Zusatzinhalt mit dem simplen Namen „AWE“. In diesem trifft Jesse auf Alan Wake und beide müssen sich zusammentun, um eine gewaltige Bedrohung aufzuhalten, die kurz davorsteht, die ganze Welt zu vernichten. Ob wir beide erneut gemeinsam sehen werden, ist noch unbekannt.

Es ist ein durchaus spannendes Experiment, das Remedy mit diesem Ansatz wagt, denn im Gegensatz zur Film- (MCU) oder Serien-Welt (Arrowverse) sind verbundene Universen in der Videospiel-Landschaft noch eher selten. Laut eigener Aussagen scheint das Entwicklerstudio übrigens gewillt zu sein, sein Spiele-Universum in der Zukunft noch weiter auszubauen. „Alan Wake“ und „Control“ könnten also bald Gesellschaft bekommen.

Was haltet ihr davon, dass sich „Alan Wake“ und „Control“ ein Universum teilen?

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Kommentare

  1. MrWoody sagt:

    Ich habe Alan Wake nicht beendet.Weil das spiel genauso öde wie control ist

  2. spider2000 sagt:

    @MrWoody

    hast halt ein anderen geschmack und erwartungen. man kann es halt nicht jeden recht machen.

  3. Rotsch sagt:

    Also ich zocke es seit 5 Stunden auf der PS5 und finde es echt atmosphärisch und von der Grafik her echt gut gemacht.

  4. GeaR sagt:

    @MrWoody

    Keine der beiden Stories vielleicht aufmerksam verfolgt oder verstanden? Also gameplay technisch control doch super.

  5. big ed@w sagt:

    @Gear
    Das muss nicht was mit verstehen zu tun haben
    ob einem ein Spiel gefällt oder nicht.
    Control hat auch für Fanboys bestimmt genug stellen die nicht/schwer zu verstehen sind (sei es weil schräg oder weil man Alan Wake nicht gespielt hat u die Infos einem nichts bringen)
    obwohl sie das Spiel top finden.

    Die meisten Leute fahren auf Spiele wie Control oder Death Stranding etc einfach nicht ab weil sie entweder mehr Richtung bunte Optik u Action u geradlinig tendieren
    oder keinen Zugang bzw kein Interesse für die Atmosphäre entwickeln -
    es geht wohl mehr um eine Art Gespür u Geschmack,den man sich im Laufe der Zeit aneignen kann,oder eben nicht.
    Und wenn nicht,dann mag man diese Art Spiele wohl eher nicht.

    Was das gameplay angeht ist Control nicht Super:
    Dazu hätte man viel mehr aus den Sprung u Gleitfähigkeiten u den morphenden Räumlichkeiten die als Plattformen taugen herausholen können.
    Hier bräuchte es noch etwas Feinschliff u es wurde viel Potential liegen gelassen.
    Wenn Storyverständnis etwas damit zu tun hätte,hätte MGS wohl keine 10.000 Einheiten verkauft,weil die ganzen Twists,Zeitsprünge u dutzende Snakes u mehrere Bosse u irren Sachen,die meisten jenseits des Hauptplots ratlos zurüchlässt..

  6. samonuske sagt:

    Positiv bei PLay3 und ihre News Seite, es kommentieren fast immer nur die selben,so lässt sich schnell ein Schema erkennen,wer immer nur Hatet oder Spiele schlecht redet ! So auch in dieser News, entweder hat derjenigen nicht die Spiele oder einfach wirklich jedes Spiel und findest fast alles schlecht ! Irgendwas muss man ja immer schreiben,selbst wenn es Mist ist !

  7. Volkeracho sagt:

    Story und Atmosphäre und die Settings vom Verschlafenem Örtchen in den Bergen über die Anstalt bis hin zum Kraftwerk und Staudamm sind die Sachen absolut perfekt gewählt in Alan Wake. Das einem dazu permanent was erzählt wird etc. lässt es wirken als würde man einen Kinofilm spielen und finde ich eher einzigartig. Zumindestens fällt mir gerade kein Spiel ein was sowas ähnlich aufbaut. Die Steuerung wirkt zu Control auf jeden ein wenig veraltet aber mit Gewöhnungszeit geht auch das zumindest im Normal Mode im Alptraum bin ich mal gespannt ob es da dann schwieriger diesbezüglich wird. Control war Gut aber kommt nicht an Alan Wake ran. Kann natürlich der persönliche Geschmack sein ;). Das Setting ist ok bei Control gewesen aber wäre kein Wunsch von mir gewesen. Charakteristisch sind alle Remedy Spiele gut gewählt. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist im Remake von Alan Wake ist das ab und zu an ganz wenigen Stellen das Gesamtbild mal kurz heller und dunkler wird. Man vernimmt es , stört aber nicht beim Spielablauf. Und 1 bis 2 mal hatte ich rote Striche mitten im Bild für ne Millisekunde. Ansonsten super flüssig und Grafik ist auch Top immer noch besser als so manch aktuelles Spiel zu einem Vollpreis 😉

  8. vangus sagt:

    Habe es heute zuende gespielt und fand es spierlerisch wie erzählerisch nicht auf Höhe der Zeit. Gerade das Gameplay kann mitunter furchtbar werden und es ist später auch ziemlich repetitiv. Aber langweilen tut Alan Wake nicht, das lineare Design hat mir Freude bereitet und konnte motivieren, und die Atmosphäre ist stets sehr dicht, audiovisuell ist es überzeugend, generiert perfekt eine düstere Stimmung.

    Alan Wake sollte man auch nicht mit Control vergleichen, komplett unterschiedliche Game-Designs. Control ist ein Metroidvania. Alan Wake ist ein cineastisch präsentiertes narratives und lineareres Adventure und ist somit mit Naughty Dogs Spielen vergleichbar, mit A Plague Tale oder vielleicht noch mit narrativen Indies ala The Vanishing of Ethan Carter, oder mit bisschen Horror-Einfüssen von Resident Evil und Silent Hill.
    Alan Wake liegt heutzutage weit hinter den Messlatten zurück und es spielt sich oft sehr nervend wegen den klumpsigen Mechaniken. Die Erzählung, die Charaktere waren zu PS3-Zeiten vielleicht noch ganz gut, aber nehmt euch mal The Last of Us und wie weit überlegen das ist.
    Ich fand Alan Wake ziemlich mittelmäßig und nur mäßig mitreißend. Mag sein, dass es einige aus der Nostalgie heraus immer noch feiern, aber im Vergleich mit heutigen Spielen ist es enttäuschend.

  9. Barlow sagt:

    Wäre funny wenn der CrossFire X SP mit AW,QB,Control irgendwie verbunden und Teil des Remedy Multiversum wäre.

  10. Wojak sagt:

    Alan Wake ist echt ein gutes Spiel mit einer super Atmosphäre! Control hat mich allerdings nach 2 Stunden gelangweilt und habs aufgehört :/

  11. spider2000 sagt:

    zitat von Vangus: fand es spierlerisch wie erzählerisch nicht auf Höhe der Zeit.

    das spiel ist von 2010. ist doch klar, das es nicht auf höhe der zeit ist.

    viele die es heute erst zum ersten mal spielen, denken eh anders über dieses game, als die leute, die es 2010 gespielt haben.

  12. vangus sagt:

    @spider2000
    -"das spiel ist von 2010. ist doch klar, das es nicht auf höhe der zeit ist."-

    Nennt sich auch "veraltet"...

    Bessere Spiele sind zeitloser. Remastered-Titel müssen sich nunmal mit den heutigen Standards messen. Und es ist kein Geheimnis, dass Nostalgie Gamer verblendet.

  13. vangus sagt:

    Hier noch ein netter und sehr passender Artikel dazu:
    https://ludokultur.de/tag/nostalgie/

  14. TGameR sagt:

    @vangus
    Remastered games haben nicht die Aufgabe, ein Spiel spielmechanisch oder erzählerisch an heutige Trends anzupassen oder gar auf eine Ebene mit aktuellen Spielen zu stellen. Du kannst es gern mit denen vergleichen, aber bitte tu uns den Gefallen und nehme es nicht in die Wertung als Kriterium mit rein, falls du das vorhast. Ja, es kann im Gameplay kleinere Anpassungen geben usw. , aber in erster Linie hat es die Grafik an einigen Stellen sehr aufgewertet, das sollte auch mal gesagt werden . Dass ganze Charaktermodelle erneuert oder auch mimisch was gemacht wird, ist keine Regel. Und ich finde es seltsam zu sagen, das Spiel ist weniger zeitlos als andere. Mag sein, dass du das so siehst. Es geht aber auch darum, dass Leute das Spiel gameplaytechnisch (ja, hier kann man sagen, es wurde bis auf das Interface zu wenig "spielerisch angepasst", aber das ist doch voll ok) und dass man es halt auch storytechnisch so erlebt wie zu alten Zeiten. Es ist kein Directors oder Extended Cut und das brauchts auch nicht sein. Die 2 Dlcs sind dabei und eins davon soll storytechnisch sehr lohnenswert sein!

  15. vangus sagt:

    @TGameR

    Darum gehts ja gar nicht.
    Ich habe es zum ersten Mal gespielt und beurteile es natürlich aus heutiger Sicht, wie auch sonst? Soll ich etwa alles schönreden, was aus heutiger Sicht schlecht ist? Nein.

    Mir ist schon klar, dass Remastered Games ganz die alten Games sind nur in besserer Grafik, nur mir geht es hier auch null um Grafik, die ist Latte, die war gut genug. Ich hätte das Game auch in 360-Grafik gespielt...

    Nostalgie ist und bleibt aber ein Faktor, der Gamer extrem beeinflusst. Ich habe die Nostalgie-Brille hier zumindest nicht auf und kritisiere alles, was mich an modernen Spielen auch stören würde. Ich fand es halt mittelmäßig als narrative Spielerfahrung. Ältere Spiele bekommen von mir jedenfalls keine Sonderbehandlung... 😉

  16. Krawallier sagt:

    Habs jetzt am WE mit den beiden DLC durch gespielt und finde es spielerisch immer noch Rund. Aber was mich damals wie heute stört ist die deutsche Synchronisation und die längen im Gameplay. Control finde ich dank Metrovenia Konzept besser, Alan Wake ist da ja eher wie Max Payne nur mit gelegentlich weitläufigen Arealen. Schade das die American Nightmare nicht mit dabei ist.

  17. Krawallier sagt:

    Hätte damals gerne ein Deadly Premonition mit der Optik von AW gehabt.

  18. TGameR sagt:

    @vangus
    Klar bewerten wir im Hier und Jetzt, was aber nicht zwangsweise was mit schönreden zu tun hat, nur weil man der Art des Gameplays immer noch genug abgewinnen kann. Vielleicht weil es eben so ist, wie's war ^^ Das ist nicht unbedingt gleich Nostalgie-Brille.
    Und mir geht's auch ein bisschen um die Grafik - zumindest finde ich es bereichernd, wenn in den Zwischensequenzen die Charaktere nun teils von feineren Gesichtszügen und lebensechterer Mimik profitieren. Und man glaubt es kaum - es gibt fenug Tests , wo dennoch die Grafik des Remastered kritisiert wird, weil man das Alter sieht. Da frage ich mich echt, was das soll^^ Es ist kein Remake.

    PS: über den Ableger "American Nightmare" hätte ich mich aber auch noch gefreut. @Krawallier

  19. DannyX sagt:

    Mir fallen noch 2 gamrs ein die irgendwie miteinander verbunden sind assassins creed und watchdogs. Ich denke das diese auch im selben universum spielen.

  20. kitetsufighter sagt:

    @vangus
    Das einzige das hier repetitiv sind, sind deine kommentare 🙂

  21. Raine sagt:

    Spielerisch war es damals schwach. Musste mich regelrecht durchschlagen weil das Gameplay so langweilig gewesen ist.

  22. Argonar sagt:

    Man kann für die Beurteilung von Spielen auch ohne Nostalgiebrille den ursprünglichen Releasezeitpunkt mitbetrachten.

    Man kann auch absolut jedes Spiel mit the Last of Us vergleichen....
    Muss man aber nicht

  23. AgentJamie sagt:

    @Krawallier

    Ich fand es gut wie es war. Hoffe, dass der 2. Teil auch noch eines Tages für die PS4/PS5 erscheint.

  24. Volkeracho sagt:

    Daran sieht man mal wieder wie sich Empfindungen unterscheiden. Ich z.B. wollte immer Last of Us spielen weil mir jeder erzählte wie gut dieses Game vor allem von der Story her ist. Also hab ich es mir geholt. Und war maßlos enttäuscht da die Grafik im Vergleich mal hier zu Alan Wake weit unter den beiden originalen lag und die Steuerung mit den Stealth Elementen mochte ich auch überhaupt nicht. Wobei ich mich nach kurzer Eingewöhnung bei Alan gut zu recht fand war es bei Last danach einfach immer noch eine Qual. Deswegen habe ich dieses Spiel nach 2 Stunden auch aus gemacht und kam leider nie in den Genuss der vermeintlich guten Story. Selbst das Remastered konnte mich später da auch nicht mehr abholen. Ich sehe jetzt schon Leute aufschreien 😀 ..aber das meine ich ja mit jeder empfindet das völlig unterschiedlich. Und im allgemeinen muss jeder sich selbst ein Bild machen ob es einem gefällt oder nicht 😉

  25. freedonnaad sagt:

    Alan wake leidet nicht an Amnesie, gedächtnisverlust, sondern an Insomnia, Schlaflosigkeit, und einer gewaltigen Schreibblockade