Cyberpunk 2077: Wurde bewusst gelogen? QA-Firma reagiert auf die aktuellen Vorwürfe

Anfang der Woche tauchten Dokumente auf, die darauf hindeuteten, dass das für "Cyberpunk 2077" verantwortliche QA-Unternehmen einen nicht zu unterschätzenden Anteil am technisch enttäuschenden Konsolen-Launch des Rollenspiels hatte. In der Zwischenzeit meldete sich auch Quantic Lab selbst zu Wort.

Cyberpunk 2077: Wurde bewusst gelogen? QA-Firma reagiert auf die aktuellen Vorwürfe

"Cyberpunk 2077" legte auf den Konsolen einen katastrophalen Start hin.

Als das ambitionierte Rollenspiel „Cyberpunk 2077“ im Dezember 2020 veröffentlicht wurde, hatten vor allem die Umsetzungen für die PlayStation 4 und die Xbox One mit zahlreichen Fehlern und technischen Problemen zu kämpfen. Ein Szenario, an dem das seinerzeit verantwortliche QA-Unternehmen Quantic Lab nicht ganz unschuldig gewesen sein soll.

Stattdessen tauchte vor wenigen Tagen ein 72 Seiten umfassendes Dokument auf, das das Studio schwer belastete. Unter anderem wurde Quantic Lab vorgeworfen, bezüglich der Größe des QA-Teams und des technischen Zustandes von „Cyberpunk 2077“ bewusst gelogen zu haben. Darüber hinaus heißt es, dass vor allem unerfahrene Mitarbeiter von Quantic Lab mit der Qualitätssicherung des Rollenspiels beauftragt wurden.

Vorwürfe, zu denen sich in der Zwischenzeit auch die Verantwortlichen von Quantic Lab selbst äußerten. Wenig überraschend stellt sich die Sachlage in der Stellungnahme der QA-Firma etwas anders dar.

Studio betont die Bedeutung von Transparenz

Auf die Vorwürfe an sich ging Stefan Seicarescu, der CEO von Quantic Lab, zwar nicht explizit ein, merkte jedoch an, dass die Dokumente „diverse Ungenauigkeiten enthielten“. Worauf er sich genau bezog, blieb allerdings unklar. Weiter führte Seicarescu aus, dass sein Unternehmen immer bestrebt sei, „mit seinen Industriepartnern mit Transparenz und Integrität zusammenzuarbeiten“.

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„Das in Ihrem Artikel erwähnte Video, das in den sozialen Medien veröffentlicht wurde, beginnt mit falschen Aussagen über die Geschichte von Quantic Lab“, ergänzte Seicarescu und wies gleichzeitig darauf hin, dass Quantic Lab in seinen drei rumänischen Niederlassungen knapp 400 Menschen beschäftigt und mit etwa 60 Partnern zusammenarbeitet.

„Quantic Lab unterstützt über 200 Projekte pro Jahr von mehreren weltweit führenden Publishern und behält bei all unserer Arbeit weiterhin einen Qualitätsansatz bei, der an erster Stelle steht“, so der CEO von Quantic Lab.

Mehrere Parteien für das Debakel verantwortlich?

Auch möchte Seicarescu den Vorwurf, dass sein Unternehmen für das technische Debakel zum Konsolen-Launch von „Cyberpunk 2077“ verantwortlich sei, nicht stehen lassen. Stattdessen hätten laut dem CEO von Quantic Lab mehrere Faktoren und Parteien dafür gesorgt, dass „Cyberpunk 2077“ die Erwartungen zum Release alles Andere als erfüllen konnte.

„Alle unsere Kundenvereinbarungen sind vertraulich. Im Allgemeinen arbeiten globale Publisher jedoch mit mehreren QA-Outsourcing-Unternehmen zusammen und sind nicht nur von einem abhängig – zusätzlich zu den internen QA-Ressourcen, auf die in den meisten Fällen auf einer internen Entwicklerebene zurückgegriffen wird“, führte Seicarescu zum Prozess der Qualitätssicherung aus. „Jedes Projekt, das wir durchführen, ist hinsichtlich der Projektanforderungen einzigartig. Die Projektrichtung wird entsprechend den Echtzeitanforderungen mit unseren Kunden vereinbart und angepasst.“

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Unter dem Strich sei Quantic Labs also stets bestrebt, die bestmögliche Arbeit abzuliefern und transparent mit seinen Partnern zusammenzuarbeiten. Ein Sprecher von CD Projekt merkte auf Nachfrage zu den aktuellen Berichten lediglich an, dass die „The Witcher“- und „Cyberpunk 2077“-Macher Gerüchte dieser Art nicht kommentieren werden.

Quelle: Videogames Chronicle

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