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vangus

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  1. So ist es. Bei LG z.B. sind die ersten Bildmodi komplett für die Tonne. Standard, Lebhaft, Natürlich, und erstrecht Sport, da bekommt man Augenkrebs. Nur Kino und die Expert-Einstellungen sind bereits von Grund auf gut eingestellt und nur mit denen bekommt man eine Vorabeinstellung, die zumindest einigermaßen an eine Kalibrierung heranreicht. Dolby Vision Material guckt man im Kino-Home-Modus. Man muss da auf verschiedenste Dinge achten, nur eine falsche Einstellung wie Farbraum auf breit oder Schwarzwert auf hoch oder Bildschärfe auf 50 und der Fernseher verursacht Augenkrebs. Mit den Fernseher-Einstellungen muss sich eigentlich jeder vorher stundenlang befassen, um alle Techniken zu begreifen und das bestmögliche Bild herauszuholen. Im Laden kann alles verstellt sein. Zu viel oder zu wenig Farbe, Leuchtstärke voll aufgedreht oder nicht, der Kontrast macht auch viel aus, drehe ich immer voll auf. Die Bildschärfe muss immer auf Null stehen, sonst hässlich überzeichnete Konturen. Und vermutlich ist noch der Standard oder Lebhaft Modus an, völlig daneben... Im Mediamarkt kann man nicht so einfach vergleichen, zu viele Faktoren sorgen da für Unterschiede.
  2. In der Welt laufen nicht überall Menschen rum. Genau das wäre unglaubhaft. Die Banditen sind außerdem Menschen, die man halt begegnen würde, das können nur Banditen oder Kannibalen oder was auch immer sein, irgendwie müssen die ja dadraußen überleben, die haben ihre Lager und ziehen ab und zu los. Joel und Ellie treffen außerdem diesen schwarzen Vater und seinen Sohn, das ist so ein Moment, der so abläuft, wenn Ellie und Joel auf andere treffen, die sich natürlich irgendwo versteckt halten. Der Rest ist in Gruppen in ihren Lagern, vor allem die "vernünftigen" Menschen, die laufen bestimmt nicht draußen rum bei dieser extremen Lebensgefahr durch all die Infizierten. Nee also da ist nichts mit großartiger Bevölkerung. Tiere kann man natürlich mehr zeigen, aber das ist doch kein nennenswerter Kritikpunkt... Wenn ihr durch den Wald spaziert, seht ihr da auch immer einen ganzen Zoo? Also ich sehe da immer nur paar Vögel und maximal noch einen Fuchs... Ansonsten haben Naughty Dog ja extra paar schöne Tier-Szenen eingebaut.. Ich kann eure Kritik in keinster Weise nachvollziehen, denn die Welt ist bereits ziemlich glaubhaft dargestellt, das ist gar einer der Stärken von TLoU. Auch Uncharted 4, das sind sehr lebendig wirkende Landschaften, ob nun Afrika oder im Dschungel oder auf dem Markt, das ist richtig stark umgesetzt...
  3. Es geht nicht darum, richtige "Spiele" zu diskreditieren. Spiele sind immer auch wichtig und bieten vor allem Spielspaß. Ich liebe gute Spiele, wie Tower Fall Ascension, Rocket League, Fifa, Tony Hawk oder Alienation, gerade zuzweit ein großartiger Spaß. Auch Online-Shooter sind reine Spiele, es geht halt bei all diesen Titeln um die Regeln eines Spiels, es geht um Sieg oder Niederlage, es sind quasi Wettkämpfe, alles vergleichbar mit Brettspielen oder Sport. Wenn man jetzt eben Journey nimmt, dann hat das nichts mit dem Spiel-Begriff zu tun, es geht da einzig und allein um das Erlebnis, es ist durch und durch ein Kunstwerk, alles daran ist interpretierbar, es geht nicht um Sieg und Niederlage, es geht nur um die "Reise". Auch das Gameplay ist interpretierbar, von daher ist es das größte bisherige Kunstwerk der Branche, weil es kohärenter nicht geht, weil selbst spielmäßige Passagen wie das rasante Hinuntergleiten am Anfang ein Teil der Reise ist, es symbolisiert die Spielfreude und Heiterkeit der Kindheit. Spiel und Kunst sind etwas völlig Unterschiedliches, Fifa ist schließlich kein Kunstwerk. Jedenfalls kann man aber all die Werke als Kunst bezeichnen, die eben entweder bestes Story-Telling bieten, denn das Gameplay verschmilzt da mit der Story und wird somit zu Kunst, oder man hat keine Story, aber das Gameplay ist interpretierbar bzw. metaphorisch und alles ist Teil eines großen Ganzen oder einer Gesamtaussage. Man nehme sich Walking Sims, die bieten meist immer top Story-Telling, weil das Gameplay komplett dem Erzählen der Story dient, somit Kunst. Dazu natürlich oft sehr kunstvoll und metaphorisch, alles während des Gameplays, ein interaktives Erlebnis. Interaktive Dramen wie Detroit sind ähnlich, top Story-Telling, da das Gameplay perfekt zum Erzählen der Story passt, es ist im Einklang mit der Story, Quicktime Events und Entscheidungen werden plötzlich sehr nervenaufreibend, man darf sich keine Fehler erlauben, es unterstreicht das, was der Charakter gerade durchmacht in der Story. Und Naughty Dog, gerade jetzt bald mit Tlou2, sind die Meister des Story-Tellings, weil sie es sogar schaffen, traditionelles forderndes spaßiges oder taktisches Gameplay mit der Story verschmelzen zu lassen. Die Kämpfe in TLoU2 z.B. sind so glaubhaft dargestellt und so unglaublich stark animiert und auch inszeniert, dass es quasi auch eine Cutscene in der Story hätte sein können, die Handlung wird quasi mit dem Gameplay stets fortgeführt, wie eine Actionsequenz innerhalb der Handlung. Und dann haben wir noch die Werke wie Assassins Creed oder irgendwelche Action-Games und RPGs, die nur in Zwischensequenzen die Handlung fortführen, und alles andere ist Spiel. Zwischensequenzen sind zwar eindeutig Kunst, nämlich Filmkunst, aber das hat nichts mit interaktive Kunst zu tun. Nur weil ein Spiel also kunstvolle Cutscenes hat, ein kunstvolles Art-Design oder einen kunstvollen Soundtrack, ist es natürlich nicht gleich ein interaktives Kunstwerk, bei dem das Gameplay quasi Kunst ist. Irgendwelche rundenbasierten Magierkämpfe oder mit Mario durch die Gegend hüpfen oder in Open World Spielen erstmal Nebenmissionen erledigen wie Blümchen einsammeln, obwohl innerhalb der Story gerade die Welt untergeht, diese Inkohärenz und diese spielmäßigen Mechaniken und Designs, das dient alles dem reinen Spielspaß, der Herausforderung, nicht aber der Story und somit ist das stets schlechtes interaktives Story-Telling und somit auch keine wirkliche interaktive Kunst. Wie ich schon meinte, kann man sowas höchstens noch in höhere und niedere interaktive Kunst einteilen, aber das wäre alles sehr schwammig. Einige Spiele haben ja paar tolle Story-Telling-Momente, wie Rise of the Tomb Raider, aber gleichzeitig gibt es da auch den kompletten unglaubhaften Murks, der das Gesamterlebnis schädigt. Was die Begrifflichkeit angeht, tja, die können es ruhig Spiele nennen, ist halt etabliert, aber dadurch werden Spiele eben auch oft nur als Spiele angesehen und werden nicht ernst genommen. Aber es hat sich schon viel getan in den letzten beiden Generationen. Das Medium Videospiele an sich ist eben noch längst nicht ausgereift, man sieht immer mal wieder großartige, fortschrittliche oder innovative Werke, die das Medium voranpuschen und die bisherigen Grenzen sprengen. Das Medium verwandelt sich vorallem immer mehr zu einer ernstzunehmenden Kunstform, und genau deshalb existieren diese Diskussionen wie jetzt hier, weil eigentlich Kunstwerke von Spielen zu unterscheiden sind. Problem ist nur, dass sich zu viele Werke dazwischen bewegen. Dieses Dazwischen ist für mich deshalb immer nichts Halbes und nichts Ganzes. Optimal wäre es nämlich, wenn ein Spieldesign komplett auf altbewährtes Gameplay und Spielspaß und Herausforderung setzt, um eben den maximalen Spielspaß rauszuholen, ohne dass irgendeine aufgesetzte Story einen vom Gameplay ständig abhält, ohne nervige Cutscenes und Dialoge, die den Spaß stets unterbrechen. Oder man konzentriert sich darauf, entweder wie mit Journey ein kohärentes interaktives Kunstwerk abzuliefern, oder darauf, eine Geschichte interaktiv zu erzählen, die interaktive Sprache zu nutzen um das bestmögliche "Erlebnis" zu erschaffen. Viele haben nichts gegen Cutscenes und Dialog-Sequenzen, weil sie das so gewohnt sind, aber für mich ist das rückschrittlich und die schlechtesten und faulsten Methoden, um eine Geschichte in diesem interaktiven Medium zu erzählen. Diese langweilig präsentierten Dialoge in RPGs fesseln einen Null, weil sehr schwach und statisch in Szene gesetzt, also sehr schwach erzählt im Vergleich zu z.B. Detroit, in dem man durch Interaktionen ständig die Handlung vorantreibt und stets interessante oder dramatische Entscheidungen treffen muss während eines Dialogs. Das ist fesselnd und nie passiv! In einem sonstigen RPG guckt man langweilig paar starre Charaktere zu oder liest Texte durch, schlimmer kann man den Spielspaß nicht unterbrechen und langweiliger kann man nicht erzählen. Also beides Murks. TLoU hat Cutscenes, aber die sind wenigstens auf gehobenen Filmniveau, sind nicht ewig lang und fallen nicht so auf wegen den flüssigen Übergängen zum Gameplay. Die meisten anderen Spiele haben Cutscenes, die mit Filmen nicht mithalten können, das gilt auch für Kojima, dessen miserablen Writing-Fähigkeiten jede ohnehin schon viel zu lange Cutscene ruinieren. Interaktion steht im Kern dieses Mediums und deshalb ist es auch die höchste Kunst, alles mit oder während des Gameplays zu erreichen bzw. zu erzählen. Klar, nur die wenigsten Studios bieten ein derart gutes Story-Telling und nutzen diese Vorteile aus, aber diese Erlebnisse sind es auch, die stets geliebt werden, zumindest von Leuten, die nicht alles einseitig als "Spiel" betrachten, sondern gewisse Werke eben auch als interaktives Erlebnis wahrnehmen und sich auf die Erzählung einlassen können.
  4. Ja, der Begriff Videospiel ist sehr veraltet, denn viele heutige Titel sind mehr als nur Spiele per Definition, es sind interaktive Erlebnisse. Künstler erzählen ihre Geschichten, die uns berühren, sie vermitteln wertvolle Botschaften, erzählen uns etwas über uns Menschen, das Leben und die Welt, lehren uns Geschichte, sie inspirieren uns, sie bilden uns, und lassen uns träumen. Das ist Kunst. Gibt da aber Unterschiede zwischen Spielkram, niedere, und höhere interaktive Kunst. Das ist natürlich schwierig zu definieren, aber klar ist, dass auf dem einen Ende Fifa steht und auf dem anderen Journey. Über alles dazwischen lässt sich streiten, aber dadurch ist es zumindest für mich ein sehr spannendes Thema, mit dem ich mich schon ziemlich lange befasse.
  5. Im Mai habe ich nur drei für mich neue Filme gesehen wegen Divinity 2: Jojo Rabbit 8/10 Judy 6/10 The Farewell 7/10 Und jetzt gucke ich wohl The Nightingale, der neue Film von der Babadook-Regisseurin, da bin ich sehr gespannt drauf...
  6. Ich bin da total empfindlich, was den Seifenoper-Effekt betrifft, alleine deshalb finde ich schon alle Serien hässlich, weil fast alle mit 50Fps gedreht bzw. gezeigt werden (TV-Kamera-Look halt). Tru-Motion ist trotzdem cool um das normale Ruckeln von Filmen wegzubekommen. Also das Entruckeln bei meinem LG stelle ich je nach Material bis Stufe 4 ein. Bis dahin bleibt Kinomagie erhalten und dennoch ist das Ruckeln weg. Ab Stufe 5 tritt dann langsam der Seifenoper-Effekt ein. Bei Spielen hingegen gibt es so einen Effekt nicht, 60fps Spiele haben ja auch nicht gleich so einen Effekt, mehr Frames sind immer besser in Spielen, und viele Spiele haben dafür ansonsten auch einen Regler für Bewegungsunschärfe, den ich aber immer ganz ausstelle, genauso wie Filmkorn. Ich will alles zu jeder Zeit scharf haben in einem Spiel, das ist bei den andauernden Kameraschwenkts auch sinnvoll, für mich ist das mehr Immersion und viel angenehmer.
  7. Der Input Lag wird doch vollkommen überbewertet. Gut, wer viel online zockt, aber ich z.B spiele JEDES Game mit bestimmt ~80ms Inputlag, weil ich jedes Game im normalen Kinomodus zocke und mit Trumotion voll aufgedreht, und es stört mich Null, es begeistert mich eher. Mein Erlebnis war bei vielen Spielen sicherlich sogar viel besser dadurch, weil das Bild so smooth ist bei Bewegungen, die Umgebung stets scharf bleibt, das ist eine klare Erlebnissteigerung, hebt die Atmosphäre, und spielt sich trotzdem top bzw. merke ich nichts vom Inputlag. Ich kann da genauso mit Kratos eine Walküre bewältigen, es handelt sich letztendlich nur um Millisekunden, also um Tausendstel einer Sekunde, die Reaktion ist immer noch schnell genug bei erhöhtem Inputlag, da werden keine Spielerlebnisse zerstört. Das kann nur wichtig sein bei Hardcore-Arcade- bzw. Action-Games und Online-Shooter, ansonsten würde ich sogar jeden empfehlen, NICHT im Gaming-Modus zu zocken und seine Motion-Technologie voll aufzudrehen (alle anderen Bildverbesserer natürlich ausstellen). Sollten einige jedenfalls mal austesten, falls sie es noch nicht getan haben.
  8. Das Beste an 1917 ist für mich die Nachtsequenz. Der Meister des Lichts Roger Deakins in Höchstform. Hat mich visuell umgehauen, und muss mit HDR und auf einem OLED richtig geil aussehen...
  9. vangus

    Die Film-Kneipe

    Der existiert nur in der Fantasie des Jungen, also nicht ernst zunehmen und so oft ist er nun auch nicht zu sehen. Gibt da noch ganz anderen Inhalt. Guck den mal an! 🙂
  10. Das sah geil aus, weil da eine perfekt umgesetzte Dolby Vision Demo lief, nicht wegen 8K. Und weil der TV in dem sehr hell beleuchteten Verkaufsraum natürlich mit seiner QLED Leuchtstärke etwas heraussticht. Mach das Licht aus, stell den selben HDR-Werbefilm ein, und der OLED ist genauso gut und überzeugt mit besseren Kontrast und homogeneren Bild. Wenn du natürlich auf die Leuchtstärke stehst und immer in einem so hell beleuchteten Zimmer guckst, dann kauf dir halt den Samsung. Ich will da jetzt auch nichts schlechtreden... Tatsache ist auch, dass du diese Demo-Qualität nie mit den handelsüblichen Medien erleben wirst. Ich hatte damals für die TV-Einweihung so eine Dolby Vision Demo runtergeladen, ich glaube mit einem Hund, der über die Wiese läuft usw., diese Qualität wurde nicht mal annäherend erreicht in allen 4K-Blu-rays, Netflix-Produktionen oder Videospielen. Die Realität sieht später eben anders aus, als uns der Mediamarkt weis machen will. Zudem sind viele TVs schlecht eingestellt im Mediamarkt, vermutlich laufen da auch irgendwelche Deals mit den Herstellern, dass gewisse TVs besser eingestellt werden als die anderen Marken gegenüber.
  11. Genau, schöne Grafik. Das Auge kann eben den Unterschied in der Auflösung nicht mehr wahrnehmen ab einer gewissen Entfernung. Das ist auch der Grund, warum 8K der lächerlichste Marketing-Stunt überhaupt ist. Kein Mensch braucht diese Auflösung im Wohnzimmer. Ich brauche fast nichtmal 4K, mit meinem 55Zoll und 2m Sitzabstand bin ich in etwa genau auf der Linie zwischen 1080p und 4K und deshalb sehe ich auch kaum einen Unterschied zwischen 4K Bluray und normaler Blu-ray. 4K-Blu-rays sehen nur wegen HDR deutlich besser aus, aber ganz sicher nicht wegen der Auflösung...
  12. Ich finde es weiterhin kurios, dass ausgerechnet Portrait einer jungen Frau in Flammen so einen Appeal genießt und in aller Munde ist ^^. Und warum findet den keiner extrem langweilig?😅 Derartige Arthaus-Filme sind hier und anderswo sonst nie so im Gespräch und werden bei den Streaming-Platformen ignoriert. Irgendwas muss dieser Film an sich haben, was allen zusagt. Das muss erstens bereits am interessanten Titel oder am Cover liegen, vielleicht auch weil er besonders gut beworben wurde auf den Platformen und von der Kritik in höchstem Maße gelobt wurde, und zweitens muss die Erzählung so außergewöhnlich sein, dass die Leute das total langsame Pacing vergessen und mitfiebern. Dieser Appeal ist für so einen Film jedenfalls sehr ungewöhnlich, aber mich freut es natürlich riesig, dass er so positiv aufgenommen wird. 🙂 Für mich ist Portrait einer jungen Frau in Flammen einer der besten Filme der letzten Jahre, ein Instant Classic, mit einer der stärksten Schlussszenen die ich bisher gesehen habe. Wenn man derartige Filme öfter sehen möchte, kann ich nur erneut Mubi empfehlen (Gratismonat testen), da sind öfter mal große Meisterwerke dabei, die einen vielleicht ebenso beeindrucken...
  13. Ja da habt ihr schon recht, außer dass der B9 eine dramatisch schlechtere Bildqualität haben soll, das sind maximal klitzekleine Nuancen... Davon abgesehen habe ich es eher so aufgefasst, dass es um TVs im 1000€-Bereich geht, deshalb habe ich den C9 gar nicht erst erwähnt. Wenn es nach Zukunftsicherheit geht, würde ich aber eh auf die neue Generation warten, der C9 kommt mir so vor wie ein Übergangsmodell, welches noch nicht voll ausgerüstet ist wie der CX mit HGiG und weitere interessante Dinge...
  14. Ja, wegen Sound alles teurer, aber wer nutzt bitte den TV Sound? Ist im Prinzip auch egal, welcher Buchstabe vor der 9 steht, man bekommt mit jedem TV dasselbe hochwertige Bild. Es sind alles dieselben OLED Panels, auch Sony und Panasonic und welche Firma auch immer, alle bekommen dieselben Panels von LG, da ändert sich dann nur etwas von der Software her und vom Bildprozessor. Der LG B9 hat glaube ich immer einen Prozessor vom Vorjahr drin, der aber bereits top war. Die Bildqualität ist überall gleich geil bei den OLEDs, von daher ist der B9, was Preis-Leistung angeht, eine Wucht.
  15. vangus

    Die Film-Kneipe

    Hab ich letztens original gesehen und gestern zum zweiten Mal in deutsch mit meinem Kumpel. Ich fand den Film ziemlich gut und auch niedlich. Nicht jeder Gag sitzt, was schade ist, aber die Atmosphäre passt, die Emotionen passen, die Darsteller sind super. Mischung aus Holocaust-Drama und Wes Anderson, natürlich viel Überzeichnung und sehr kritisch, denn es ist schließlich eine Satire. Ist jedenfalls unterhaltsam und gefühlvoll, die Songauswahl ist spitze und sorgt für einprägsame Momente, den Film kann sich ruhig jeder ansehen. Meine Wertung ist 7.5/10, mein Kumpel war sogar begeistert. Taika Waititi hat mich insgesamt noch nicht überzeugt, da er sonst auch zu viel Marvel-Käse fabriziert, aber Hunt for the Wilder People war ja auch schon nicht schlecht von ihm.
  16. Im Internet wird manchmal der Eindruck vermittelt, als wären die OLEDs zu dunkel, was aber Käse ist. Die OLEDs sind bereits leuchtstärker als viele ältere LED TVs und bieten mit 800 Nits auch eine beachtliche HDR Helligkeit. Alles weitere ist schon "blendend" und unangenehm. Und wer guckt schon bei direkter Sonneneinstrahlung? Nur dann hat ein QLED ein Vorteil, ansonsten bei normalen Zimmerlicht und im Dunkeln ist OLED vorn.
  17. Auch wenn meine Meinung dazu immer dieselbe ist, aber für 1099€ bekommt man doch schon einen LG OLED 55B9, der meines erachtens den anderen TVs in Sachen Bildqualität überlegen ist wegen dem perfekten Kontrast, und es ist auch ein toller Gaming-TV. Für mich ist alles außer OLED Käse, seitdem ich einen OLED habe. Alles wird durch das perfekte Schwarz und dem damit perfekten Kontrast aufgewertet, ob nun Spiele, Filme oder Rosamunde Pilcher im TV. Man bekommt da für wenig Geld die beste Bildqualität, die derzeit möglich ist.
  18. vangus

    Die Film-Kneipe

    😂 @Horst Mother ist für mich einer der stärksten Filme der letzten 20 Jahre und ein surreales Meisterwerk. Dieser Film ist denke ich stark abhängig vom eigenen Einfühlvermögen. Wer mit Jennifer Lawrence mitfiebert, erlebt einen extrem intensiven Trip. Der Film ist eher unbeliebt beim Mainstream-Publikum, selbst viele Kritiker haben diesen Film nicht als Meisterwerk verstanden, aber nach dem Sehen vieler Meisterwerke finde ich, ist Mother auch auf einem so hohem Level. Eben vor allem auch als Gesamtkunstwerk betrachtet, der Film ist total metaphorisch, ein absolutes Kunstwerk, das groß interpretiert werden kann. Ich lache sogar beim Film, weil der Regisseur so herrlich mit dem Publikum spielt. Mein Kumpel hingegen, der den Film auch klasse und sehr intensiv fand, konnte da ganz und gar nicht lachen, die Erfahrung ist eben nicht gerade angenehm, Jennifer Lawrence erlebt halt den Horror ^^, aber das eben mit Stil und Intelligenz und es ist surreal. Also ich finds mit jedem Sehen besser... "The Wrestler" hast du nicht mit aufgezählt bei den Aronofsky-Filmen, also falls du den tatsächlich noch nicht gesehen haben solltest, das ist natürlich ein großartiger Film an sich mit einem überragenden Mickey Rourke und es ist ein seltener Einblick in die Hintergründe des Wrestling-Sports.
  19. Der Suchtfaktor lässt mich weiterspielen. Und mittelmäßig ist nunmal nicht schlecht. Ich habe während den Kämpfen immer Spaß, nur dazwischen nervt halt einiges. Die Sucht nach diesem Spaß und nach dem Aufleveln und immer bessere Ausrüstung finden, das ist insgesamt gute Unterhaltung und somit nicht wirklich ein schlechter Zeitvertreib. Filme sind auch oft unterhaltsam und gleichzeitig dämlich und schlecht gemacht, dennoch muss ich da keine schlechte Zeit im Kino haben, wie z.B. bei den neuen Star Wars Filmen... Durch das viele RPG-zocken gucke ich nur weniger Filme als sonst, die mir als Kunst sicherlich weitaus mehr gegeben hätten als sinnlose RPGs, aber die Filme laufen einen ja nicht davon. Divinity 2 zock ich noch zuende und dann habe ich nun wirklich kein weiteres RPG mehr, dann kann langsam TLoU2 kommen und dann reicht es auch mit dieser Gen... 🙂
  20. Es ist zugegeben grenzwertig bei Divinity 2. Auf Messers Schneide. Ich neige aber auch oft dazu, mehr oder gar nur die negativen als die positiven Aspekte anzusprechen und somit entsteht bestimmt oft der Eindruck, dass ich Spiele schlechter finde als es tatsächlich der Fall ist. Divinity 2 ist kein schlechter Zeitvertreib, es ist ein mittelmäßiger Zeitvertreib. Gerade so motivierend. Es reicht aus um mich bei Laune zu halten, bekommt von mir denke ich 5.5/10 nach neustem Stand.
  21. Das Problem bei diesen ganzen Grafik- und Hardware-Diskussionen ist, dass viele User davon überzeugt sind, Fachkompetenz zu besitzen. 😂
  22. Ich habe mir etwas Mutigeres erhofft von einem Playstation Studio. Für mich ist das Open World Schema F, welches NUR audiovisuell überzeugt. Der erste Trailer versprach viel mehr Eleganz, viel mehr Stil, viel mehr Kultur und ein neuartiges Spielgefühl mit diesen graziösen Schwertkampf-Moves, die an Filmklassikern erinnerten. Bei der Rauchbombe im Story-Trailer war es mir dann bereits klar, dass ein sehr konservativer Weg eingeschlagen wird wie eben z.B. ein AC, und jetzt das Gameplay-Video hat das nur nochmal komplett bestätigt, dass es nur ein Nummer-sicher-08/15-Spiel wird wie man es eigentlich nur von Ubisoft, EA und Co erwartet, nicht aber von einem Playstation Studio, da hätte ich mehr Mut erwartet, mehr Wagnis, mehr Fortschritt, mehr Aha.
  23. Bei diesem Lumen wurde irgendwas mit Global Illumination blablabla gelabert und "bounce" usw., für mich hörte sich das insgesamt ähnlich wie Raytracing an, zumindest wird damit ein ähnliches Ergebnis erzielt. Das Licht wird an allen Flächen reflektiert, und das reflektierte Licht wird dann auch wieder auf allen Flächen reflektiert usw. Das bedeutet natürlich Spiegelungen. Diese Reflektionen können bis ins unermessliche steigen. Je öfter es reflektiert wird, desto mehr Hardwareleistung geht flöten. Bei Ray-Tracing ist es doch ähnlich. Also wenn man ähnliche Ergebnisse auch ohne Raytracing bekommen kann, dann braucht man RT nicht mehr. Das Licht soll sich einfach nur realistisch verhalten und akurat reflektiert werden, wie das geschieht kann uns doch egal sein...
  24. Hab vorhin auch die UE4 Techdemo gesehen und die sieht aus wie typische PS4 Games, nur halt cineastisch präsentiert. Viele Spiele sehen heute besser aus als die Techdemo. Soviel zumindest zu den Stimmen über die UE5-Demo von wegen: "Das ist NUR eine Techdemo".... Die UE5-Demo zeigt praktisch genau das, was Cerny bereits in seinem Vortrag erzählt hat.
  25. Nur dass Diablo 3 vieles besser macht und wunderbar spielbar ist mit Controller, vermutlich sogar besser als mit M+T. Wenn ich mir Diablo 3 vorstelle, nur mit den rundenbasierten Kampfsystem von Divinity, dann würde ich es super finden. Diablo 3 macht vieles richtig gut, was in Divinity ebenfalls gut gewesen wäre vom Spielkomfort und Spielspaß her. Trotzdem mag ich natürlich Action-RPGs lieber. Ich habe früher auch schon manchmal rundenbasiert gezockt, ist jetzt kein Neuland für mich und ich hatte auch schon großen Spaß damit, nur diese von mir genannten Schwachpunkte von Divinity 2, die sind meines erachtens mehr als nur "Geschmackssache", das kann z.B. unmöglich im Sinne der Fans sein, umständlich umher zu wirtschaften. Das geht genau in diesem Genre besser.
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