Activision Blizzard: Europäische Kommission prüft Übernahme und Jim Ryan vor Ort

Die Prüfung des geplanten Kaufs von Activision Blizzard durch Microsoft geht in die nächste Runde. Die Europäische Kommission kümmert sich um den Fall. Berichten zufolge soll sogar Sonys Jim Ryan vor Ort gewesen sein.

Activision Blizzard: Europäische Kommission prüft Übernahme und Jim Ryan vor Ort

Die Ankündigung der geplanten Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft für 68,7 Milliarden US-Dollar nähert sich dem ersten Jahrestag, ohne dass die finalen Genehmigungen vorliegen. Doch auch in Europa geht es voran.

In einer Mitteilung bestätigte die Europäische Kommission, dass für die Überprüfung eine vorläufige Frist bis zum 8. November 2022 gesetzt wurde, bis zu deren Ende der Deal entweder genehmigt oder eine zweite, detailliertere Untersuchungsphase in die Wege geleitet wird. In den kommenden Wochen wird die Kommission die geplante Übernahme somit im Rahmen einer „Phase I“ analysieren.

Während der Prüfung soll festgestellt werden, ob die Übernahme des Publishers durch den Xbox-Anbieter den Wettbewerb auf dem Markt erheblich einschränken würde, beispielsweise durch die Entstehung eines marktbeherrschenden Unternehmens.

Sollte die Europäische Kommission während der ersten Phase Bedenken haben, wird die zweite Phase eingeleitet, in der die Auswirkungen des Zusammenschlusses auf den Wettbewerb intensiver untersucht werden. Regulierungsbehörden und andere an der Fusion beteiligte Personen rechnen mit einer langwierigen Untersuchung durch die EU, sodass die „Phase II“ wahrscheinlich eintreten wird.

Eine Quelle aus Brüssel wird von der Financial Times (via VGC) wie folgt zitiert: „Es ist ein großes Geschäft, ein schwieriges Geschäft. Es braucht eine umfassende Untersuchung.“

Jim Ryan war angeblich in Brüssel

Auch Sony verfolgt die Prüfung der geplanten Übernahme und versucht, die eigenen Interessen geltend zu machen. So soll der PlayStation-Chef Jim Ryan im September sogar selbst nach Brüssel geflogen sein, um sich mit den Regulierungsbehörden der Europäischen Union zu treffen.

Details aus den angeblichen Gesprächen sind nicht bekannt. Allerdings scheint Sony noch immer die Sorge zu haben, dass langjährige Franchises wie die „Call of Duty“-Reihe nach einer vollzogenen Übernahme früher oder später nicht mehr auf den PlayStation-Konsolen zur Verfügung stehen werden.

Zwar betonte der Xbox-Chef Phil Spencer vor einigen Wochen, dass sich Microsoft dazu verpflichtet habe, „Call of Duty“ für „mehrere Jahre“ auf der PlayStation verfügbar zu machen. Doch zeigt der Umgang mit anderen Neuerscheinungen, dass Microsoft nicht davon abgeneigt ist, bestimmte Marken exklusiv zu machen.

Nach der Übernahme von Bethesda gab Microsoft bekannt, dass „Starfield“ nur noch für Xbox und PC erscheinen wird. Spencer betonte später, dass er dasselbe für „The Elder Scrolls 6“ erwartet.

„Es geht nicht darum, eine andere Plattform zu bestrafen, denn ich glaube grundsätzlich, dass alle Plattformen weiter wachsen können“, so das Xbox-Oberhaupt im vergangenen November. „Aber in Bezug auf die Xbox möchte ich, dass wir in der Lage sind, das komplette Paket dessen, was wir haben, zu bieten. Und das wäre der Fall, wenn ich an Elder Scrolls 6 denke. Das gilt, wenn ich an jede unserer Franchises denke.“


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Ob und wann die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft abgeschlossen wird, ist weiterhin offen. Zumindest die Anleger scheinen etwas kältere Füße zu bekommen. In dieser Woche sank der Aktienkurs des Publishers um drei Prozent. Er liegt momentan bei 75 Dollar, bei einem gebotenen Übernahmepreis von 95 Dollar pro Aktie.

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KonsoleroGuy

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04. Oktober 2022 um 00:57 Uhr
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04. Oktober 2022 um 00:58 Uhr
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lastof.fifa

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04. Oktober 2022 um 01:56 Uhr
Waltero_PES

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04. Oktober 2022 um 02:19 Uhr
consoleplayer

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04. Oktober 2022 um 15:40 Uhr
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