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vangus

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    Griese Gegend
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    Filme, Gitarre, Playstation, Internet (play3 etc.), NBA (Dallas Mavericks), Reisen

    Lieblings-Musik:
    Classic Rock, Blues, Rock'n'Roll, Swing/Jazz

    Meine Technik zuhause:

    TV: LG OLED 55 C7V
    Sound: Onkyo TX NR656 + Teufel Ultima 40 Surround Set

    Stereo-Sound: Marantz PM17 + Teufel Definion 3

    Mein Blog:
    www.vangus.de

    Twitter:
    @realvangus

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  1. Star Wars Battlefront II (Kampagne) Überraschend gut erzählte Story, abwechslungsreich gestaltet, man schlüpft in die Rolle verschiedenster Helden und Schurken, die sich alle unterschiedlich spielen. Top Präsentation, da kommt richtig Star Wars Atmosphäre auf. Fans müssten da doch eigentlich voll auf ihre Kosten kommen. Ich habe von Anfang an in Third-Person-Sicht gespielt, kommt hier natürlich viel besser/cineastischer/Jedi-Knight-mäßiger. Dramaturgisch gibt es vielleicht paar Defizite, aber es ist eine top Kampagne für zwischendurch, lohnt sich... 7/10 Mein EA Access Abo hat sich sowas von ausgezahlt bisher. 25€ im Jahr, dafür hat man diese Vielzahl an Games. Es ist das mit Abstand beste Angebot, welches es in dieser Branche gibt, auch wenn EA eigentlich ein Kack-Verein ist und die Hintergründe mit Mikrotransaktionen usw. klar sind. Man muss darauf ja nicht eingehen und dann bekommt man dennoch unzählige tolle Games fürn Appel und 'n Ei.
  2. Death Stranding sieht aus wie ein Spiel, welches beschissen ist... Ernstzunehmende Ansätze, die durch Kojimas albernen Unfug völlig ruiniert werden... Gameplay, Animationen, die ganze Umsetzung wirkt total veraltet und nicht kohärent, und man sieht jetzt schon, dass es wieder viel zu viele und zu lange Zwischensequenzen geben wird. Das Konzept, welches etwas erläutert wurde, hat mich ebenfalls nicht überzeugt bzw. hatte ich da höhere Erwartungen. Das einzige, was bleibt, ist die Originalität des Spiels. Sicher ideenreich und abgefahren. Ohne der großen Marketing-Kampagne von Tag 1 an und ohne den Kojima-Namen würde sich wohl kaum jemand für dieses Spiel interessieren... Schaut euch das doch nochmal genau an! Was daran ist bitte gut? Vorallem das Gameplay ist komplette Grütze. Andere Entwickler würden sich wohl schämen, sowas auf großer Bühne zu präsentieren. Erst nervt Geoff Keighley und dann fällt er da hässlich von der Klippe runter und das Baby schreit und muss beruhigt werden, das ist doch alles Murks...
  3. Immer Ärger mit Harry ist nicht gerade das Paradebeispiel eines Hitchcock-Films, der ist Hitchcock-untypisch eher eine Komödie. Nolan hat etwas Vergleichbares noch nicht gemacht. Da nehme man lieber Der Unsichtbare Dritte als Vergleich, wie z.B. sehr passend die Flugzeugszene darin. Es geht um Parallelen bei der Inszenierung, nicht um Inhalte. Du wirst bestimmt auch sehr viel Einflüsse von Der Unsichtbare Dritte in Nolans nächsten Film sehen, der wohl Richtung Spionage-Action geht. 😉
  4. Sergio Leone ist natürlich ein gutes Beispiel 🙂 Anderer Stil, aber ebenso brilliant. Leone ist ein sehr "sichtbarer" Regisseur ähnlich wie Tarantino, der natürlich massiv von ihm beeinflusst wurde. Once upon a time in america habe ich lange nicht mehr gesehen, und ich glaube nicht, dass ich damals die ungeschnittene Fassung gesehen habe, die ist doch glaube ich fast 5 Stunden lang. Werde ich mal gleich auf meine Liste setzen, habe schon viel davon vergessen, das wird bestimmt ein Hochgenuss. 🙂 Jedenfalls gefällt dir vielleicht nur der Stil von Sergio Leone, und Dunkirk wiederum nicht. Es ist aber so oder so ein Pflichtfilm, solltest du ansehen auf möglichst großen Fernseher mit guter und laut aufgedrehter Soundanlage. Das ist entscheidend für die Wirkung. Und mit Dunkirk geht Nolan auch komplett weg von Hollywood. Seine vorherigen Filme hatten noch das Blockbuster/Kommerz-mäßige Etwas enthalten. In Dunkirk ist zum ersten Mal der wahrhaftige Stil Nolans zu sehen, durchgängig, voller Fokus aufs Wesentliche, Nolan pur. Man darf auch keinen typischen Kriegsfilm erwarten, es ist einfach Suspense im Kriegsgeschehen, ohne Gedärme und großes Geballer.
  5. Ehrlich gesagt kann ich diese ganzen Ansichten nicht verstehen, also wer z.B. am Anfang bei der ersten Flugzeugszene nicht selbst mit in Deckung geht, der macht irgendwas falsch beim Filmegucken... Der guckt zu leise, guckt auf zu kleinen Bildschirm, guckt müde oder was auch immer... Diese Szene alleine ist doch absolute 10/10-Meisterklasse, mehr Intensität geht beinahe gar nicht, besser kann man es nicht inszenieren. Und der Film lässt uns nicht lange ausruhen, sofort treibt der nervenaufreibende perfekte Soundtrack uns wieder an, wie sie da entlanglaufen und es schaffen müssen, die Zeit wird knapper, Hindernisse, alles spitzt sich immer wieder zu, filmtechnisch folgt da ein enormer Spannungsaufbau nach dem anderen, immer wieder Konflikte, immer wieder Notsituationen, immer wieder Suspense, filmisch stets meisterhaft umgesetzt, stets ein gekonntes Editing und mit großartiger Cinematografie . Der aller erste Shot des Films ist bereits ein Wow-Moment. Ich weiß nicht genau, was so viele Leute da falsch machen, es ist mir das größte Rätsel überhaupt, wie man gerade Dunkirk nicht spannend finden kann. Irgendwie muss man da Probleme haben, sich hineinzuversetzen, irgendwas muss einen da dann ablenken, oder die Medien haben einen tatsächlich das Filmgucken versaut und man kann mit dieser reinen Filmsprache nichts mehr anfangen. Vermutlich ist es ganz einfach Persönlichkeitsabhängig, die Typologie ist da sowieso sehr interessant. Das fängt damit an, dass der eine mehr mit der linken und der andere mehr mit der rechten Gehirnhälfte denkt. Siehe dazu z.B. diese kleine Seite: https://psychologie-news.stangl.eu/120/rechte-vs-linke-gehirnhaelfte Wenn man jetzt mehr mit der rechten Gehirnhälfte denkt, reagiert man denke ich empfindlicher, also auch emotionaler, auf Bilder. Ich weiß nicht, ob das jetzt eine Erklärung ist, es gibt da viele Dinge, die mir bei dem Thema im Kopf rumschwirren, aber es ist nicht einfach, da eine Antwort zu finden. Und was das Lesen von Bildern angeht, da fehlt vielen vielleicht in der Tat die visuelle Literalität bzw. visuelle Kompetenz. https://lexikon.stangl.eu/15357/visual-literacy/ Deswegen meine ich ja sollten alle mehr Stummfilme gucken, da lernt man es besser aus Bildern zu lesen. Das lernt man auch in vielen der Filmkunstwerke wie von Tarkowski oder Bergman, wo es sowieso die ganze Zeit über darum geht, jedes Bild, jede Szene, jede Geste und jede Mimik zu interpretieren, da ist dann nahezu alles metaphorisch und symbolisch. Ein poetischer Film ist zum Beispiel nicht mit lauter poetischen Dialogen, nein, die Filmsprache ist da poetisch, die Bilder sind poetisch, ein Film wie ein Gedicht mit verschiedensten "rhetorischen" Stilmittel. Auch das fällt denke ich den Leuten der rechten Gehirnhälfte leichter, sowas überhaupt zu deuten, weil diese ohnehin schon eher in Metaphern denken. Naja, ist nur mal ein gedanklicher Ansatz, der nichts bedeuten muss.
  6. Dunkirk ist Kino, wie es sein muss. Die meisten anderen Filme, gerade Blockbuster, wie auch Serien, lassen uns das Lesen der Bildsprache verlernen bzw. sind viele mit heutigen Medien aufgewachsen und haben es nie gelernt. Nolan erzählt in Dunkirk mit der Filmsprache, ohne oder kaum mit Dialogen, ohne irgendeiner nennenswerten Story, er erzeugt Emotionen durch Bilder und Musik alleine, DAS ist Film. In vielen modernen Produktionen muss immer alles erklärt werden mit Dialogen, immer muss es eine klare Story geben, strikt von A nach B erzählt, alles muss simpel zu verfolgen sein. Dunkirk hat alles nötige in sich. Es ist extrem spannend, so sehr, dass ich und mein Kumpel dachten, dass wir Herzprobleme haben. Es ist auch ziemlich emotional in gewissen Momenten. Ich denke mal, die Leute müssten sich mehr Stummfilme ansehen. Neue preisgekrönte Werke für den Einstieg, wie The Artist oder Blancanieves, oder zeitlos komisch und genial wie Der General von Buster Keaton. In Stummfilmen muss man eben auch in Gesichtern lesen, die Story anhand von Bildern verfolgen, das ist ein ganz anderes und intensiveres Erleben, weil man sich viel mehr auf die Bilder konzentriert und sie viel mehr deutet. Dunkirk tut genau das gleiche, das ist höchste Filmkunst. Wie dort Spannung aufgebaut wird, eben mit der Filmsprache, dass ist ganz klar nach Hitchcocks Vorbild, der nicht umsonst von der Filmwelt als einer der besten Regisseure aller Zeiten angesehen wird. Hitchcock ist nicht so angesehen, weil Psycho so eine tolle unterhaltsame Story hatte, sondern weil er die Filmwelt revolutionierte mit seinem filmischen Stil, wie er eben mit Bildern, Schnitt und Ton Spannung erzeugte, WIE er mit der Filmsprache erzählt hat. Hitchcocks Techniken sind heute noch genauso relevant wie damals. Nolan nutzt diese fast durchgängig in Dunkirk, nur eben gepaart mit Nolans typischen Bombast. Jedenfalls ist Dunkirk deshalb Nolans Meisterwerk, es ist einfach unglaublich stark erzählt. Und wenn man sich erstmal auf großer Bildfläche den Bildern hingibt und noch nebenbei schön laut die Anlage aufdreht, dann ist es von Anfang bis Ende eine ständige Anspannung, das absolute Gegenteil von Langeweile und einer der besten Filme der letzten Jahrzehnte. Ob das nun realistisch ist, wie er da am Ende mit dem Flugzeug ewig durch die Gegend schwebt, darum geht es gar nicht. Selbst als unrealistische Sequenz ist sie großartig umgesetzt, hervorragender Schnitt hin und her zwischen den Zeitebenen, paralleler Spannungsaufbau, Hans Zimmer treibt einen in den Wahnsinn, das ist hohes filmisches Niveau welches die meisten anderen Blockbuster lange oder nicht mal im Ansatz erreichen, wenn sie denn nicht von Spielberg, Cameron oder sonstigen, heute seltenen, Top-Regisseuren gedreht wurden...
  7. Once Upon A Time In Hollywood Ich hatte eine verdammt gute Zeit in Hollywood 1969. Die Musik, die Bilder, die Stadt, die Autofahrten, die Persönlichkeiten, die Film- und TV-Welt, da hätte ich ewig zugucken können. Diesmal aber wirkt die Gewalt unpassend, viele Gags zündeten bei mir nicht so wie bei seinen vorherigen Filmen, und die Längen, die negativ auffallen, die kommen wegen Dialog-Szenen auf. Einige Dialoge bzw. Szenen waren zu inhaltslos und unnötig in die Länge gezogen, gerade wenn es darum ging, uns die tieferen, menschlichen Seiten der Charaktere näher zu bringen. Als Editor hätte ich da so einiges gekürzt. Es fehlte den Dialogen auch oft an Pep, wie man es aus früheren Tarantino-Werken kennt. Man verlässt das Kino dennoch mit sehr positiven Eindrücken, zwar wurden Erwartungen nicht erfüllt, aber handwerklich war es wieder überragend gut umgesetzt und das erzeugte Flair dieser Stadt zu dieser Zeit ist einzigartig in der Filmwelt und war für mich das Highlight des Films. 7.5/10 Bestimmt bewerte ich höher nach einer zweiten Sichtung im O-Ton, den muss ich nochmal alleine für mich gucken.
  8. @Foozer Bitte eine Dislike-Funktion integrieren. Danke...
  9. vangus

    Abzû |2016|

    Berieselung halt... ^^ Für mich nicht genug. Als das, was es ist, ist es großartig, ja, nur ich mag diese interaktiven Werke nicht besonders, die einfach nur schön sind, aber inhaltlich oder metaphorisch nichts oder nur kaum was zu bieten haben. "Flower" genauso... Das sind dann Spiele zur Entspannung, schön dass es sowas gibt, aber ich bin einfach nicht gestresst.
  10. Ist einer meiner meist erwarteten Titel. Ich folge eine der Designerinnen von Campo Santo bei Twitter, Jane Ng, da wird man auf den laufenden gehalten und bekommt auch ein paar kleine Einblicke, z.B. dass Campo Santo zwischenzeitlich von Valve übernommen wurde und dann ist das Team komplett zum Valve-Quartier umgezogen. Die scheinen da ganz glücklich zu sein und haben tolle Arbeitsbedingungen mit reichlich Unterstützung von Valve. Der Trailer damals war schon verdammt vielsprechend, und scheinbar hat es auch irgendwie mit Fotografie zu tun, mal sehen. Ich freue mich drauf.
  11. Triple Post! Das größte Problem ist, dass man seine Beiträge nicht editieren bzw. löschen kann. Edit: Mods können das noch 😝
  12. Naja, immerhin werden alle neuen Profilantworten bei "Profilantworten" angezeigt. In dem Bereich hätten eigentlich auch die alten Antworten erscheinen müssen, tun sie aber leider nicht, warum auch immer...
  13. Da scheint es keine Funktion für zu geben. Dennoch kannst du jeden Profilkommentar finden auf der Aktivitätenseite jedes Nutzers... Ist halt nur etwas umständlich...
  14. Du hast 182 Seiten mit jeweils 20 Profilkommentare. Dein ältester Profilkommentar vom 7. Juni 2014 ist sehr geistreich. 😉 Ich habe 108 Seiten Profilkommentare, gar von 2010... Alles da...
  15. Geh zu deinem Profil, da ist rechts ein Knopf "Meine Aktivitäten anzeigen", und dann links "Profilkommentare". Genauso kannst du auf andere User-Profile gehen und an gleicher Stelle auf "Aktivitäten des Benutzers anzeigen" drücken...
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