PS5: Inhaber einer Scalper-Software verteidigt sein Geschäftsmodell

Aftermarket Arbitrage bietet eine Software an, über die man die Verfügbarkeit von Spielekonsolen und anderen Geräten verfolgen kann. Für die Nutzung muss ein monatliches Abonnement abgeschlossen werden. Warum der Geschäftsführer Jack Bayliss voll dahintersteht, erklärte er in einem kürzlichen Interview.

PS5: Inhaber einer Scalper-Software verteidigt sein Geschäftsmodell

Nach wie vor ist die PlayStation 5 schwer zu bekommen.

Die anhaltende Knappheit an PS5- und Xbox-Series-Konsolen wird durch die berüchtigten Scalper weiter verschärft. Wenn ein Händler mal Nachschub bekommt, werden die Geräte von ihnen in großer Stückzahl aufgekauft. Und das bevor die meisten Konsumenten überhaupt darauf aufmerksam geworden sind. Demnach ist es wenig verwunderlich, dass Scalper eine verhasste Gruppierung in der Gaming-Community sind. Erst zum vergangenen Weihnachtsfest sind zahlreiche Spieler erneut leer ausgegangen.

Eines der Unternehmen, die dieses umstrittene Geschäftsmodell in Großbritannien fördern, heißt Aftermarket Arbitrage. Die Verantwortlichen der Firma bieten eine Software an, um die Verfügbarkeit der begehrten Konsolen dauerhaft verfolgen zu können. Gegen einen monatlichen Beitrag in Höhe von 30 Pfund können Interessierte sich unverzüglich informieren lassen, wenn neue Ware eintrifft.

Vor kurzem äußerte sich der Geschäftsführer Jack Bayliss in einem Gespräch mit Sky zu seiner Tätigkeit. Seine geschäftliche Tätigkeit erklärt er folgendermaßen: „Wir passen uns im Grunde nur an, wenn wir einen Engpass in der Lieferkette oder ein Problem mit Angebot und Nachfrage feststellen. Daraus können wir dann Kapital schlagen.

Einen Bot-Verbot würde er selbst unterstützen, doch er glaubt nicht daran: „Wenn es hier eine Gesetzgebung gäbe, würde ich davon profitieren, weil die wenigen Leute, die noch Bots einsetzen und sich Massenkonsolen sichern, dies nicht mehr tun könnten. Aber ich glaube nicht, dass das jemals passieren wird. Ich glaube nicht, dass es machbar ist.

Kein schlechtes Gewissen

Ein schlechtes Gewissen scheint er nicht zu haben. Tatsächlich sei er mit seinem „moralischen Kompass im Einklang“ und weist darauf hin, dass Videospielkonsolen keine Notwendigkeit sind. Es handle sich um Luxusware, bei der zusätzliche 100 Pfund kein großartiges Problem darstellen sollten.

Nächstes Argument: Durch die Nutzung seiner Software können sich viele Menschen etwas dazuverdienen. Mithilfe der Software-Benachrichtigungen werden seine Kunden unternehmerisch aktiv, wodurch viele von ihnen sich ein eigenes Geschäft aufbauen konnten. Er habe ihnen dadurch geholfen, Schulden abzubezahlen oder ihren alten Job aufzugeben. Manche können dadurch nun mehr Zeit mit der Familie verbringen, andere hingegen haben sich ein neues Auto gekauft.

Was sie tun, ist, dass sie Unternehmer sind, sie gehen hinaus, schaffen sich ein Nebeneinkommen und tun etwas, was 90 % der Bevölkerung nicht tun können„, erklärt Bayliss.

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Der britische Politiker Douglas Chapman sieht das gänzlich anders: „Es handelt sich um eine Situation, in der die Kunden schlecht behandelt werden und viel zu viel für Waren bezahlen müssen, für die es keine Garantie, kein Rückgaberecht und keine Entschädigung für Mängel gibt.

Seit geraumer Zeit setzt sich Chapman für einen Verbot dieses Geschäftsmodells ein, wird dabei von zahlreichen Abgeordneten unterstützt. Erst im vergangenen Monat forderte er die Regierung dazu auf, den Einsatz von automatisierten Bots zu verbieten.

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