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Popular Content

Showing content with the highest reputation since 10/30/19 in Posts

  1. 11 points
    Eigentlich kann es nur einen geben
  2. 11 points
    Abend, ich werde jetzt in einem recht langem Text meine Erfahrungen mit diese Spiel wiedergeben. Es beinhaltet alle möglichen Spoiler, die man sich nur vorstellen kann. Ich brauche das einfach und ich denke, mein folgender Text wird dies auch wiedergeben, warum dies so sein muss. Ich habe heute Mittag das Spiel beendet. Aktuell sitze ich mit einem Radler in unserem Raucherzimmer, rauche eine und höre in Dauerschleife "Take on me"...Die meisten werden dies verstehen..! Ich bin fertig und meine Stimmung ist seit letzter Woche Samstag (20.06) recht melancholisch. Das ist auch der Grund, weshalb ich auf einen Zwischenbericht verzichtet habe und nur einen Gesamteindruck schildern werde.
  3. 10 points
    Alles zur aktuellen Lage findet ihr im Play3Magazin!
  4. 10 points
    Ich finds eigentlich eine ganz lustige idee, ein Gesicht hinter einem Pseudonym hier zu sehen. Wir kennen uns ja schon recht lange. Der Präsident ohne Hut. Dafür im Moment mit Bart (der ist mal an, mal ab)
  5. 10 points
    es gibt geile neuigkeiten wegen mein vater!!! mein vater hat kein Corona mehr im körper.
  6. 10 points
    habe gerade das krankenhaus angerufen, wo mein vater liegt. ich habe erst mal gute nachrichten bekommen. mein vater muss bis jetzt nicht beatmet werden, was ein gutes zeichen ist. ich hoffe, das es dann lagsam bergauf geht und er den virus besiegt.
  7. 9 points
    So. Ich habe hier jetzt mal aufgeräumt. Nun beruhigen sich bitte alle wieder und kommen zum Thema zurück. Beim nächsten Mal hagelt es Verwarnungen und Auszeiten für alle Beteiligten. Damit seid ihr vorgewarnt. Schönen Tag noch.
  8. 9 points
    Toleranz ist das Zauberwort! Man muss niemanden mögen oder lieben. Jeder hat eine andere Art, um mit spielen oder Erlebnissen umzugehen. Jeder schreibt sein erlebtes anders nieder. Der eine ist euphorisch, der andere kritisch und der andere hatet. Muss man dann jemand nachäffen oder provozieren, weil einem die Art nicht gefällt? Nein! Das ist dann eine ganz schlechte Eigenschaft. Spider tut mit seiner Art niemanden weh. Beleidigt hier auch niemanden. Wenn dir seine Beiträge nicht passen, dann ignoriere diese ganz einfach, anstatt so einen geistigen Dünschiss von dir zu geben. Sorry dafür... Aber von geistiger Reife zeugte das bisher nicht. Ist doch schön, wenn sich jemand an sein Hobby so sehr erfreuen kann und regelrecht darin eintauchen kann, um uns dann seine Erlebnisse mitzuteilen. Für den einen ist es eine Form von Kunst, für den anderen nur ein weiteres doofes Spiel mit besserer oder schlechterer Grafik. Geschmäcker und Wahrnehmung sind halt verschieden. Lieber die anderen tolerieren und nehmen wie sie sind, als sich so kindisch zu verhalten.
  9. 9 points
    Anspielbericht (Spoilerfrei und ich umschreibe alles): habe es seit mitternacht ganz in ruhe gespielt bis jetzt. am liebsten würde ich noch stundenlang weiterspielen, aber ich werde jetzt doch langsam müde. TLOU2 will ich nur fit und wach spielen. mein gefühl hat mich vorher nicht im stich gelassen. bis jetzt ist es einfach nur erste sahne hammer geil und ist jetzt schon ein meisterwerk für mich persönlich. wo ich das game dann zum ersten mal gestartet habe, bin ich erst mal ganz in ruhe durch die sehr vielen optionen gegangen (der wahnsinn), was ungefähr 20-30 minuten gedauert hat. dann ging es endlich los und was soll ich sagen, meine kinnlade ist durch die erde geschossen und ist in den tiefen des universum angelangt. ich spiele es auf der PS4 Pro. was ich dann an grafik gesehen habe und die ganzen details überall (jeder cm), hat meine erwartungen meilenweit übertroffen. die ganze optik, orte, details, effekte, animationen/bewegungen und noch so vieles mehr, sind unbeschreiblich und wunderschön, sogar mehr als das. extrem fetten lob an Naughty Dog dafür. man merkt richtig wie sie in jeden cm liebe reingesteckt haben. ich bin extrem beeindruckt. kurz gesagt, man bekommt ohne scheiß hier ein grafikorgasmus vom feinsten. der sound über meine 7.1 anlage ist richtig klasse. auch hier gibt es wieder haufenweise einstellmöglichkeiten für den ganzen sound usw. die steuerung ist erste sahne und bin sofort zurecht gekommen. wie lange man genau gespielt hat, sieht man an seine speicherdatei. es wird nur die reine spielzeit berechnet und nicht wenn man pause macht oder im menü usw. ist was ich bis jetzt dort erlebt habe, ist ein absoluter traum für mich persönlich. ich habe mir auch richtig viel zeit gelassen und mir jeden cm angeguckt. was man da für klasse dinge alles sieht, hammer!!! man muss nur richtig erkundigen, was ich extrem liebe. auch so habe ich mir fast alles angeguckt an gegenstände, details usw., oder einfach nur stehengeblieben und alles genossen. die geschichte wird bis jetzt einfach nur hammer, interessant, spannend, emotional, lustig usw. erzählt und ich habe total die realität ausgeblendet. ich bin dort sehr tief eingetaucht. dann sieht man nebenbei einfach nur klasse dinge, wenn man lange was bestimmtes beobachtet, oder halt andere leute (auch zuhören) usw. jedenfalls kann man eine menge dort endecken, was die welt dort so realistisch macht. am liebsten würde ich ins detail gehen, aber das müsst ihr echt mit eigenen augen erleben und ich will euch nicht spoilern. das erkunden macht mir hier extrem spaß, was ich ja liebe und man findet richtig coole dinge und natürlich auch easter eggs, hehe. man muss sich nur alles genau angucken und lesen. dann hatte ich am anfang ein extrem breites grinsen, denn was man da noch so nebenbei alles macht, ist ein absoluter traum und macht so ein krassen spaß. das ist halt so wie aus dem leben gegriffen. auch alle dialoge sind richtig klasse und voll interessant. der humor kommt auch nicht zu kurz und passt einfach. die deutsche synchro finde ich persönlich erste sahne. ob man aber nun in englisch oder deutsch es spielt, das muss man natürlich selber entscheiden. das wichtigste ist natürlich, das einen das game allgemein spaß macht. dann war ich so krass vertieft, das ich mich volle kanne erschrocken habe, denn da ist dann was passiert, womit ich echt in diesen moment nicht gerechnet habe. ich glaube, ich habe meine nachbarn durch mein schrei geweckt, hehe. kommen wir zu den kämpfen. alter schwede ist das hammer geil. besonders die nahkämpfe haben es in sich und ich war richtig angespannt und konzentriert. da will ich auch nicht ins detail gehen, das müsst ihr alles selber erleben. jedenfalls sind die möglichkeiten der hammer, um taktisch vorzugehen usw. da ich noch ziemlich am anfang bin, kann ich erst mal nicht weiter berichten. heute abend irgendwann werde ich dann schön weiterspielen und ich bin extrem gespannt was ich da noch alles erleben und erkunden werde. jetzt werde ich mir erst mal alle kommentare hier durchlesen, da ich ja seit einigen tagen hier nicht mehr drin war. allen anderen wünsche ich extrem viel spaß und genießt es ohne ende.
  10. 9 points
    Death Stranding Entwickler: Kojima Productions | Publisher: Sony Interactive Entertainment | Plattform: PS4 Genre: Strand | Preis: 69,99 [Stand: Mai 2020] | Erschienen am: 8.11.2019 Der Nihilismus der Moderne Um es gleich vorwegzunehmen: ich habe mich in Kojimas neuestes Game geschmissen, als ob es kein Morgen gäbe - und wurde zunächst bitter enttäuscht. Das leuchtende, fliessende, fantasiereiche Metal Gear-Universum erwartend, wurde ich mit beinharter, knochentrockener, dennoch physikalisch korrekter Realität konfrontiert - und dem völlig unterfordernden Spielprinzip, Fracht von A nach B zu tragen. Nur die Neugier, wie die Story denn nun weitergeht, hat mich dazu bewegt, die ganzen Mühen und die Plackerei auf mich zu nehmen, bis ich es irgendwann endlich begriffen hatte, was Kojima eigentlich sagen will: im Grunde tun wir, egal, was wir zocken - ob wir nun als Arthur Morgan durch die Prairie reiten oder als Nathan Drake Schätze heben - in Wirklichkeit nur Fracht von A nach B tragen, ganz einfach, weil wir an nichts glauben. Woran wir glauben ist klar, nämlich dass wir alleine mit einem Controller in der Hand vor unserer Konsole sitzen, während die anderen den Spass ihres Lebens haben. Genau diese Einsamkeit hat Kojima, der sich, wie er sagte, nur in Gesellschaft einsam fühlt, dazu bewegt, völlig kompromisslos, schon fast berserkerhaft alles aus dem Spiel zu nehmen, was einen davon abbringt, zu sich selbst zu finden: Menschen existieren nur noch als Projektionen, die ursprüngliche Motivation, für das was man tut bleibt analog zum echten Leben im Unklaren und eine Gegenleistung für die erbrachten Taten bekommt man abgesehen von ein paar Likes nicht. Kojimas Kunstgriff ist, dass er das Gameplay Fracht von A nach B zu tragen, einfach als Metapher einsetzt und durch den geschickten Einsatz unzähliger visueller und auditiver Tricks, die im Gegensatz zu Metal Gear allesamt versteckt sind, und sehr subtil, dafür umso nachhaltiger wirken, einen für kurze Zeit von der Last befreit, ein Mensch in dieser Welt sein zu müssen. Kojimas neuestes Kunstwerk lässt sich am besten anhand seiner Wirkung beschreiben: nachdem das, was man tut egal und nicht wirklich wichtig ist, nachdem keine "echten" anderen Charaktere da sind, mit denen man interagieren kann und abgesehen von ein paar liefersüchtigen Mules niemand da ist, den man bekämpfen muss, findet man unverhofft etwas, womit man überhaupt nicht mehr gerechnet hatte, nämlich sich selbst. Das ist der Knackpunkt, der Dreh- und Angelpunkt des kompletten Games, nämlich in Zeiten von Social Media oder "Face Time", wie Kojima es nennt, der üblichen Multiphrenie abzusagen und sich damit abzufinden, zuallererst allein, aber nicht einsam zu sein. Im Gegenteil, gibt es grade dann viel zu entdecken, weil endlich die Perspektive stimmt. Die Social Media Komponente Ist das Game das Geld wert? Kurz gesagt, nein. In PSN Partys bekomme ich oft zu hören: "Scheiss Wandersimulator" oder "Wie kannst du das nur immer noch zocken?". Bin ich es mir wert? Definitiv. Ich kenne auch einige, die sich das Game gekauft haben, aber irgendwo in den ersten Missionen steckengeblieben sind und es seitdem nicht wieder angerührt haben. Wie soll in unserer verschwenderischem Konsumgesellschaft überhaupt noch irgendetwas etwas wert sein, wenn von allem zuviel vorhanden ist? Ich meine, wieviel Menschenkenntnis ist notwendig, um nicht zu wissen, dass es Naughty Dog und Rockstar gibt und dann noch hoch oben in den Wolken irgendwo in unerreichbarer Ferne Hideo Kojima? Sicher ist, nachdem er Konami verlassen und sein eigenes Studio gegründet hat, plötzlich sein Gehirn auf Erbsengrösse geschrumpft und er weiss auf einmal nicht mehr, wie man Gameplay programmiert. Wer so etwas tatsächlich in Erwägung zieht, kann ja mal für ein paar Minuten eines seiner früheren Games einlegen, um sich nochmal das Gefühl für die siebten Weltwunder, die er erschaffen hat, ins Gedächtnis zu rufen. Dann gibt es noch Freunde, die neugierig bis leicht verunsichert fragen: "Warum zockst du das Game eigentlich? Was macht dir daran Spass?" Dann stehe ich meist wirklich vor einem Problem. Selbst in Zeiten von Share Play und Live Stream kann man niemandem wirklich erklären, worum es in dem Game eigentlich geht, ausser derjenige nimmt selbst und besser alleine den Controller in die Hand. Es ist wie wenn zwei Menschen im Museum vor einem Gemälde stehen, der eine sagt "grün und weiss, genau die Farben, die ich nicht mag", der andere sagt "Wo siehst da einen See?". Genauso wird derjenige, der mich zu Death Stranding befragt, mit dem Game eine völlig andere Erfahrung machen, ganz einfach, weil er seine eigene Welt hineinprojezieren wird oder kurz gesagt einfach nicht ich ist. Manchmal kriegen sie einen auch dran, und man glaubt wirklich nur Fracht von A nach B zu tragen, und dass das auf Dauer viel zu eintönig und stupide ist und es tausend lohnenswertere und verlockende Games zu zocken gibt. Dem wirkt zum Glück der von Kojima in einem Interview beschrienene "War Letter"'-Effekt entgegen. Damals in Kriegszeiten hat ein Soldat einen Brief an seine Frau geschrieben, ohne zu wissen, ob er überhaupt ankommt. Als die Frau den Brief schliesslich bekommen hat, wusste sie nicht, ob ihr Mann noch am Leben ist, in jedem Fall hat sie versucht nachzuvollziehen, worum es ihm zu dem Zeitpunkt ging, als er ihn geschrieben hat. Analog dazu, findet man in Death Stranding Hinterlassenschaften von Spielern, ohne mit ihnen interagieren zu können und fragt sich z.B. warum der Spieler ausgerechnet hierhin einen Generator hingebaut oder ob die verlorene Fracht dort hingelegt wurde oder sie einfach während eines Kampfes in Eile wegeworfen wurde. In Death Stranding, ist in Zeiten von "Face Time", wo einen jederzeit ein Social Media Ion aus dem Nichts anspringen kann, nichts direkt, erst recht nicht die Dialoge. Es ist wahrscheinlich intellektuelleren, lyrisch bewanderten Gamern vorbehalten, über doppeldeutige Sprüche wie "Du hast dir sicher den Rücken kaputtgemacht." bis hin zu Kapitelnamen wie "Verbringe die Zeit bis zur Amtseinführung des Präsidenten" verhalten zu schmunzeln. Eines ist sicher: die Fussstapfen, die Kojima hinterlässt, sind nicht erst seit Metal Gear Solid V so gross geworden, dass man froh sein kann, wenn man es überhaupt noch schafft, auf den Zug aufzuspringen. It's Movietime Nachdem nun auf das Gameplay und die soziale Wahrnehmung von "Death Stranding" hinreichend eingegangen wurde, ist es natürlich kein Wunder, dass sowohl bei Gamern als auch bei Kritikern eine bemerkenswert gespaltene Meinung vorherrscht, je nachdem wie vordergründig die Wahrnehmung des Gameplays ausfällt. Worin sich die meisten jedoch einig sind, dass die zusammengerechnet knapp zehn Stunden Zwischensequenzen der Story einen völlig unvergleichlichen Zauber entfachen. Nicht nur, dass die oscarreifen Performances von Mads Mikkelsen als Vater/Bösewicht und Lindsay Wagner als Mutter/Schwester/beschützender Geist einen schon völlig in den Bann ziehen, Kojima legt wie immer noch eine grosse Schippe drauf und kreiert eine glaubwürdige Science-Fiction-Welt eines zerstörten Amerikas, das mal wie ein Mondkrater, mal wie Island, dann wiederum wie die Alpen wirkt. Nichts ist wirklich real, ist die grosse Message des Games und der Mensch ist zum Träumen bestimmt, anstatt am Spiegel der Selbstbetrachtung zu zerbrechen. "Wenn du eine Sache gut machen kannst, dann kannst du alles gut machen.“ ist Kojimas lapidare Antwort auf die Frage, warum er nun vorhat, mit Kojima Productions auch Filme zu produzieren. Den beissend ironischen Unterton seiner bewusst naiv formulierten Aussage mal dahingestellt, bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten, ob ich das ungeachtet der Tatsache, dass Kojima die meisten Regisseure Hollywoods wahrscheinlich in die Tasche stecken würde, überhaupt begrüssen würde. War er mit der "Metal Gear"-Saga auf Augenhöhe mit Legenden wie James Cameron ("Aliens", "Terminator 2") oder John Woo ("Hard Boiled", "Bullet In The Head"), bewegt er sich nun mit "Death Stranding" auf dem Level von altbekannten Grössen wie David Lynch ("Wild At Heart", "Lost Highway") oder Ridley Scott ("Alien", "Blade Runner"). Nur dass im Austausch gegen ein paar Pixel und Bytes die Interaktivität seiner Games in meinen Augen viel mehr wert ist, als zwei Stunden passiv auf der Couch zu hocken, nur um daraufhin wieder alles zu vergessen. Im Grunde schliesst "Death Stranding" nahtlos an "Blade Runner" an. Schaut man sich den SF-Klassiker von 1982 einfach nur so an, wirkt er bemerkenswert krude, schon fast menschenverachtend und man fragt sich, worum es in dem Film überhaupt geht. Hat man aber verstanden, warum Deckard in der letzten Szene ein Einhorn auf den Tisch legt und guckt sich das Ganze dann nochmal mit der richtigem philosophischen Einstellung an, kann man ungestört seinen Träumen nachhängen und entdeckt hier und dort etwas Neues. Menschen gibt es keine mehr, alles nur eine mentale Projektion des Selbst in einer komplett ausweglosen Welt, in der man sich zwangsläufig die Zeit mit viel Ein- und Ausleserei vertreiben muss. War Scotts Zukunftsvision vielen anderen Filmen seiner Zeit Lichtjahre voraus, so gilt nichts anderes für Kojimas "Death Stranding", nur dass es dauern kann, bis man beim Zocken wirklich vom Einhorn ausgeht und sich das State Of The Art-Meisterwerk in Sachen Subjektivität einem voll und ganz erschliesst. "Heartman Will Return" hat Nicolas Winding Refn in einem Tweet gepostet, was viele als Hinweis auf eine Fortsetzung von "Death Stranding" gedeutet haben. Nur dass, wenn man zwischen den Zeilen liest, Heartman natürlich "zurückkommt", nämlich alle paar Minuten durch seinen Defibrilator. Kojima ist mittlerweile zum Meister der Doppeldeutigkeit avanciert und schafft es sogar, nicht nur in seinem neuesten Game die heutigen Social Media Gewohnheiten subversiv auszukontern. "Death Stranding" wird wahrscheinlich das erste und letzte derart aufwendige SF-Kunstwerk seiner Art bleiben, wenn wir Gamer es nicht endlich auf die Reihe bekommen, zwischen den Zeilen zu lesen, anstatt alles als gegeben hinzunehmen. Die Wertung: Grafik: Ich denke der neue grafische Stil Kojimas lässt sich am besten an der Scharfstellung der Linse bei den Energydrinks oder auch am Zoom auf das Packseil festmachen, er ist zwar extrem fotografisch oder cinematografisch, zugleich aber auch als illlusionär oder kryptisch zu bezeichnen. Konnte man bei MGSV noch in das anheimelnde Dunkel der Nacht abtauchen, wirkt der ewige Tag zunächst ziemlich grell wie von einer 1000W-Birne beleuchtet, man gewöhnt sich aber ziemlich schnell dran, da ein angeschalteter Flatscreen quasi soundso etwas von einer erhellenden Sonne hat. Schafft man es erstmal aus der ersten Einrichtung raus, staunt man nicht schlecht über die phänomenal und sehr gefühlvoll inszenierten Landschaften, die sich einem auf dem Weg von einer Mission zur nächsten offenbaren. Nicht selten ertappt man sich dabei, sich viel länger als eigentlich nötig an dem Gang der Wolken, den saftig grünen Wiesen oder den spiegelnden Flussläufen zu erfreuen, die ganze Grafik wirkt insgesamt, egal wo man hinschaut, wie aus einem Guss. Ob nun isländische Vulkanlandschaft, dunkle Felsspalten, rote Marserde oder die milchige Sonne die hoch oben in dem verschneiten Bergen durch die Wolken sticht, stets hat man das Gefühl einem kleinen Wunder beizuwohnen, das irgendeinem höheren, im Leben nicht zu begreifenden Plan folgt. Wie genial der digitale Pinselstrich des Grossmeisters wirklich ausfällt, lässt sich nur mit zugeschaltetem HDR auf einer PS4 Pro bestaunen - plötzlich sind die Farben nicht mehr fest, sondern leuchten von innen heraus und egal, wo man hinschaut, wirkt alles noch um eine grosse Spur zaubrischer und verträumter. Sicher war auf Grundlage der "Horizon Zero Dawn"-Engine und unter der Mitwirkung des PS4-Entwicklers Mark Cerny nichts anderes als eine butterweich laufende Grafikbombe zu erwarten, aber man sollte nochmals herausstellen, wie genial die Grafik ist, nicht wie gut sie aussieht. 4K oder HDR hin oder her, man sollte zum Spielen von Death Stranding in jedem Fall Besitzer eines grossen Flatscreens sein, da die Schrift viel zu klein ausgefallen ist, aber dies hier ist sicher nicht das erste oder letzte Playstation-Game, bei dem das der Fall sein wird. 100 / 100 Sound: Ein Grossteil der absorbierenden Atmosphäre von Death Stranding ist abgesehen von der Grafik dem Sound Design zu verdanken, das dem von altbekannten SF-Blockbustern wie z.B. "Aliens" oder "Star Wars" in nichts nachsteht. Ob nun das Surren und Fiepen des Odradek-Scanners bei drohender Gefahr, die brachial wummernden, fabrikhaften Sounds innerhalb der grossen Verteilerzentren oder das einsetzende Pfeifen des Windes kurz vor einem Schneesturm, viel von der eigenwilligen Poesie von Death Stranding würde ohne den perfekt durchdachten Sound verlorengehen. Besonders an dieser Stelle hervorzuheben ist der stets unauffällige, aber genau den richtigen Ton treffende Score von Ludvig Forssell, nicht nur in den Cutscenes, sonders besonders die sparsam dosierten, wie aus dem Nichts auftauchenden, kurzen Melodien auf Wanderschaft, die einem die harten Missionen auf magische Art und Weise erleichtern. Schliesslich setzen während der einen oder anderen Mission Songs, hauptsächlich von Low Roar ein, dessen melancholische, bewusst asynchrone Post-Rock-Tracks sicherlich nicht jedermanns Geschmack sind, aber zumindest in Kombination mit der ansonsten oft vorherrschenden Stille eine sehr interessante Dynamik entwickeln. 100 / 100 Story: Dass die rund um Zeitregen, gestrandete Wale und Dooms-Wiederkehrer Sam spielende Story einmal mehr zeigt, dass Mastermind Kojima in der Lage ist, ein komplett eigenes Universum zu entwickeln, überrascht an dieser Stelle wahrscheinlich niemanden. Dass man nach einmaligem Durchspielen des Games praktisch genauso schlau wie nach dem Anschauen der Teaser und Trailer ist, wahrscheinlich umso mehr. Einen Grossteil dazu beigetragen hat auch hier einmal mehr Art Director Yoji Shinkawa, der auch schon bei allen "Metal Gear"-Teilen mit an Bord war und z.B. solche Sachen wie Fragile mitsamt merkwürdigen Regenschirms einfach so aus dem Nichts zeichnet, was dann wiederum Kojima dazu inspiriert, dies zu einem integralen Bestandteil des Games werden zu lassen, ohne zunächst zu wissen, worauf er sich letztendlich genau einlässt. Die Story in Kürze: Sam, der als Dooms-Wiederkehrer gegen den allerorts einsetzenden Zeitregen, der Personen und Dinge schneller altern lässt, immun ist, begibt sich auf Anraten des am Wiederaufbau des zerstörten Amerikas interessierten Die-Hard Mans auf die Suche nach seiner von Terroristen gefangengehaltenen Schwester Amelie. Da die Suche nach ihr gleichbedeutend damit ist, ein globales Netzwerk zwischen den United Cities Of America, kurz UCA, aufzubauen, akzeptiert er seine Heldenrolle nur widerwillig, und sieht sich von nun an mit geisterhaften GD-Wesen, störrischen, in Bunkern hausenden Weltuntergangsfanatikern, kurz Preppers, und terroristischen, nur an seiner Fracht interessierten Mules konfrontiert. Dass mit dieser kurzen Zusammenfassung der Story nicht mal ansatzweise genüge getan wird, dürfte jedem der auch nur die Trailer gesehen hat, völlig klar sein, allerdings würde an dieser Stelle eine Interpretation viel zu ausufernd ausfallen. Stattdessen Lob an dieser Stelle für Kojima, der eine kohärente Zukunftsvision entwirft und die Frage nach dem Wesensursprung all unserer Handlungen und Motivationen stellt, grandiose, einmalige Figuren wie Amelie, Die-Hard Man oder auch Clifford Unger und spektakuläre Schauwerte wie halluzinatorische Traumsequenzen oder Geister, die einen Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum verursachen, mühelos zu einem SF-Blockbuster der Superlative vereinigt, dessen mytholgischer, spiritueller Charakter dem eines "Star Wars" von 1977 in nichts nachsteht. Abzüge in der B-Note hätte es von mir normalerweise an dieser Stelle für die viel zu ausufernden Dialoge - insbesondere die erdkundehaften Belehrungen von Heartman fallen hier negativ auf - gegeben; da man aber letztendlich analog zum echten Leben mit allerlei Zeug wie z.B. Extinktionsentitäten, usw. vollgequasselt wird, das man nicht wirklich verstehen kann oder will, und ohne die Story bei den ganzen Filmen, Games oder Büchern im unseren Regalen eines der wichtigsten Kunstwerke überhaupt an uns vorbeigegangen wäre, an dieser Stelle dennoch die Höchstwertung. 100 / 100 Gameplay: Nachdem das Gameplay in diesem Spiel nur als Metapher eingesetzt wird und weit höheren Zwecken dient, müsste eine Wertung an dieser Stelle eigentlich entfallen. Und dennoch: wer Death Stranding als beispielsweise Wandersimulator abtut, hat das Spiel nicht mal ansatzweise kennengelernt. Schon im kleinen Open World-Arreal der östlichen Region kann mittels eines Generators ein Motorrad freischalten. In der zentralen Region kann man schliesslich sich über den Strassenbau das Leben erleichtern und Mules die Trucks klauen und schliesslich kommen ab Mamas Labor noch Selrutschen mit ins Spiel, mit denen man - entsprechendes Verständnis für deren strategischen Wert vorausgesetzt - die meisten Missionen in der Luft abwickeln kann. Für mich zerfällt das Gameplay in zwei klare, völlig ungleiche Hälften: das während der Story, in der das simple Spielprinzip als so etwas wie Urlaub für die geplagte Spielerseele angelegt ist, und den freien Modus nach der Story bei Erspielen der Platintrophäe, für die man noch weitere 125-175 Stunden einplanen kann. Während man bei ersterem zwar alle Tools in die Hand bekommt aber meistens wegen fehlender Eigeninitiative nicht darauf kommt, sie einzusetzen, sieht die Sache für Trophäenjäger auf einmal völlig anders aus, wenn alle Stationen der UCA beitreten müssen, die Spielschwierigkeit auf schwierig umgestellt werden muss und es verpflichtend wird, Missionen mit "S Legend Of Legends"-Rang abzuschliessen. Plötzlich spielen unzählige, sich gegenseitig beeinflussende Faktoren eine Rolle: baue ich eine Schutzhütte, um dorthin schnellreisen zu können, was aber stark zu Lasten der chiralen Bandbreite geht? Rüste ich eine Seilrutsche mit Chemikalien und speziellen Legierungen auf, um deren Haltbarkeit und Reichweite zu erhöhen oder verwende ich die Materialien lieber für den Bau für die für den Kampf gegen die GDs benötigten Raketen- und Granatwerfer? Welche UCA-Station levele ich zuerst auf, welches Seilrutschennetzwerk oder welche Missionen bringen erstmal den grössten Nutzen? Und so weiter und so fort, man kommt in jedem Fall vom hundersten ins tausendste und hat fast immer alle Hände voll zu tun. Kojima ist in jedem Fall nichts vorzuwerfen: während im Verlauf der gesamten Story das Gameplay quasi nicht vorhanden ist, um dem Gamer stattdessen so etwas wie einen leeren Spiegel zu präsentieren, in den er alle seine Wünsche, Ängste und Hoffnungen hineinprojezieren kann, gibt er ihm währenddessen dennoch alle Tools in die Hand, um ab Kapitel 15 voll durchzustarten, natürlich nur gesetzt den Fall, dass man sich selbst so einer Herausforderung stellen will. Ich denke, viele werden nach dem entspannten, urlaubhaften Charakter des Story-Gameplays die einen nun erwartende harte Arbeit scheuen, während andere es begrüssen werden, endlich eine würdige Herausforderung gefunden zu haben, an der sie wachsen und sich mit anderen messen können. Dass das nur dann unglaublich komplexe und fordernde Gameplay seinerzeit aufgrund der knapp bemessenen Zeit zum Testen nicht den Weg in die meisten Kritiken gefunden hat, ist natürlich bedauerlich, aber es zeigt sich einmal mehr, dass eine echte Kritik von Kojimas Games eigentlich nur nach mehrmaligem Durchspielen möglich ist. 100 / 100 Umfang: Mit circa 50 Std Spielzeit, zwei Open-World-Arrealen und knapp 10 Stunden Cutscenes natürlich enorm. Dennoch haben sich Freunde bei mir beklagt, dass das Game so kurz sei, und dass es maximal 5 Stunden gedauert haben soll. Mithilfe eines kurzen Klicks auf Brückenlinks und dann der X-Taste konnte ich sie dann doch eines Besseren belehren, dort ist neben umfangreichen Statistiken auch die Gesamtspielzeit verzeichnet. Und vor allem wieviele der insgesamt 70 Missionen für Sam und den 500 Standardaufträgen überhaupt abgeschlossen wurden und auf welchem Rang. Ich denke dieser interessante Effekt ist neben des verträumten Charakters des Games auf die absichtliche, völlige Unterforderung beim Gameplay zurückzuführen und spricht einmal für Kojimas Stategie dem Gamer nicht das zu geben, was er will, sondern das was er braucht. Einfach mal abschalten, die Seele baumeln lassen und die Landschaft geniessen, sind ihm viel mehr wert, als das übliche "Kämpfen um zu überleben"-Prinzip. Bei Erspielen der Platintrophäe wächst der Umfang übrigens um das Drei- bis Vierfache. Es sind längst nicht alle UCA-Stationen erschlossen worden, und die meisten, die bereits erschlossen wurden sind ebenfalls nicht auf das maximale Verbindungslevel gebracht worden. Hat man dieses erreicht, trudeln übrigens nach und nach vermehrt E-Mails ein, die auf merkwürdig leuchtende Objekte hinweisen. Dieses sind über beide Maps verstreute Speicherchips, mit denen u.a. ein spezielles Motorrad freigeschaltet werden kann, dass sowohl über einen grossen Akku als auch über eine Ladefläche verfügt. Alle, die es partout nicht mögen, Trophäen zu erspielen, können sich auch einfach selber über die eingangs erwähnte Brückenlinks/X-Tasten-Kombination Herausforderungen suchen, die sie interessieren. Der Wiederspielwert ist abgesehen von der hochkomplexen Story allein schon deshalb enorm, da man beim ersten Durchspielen nur an der Oberfläche kratzt, während die Trägheit der eigenen Wahrnehmung darüber entscheidet, ob man die zur Verfügung stehenden Gameplayoptionen überhaupt in Anspruch nimmt. Warum eine Antimateriebombe zu Fuss nach Mountain Knot City tragen, wenn man auch eine Strasse dort hinbauen kann? Warum sich den gleichen Abhang nochmal runterquälen, wenn per Seilrutsche drüberschweben kann? Warum in Gebieten mit starkem Zeitregen gegen GDs kämpfen, wenn man unter einem Zeitregenunterstand das schlechte Wetter einfach abwarten kann? Mal abgesehen davon, dass das Game von Kojima so angelegt ist, dass man sich den Weg von einer UCA-Station zur nächsten soundso kaum merken kann, werden einem beim erneuten Durchspielen wiederum andere mitbenutzbare Konstruktionen von neuen Gamern, die an jeweils anderen Orten platziert sind, zugewiesen, so dass das Gameplay anders verläuft. Je mehr sich der Gamer auf die komplett individuelle Logik des Games einlässt, desto mehr spielerische Freiheit gewinnt er dadurch. Kojima meinte allerdings auch, dass es storytechnisch zur Zeit noch keine befriedigende Lösung für Open World-Games gibt. Auch das merkt man Death Stranding an, aber es holt zumindest überall das Maximum raus. 100 / 100 Wertung gesamt: 100 / 100 Fazit: "Eigenwilliges Videospielkunstwerk, dass sich nicht unbedingt beim ersten Anspielen erschliesst, aber ansonsten der Konkurrenz in allen Belangen meilenweit überlegen ist."
  11. 9 points
    So ab heute Mittag beginnt meine 53 Stunden Arbeitswoche. Schön 6 Tage am Stück von 15:45 Uhr bis 1:30 Uhr arbeiten. 😕Nur heute kann ich früher anfangen. Hoffe das die 17 Leiharbeiter die nächste Woche aushelfen sollen, die Situation etwas verbessern. Letzte Woche haben wir trotz Überstunden nicht alle Lebensmittel liefern können. Euch aber allen ein schönes Restwochenende. Bleibt gesund!
  12. 8 points
    Hallo zusammen, ich habe gerade auf der Suche nach einer PS5 die Seite daddeln.net gefunden. Hier scheint es noch Konsolen zu geben, allerdings ist dies eine fishing Seite: Die im Impressum angegebene daddeln GmbH aus Baesweiler existiert nach unseren Recherchen nicht. Sie ist vermutlich frei erfunden, so wie der Rest des Impressums. Sie wissen daher nicht, bei wem Sie einkaufen und wem Sie Ihr Geld senden. Der Server des Webshops steht in den USA oder der Standort soll verschleiert werden. Die Domain daddeln.net wurde über einen Anonymisierungsdienst aus Malaysia registriert. Sie können nur per Vorkasse via Überweisung oder per Kreditkarte bezahlen. Damit übernehmen Sie das vollständige Risiko. Beworbene Zahlungsarten stehen an der virtuellen Kasse nicht zur Verfügung. Es werden vermutlich gefälschte Bewertungen verwendet. Auf der Webseite sind Fehler zu finden, die sonst nur Fakeshops passieren. (Quelle: https://www.verbraucherschutz.com/warnungsticker/daddeln-net-vorsicht-fakeshop-fuer-gamer-ihre-erfahrungen/) Also Vorsicht, wenn Ihr auf diese Seite stößt. Schöne Grüße, polter
  13. 8 points
    Ein erster detaillierter Blick auf/in die Konsole.
  14. 8 points
  15. 8 points
    Wenn die Kinder ne Mütze tragen müssen, dann Papa auch, auch wenn die Rosa ist
  16. 8 points
    The Last of Us Part II - 9.8 /10 Nach fast exakt 30 Stunden der Abspann. Ich muss dazu sagen, dass ich zwar viel erkundet habe (z.B. alle Waffen gefunden, aber bei einem Safe im 1. Drittel weiß ich 100%-ig, dass ich den übersehen hatte), konnte jedoch in einigen Gebiets-Abschnitten fast nicht anders und bin somit etwas schneller in der Geschichte vorangekommen. Es hat einfach einen unglaublichen Zog ausgelöst, sodass mein Spielstil letztendlich sehr schwankte von "Schleichen on top" bis "offenes Gefecht" bis "Ich verzieh mich und suche den Notausgang!". Ein absolut atemberaubendes , fantastisches Spiel, welches insgesamt in sich (obwohl ich nach der Hälfte meine Skepsis beim Storytelling aussprach - die wurde irgendwann komplett über Bord geworfen!) einfach so stimmig ist - und unbeschreiblich wertvoll für die Gaming-Welt ! Danke, ND !
  17. 8 points
    Hab es gerade beendet, über kleine technische Macken seh ich hinweg, denn was mir hier gezeigt wurde, macht mich sprachlos, es zeigt mir dass dieses Hobby nichts ist wofür man sich rechtfertigen solllte, obwohl man ja "nur Knöpfe drückt" Leute die nicht zocken, können sowas nicht nachvollziehen. Dieses Spiel hat mich mehr fasziniert als es Filme jemals könnten. Dieses Mittendringefühl und die Darstellerleistung vonLaura Bailey, Troy Baker und Ashley Johnson und den anderen nicht minder wichtigen Charakteren sind einfach herausragend. Für mich ist es mit Abstand das beste Spiel dieser Ära. Glatte 10/10
  18. 8 points
    Habe ich gerade zur Diskussion bezüglich Stick-Anordnung von PS und Xbox gefunden 🤣
  19. 8 points
    Ist doch offensichtlich, ansonsten würdest du sowas nicht schreiben. Oder halt diverse andere "Truther", "Erwachte" oder "Alternative". Du kannst dir das ja gerne angucken und glauben was du willst. Aber so einen Unsinn in Zeiten einer Pandemie in öffentlichen Foren zu verbreiten ist nicht in Ordnung. Ist schon schlimm genug, dass es eine Randgruppe gibt, die tatsächlich denkt, dass der Coronavirus gar nicht existiert und alles nur gefaked und inszeniert ist!
  20. 8 points
    Nachdem Andy mir am gestrigen Abend erzählte, wie angeregt hier zu "Death Stranding" geschrieben wird, dachte ich mir, dass ich auch mal hineinschaue und mal das eine oder andere Wort verliere. Ich befinde mich in Episode 5 und auf der Uhr stehen inzwischen 73:30 h. Ich lasse mir also auch ausgiebig Zeit, um die Verbindungsstufen zu maximieren, die Straßen auszubauen, mein Seilbahn-Netzwerk zu errichten oder einfach in Ruhe die Lieferungen zu machen. Mich hetzt auch nichts und das Gameplay finde ich überaus packend und befriedigend. Diese Entschleunigung hatte mir bereits im letzten Jahr bei "Red Dead Redemption 2" gefallen. Und mir ist durchaus bewusst, dass ich die Story wohl erst nach über 200 Stunden abgeschlossen haben werde. Wenn ich es richtig anstelle, ist die letzte Story-Trophäe gleichzeitig auch die letzte Trophäe zur Platin. Mal schauen, ob das so klappt Ach ja, spiele auf Schwer, auf Englisch und mit Untertiteln. Bin zweimal bisher gestorben. Sam ist offensichtlich nicht robust genug für Stürze in eine Schlucht. Beide Male. ^^
  21. 7 points
    Hier mal eine kleine Szene am Ende, die man so noch niemals zuvor in der Videospielgeschichte gesehen hat. Man springt von der Halle aus direkt in die Open World hinein. PS5-Magic!
  22. 7 points
    3 Jahre her das Bild. Aber hier
  23. 7 points
    so leute, dann werde ich mich mal auch zeigen. dort war ich im Tropical Islands.
  24. 7 points
    Es ist immer traurig zu sehen wenn Leute schon um diese Uhrzeit besoffen sind.
  25. 7 points
    The Last of Us - Part 2 Ich weiß gar nicht, was ich richtig sagen soll ... unglaublich, in jeder Hinsicht. Hab erst 1 Std. 13 min. gespielt. Unbeschreibliches Spielgefühl, grafisch wow, wow, wow - und was für ne geile Akustik ist das bitte?! Dann dieser Einstieg... als wär`s erst gestern gewesen , träum ich etwa? (kneif mich mal einer ). Stark ! Später mehr im Thread
  26. 7 points
    Ich freue mich tierisch auf das Spiel. Aber diese Internettrolle gehen mir sowas von auf die Nerven. Von beiden Seiten. Der Userscore von The Last of Us wird brutal tief sein. Und die konservative rechte Ecke ist mittlerweile genauso über jeden Scheiss am jammern wie die Linke SJW Ecke. Wenn der Hauptcharakter eine Frau ist, muss das automatisch gegen Männer gehen, wenn der Hauptcharakter schwarz ist, muss das gegen Weisse gehen. Und wenn da eine Lesbe im Spiel ist, muss das sowieso irgend einer agenda folgen. Genau so die andere Ecke die in AC origins gejammert hat, das Kleopatra nicht farbig genug ist, nur weil die Vollpfosten noch nie was von der Ptolemäischen Dynasite gehört haben und nicht wissen das Kleopatra eine fucking griechin war die über die Ägypter geherrscht hat. Boah echt diese Spackos von beiden Lagern gehören einfach in einen Sack gesteckt, damit man reintreten kann. Sorry ich war ein wenig im Internet unterwegs, und musste Dampf ablassen. Das schlimmste ist ja, dass das zwar hauptsächlich Amis sind mit ihrer Gender/Rassen Obsession, der Mist aber auch immer mehr bei uns anfängt.
  27. 7 points
    TLOU1 Remaster als Vorbereitung auf Teil 2 ... auch nach all den Jahren ein absolutes Meisterwerk!
  28. 6 points
    Ist dem wirklich so? Das wäre ja super! Edit: Tatsächlich!! PS5 nach 80 Minuten Betrieb: Kein Lüftergeräusch, kaltes Gehäuse 04.10.20 - Dengeki Online konnte die PlayStation 5 bei Sony ausprobieren. Wie der Redakteur schreibt, konnte er 80 Minuten spielen und in dieser Zeit hat kein Lüftergeräusch gehört. Er fragte den Sony-Angestellten, ob die Konsole überhaupt einen Lüfter hat. Der Chefredakteur von GameWatch schreibt, dass man den Lüfter nur leise gehört hat, wenn man sein Ohr direkt auf den hinteren Teil der Konsole gelegt hat. Außerdem tastete er nach dem Spielen das Gehäuse der Konsole ab, das kalt und nicht erhitzt war - trotz einer sehr warmen Umgebung, weil die vier Scheinwerfer in den Studios im Kellergeschoss sehr viel Hitze erzeugten (4gamer.net schreibt, die Raumtemperatur lag bei ca. 30 Grad). CLICK (DengekiOnline: "ひと足早くPS5を体験! 試遊で感じたPS5の驚きとは?")
  29. 6 points
    Ach Mensch das ist ja lieb von Dir. Dankeschön ❤ Ich hoffe ich bekomme die X, denn die Pro hab ich ja schon... 🤔
  30. 6 points
    Ich finds auch erschreckend, was für Menschen als "Influencer" Erfolg haben, sich dadurch noch bestätigt fühlen, und wieviele Leute sich die dann sogar als Vorbild nehmen. Da frag ich mich, wieso hab ich mich durch die Schule geboxt und quäle mich tagtäglich zur Arbeit... ach, weil ich so etwas wie Würde habe... fast vergessen
  31. 6 points
    Hehe, grossartig was hier in einfache Dinge, wie einer Vorbestellung einer neuen Konsole alles hineininterpretiert wird. 😁 Vielleicht ist es ja einfach nur so, dass sich die Leute nach 7 Jahren auf eine neue Konsolengeneration freuen? Und weil hier von psychologischen Gegebenheiten die Rede war: Das „Gute alte Zeit“-Ding ist auch solch eine, die es in jeder Generation gibt und die zeugt nur davon, dass man alt wird 😂
  32. 6 points
    Das ging vor 7 Jahren schon besser. Halo: Killzone:
  33. 6 points
    Also ich lass mich impfen, sollte es wirksames Mittel geben, die App hab ich auch, finde es wichtig im Kampf gegen COVID-19. Kann nicht verstehen wie man sich Schutzmassnahmen so vehement verschliesst und dann mit, der ausrede kommt "überwachung und nebenwirkung" glaub ihr, die Regierung is daran interessiert, das Horst ein Nutellabrot mit Käse drauf isst oder welche Sexulle neigung Er/Sie hat. Es geht hier um, die Ausrottung eines tödlichen Virus, da müssen alle an einen Strang ziehen.
  34. 6 points
    Nr 25 The Last of Us Part II...
  35. 6 points
  36. 6 points
    Na dann will ich hier auch mal mitspielen. Böse dreinkuckend mit Kapuze XD
  37. 6 points
    #7 The Last of Us: Part II ich mache ganz selten mal die Platin.
  38. 6 points
    Ich habe The Last of Us Part II seit Samstagnacht nach einer Spieldauer von 29 Stunden auch abgeschlossen und war gegen Ende nervlich nahezu genauso am Ende wie unsere Protagonisten selbst. Die Diskussionen die entfacht wurden sind nach Abschluss des Spiels definitiv greif- und auch irgendwie nachvollziehbarer. Es ist kein Spiel für jedermann und sicherlich keines welches Spaß bereiten will, dafür sind die Folgen und Lektionen der Charaktere nämlich zu schwer zu ertragen. Das Spiel zerrt an den Gefühlen und Emotionen, lehrt einem den Hass und verunsichert gleichzeitig wieder. Ich fühlte mich schlecht als sich plötzlich im Verlauf des zweiten Story-Teils meine Gefühlte für einen Charakter, dem ich zu Beginn nichts weiter als den Tod wünschte, sich grundlegend zu verändern schienen. Diese Person wuchs mir tatsächlich entgegen meinem Willen ans Herz und ihre Erlebnisse öffneten mir soweit die Augen, dass ich jegliche meiner Taten (bzw. unserer bis dato geliebten Protagonisten) in Frage stellen musste. Der Wunsch nach Rache mündete über zum Wunsch nach Gerechtigkeit. Dass es ein Spiel schafft mich emotional so zu verändern ist schlicht eine große Leistung, wenn es auch gleichzeitig eine maximal böse Angelegenheit war. Auf das Gameplay will ich gar nicht groß eingehen, das Prinzip ist nahezu gleich wie beim Vorgänger.... wenn ich aber Revue passiere dann punktet der zweite Story-Teil vor allem in Sachen Level-Design, Action und kommt auch noch abwechslungsreicher daher als der Beginn des Spiels. Was hier an Schauplätzen und Inszenierungen geliefert wurden ist wirklich nicht von dieser Welt. Für mich ist The Last of Us Part II ein wahres Traumspiel und eines, welches mich auch Tage danach nicht loszulassen scheint. Ein intensives, unangenehmes und in meinen Augen wichtiges Werk, welches das Medium Spiel auf ein neues Level anhebt. New Game Plus ist bereits gestartet und die Platin Jagd begonnen. Welch Überraschung ... 10 von 10 Punkten
  39. 6 points
    ich versuche ja echt auf das zu scheißen, was andere sagen, aber was manche Leute hier abgehen macht mich echt wütend 1. es ist ein spiel, wenn man es nicht mag, spielt es nicht 2. Wie viele Leute hier zu stur und dumm sind über den Schatten des Hasses hinwegzublicken und auch mal das Ganze von 2 Seiten zu sehen 3. so viele 0/10 Wertungen, als ob das Spiel nur aus schlechten Momenten besteht, 0/10 verdient ein spiel was nicht startet 4. viele sehen darin eine Agenda, ich konnte davon nichts erkennen macht mich echt traurig, weil sowas auch viel über die Menschen aussagt Achtung, nur leute ansehen die das Spiel schon durch haben
  40. 6 points
    Meins kam soeben an!
  41. 6 points
    War doch nur ein einzelner SPAM Bot... Habe ich als SPAMMER markiert, dadurch waren dann auch alle seine Beiträge weg...
  42. 6 points
    So nach fast 79 Stunden hab ich dann mal das Final Fantasy 7 Remake beendet, inklusive alles was man machen kann. Ich kann nur eins sagen: Hammer Game!! Freue mich auf den nächsten Teil. Hier noch nen Screen vom Spielfortschritt:
  43. 6 points
    Im zweiten Durchlauf habe ich gemerkt wie unrealistisch das Spiel ist. In einer Viren verseuchten Stadt, findet man in dem Geschäft wo man die erste Tresorkombination sieht, im Regal Toilettenpapier. ich hoffe Capcom ist dem Fehler bewusst und Pacht es nach, das geht ja garnicht.
  44. 6 points
    Da ich beruflich täglich neue Menschen begegne, ich etwas Husten bekommen habe (kein trockener Reizhusten) und aber mein Chef mich nicht zu Hause arbeiten lässt, habe ich mich heute 2 Wochen krankschreiben lassen. Für mich ist das jetzt wie Urlaub. Ich wohne auf dem Lande in einem großen Bauernhaus. Ich habe einen riesen Garten nach hinten raus, ich werde da bisschen eine Terassenfläche erweitern mit Gehwegplatten, die habe ich heute noch schnell geholt, bevor die Baumärkte heute Abend ganz dicht machen. Die Leute überall machen einen sehr vorsichtigen Eindruck. Bisschen Gartenarbeit tut gut an der frischen Luft und man ist eben auch produktiv, ansonsten hab ich aber eher zwei linke Hände ^^. Ich kann mich aber auch unendlich lang in meinem Wohnzimmer beschäftigen. Ich hab genug Filme rumliegen und kann genug Filme streamen, ich kann zocken, ich kann recherchieren bzw. surfen, ich kann audiophil Musik hören, ich kann Musik machen, ich habe jetzt die amerikanische Comedy-Serie "The Office" angefangen, die ich OmeU gucke und die ich bisher viel besser/lustiger als Stromberg finde. Ich kann hier ständig bei Play3 rumlungern, obwohl die Fanboys bei den News schon ziemlich nerven derzeitig ^^, oje, ein neuer Konsolenkrieg ist ausgebrochen und die Dummheit überschlägt sich wieder. Naja... Was ich aber natürlich vermisse: Ich treffe mich sonst paar mal die Woche mit meinen zwei besten Freunden, mit den einen zocke ich meist Couch-Coop, und dem anderen zeige ich immer paar gute Filme. Jetzt habe ich halt Zeit, wieder mehr für mich neue Filme zu gucken. Ich hab meine Couch weit nach vorn geschoben, um das sichtbare Bild quasi zu vergrößern und somit einen Kinoeffekt zu erzielen, das bereitet mir große Freude so zuhause Filme zu gucken. Es wirkt jedenfalls! 🙂 Ich werde mich also garantiert nicht langweilen, aber ich bin auch eher von introvertierter Natur und schöpfe meine Energie aus mir selber und nicht so aus anderen Menschen wie die eher Extravertierten, die jetzt natürlich viel mehr leiden unter dieser Isolation. Und es sind halt 75% aller Menschen eher extravertiert. Psychisch gesehen ist das umso belastender, je extravertierter man ist, das ist nicht zu unterschätzen und kann einige regelrecht krank machen bzw. innerlichen Stress verursachen.
  45. 6 points
    Sowas gabs zuvor auch nie. Vor der Globalisierung wäre eine Pandemie dieses Ausmasses gar nicht möglich gewesen. Mich interessiert ja aber wirklich, wie du dir das in deinem Kopf zusammenreimst. Glaubst du wirklich, dass so ziemlich jedes Land dieser Welt seine Wirtschaft zugrunde richtet, weil sie es lustig finden im Internet ein bisschen Panik zu machen?? Du befindest dich in der grössten Globalen Katastrophe der letzten zwei Generationen der Menschheit und merkst es nichtmal. Wie medial abgestumpft kann man eigentlich sein? Dass es dich nervt tut mir aber sehr leid für dich. Ich glaube, wenn das alle gewusst hätten, hätten 'sie' schon längst mit dieser Pandemie aufgehört aus Rücksicht auf dich.
  46. 6 points
    @Black Eagle Du merkst es scheinbar nicht, wie ignorant, unverantwortlich, egoistisch und dumm dein Verhalten bei diesem Thema ist. Du ignorierst aus Sturheit alle Fakten, die hier genannt wurden und die auch in den Medien genannt werden. Du hast nichts begriffen von der Gefahr und willst es leider auch nicht. Man kann nur hoffen, dass du dich endlich mal informierst und vernünftig wirst. Das ist ja nicht mehr zu ertragen wie du versuchst mit deinem Unwissen gegen an zureden. Es muss wohl erst schlimmer werden, bevor du anfängst zu verstehen. Nur noch zum Kopfschütteln... Der einzige, der hier wie im Kindergarten agiert, wie ein stures Kind, das bist jawohl eindeutig du, wobei vermutlich selbst Kinder mehr Einsicht zeigen. Brauchst ja hierdrauf nicht eingehen, aber du brauchst dich auch nicht zu wundern, dass dein ignorantes Verhalten hier scharf von allen kritisiert wird. Ich jedenfalls habe keine Lust mehr mich mit dir bezüglich dieses Themas rumzuärgern. Deine Beiträge wurden alle bereits widerlegt, wie falsch du liegst wurde belegt, es wurde alles Nötige zur Aufklärung hier geschrieben, aber nein, du kommst immer wieder mit den selben stupiden Antworten und willst nichts dazulernen und stellst dich über Wissenschaftler bzw. Virologen. Edit: Dasselbe gilt für deine Gleichgesinnten.
  47. 6 points
    Man sollte sich umgekehrt aber auch fragen, warum der "Fremdenhass" (wer definiert, wo Ablehnung endet und Hass anfängt?) zunimmt. Bevor es zu Hass kommt, gibt es vorher Abneigung, Skepsis, Angst. Als im Jahr 2015 die große Migrantenwelle auf Europa zukam, gab es viele Diskussionen (gibt es bis heute), wie man geflüchteten Menschen helfen kann (im Aufnahmeland, im Herkunftsland, subsidiär etc.). Gerade in Deutschland wurde dies aber völlig einseitig geführt und auch nicht zuende gedacht. Weder machte man sich Gedanken, wie man auf Dauer den Flüchtlingsstrom unterbinden kann noch wie man abgelehnte Asylbewerber wieder in die Herkunftsländer zurückführen kann oder nachdem ihr Aufenthaltsrecht abgelaufen ist (von der Thematik, dass nach Dublin-Abkommen Deutschland für viele Migranten gar nicht zuständig gewesen wäre mal ganz abgesehen). Mit Integrationsmaßnahmen war man ebenfalls komplett überfordert. Als es dann erste Kritiker auf den Plan rief, die vor unkontrollierter Einwanderung und deren Folgen warnten, wurde sofort die Nazikeule, Rassismuskeule etc. ausgepackt. Das war ein kolossaler Fehler, hofiert durch die ÖR-Medien und auch Privatsender. Das führte zu einer Spaltung in Lager. Statt Brücken zu bauen und an Lösungen zu arbeiten, sich Argumente von BEIDEN (!) Seiten, "rechts" und "links" (ich bin kein Fan dieser Einteilung, daher in "") anzuhören, wurde diffamiert, verunglimpft etc. Mit der Zunahme der Anschläge in Europa (mit dem nationalen traurigen Höhepunkt vom Attentat in Berlin auf dem Breitscheidplatz), verübt durch den IS, Kriminalität von afrikanisch-stämmigen (oder aus einem Land mit überwiegend islamischer Glaubensrichtung) Asylanten, begannen die Menschen die gegenwärtige Politik abzustrafen, indem sie anfingen anders zu wählen. Da zum damaligen Zeitpunkt und auch heute die AfD die einzige Partei ist, die fordert, geltendes Asyl-recht wieder umzusetzen und -betrug aufzudecken, wird diese auch weiterhin gewählt werden und wenn es nur deswegen ist. Wer erinnert sich nicht noch an Merkels Ankündigung eine nationale Kraftanstrengung zu unternehmen, "Abschieben, abschieben, abschieben" um des Jahreswechsel 2015/2016 und was daraus geworden ist? Im Laufe der letzten Jahre ist sehr deutlich geworden, dass "Hass und Hetze" so wie die o.g. "Keulen" recht beliebig eingesetzt werden. Eine Abstumpfung der allgemeinen Diskussionskultur ist die Folge. Was das mit Anschlägen wie in Halle/Saale und Hanau zu tun hat? Geisteskranke Menschen, die keinen Ausweg sehen, fühlen sich bestätigt in ihrer radikalen Denkweise. Sie sehen nur noch Gewalt als mögliche Konfliktlösung und denken, diese damit rechtfertigen zu können um Probleme lösen zu können. Manchmal sind es individuell und rational nicht erklärbare Probleme, manchmal steckt aber auch ein gesellschaftliches Problem dahinter. Deutschland hat in vielerlei Hinsicht eine schwierige Zeit zu bewältigen. Diese Auswüchse von Gewalt, Rassismus etc. sind ein Symptom mangelnder Durchsetzung von Recht und Gesetz. Ich hoffe, dass hier in den nächsten Jahren eine Lösung gefunden wird, ohne den normalen Zivilbürger noch stärker zu überwachen und einzuschränken. Vielleicht wird es vorübergehend nicht anders gehen, aber der Überwachungsstaat kann nicht die Lösung sein. Zu dem Problem in Stadien: Nicht nur bei Rassismus sollte viel härter durchgegriffen werden, sondern auch bei anderen Unruhestiftern und Gewalttätern. Wenn Fußballspiele von größeren Mannschaften seit vielen Jahren von Polizeieskorten kontrolliert werden müssen, dann läuft etwas gewaltig schief. Gegen Ultras wird viel zu lasch vorgegangen. Schiedsrichterkriminalität ist auch noch ein wichtiges Stichwort. Diese hat in den letzten Jahren zugenommen, vor allem in den unteren Ligen. Auch hier liegt ein Problem in der Gesellschaft vor. Wenn man da tief genug gräbt, findet man aber auch Antworten, die manche nicht hören wollen.
  48. 6 points
    No way, ich glaube ich habe das letzte mal vor 2 Jahren wirklich TV geguckt, jedenfalls den Trash den man im Free-TV empfängt. Verstehe auch nicht wie man sich sowas geben kann, genau wie diesen Dschungel Camp Mist
  49. 6 points
    "...wo die Darsteller allesamt zig mal hässlicher waren. LOL..." Alter, du schreibst wie ein kleiner pubertierender Junge...
  50. 6 points
    Es ist vollbracht! Nach 105 Stunden ist Kojimas Kunstwerk beendet und platiniert! Bleibt nur noch zu sagen, dass ich neben NieR: Automata und The Last Guardian nichts vergleichbares in dieser Generation gespielt habe ❤️
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