PlayStation VR2: Foveated Rendering bietet laut Unity 3,6x schnellere Performance

Eye-Tracking und Foveated Rendering gehören zu den interessantesten neuen Features von PlayStation VR2. Denn mit der neuen Technologie kann die Leistung der PS5 gezielter eingesetzt werden. Unity gab erste Zahlen heraus.

PlayStation VR2: Foveated Rendering bietet laut Unity 3,6x schnellere Performance

Das erste PlayStation VR unterstützt kein Eye-Tracking.

Womöglich schon in diesem Jahr wird Sony das Virtual Reality-Headset PlayStation VR2 auf den Markt bringen. Verglichen mit dem 2016 veröffentlichten PSVR hat sich technisch betrachtet einiges getan.

Die neue Hardware wird nicht nur von einer deutlich potenteren Konsole angesteuert. Auch sorgt die in PSVR2 verbaute Technik dafür, dass die Leistung der PS5 effizienter zum Einsatz kommt. Behilflich ist dabei das Foveated Rendering, das dafür sorgt, dass nur die relevanten Bildbereiche in höchstmöglicher Qualität dargestellt werden.

Laut Android Central wurde in einem kürzlich veranstalteten Unity-Vortrag erläutert, dass die GPU-Frame-Zeiten bei Verwendung von Foveated Rendering mit Eye-Tracking auf PSVR 2 um das 3,6-fache schneller sind. Kommt Foveated Rendering ohne Eye-Tracking zum Einsatz, wird eine 2,5-fache Beschleunigung erreicht. Eine nähere Erklärung lässt sich dem Artikel nicht entnehmen, allerdings kann vermutet werden, dass beim Verzicht auf das Eye-Tracking die Ränder des Bildes mit einer niedrigeren Qualität dargestellt werden.

Bei der Verwendung der VR Alchemy Lab-Demo mit dynamischer Beleuchtung und Schatten auf PSVR 2 sank die Bildwiederholzeit dem Bericht zufolge von 33,2 ms auf 14,3 ms. In einer 4K-Raumschiff-Demo war die CPU-Thread-Leistung 32 Prozent schneller und die GPU-Frame-Time sank von 14,3 ms auf 12,5 ms.

Diese Angaben sind zunächst einmal für Entwickler interessant. Doch am Ende bedeuten sie, dass die Virtual Reality-Spiele aufgrund der Schonung der Ressourcen verglichen mit den bisherigen PSVR-Erlebnissen deutlich besser aussehen dürften.

Augenerkennung ermöglicht weitere Features

Aber auch jenseits dieser hardwareschonenden Verbesserungen bietet das in PlayStation VR2 verbaute Eye-Tracking Vorteile. Über die Performance hinaus wurden im Zuge der Präsentation Möglichkeiten aufgezeigt, wie Eye-Tracking in PSVR-Erlebnisse eingebracht werden kann. Das Headset wird in der Lage sein, „Blickposition und -drehung, Pupillendurchmesser und Blinzelzustände“ zu verfolgen.

Damit ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten. Beispielsweise können Bildschirmausschnitte vergrößert werden, sobald ihr einen Blick darauf werft, was nicht zuletzt dem User-Interface zugute kommen würde. Ebenfalls könnte die Blickrichtung dabei behilflich sein, den richtigen Gegenstand zu greifen, sofern sich mehrere an nahezu gleicher Position befinden.

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Weitere Einsatzmöglichkeiten ergeben sich bei der Interaktion mit NPCs. So kann PSVR2 erkennen, ob der Spieler einen NPC anstarrt oder ihm sogar zuzwinkert, sodass individuelle Reaktionen programmiert werden können. Ebenso kann das Eye-Tracking als Zielhilfe beim Werfen von Gegenständen verwendet werden.

Eye-Tracking könnte auch die sozialen Erlebnisse verbessern und den Entwicklern mithilfe von Heatmaps die Möglichkeit geben, die Blickrichtungen der Spieler zu untersuchen. Dieses Feature würde dabei helfen, Rätsel und Umgebungen zu überarbeiten, um das Spielerlebnis zu verbessern.

Weitere Meldungen zu PlayStation VR2: 

Wann PlayStation VR2 auf den Markt gebracht wird, ist weiterhin offen. Auch gab Sony bislang keine Angaben zur Preisgestaltung heraus. In einer vorangegangenen Umfrage konnten PLAY3.DE-Leser allerdings ihre Prognose kundtun.

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