Ghostwire Tokyo in der Vorschau: Unverbrauchtes Kampfsystem in schönem Gewand

Wir konnten einen Blick auf "Ghostwire Tokyo" werfen und verraten euch in unserer Vorschau, was euch mit dem letzten Bethesda-Exklusivspiel für PlayStation 5 und PC erwartet.

Ghostwire Tokyo in der Vorschau: Unverbrauchtes Kampfsystem in schönem Gewand

Gehört ihr auch zu den Spielern, die völlig angetan von “Ghostwire Tokyo“ sind, obwohl bisher kaum etwas gezeigt wurde? Wir durften bereits reinschauen und können euch heute von den ersten 30 Minuten des Spiels erzählen. “Ghostwire Tokyo“ steckt voller Folklore, niedlichen Tieren und jeder Menge cooler Moves.

Tokyo am Rande des Zusammenbruchs

Die schillernde Metropole Tokyo wird in diesem Spiel von einer übernatürlichen Präsenz bedroht und es verschwinden gut 99 % der Einwohner. Statt zahlreicher Einwohner, die über die Shibuya-Kreuzung flanieren, entdeckt ihr zahlreiche Geisterwesen in den Straßen der Stadt, die in einen gefährlichen Nebel gehüllt ist. In der Haut des Protagonisten Akito, der scheinbar mit einem mysteriösen Geisterwesen verschmolzen ist, versucht ihr den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

Die Eröffnungssequenz des Spiels konnten wir uns noch nicht anschauen, daher fehlen und möglicherweise einige essenzielle Informationen zu den Beweggründen und der Ausgangssituation. Wir wissen allerdings, dass das Geisterwesen, das nun eins mit euch ist, eigene Beweggründe für die Jagd nach dem Okkultisten hat, der für alles verantwortlich ist. Hinweise darauf gibt es bereits in den ersten Spielminuten. Hoffentlich erwarten uns in der Story einige Wendungen.

Kuri-Kiri? Elementarkräfte? Ein Bogen?

Da es sich bei “Ghostwire Tokyo” um ein Action-Adventure handelt, werdet ihr bei eurer Spurensuche ständig auf Gegner treffen. Eure Feinde sind sogenannte Yokai, also geisterhafte Wesen aus der japanischen Folklore. Wenn ihr euch bereits ein bisschen mit den Mythen und Sagen aus Japan auskennt, werdet ihr einige bekannte Yokai wiedererkennen. Wer möchte, kann im spielinternen Nachschlagewerk mehr über die einzelnen Besucher, so werden sie im Game genannt, erfahren.

In den ersten Spielminuten konnten wir vor allem gesichtslose Entitäten in der Stadt erspähen, die euch mit ihrem Regenschirm ganz schön auf Trab halten werden. Dank des Geistes, der von euch Besitz ergriffen hat, verfügt ihr über Elementarkräfte (Ätherisches Weben), die ihr entfesseln könnt. Indem ihr Kuji-Kiri-Gesten mit euren Fingern ausführt, könnt ihr Yokai bekämpfen, verbannen oder sogar reinigen. Herumirrende Seelen lassen sich zudem mit einem Katashiro, einer menschenähnlichen Puppe aus Papier, einfangen und befreien. Ihr merkt schon: Hier lernt ihr auf jeden Fall ein paar japanische Vokabeln!

Die Kuji-Kiri-Handgesten bieten ein völlig unverbrauchtes Gameplay im Kampf, das uns sofort in den Bann gezogen hat. Damit könnt ihr Angreifen, Finisher ausführen und sogar gegnerische Attacken blocken, falls nötig. Die meiste Zeit befindet ihr euch dabei vermutlich im Fernkampf oder geht auf mittlere Distanz. Wir haben gesehen, dass ihr zudem einen Bogen bekommt und auch Stealth-Attacken durchführt. Laut den Entwicklern liegt es ganz oft an euch und eurem Spielstil, wie ihr in eine Konfrontation gehen wollt. Darauf sind wir im Verlauf des Spiels noch sehr gespannt, da die Angriffsmuster während der Preview-Präsentation noch sehr festgelegt wirkten.

Besonders cool: Der DualSense Wireless-Controller der PlayStation 5 wird fest in das Spielgeschehen mit eingebunden. Durch das haptische Feedback fühlt ihr die Elementarkräfte des Protagonisten regelrecht in euren Händen. Außerdem werdet ihr das Touchpad nutzen, um vorgegebene Zeichen in die Luft zu malen und so Bannsiegel zu brechen. Ziemlich kreative Einbindung des Controllers, findet ihr nicht auch?

Böse Yokai, freundliche Yokai

Die zahlreichen Yokai auf den Straßen Tokyos sind euch nahezu alle feindlich gesinnt. Doch während ihr so durch Tokyo streift und versucht, die Stadt zu retten, stoßt ihr vor allem in Nebenmissionen auch auf freundliche Wesen der japanischen Sage. Sie dienen als NPCs, die euch kleine Nebenaufgaben geben. Die uns gezeigte Nebenmission am Anfang des Spiels wirkte wenig umfangreich und war kurz darauf bereits erledigt. Inwieweit sich daraus verstrickte Geschichten entwickeln, ist aktuell nicht einschätzbar. Aufgrund des tödlichen Nebels, der Tokyo nahezu komplett umhüllt, ist eure Bewegungsfreiheit am Anfang aber auch stark begrenzt. Mehr Freiraum im Laufe des Spiels könnte auch für verzweigte Missionen sorgen.

Um den gefährlichen Nebel ein wenig wegzublasen, müsst ihr die Torii, also die roten Eingangstore zu Schreinen, säubern. Das geschieht, indem ihr die am roten Tor ansässigen Yokai besiegt. Wie beim Erobern von Außenposten oder Erklimmen von hohen Türmen schaltet ihr so ein Stück mehr von der Karte frei. Dabei liegen nicht alle Torii direkt vor euch: In der Gameplay-Demo konnten wir beobachten, dass die Erkundungen in “Ghostwire Tokyo” nicht nur horizontal, sondern auch vertikal möglich sind.

Weitere Meldungen zu Ghostwire Tokyo:

Natürlich gibt es in “Ghostwire Tokyo” auch NPCs, die euch hilfreiche Items verkaufen. Die dürfen hier natürlich nicht fehlen und treten im leer gefegten Tokyo nun als Nekomata auf. Das sind Katzenwesen, die sich nach dem Verschwinden diverser Ladenbesitzer nun im Shop breitmachen und euch allerlei Krimskrams verkaufen. Süß! Mindestens genauso süß wie der Hund, den ihr vielleicht im Trailer gesehen habt. Und um eure Frage direkt zu beantworten: Ja, ihr werdet den süßen Vierbeiner streicheln können!

Son Goku, bist du es?

Publisher Bethesda sorgt dafür, dass ihr “Ghostwire Tokyo” nicht nur mit japanischer und englischer Sprachausgabe genießen könnt, sondern auch deutsch eine wählbare Audio-Option wird. Dafür wurde sogar eine sehr bekannte Synchronsprecherrolle mit ins Boot geholt: Tommy Morgenstern. Ihr kennt ihn, beziehungsweise seine Stimme, möglicherweise von Charakteren bekannter Serien wie Son Goku (“DBZ”) oder Daryl Dixon (“The Walking Dead”). Wir schwanken für unseren ersten Durchlauf noch zwischen japanisch und deutsch. Quasi: Japanisches Feeling versus Kamehameha.

Einschätzung: sehr gut

“Ghostwire Tokyo” macht einen fantastischen ersten Eindruck. Man will direkt in die japanische Folklore eintauchen und mehr über die Geisterwesen erfahren. Tango Gameworks vereint japanische Tradition mit der schillernden Moderne Tokyos voller Details, die zum Verweilen einladen. Tokyo ist eine Stadt der Gegensätze, die fantastisch eingefangen und dargestellt werden.

Der Einfluss von Shinji Mikami, den ihr vielleicht von “The Evil Within” kennt, ist unserer Meinung nach stark in “Ghostwire Tokyo” zu spüren. Wir wollen nicht zu viel verraten, doch wir waren bereits in der ersten halben Stunde immer mal wieder wirklich erstaunt über kleinere Wendungen im Spiel. Obwohl es sich hierbei nicht um ein richtiges Horrorspiel handelt, schwebt permanent eine gruselige Grundstimmung über den Straßen der Stadt. Anspannung pur!

Bisher konnten wir die Kämpfe noch nicht selbst ausprobieren, doch das Gameplay wirkt unverbraucht und frisch. Unsere einzige Sorge ist, dass es im weiteren Spielverlauf zu wenig Variation bietet und schnell eintönig wird. Das lässt sich allerdings jetzt noch nicht sagen, zumal Bethesda von zusätzlichen Fähigkeiten spricht.

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