Jump to content

Danielus

Members
  • Posts

    411
  • Joined

  • Days Won

    2

Everything posted by Danielus

  1. Im Endeffekt ist es wohl doch einfach nur ein anstandsloses Cash-Grab. Aber gut, so funktioniert Hype-Marketing im Gaming halt. "Oh, wir können dasselbe Spiel, welches wir schon auf der PS4 für 40 € zum zweiten Mal gekauft haben, jetzt mit noch besserer Grafik spielen? Und das nur für 80 €? Ich hole mal eben meine Kreditkarte!". Gleichzeitig: "Oh, das neue AAA Spiel welches kein Remaster von einem Remaster ist kostet 80€ und nicht bloß 10€? Verdammt, diese gierigen Schweine-Entwickler!1e1NsElF!1!".
  2. Gerüchteweise, basierend auf den kürzlichen Sony Leaks, soll sich ja, abgesehen von den grafischen Verbesserungen, auch gar nicht viel getan haben. Das ruft mir wieder Days Gone ins Gedächtnis. Das Spiel hat sich ja Millionenfach verkauft, war aber kein finanzieller Erfolg, weil die meisten es wohl im Sale kauften.
  3. RDR 2 hatte ja meines Wissens, über 9 Jahre in der Entwicklung gesteckt, und das mit 1000 oder mehr Mitarbeitern. Das kostet natürlich. Ich glaube in der Wahrnehmung mancher ist Spiele-Entwicklung nur ein Konzept nach dem Motto: - Spiel entwickeln - Spiel verkaufen - Reich sein In der Realität kommen dann noch schätzungsweise 20-30 Schritte und diverse wirtschaftliche und kostenbedingte Aspekte hinzu.
  4. Die Kena Standard Edition kostete 40 €, und die Deluxe 50 €. Hör mir auf mit The Last of Us 😅 Bei dem PS4 Remaster damals wollten sie ja schon den Vollpreis verlangen, hatten dann aber durch den massiven Backlash den Preis auf 40 € reduziert. Sehe ich auch so. Es punktet einzig und alleine dadurch das man halt als Katze spielt. In den meisten anderen Bereichen ist es aber nichts Besonderes und eher unausgegoren.
  5. Also nichts für ungut, aber ein 6 Stunden langes Indie Spiel, in welchem man nur als Katze herumläuft, jetzt mit hochwertigen AAA-Spielen zu vergleichen... das scheint mir doch recht sinnlos. Das Spielen die meisten einmal durch, und legen es dann zur Seite, falls überhaupt.
  6. Na, wenn die Xbox doch so gut als Reisekoffer fungiert, können die damit doch auch Wandern gehen! Es ist ja schließlich Sommer 😎
  7. Da hat er aber leider nicht unrecht. Es gibt ja genug Leute, die ihre Unterhaltung einfach nur spottbillig, oder gleich umsonst haben möchten. Deswegen sind ja auch diese schrecklichen F2P-Spiele und auch als Spiele getarnten Online-Casinos so am Boomen! Hauptsache einfach was kostenlos bekommen, ohne Rücksicht auf Inhalt und Qualität. Und jetzt haben wir den Salat. Nachher wird dann wieder gemeckert wenn Premium Spiele mit MTX und DLCs vollgestopft sind...
  8. Deswegen heißt es ja auch Xbox. Das X ist beliebig austauschbar! Reisebox, Radiobox, Briefbeschwererbox, Dysfunktionale-Kühlbox etc.
  9. Und wenn die "Blase platzt", was dann? Dann gibt es nur noch F2P und Casino-Abzocke? Nein danke! Darauf läuft es aber ohnehin hinaus. Würde mich nicht wundern, wenn die nächste Generation komplett Digital läuft. Ja, das möchten viele von uns. Und ja, das ist der "Preis". Also was denn nun!? Wo genau ist da jetzt das Problem? Dass dir deine Luxus-Unterhaltung nicht staatlich subventioniert und kostenlos zur Verfügung gestellt wird? Man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen. Also ja, ich bin auch kein Fan von den Abo-Diensten, aber die Preise waren vorher auch nicht viel "erschwinglicher", insofern...
  10. Das Beste an der Series S ist immer noch, dass man sie mit etwas Glück für 150 € auf Ebay bekommen kann 🤣
  11. Danielus

    Stray (PS5)

    Du hast recht! Von jetzt an kaufe ich alles nur noch im Sale 😈
  12. Oh, yes! Jetzt gibts am Freitagabend hier noch einen Churchill Arc! Hervorragend, das wird spannend 🤠
  13. Guerilla Games: "ARE YOU NOT ENTERTAINED?"
  14. Danielus

    Stray (PS5)

    30% gehen aber an Sony 🤠
  15. Ich ging natürlich vom Idealfall und Vollpreis kauf aus. Unter Berücksichtigung der von dir erwähnten niedrigeren Preise ist die Differenz vermutlich tatsächlich mindestens das 3-4 fache. Da wundert es leider nicht, das immer mehr Entwickler auf die MTX Schiene aufspringen.
  16. Ich könnte schwören das diese Diskussion hier kürzlich schon einmal stattfand, aber in jedem Falle: Nach wie vor ist es nur ein kleinerer Prozentsatz, der auf diese Mikrotransaktionen eingeht. Dieser wiederum generiert dafür aber umso mehr Einkommen! Wenn du z.B. 1.000 Spieler hast, die bereit sind in deinem Spiel insgesamt 1.000 € auszugeben, ist das schon eine Million! Dafür müsste man vergleichsweise 12.500 Spiele zum Vollpreis (ich rechne hier mit runden 80€, basierend auf dem PS5 Vollpreis) verkaufen, um dieselbe Summe zu erzielen. Da sind Store-Anteile, Transaktionsgebühren, Steuern etc. noch nicht nicht mit inbegriffen (am ende vermutlich eher 18.000 bis 20.000 Spiele!). Wenn es ein Spiel mit bodenlosen Mikrotransaktionen ist, meist die Glücksspiele, kann da auch mal schnell der ein oder andere eher 10.000 € und noch mehr lassen. Das ist dann eben die kleine Gruppe aus Spielern welche sich im 0,x% bereich bewegen, aber soviel Geld ausgeben das sie einfach den "Wert" der restlichen Spielerschaft aushebeln, und bei manchen Entwicklern direkt zur einzig relevanten Zielgruppe erklärt werden.
  17. Der Knackpunkt bei Eiyuden, und dem Hauptspiel das folgen soll, ist eben, dass das eher auf eine Nische zielt, und heute mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Bestseller mehr wird. Suikoden ist jetzt außerhalb der Ränge von ein geeichten (J)RPG Fans auch nicht grade der oft zitierte Mega-Hit. Und Ashes of Creations... zu Anfangs fand ich das Konzept mit den Nodes faszinierend, aber ich habe (durch Erfahrung als auch Logik) die Vorahnung, dass mindestens die Hälfte der Spielkonzepte entweder nicht aufgehen wird, oder einfach "gedowngraded" bzw. entfernt werden. Wenn etwas "zu gut" klingt, um wahr zu sein, ist es das oftmals auch. Gerade im MMO Bereich gibt es ja diesen gewissen unangenehmen Trend den Spielern das Blaue vom Himmel zu versprechen, und im schlimmsten Fall dann mit dem Kickstarter Geld, das man durch nostalgische MMO Fans, die nach Nachschub lechzen verdient hat, sich aus dem Staub zu machen. Ashes of Creation wird sicherlich schon releasen, aber wenn es am Ende wieder ein schnelllebiges Fiasko à la New World oder Lost Ark wird, wäre ich da leider nicht sonderlich überrascht.
  18. Ja, da zeigt sich, dass Spiele, die man länger spielt, wohl deutlich davonziehen.
  19. Oder ob wieder einer an die Wand gepinkelt hat 😅
  20. Also, diese Aussage erschließt sich mir nicht wirklich. Abgesehen von ein paar Höhepunkten war die Story doch eher mau und sehr seicht. Durch den Open-World Quest-Geber Blues wurde es dann auch noch ordentlich gestreckt.
  21. Ghost of Sushima fühlt sich auch sehr stark wie, so würden manche sagen, "Assassins Creed Japan" an. Gut, das Kampfsystem ist besser, aber abgesehen davon, sind die beiden Franchise sich doch sehr ähnlich! Forbidden West ist gefühlt da auch nicht viel besser, und Aloy hat auch ihren Reiz verloren...
  22. Solche Spiele leben aber auch fast ausschließlich von der visuellen Darstellung und der Atmosphäre. Firewatch fand ich am Anfang ziemlich langweilig, aber dann durch diesen Cartoon Stilisierten National Park zu laufen, hatte doch etwas Malerisches!
  23. Das sagen alle, bevor dann doch die Packung mit Weißbrot auf magische Art und Weise in der Tasche landet, und dann stückchenweise ins Wasser geworfen wird!
  24. Problematisch wird es ja erst, wenn du anfängst, die Enten zu füttern!
  25. Da machst du es dir jetzt aber auch etwas zu einfach. Das, was Indie-Developer bieten, ist meist nur möglich, weil sie in kleinen Teams arbeiten, und deutlich weniger Entwicklungskosten zu zahlen haben. Wenn z.B. Eric Barone 4 Jahre lang neben seinem Vollzeitjob an Stardew Valley arbeitet, hat er effektiv (abgesehen von Hardware und Elektrizität) keine Produktionskosten. Wäre das Spiel gefloppt, hätte das weg getan, wäre aber kein Konkurs gewesen. Ein großes Studio mit 100 bis 1000 Angestellten dagegen hat permanent laufende Kosten, und muss konstant mit Einnahmen und Ausgaben jonglieren! Hier auch nicht vergessen, dass Umsatz nicht Profit ist. Wenn ein Studio im Jahr 100 Millionen Umsatz generiert, dafür aber 99 Millionen ausgegeben hat, ist da nachher nicht viel übrig für den weiteren Betrieb. Entwickler-Studios werden ja (zumindest in den meisten Fällen) auch nicht direkt geschlossen, nachdem das neue Spiel veröffentlicht wurde. Die großen Produktionen können es sich nicht leisten auf Marketing und Zielgruppen zu verzichten, denn ansonsten ist man schnell Pleite.
×
×
  • Create New...