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vangus

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    Elitärer Cineast

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    Griese Gegend
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    Filme, Gitarre, Playstation, Internet (play3 etc.), NBA (Dallas Mavericks), Reisen

    Lieblings-Musik:
    Classic Rock, Blues, Rock'n'Roll, Swing/Jazz

    Meine Technik zuhause:

    TV: LG OLED 55 C7V
    Sound: Onkyo TX NR656 + Teufel Ultima 40 Surround Set

    Stereo-Sound: Marantz PM17 + Teufel Definion 3

    Mein Blog:
    www.vangus.de

    Twitter:
    @realvangus

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  1. Mandy (2018) Geht jawohl total ab! Wenn derartige surrealistische Filme so großartig umgesetzt werden, dann macht es richtig viel Spaß! Ein audiovisuelles Feuerwerk und ein ziemlich kranker Trip! Sehr eindrucksvoll! 8/10
  2. Er war düster, die Stimmung ist super getroffen. Es ist aber nicht so brutal und nicht so böse, dass einige das Kino verlassen müssen. Die Darstellung der Gewalt ist nur etwas realistischer präsentiert. Ich frage mich, warum da so ein Fass aufgemacht wurde. Ist halt Joker. Fand den Joker in Dark Knight böser, skrupelloser und grausamer, weil wir da mit den anderen Charakteren mitgefühlt haben, das war schockierend als z.B. die Frau sterben musste. In "Joker" hingegen ist jedes Opfer egal, das ist nicht groß dramatisch, er macht was böses zu irgendwelchen flachen Charakteren und das wars. Bezüglich der Story solltest du dich überraschen lassen.
  3. Joker Der Film ist sowas von overhyped in vielerlei Hinsicht, kommt mir so vor, als hätten die alle erdenklichen Marketing-Methoden angewandt, um Joker ins Gespräch zu bringen. Die top IMDB Scores sind auch nur wieder auf extrem vielen Fake-Accounts zurückzuführen, siehe all die generierten Nutzer-Namen, das ist da aber öfter so. Joker ist weder so stark, wie alle sagen, noch ist er so schlecht wie alle sagen, noch ist er ist so kontrovers und brutal wie alle sagen, noch ist er so tief wie alle sagen. Es ist einfach nur ein "guter" Film über die Entstehung des Jokers, mit eindeutigen Stärken und Schwächen. Handwerklich wie erwartet super, coole Shots, inhaltlich aber nicht immer gelungen mit einigen unnötigen Parts. Top Performance von Phoenix, top Hauptcharakter, schwache Nebencharaktere. Teils unglaubhafte Handlung, dafür glaubhafter Joker. Gewisse Botschaften im Film sind eher oberflächlich oder führen zu nichts, im nachhinein wirkt vieles sinnlos. Es ist allerdings schön düster und nicht langweilig. Der Soundtrack hat mir auch gefallen, auch wenn der Hey-Song von Gary Glitter nicht unbedingt das passendste Stück war an der einen gewissen Stelle. Einige Szenen sind wirklich stark inszeniert und somit sehr intensiv, leider lachen einige im Publikum völlig unangebracht an derartigen Stellen, das nervt. Ich meine, Joker ist wirklich nicht verkehrt, kann man super zu ins Kino gehen, aber mir kommt es bei vielen der Lobeshymnen so vor, als wäre es für einige die erste ernste Charakterstudie gewesen, die sie gesehen haben, nach all den Superhelden- und sonstigen Blockbuster-Kram. Gerade wenn man diese 70er Filme kennt, Taxi Driver, King of Comedy, Einer flog über das Kuckkucksnest, Hundstage, usw., dann ist Joker nichts besonderes mehr und schon gar nicht ist er meisterhaft. Wir können gern diskutieren, ob Phoenix Performance meisterhaft war. Es mag etwas Besonderes, Starkes und Erfrischenes sein unter den Comic-Verfilmungen, aber nicht unter allen Filmen. Am Ende ist es eine sehenswerte Joker-Origins-Story, nicht mehr und nicht weniger. 7/10
  4. vangus

    Die Film-Kneipe

    Vielleicht, aber eher weil er so böse ist. Der Film zwingt uns sicher dazu, Mitleid mit dem Joker zu haben, aber gleichzeitig werden wohl seine Machenschaften sehr brutal und abscheulich sein. Das wird keine lächerliche oder coole Gewalt sein, es wird eher sehr abstoßend wirken, gerade auch wegen der ernsthaften und realistischen Präsentation und Inszenierung. Der Film soll diesbezüglich einfach gnadenlos sein und er wird wohl immer schlimmer mit der Zeit, positive Energie sollte man da eventuell nicht erwarten. Als Kunstwerk an sich, als fokussierte Charakterstudie, kann das durchaus funktionieren. Achso, und da ist ja noch der Kritikpunkt, dass der Film vieles von Taxi Driver und King of Comedy geklaut hat. Naja, mit diesen Filmen wird Joker nie im Leben mithalten können, aber es scheint ähnlich zu werden...
  5. vangus

    Die Film-Kneipe

    Nur Positives? Kann eigentlich nicht sein... ^^ Der Film ist so kontrovers wie kein anderer dieses Jahr, über 50 Reviews bei Metacritic und der Schnitt liegt nur bei 59. Über all liest man eher, dass der Film scheiße und brilliant zurselben Zeit ist. Davon abgesehen hat er aber sogar den goldenen Löwen in Venedig gewonnen. Die genannten Kritikpunkte könnten den Film für mich absolut ruinieren, subtil scheint er nämlich auch nicht mit seinen Themen umzugehen, oder aber der Film funktioniert als Gesamtwerk. Scheint mir eben, wie es in einem Fazit heißt, so chaotisch zu sein bzw. soviel Chaos zu verursachen, wie der Joker es sich gewünscht hätte. Es mag sein, dass der Film nur mäßig bewertet wird, weil er wertlose, negative oder gar fatale Botschaften vermittelt, was ich in vielen Fällen auch nicht ertragen kann, weil es dann in meinen Augen meist automatisch zu Müll wird. Aber ich weiß auch nicht. Das ist dann so wie der infamose Stummfilm "Birth of the Nation", ein Stummfilm-Meisterwerk und einer der größten Meilensteine der Filmgeschichte, aber mit rassistischen Szenen. Wie bewertet man derartige Filme? Wie bewertet man meisterhaft umgesetzte, aber widerwärtige Kunst? Ich denke eine ähnliche Frage wird man sich auch nach Joker stellen müssen, aber vielleicht ist gerade das der Punkt. Ich gehe wohl morgen oder Sonntag ins Kino, der Trailer war großartig, mit vielen stimmigen Shots und einem vielversprechenden Joaquin Phoenix.
  6. vangus

    Die Film-Kneipe

    Über Amazon Prime kann man jetzt Santa Sangre gucken vom Kultregisseur Alejandro Jodorowsky (El Topo, Montana Sacra). Es ist einer der großen surrealistischen Werke der Filmgeschichte. Es ist das Gegenteil jeglichen konventionellen Kinos. Es ist garantiert ein Film, wie man ihn noch nie zuvor gesehen hat. Viele feiern gerade Death Stranding, weil Kojima mal etwas Neues und Abgefahrenes bietet. Komischerweise scheint das bei vielen nicht bei Filmen zu gelten, bei denen meist immer eine völlig konventionelle Handlung erwartet wird. Santa Sangre ist etwas komplett Einzigartiges, einer meiner Top100-Filme, ein provokantes und unvergessliches Meisterwerk.
  7. Brandneuer Beitrag vom Playstation-Blog mit Neil Druckmann: https://blog.us.playstation.com/2019/10/09/neil-druckmann-discusses-new-the-last-of-us-part-ii-details/
  8. vangus

    Die Film-Kneipe

    Ich bin gestern Abend in Rom zufällig die Straße zum Petersdom entlang spaziert und habe dann dieses gewisse Event entdeckt ^^ Auch Michelle Pfeiffer kam vorbei. Eurapa-Premiere Maleficient 2. 😄
  9. Das ist doch dieser Film mit Christian Bale. Ja, der ist Murks, verkackte Regie und Drehbuch. Ein richtig gutes Beispiel dafür. ^^
  10. Hier noch die Filme, die ich im September gesehen habe:
  11. Danke für die Info. Ich glaub ich habe alle Episoden von LiS2 damals bereits gekauft, da kann ich im Dezember dann direkt loslegen, top! 🙂
  12. Hab noch keine Zeit gehabt und ich verreise Montag für 10 Tage. Control werde ich aber dieses Jahr noch nachholen, ich unterstütze natürlich diese narrativen Games. Nach meinen bisherigen Recherchen wird es wohl nur "gut", weshalb ich mich da nicht gleich so euphorisch draufgestürzt habe. Diesen interaktiven Film, irgendwas mit "Medan", wollt ich auch noch zocken. Und ich leihe mir demnächst die Switch von meinem Bruder aus und zocke "Inmost" und den Oberhit "Untitled Goose Game". 😄 Das Teil geht ab... Außerdem will ich noch Telling Lies zocken über Steam. Ansonsten überzeugt mich kaum noch was. Ist LiS2 nicht irgendwann mal durch mit den Episoden?
  13. Finde auch, das Ico das viel bessere und zeitlosere Spiel ist, Uedas Meisterwerk und Meilenstein, welches extremen Einfluss hatte und noch Einfluss hat, vor allem wenn man sich all die Indies anschaut wie z.B. Rime. Shadow of the Colossus fand ich schon auf der PS3 Collection bereits so veraltet und frustrierend designt, dass ich es irgendwann abgebrochen hatte. Über Last Guardian werde ich mal lieber nichts schreiben... 😅
  14. vangus

    Die Film-Kneipe

    Avengers wird nichts abstauben, so schlimm sind die Oscars nun auch wieder nicht. ^^ Erstrecht nicht wenn Scorseses The Irishman gerade spitzen Wertungen einfährt und bei 92 steht. Aber nicht nur The Irishman, es kamen bereits viele Filme raus und es kommen auch noch viele Filme, die weitaus stärker sind bzw. sein werden als Avengers Endgame, welches dazu noch schwächer ist als Infinity War. Avengers wird sicherlich nicht mal nominiert werden, außer vielleicht bei Special-Effects oder Soundmixing, aber auch da wird es Konkurrenz geben mit Ad Astra, 1917, Star Wars, Ford v Ferrari und sonstige Blockbuster. Dieser Artikel gibt einen guten Überblick: https://www.vulture.com/2019/09/oscars-2020-predictions-best-movies-and-potential-winners.html Wenn ein Comicfilm abräumt, dann Joker. Ansonsten wird es viele kleinere wertvolle Filme geben von top Regisseuren, Avengers hat da denke ich nicht die geringste Chance bei der Academy.
  15. vangus

    Die Film-Kneipe

    Yup! Hatte ich glaube ich in meiner kurzen Reszension hier damals ebenfalls so geschrieben, dass es normalerweise kein würdiger Oscar-Gewinner ist. Es war insgesamt aber nunmal ein schwaches Filmjahr, viele gute Filme aber kaum Meisterwerke, da kann ein Green Book schonmal herausstechen mit seiner Thematik. ROMA hätte eindeutig gewinnen müssen, war aber offensichtlich zuviel Arthouse-Kino für die Academy.
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