InZone: Sony möchte zum Nike der Esportler werden

Sony steigt mit InZone in den PC-Zubehör-Markt ein. Dem Unternehmen schwebt eine Vision vor, die von Nike inspiriert ist.

InZone: Sony möchte zum Nike der Esportler werden

Sony hat kürzlich eine neue Produktlinie namens InZone angekündigt. Zu den ersten Veröffentlichungen gehören drei Headsets und zwei Monitore. Doch statt auf den ganz großen Massenmarkt zu setzen, konzentriert sich Sony zunächst auf eine kleinere Kundengruppe, die bereit ist, größere Beträge in eine Hardware zu investieren. Dazu gehören nicht zuletzt Esportler.

Für gut betuchte PS5-Nutzer bietet der angekündigte M9-Monitor Auto HDR Tone Mapping, womit die HDR-Einstellungen automatisch optimiert werden. Außerdem schaltet das System beim Ansehen von Filmen automatisch in den Kinomodus und beim Spielen in den Spielmodus.

Doch auch wenn die neuen InZone-Produkte in einigen Fällen mit der PS5 kompatibel sind, richtet sich das Angebot in erster Linie an Hardcore-PC-Spieler und weniger an PlayStation-Nutzer. Zugleich sieht Sony aufgrund der technologischen Aufstellung des Unternehmens Vorteile im PC-Hardware-Segment.

In einem Interview mit Nikkei (via VGC) betonte Kazuo Kii, stellvertretender Geschäftsführer von Sony, dass Sonys Hintergrund als Fernsehunternehmen eine vorteilhafte Grundlage auf dem PC-Markt schafft, wo die meisten Monitore von PC-Herstellern entwickelt werden.

„Unter den etablierten Herstellern gibt es noch keinen dominanten Marktführer“, so Kii, der darin bessere Startbedingungen sieht. „Die Situation ist wie eine Landschaft von sich bekriegenden Staaten. Dies stellt eine Chance für Sony dar.“

Da herkömmliche Monitore für die Anzeige von Daten ausgelegt sind, gibt es laut Sony Probleme, die mit Lebendigkeit und Kontrast überwunden werden müssen. „Wir sind stolz auf unsere Bildtechnologie. Wir freuen uns darauf, den Kunden unser immersives Erlebnis und unseren Realismus zu zeigen“, so die weiteren Worte des Sony-Managers.

InZone soll bei Esportlern die Nummer 1 werden

Auf dem PC-Markt hat Sony zunächst eine bestimmte Kundengruppe im Auge. Es sind die Esportler und Profispieler. „Wir fangen an der Spitze an und lernen, was Top-Esports-Gamer wollen“, so Kii. „Die Vision, die uns vorschwebt, ist die von Mizuno und Nike, die Schuhe für Sportler anbieten.“

Im Bereich des Esports können reichlich Preisgelder verdient werden. Und wenn die Reaktionszeit eines Monitors geringfügig nachlässt, stehen die Chancen entsprechend schlechter. Laut Sony werden die Produkte von InZone die Menschen, die an diesen Kämpfen teilnehmen, „nicht im Stich lassen“.

INZONE-Produkte vorbestellen:

Sonys Flaggschiffmonitor InZone M9 wird im Sommer für 1.099,99 Euro auf den Markt gebracht und bietet eine 4K-Auflösung mit HDR, eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und eine variable Bildwiederholfrequenztechnologie. Der billigere M3 kostet etwa die Hälfte und beschert den Kunden eine 1080p-Auflösung bei 240 Hz.

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Die ebenfalls angekündigten Headsets, von denen einige mit der PS5 kompatibel sind, kosten bis zu 299,99 Euro, wobei das Premium-Headset H9 Geräuschunterdrückung, 360 Grad-Raumklang und 32 Stunden Akkulaufzeit bietet. Das H7 für 229,99 Euro bietet zwar keine Geräuschunterdrückung, dafür aber eine längere Akkulaufzeit von 40 Stunden, während das günstigere H3 kabelgebunden ist.

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