Microsoft: Massenentlassungen betreffen auch die Xbox-Sparte

Bei Microsoft kommt es zu zahlreichen Entlassungen. Der Konzern trennt sich von etwa 4,5 Prozent der Belegschaft. Betroffen sind auch Studios der Videospielsparte.

Microsoft: Massenentlassungen betreffen auch die Xbox-Sparte

Microsoft gab gestern bekannt, dass es im Unternehmen zu Massenentlassungen kommen wird. Etwa 10.000 Mitarbeiter möchte der US-Konzern vor die Tür setzen, um die Kosten inmitten eines allgemeinen wirtschaftlichen Abschwungs zu senken. Wie inzwischen durchsickerte, sind davon auch Beschäftigte der Xbox-Sparte betroffen.

Einem Bericht vom Bloomberg zufolge müssen bei den Entlassungen unter anderem die Bethesda Game Studios sowie 343 Industries Federn lassen. Das zuletzt genannte Unternehmen ist für das 2021 veröffentlichte „Halo Infinite“ verantwortlich.

Die englischsprachige Webseite Lords of Gaming behauptet, dass 343 Industries eine „signifikante“ Anzahl von Entlassungen im gesamten Unternehmen hinnehmen müsse. Davon seien vor allem Personen betroffen, die an den Einzelspielerinhalten gearbeitet hatten.

Der in der Regel gut informierte Journalist Jason Schreier sorgte für eine Bestätigung dieser Behauptung und gab an, dass mehrere Angestellte darauf hingewiesen hätten, dass das Studio „hart getroffen“ wurde.

In einer E-Mail an die Mitarbeiter habe Pierre Hintze, Leiter von 343 Industries, laut Bloomberg eingeräumt, dass das Unternehmen „die schwierige Entscheidung getroffen hat, Teile unseres Teams umzustrukturieren, was bedeutet, dass einige Stellen gestrichen werden.“ Laut seiner Aussage wird das Studio weiterhin die Multiplayer- und Live-Service-Elemente von „Halo Infinite“ unterstützen.

Auch Kotaku meldete sich zu Wort. Man habe erfahren, dass zahlreiche Entwickler von The Coalition entlassen wurden. Es ist ein im kanadischen Vancouver angesiedeltes Studio, das von Microsoft für die Entwicklung der „Gear of War“-Serie gegründet wurde.

Mitarbeiter äußern sich zu den Entlassungen

Seit der Ankündigung der Entlassungen melden sich in den sozialen Netzwerken betroffene Mitarbeiter zu Wort. Dazu gehört Renee Sogueco, PR-Managerin bei Bethesda. Auf Linkedin schrieb sie: „Nun, es ist passiert! Heute wurde ich im Zuge der Microsoft-Entlassungen bei Bethesda Softworks entlassen. Also bin ich jetzt wieder auf dem Markt… Es war ein absoluter Ritt und ich freue mich auf das, was als nächstes kommt.“

Microsoft hatte ZeniMax Media, die Muttergesellschaft von Bethesda, im Jahr 2021 für 7,5 Milliarden Dollar übernommen und auch in einigen anderen Abteilungen von ZeniMax Stellen abgebaut.

Auch Kevin Schmitt, einer der Senior Designer von „Halo Infinite“, gab bekannt, dass er entlassen wurde. Gleiches gilt für Jesse Stipek, 343s Videoproduzent, und Sam Luangkhot, der als Community Manager für „The Elder Scrolls Online“ tätig war.

Unterdurchschnittliche Leistungen?

Einem Bericht von Business Insider zufolge erfolgten die Entlassungen in einigen Bereichen aufgrund „unterdurchschnittlicher Leistungen“. Die Publikation behauptet, dass Manager gebeten wurden, Mitarbeiter zu identifizieren, die entlassen werden sollten und die andernfalls in ein Leistungscoaching gesteckt worden wären.

Allerdings seien auch Mitarbeiter betroffen, die laut Schreier sehr lange bei Xbox beschäftigt waren. „Einige derjenigen, die ihren Job verloren haben, waren Veteranen, die seit mehr als einem Jahrzehnt bei Xbox beschäftigt waren, sagten die Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten, weil sie nicht befugt waren, öffentlich zu sprechen“, so der Journalist.

Laut Bloomberg lehnte es ein Sprecher ab, sich zu den Entlassungen im Spielebereich zu äußern.

Doch auch in den anderen Sparten setzte Microsoft an. Tom Warren von The Verge betont auf Twitter, dass in den Marketing- und Microsoft Edge-Teams Mitarbeiter entlassen wurden. Ebenfalls sollen Microsofts HoloLens-Geschäft und einige Entwicklungsabteilungen von den Kürzungen betroffen sein.


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Die Ankündigung der Entlassungen erfolgte ein Jahr nach der Bekanntgabe von Microsofts Absicht, Activision Blizzard für rund 69 Milliarden Dollar zu übernehmen. Der Publisher verfügt über etwa 10.000 Mitarbeiter.

Die Übernahme wird von der britischen Wettbewerbsbehörde (Competition and Markets Authority) intensiv geprüft, während die Federal Trade Commission in den USA eine kartellrechtliche Klage einreichte. Auch die Europäische Kommission zog die Zügel zuletzt etwas enger.

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