Activision Blizzard: 37 Mitarbeiter wegen "Fehlverhalten" entlassen und weitere disziplinarisch bestraft

In den letzten Monaten sahen sich die Verantwortlichen von Activision Blizzard aufgrund toxischer Arbeitsbedingungen und Fällen von Missbrauch und Belästigung mit reichlich Kritik konfrontiert. Wie das Unternehmen gegenüber dem Wall Street Journal bestätigte, wurden im Zuge der internen Ermittlungen Mitarbeiter entlassen und weitere mit entsprechenden Disziplinarmaßnahmen belegt.

Activision Blizzard: 37 Mitarbeiter wegen „Fehlverhalten“ entlassen und weitere disziplinarisch bestraft

Activision Blizzard sah sich in der Vergangenheit mit reichlich Kritik konfrontiert.

In den vergangenen Monaten geriet der kalifornische Publisher Activision Blizzard aufgrund von angeprangerten Missbrauchfällen und Vorwürfen toxischer Arbeitsbedingungen immer wieder in den Fokus der internationalen Berichterstattung. Nachdem das Unternehmen eine interne Aufarbeitung der Vorwürfe ankündigte, wurden nun weitere Maßnahmen getroffen.

Wie Helaine Klasky, eine Sprecherin von Activision Blizzard, gegenüber dem Wall Street Journal bestätigte, wurden im Zuge der internen Ermittlung insgesamt 37 Mitarbeiter entlassen. Abgesehen von der Tatsache, dass sich diese einem nicht näher konkretisierten Fehlverhalten schuldig gemacht haben, wurden von Klasky keine weiteren Details genannt. Des Weiteren wies die Sprecherin von Activision Blizzard darauf hin, dass 44 weitere Angestellte des Unternehmens disziplinarisch bestraft wurden.

CEO Bobby Kotick weiter in der Kritik

Die Gerüchte, CEO Bobby Kotick, habe eine Liste mit den entlassenen beziehungsweise betroffenen Mitarbeiter bewusst zurückgehalten, wies Klasky entschieden zurück. Stattdessen wird die Liste intern noch analysiert und überarbeitet, damit sichergestellt ist, dass „im Zuge der Veröffentlichung akkurate Daten und Analysen vorliegen“. Trotz allem steht Kotick weiterhin in der Kritik, da dem CEO von Activision Blizzard in der Vergangenheit unter anderem vorgeworfen wurde, dass er seine schützende Hand über leitende Angestellte gehalten haben soll, die sich unterschiedlicher Vergehen schuldig machten.

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Daher forderten in den letzten Monaten tausende Angestellte von Activision Blizzard die Absetzung des CEOs. Kotick selbst lehnte einen sofortigen Rücktritt bisher zwar ab, wies in einem offenen Brief allerdings darauf hin, dass er sich vorstellen könnte, seinen Posten zu räumen, sofern es ihm nicht gelingen sollte, die internen Probleme seines Unternehmens zeitnah zu lösen.

Quelle: Wall Street Journal

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