Electronic Arts: Verkauf von Spielen und Dienstleistungen in Russland gestoppt

Mehr als ein Zeichen ist es zunächst nicht. Doch immer mehr Entwickler und Publisher ziehen sich aus dem russischen Markt zurück. Neustes Unternehmen im Bunde ist Electronic Arts.

Electronic Arts: Verkauf von Spielen und Dienstleistungen in Russland gestoppt

Russland muss vorerst ohne "FIFA" auskommen.

Der nächste Publisher stoppt den Verkauf der eigenen Produkte in Russland und Weißrussland. Electronic Arts möchte sich vorläufig von diesen Märkten zurückziehen, wie der Publisher in den Abendstunden bekanntgab. Der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen wird in den genannten Ländern eingestellt.

Es ist nicht die erste Reaktion von Electronic Arts auf die völkerrechtswidrige Invasion. Schon im Laufe der Woche gab das Unternehmen bekannt, die russischen und weißrussischen Teams aus „FIFA 22“ und „NHL 22“ zu entfernen.

„Wir sind weiterhin schockiert über den Konflikt, der sich in der Ukraine abspielt, und schließen uns den vielen Stimmen auf der ganzen Welt an, die Frieden und ein Ende der Invasion fordern“, so EA.

„Wir stehen in Solidarität mit dem ukrainischen Volk. Unser Hauptanliegen ist die Sicherheit der Menschen in der Region, insbesondere der Kollegen und Partner. Und wir versuchen herauszufinden, wie wir ihnen über unsere bereits bestehenden Programme hinaus am besten helfen können.“

Spiele, Inhalte und Währungspakete

Der Verkaufsstopp umfasst Spiele und Inhalte inklusive virtueller Währungspakete. „Infolgedessen werden unsere Spiele und Inhalte in der russischen Region nicht mehr im Origin-Store oder in der EA-App zum Kauf angeboten, auch nicht über In-Game-Stores“, so EA weiter. Die Maßnahme sei an die Dauer des Konflikts gekoppelt.

Electronic Arts arbeitet laut der heutigen Ankündigung ebenfalls mit den Plattformpartnern zusammen, um die Spiele aus ihren Stores zu entfernen und den Verkauf von neuen In-Game-Inhalten in den Regionen zu stoppen.

Schon am Donnerstag zog CD Projekt die Reißleine und nahm die Spiele des Unternehmens, darunter „Cyberpunk 2077“ und „The Witcher“, in Russland und Weißrussland aus dem Verkauf. Im Laufe des Tages kündigte Microsoft an, den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen in Russland einzustellen, während Sony Interactive Entertainment in aller Stille die für heute geplante Veröffentlichung von „Gran Turismo 7“ in Russland zurückzog.

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Es scheint, dass sich immer mehr Entwickler, Publisher und Großunternehmen dem Rückzug vom russischen Markt anschließen, was enorme wirtschaftliche Folgen haben wird. Gleichzeitig soll ein Zeichen für den Frieden gesetzt werden – eine Botschaft, die auch die in Russland lebenden Menschen erreichen soll. Momentan sind sie weitgehend von einer freien Berichterstattung abgeschnitten.

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