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Diggler

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  1. ich werde dazu noch detailierteres in Fallen order thread schreiben, hatte aber noch keine zeit dafür.
  2. habe ja alle genannten spiele schon. von DQ11 habe ich eigentlich nur positives gehört, aber genau die länge des spiel ist der grund, warum ich es noch nicht begonnen habe. 😊 werde davor aber wohl noch was kürzeres durchspielen. Ori hatte ich noch vergessen. das spiele ich aktuell auch auf der switch.
  3. aktuell gerade einiges parallel. neben Zelda LA, habe ich aus interesse heute auch mal BaBa is you begonnen. zusätzlich habe ich mit meiner frau im coop endlich Luigi‘s mansion 3 weitergezockt und auch wieder mal den COD MW multiplayer. auf der PS4 überlege ich noch, ob RE2, Ace combat 7 oder DQ11 mein nächstes PS4 game wird. oder doch frost punk oder ein kürzeres indie game. schwierig 😉
  4. Mal weiter aus dem Zuletzt gesehen Thread:

    vor 8 Stunden schrieb Diggler:

    schön, dass du das selbst mal schreibst. mMn ist es nämlich allgemein bei dir so, dass du oft alles komplett sezierst (auch bei den games) und dich dadurch vermutlich weniger auf erlebnisse einlassen kannst.

    Das kommt automatisch bei einem höheren Anspruch, ist doch logisch dass man dann alles kritischer sieht und nicht mehr alles genießen kann.

    Wenn man den Weg geht und sich die Meisterwerke der internationalen Kinogeschichte anschaut, dann gibt es danach kein zurück mehr, man ist dann einen anderen Standard gewohnt. Man erkennt dann eben die Schwächen sofort, man merkt jede kleinste Unglaubhaftigkeit sofort und vor allem weiß man dann, was höchstes filmisches Niveau überhaupt bedeutet. Davon abgesehen war das jetzt zuletzt nur bei 1917 problematisch, weil es da dieses höchst interessante technische Gimmick mit dem "One-Shot" gibt, das hat für mich dann einen gewissen dokumentarischen Wert, was einen durchaus ablenken kann von der Handlung, weil mich das halt wahnsinnig interessiert, wie die das gemacht haben. Andere Filme haben das nicht und da lass ich mich nicht wirklich von sowas ablenken, die kann ich dann nur nicht genießen weil sie einen durch Schwächen rausreißen... Wenn einen diese Schwächen nicht auffallen, genießt man natürlich viel viel mehr Filme als ich. Tja alles hat seinen Preis.

    Aber auch andersherum sehe ich, dass oft Kritikpunkte genannt werden wie z.B. gerade von JokerofDarkness bei Dunkirk, die keine Kritikpunkte sind. Wie keine geschichtlichen oder zeitlichen Referenzen, das ist gewollt so, das will der Film gar nicht und passt auch nicht zum Konzept. Genauso die Charaktere, die sollen gar nicht tief beleuchtet werden, der Film hat diesen Fokus gar nicht. Der Film an sich betrachtet macht genau Sinn so, wie er ist, Nolan blendet diese Konventionen extra aus und konzentriert sich vollkommen aufs Wesentliche.

    Für JokerofDarkness sind das sicherlich Kritikpunkte, weil er das von anderen Kriegsfilmen gewohnt ist und es für ihn halt dazu gehört und jetzt plötzlich fehlt das, aber Dunkirk wie auch jeder andere Film muss als Kunstwerk für sich betrachtet werden, und auch das habe ich durch die Meisterwerke gelernt. Überhaupt es als Kunst zu betrachten und nicht nur als Unterhaltung.

    Und genau das alles greift dann genauso auch bei Videospielen.

    Ich weiß wie ich früher war und kann auch selbst die Leute verstehen, die z.B. nur auf Action und Spektakel stehen. In den 00ern war ich genauso, je heftiger die Action desto geiler. Terminator 3 war mein Lieblingsfilm, Action, Geballer, Explosionen, das war für mich das Allergrößte, was mich begeistert hat.

    Ich war da auch schon Fan von großartigen Filmen wie von Tarantino, den Eastwood-Western, Mafiafilme wie Casino, Einer flog über das Kuckkucksnest, Lost in Translation, auch hatte ich schon Oldboy und Lady Vengeance. usw., aber ich hatte dennoch den Unterhaltungsfokus und Action war mein Lieblingsgenre.

    Mit der Zeit habe ich angefangen mehr Klassiker zu gucken, vor allem fast alles von Billy Wilder und dadurch wurde ich heiß auf immer weitere Filme dieser Art, und ich merkte auch, wie ich immer mehr Lust auf die typischen Oscar-Filme bekam, mehr und mehr ging es Richtung Indie-Filme. Und so beginnt es halt schon. Die Qualität dieser ganzen Award-Filme ist natürlich viel höher als irgendso ein "Colleteral Damage" ^^, den sehe ich gerade bei meinen DVDs, oh mann..

    Also der Action-Fokus verschwand nach und nach und dann kam das Jahr 2012 und verpasste ihm den Todesstoß, denn in dem Jahr habe ich das internationale Kino bzw. Arthouse-Kino entdeckt, eine völlig neue Welt hat sich mir eröffnet. Ich habe das alles als OmU geguckt. Ich habe durch The Artist Stummfilme entdeckt, ich habe Woody Allen entdeckt, Almodovar, Godard, Fellini, Rosselini, Antonioni, Bunuel, eben die Nouvelle Vague, den italenischen Neorealismus, den Surrealismus, Filme aus Iran, Russland, Japan, Schweden, sowas ist natürlich auch Bildung pur, wenn man durch all diese Indies all diese verschiedenen Kulturen kennenlernt, wenn man die Psyche des Menschen ergründet, wenn man quasi das Leben, Geschichte, die Welt bzw. das Sein ergründet durch diese Kunstwerke.

    Jetzt nach 8 Jahren habe ich gefühlt alle wertvollen Meisterwerke der Kinogeschichte gesehen aus allen möglichen Ländern der Welt aus allen Jahrzehnten. Ich habe das Kino erforscht und lieben gelernt, kenne die äußersten Grenzen und was es bewegen kann, und wenn jetzt halt irgendein Unterhaltungs-Film kommt mit Liam Neeson, der wieder seine Tochter retten muss, und die Kamera macht irgendeinen unsinnigen hektischen Scheiß und die Charaktere tun irgendwelche Dinge, die kein Mensch in dieser Situation so tun würde, dann geht mir das total auf den Keks, während das anderen vielleicht gar nicht stört, sich somit völlig mitreißen lassen und den Film genießen können. Da braucht mir auch keiner Death-Stranding Cutscenes vorsetzen, die sind im Vergleich noch viel schlimmer als jeglicher mittelmäßiger Film.

    Es ist eine Frage des Anspruchs. Es kommt darauf an, wie hoch bei einem die Messlatten liegen. Und je mehr man die Filmkunst erforscht, desto höher diese Messlatten.

    Ist immer schwierig hier im Forum, über sowas zu diskutieren. 😉

    Jedenfalls aber hast du zumindest insofern recht, dass ich viele Filme und Spiele nicht mehr richtig genießen kann, die ich früher noch geil gefunden hätte.

    Aber ich bewerte doch viele Erlebnisse mit 7 oder höher, da kann man doch schon von Genuss sprechen. Und was heißt "drauf einlassen"? Alle Schwächen ignorieren? Ich kann mich super auf Erlebnisse einlassen, wenn nicht dauernd etwas stört, ich nehme doch jedes Werk so wie es ist.

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    2. vangus

      vangus

      Ich betrachte ja gerade jeden Film für sich, als das, was er sein will. Habe ich hier nicht den Spruch erfunden? 

      Superhelden-Filme würde ich bejubeln, wenn sie weltklasse gemacht sind wie The Dark Knight. Oder wenn sie komplett stylisch die Comics auf die Leinwand übertragen wie Sin City, da ist es dann ein stimmiges Gesamtwerk.

      Die Marvel-Dinger haben keine guten Drehbücher, es ist 08/15 Plot, Charaktere sind absolut oberflächlich, Dialoge taugen nichts bzw. sind sie sehr unglaubwürdig, es gibt viele Klischees, Dramaturgie taugt nichts, Inszenierung taugt nichts... Da stimmt oft vieles nicht, vor allem merkt man die Produzenten im Hintergrund von wegen "baut mal dies und baut mal das ein".

      Nee. Ein Actionfilm soll schon ein Actionfilm sein, Casino Royale und Skyfall finde ich top. Nimmt man dagegen Quantum Trost, da sieht man alleine, was ein Unterschied schwächere Regie ausmacht.

      Spider Man 2 damals war auch sehr gut. Auch Superhelden-Filme können ein hohes filmisches und inhaltliches Niveau besitzen, besitzen sie aber nunmal nicht. Da ist kein Spielberg dahinter, der mal eben Krieg der Welten raushaut und uns in die Sitze presst vor Spannung. Auch Ready Player One, ein viel höheres Niveau als Avengers, auch wenn es vom Unterhaltungslevel her ähnlich ist.

      Naja.

      Dass ich das mehr wie ein Kritiker betrachte, da gebe ich dir vollkommen recht. Wie ich schon meinte, ja es ist ein Nachteil, dass man alles analysiert, auch viele Kritiker haben das schon oft als Fluch betrachtet, aber bei großartigen Werken habe ich das nicht. Da werde ich dann so mitgerissen, dass ich das Analytische völlig vergesse und erst beim zweiten Anschauen darauf richtig achte. Normalerweise lass ich mich immer voll mitreißen, ich versinke sehr schnell in etwas, aber dann: schwups, der Charakter hat irgendwas Dummes gesagt und die Illusion, "der Traum" ist zerstört. Man kommt dann vielleicht wieder rein, aber in schwachen Filmen nervt andauernd etwas, Fast&Furious brauche ich gar nicht erst anzugucken. ^^

      In Star Wars ist immerzu etwas Neues unterhaltsames passiert, weshalb der Schwachsinn noch zu ertragen war, bzw. wusste ich vorm Film schon, dass es schwachsinnig wird und war drauf gefasst. Am Ende war es dann aber besser als erwartet.

      Wegen Dunkirk, da will ich halt nur Kritik hören, die gerechtfertigt ist. Die 400000 Mann, was JokerofDarkness da gesagt hat, das ist ein Kritikpunkt, weil es im Film so gesagt wurde, aber am Strand weniger zusehen sind, dagegen habe ich nichts geschrieben. Meines erachtens ist der Punkt aber völlig egal, weil es fürs Werk an sich absolut keine Rolle spielt, ob da nun 10000 oder 400000 Soldaten stehen, das ist irrelevant für das, was Nolan auf die Leinwand zaubert. Zudem habe ich lieber 5000 echte Statisten statt 400000 CGI-Soldaten, Nolan hatte nunnal echte Statisten gewollt, mehr ging halt nicht als in Dunkirk und Nolan hat dennoch eine Illusion der "Massen" erschaffen.

      Dass du emotional dich nicht binden konntest, ist ok, ist halt dein Kritikpunkt, ich finde man muss die Charaktere hier nicht wirklich kennenlernen, die Spannung kommt aus der Situation heraus, aus der reinen Regie heraus, von Musik, Bilder und Schnitt, eben nicht durch Dialoge oder sonstige Einführungsszenen, die erstmal die Charaktere präsentieren, was durchaus auch effektiv sein kann, nur Dunkirk schmeißt uns direkt ins Geschehen, und von da an nur noch Spannung, eine Szene nach der anderen, der Soundtrack treibt an, macht einen beinahe wahnsinnig.

      Ich empfehle dir, den Film mit dieser Erkenntnis, dass die Charaktere nicht großartig beleuchtet werden, noch einmal zugucken, auf möglichst großen Bildschirm und schön laut, und sich dann von den Bildern und der Musik einfach nur treiben zu lassen.

      Ich selber fand Dunkirk erst nach zweiter Sichtung so richtig überragend.

       

       

       

    3. vangus

      vangus

      Was Spiele betrifft, da genieße ich einige Spiele auch, wenn ich 5/10 oder 6/10 Punkte vergebe, aber sie machen eben viel falsch. Ich kritisiere ja nur...  Es kann ja trotzdem Spaß machen oder inhaltlich stark sein. Horizon z.B., als typisches Beispiel von mir, habe ich mit 6.5/10 bewertet. Können viele nicht verstehen, aber es ist das 08/15-Open World Konstrukt mit den typisch schwachen Missions-Design. Die Story ist wichtiger Bestandteil des Spiels, sie ist an sich frisch und sehr interessant, sie wird aber nicht spannend erzählt, es gibt paar steife veraltete Dialoge zu hören, paar langweilige Audiologs oder diese Holografischen Dinger, das ist einfach keine gute Erzählung. Das Gameplay fand ich super geil, die Atmosphäre, die Grafik, aber insgesamt ist das Spiel mehr als dieses Gameplay, und wenn schon auf eine Story Wert gelegt wird, dann muss doch diese auch top erzählt werden. Edith Finch ist doch nur immer ein Beispiel von mir, um zu zeigen, was es bedeutet, mit der interaktiven Sprache zu erzählen.

      Man stelle sich vor, ein lebendiges Open World Spiel mit einem natürlichen Camp-Leben wie RDR2, und die Missionen sind alle inszeniert wie ein Uncharted 4 Level. Ich würde sofort 10/10 Punkte raushauen und würde ausrasten. 😄

    4. Diggler

      Diggler

      in vielen punkten gebe ich dir recht, auch wenn ich mit klassischerem story-telling in games nicht so probleme habe. bei HZD war es aber vor allem das indirekte story-telling über die spielwelt, das mir so gefallen hat. die ganze welt war für mich so spannend und ich wollte unbedingt wissen, was da dahinter steckt. die klassischeren missionen und audiologs haben mich da nicht gestört. mir ist allgemein das world building in spielen sehr wichtig und ich möchte geradezu in eine andere welt und rolle gesogen werden. 

      firewatch war z.b. ein nahezu perfektes beispiel für mich.

      bezüglich edith finch und dem lagerleben in RDR2 bin ich komplett bei dir. bei RDR2 und auch den anderen R* games wäre mir sogar lieber sie würden auch in den hauptmissionen ihre OW stärken ausspielen. die nebenmission mit dem zirkus fand ich z.b. besser, als die meisten hauptmissionen.

      hast du eigentlich schon outer wilds gezockt?

      ist jedenfalls immer schön, dass du auch so leidenschaftlich bei der sache bist.

  5. interessant, kann mich da an gar keine bugs erinnern. war für mich persönlich jedenfalls damals der beste zeil der ursprünglichen trilogie.
  6. schön, dass du das selbst mal schreibst. mMn ist es nämlich allgemein bei dir so, dass du oft alles komplett sezierst (auch bei den games) und dich dadurch vermutlich weniger auf erlebnisse einlassen kannst.
  7. welche bugs hast du? und die steuerung ist doch komplett gleich, wie die aus teil 2, soweit ich mich erinnern kann.
  8. ist ja auch das beste spiel aller zeiten 😎
  9. SW Jedi Fallen Order ... 7/10 Sehr gemischte Gefühle und wohl meine Enttäuschung des Jahres der 2019er Games. Und warum das Spiel bezüglich der technischen Probleme von der Presse nicht mehr Prügel bekommen hat, werde ich nie verstehen. Da hätte ich mir nach dem grandiosen Titanfall 2 von Respawn ehrlich gesagt mehr erwartet.
  10. bin schon neugierig, wie mir der film gefallen wird. ist ja aktuell ziemlich gehyped. dunkirk fand ich persönlich nur ok. ich hoffe 1917 ist mehr was für mich.
  11. Fand den auch klasse, vor allem als Spieler mit den ganzen Referenzen. An die großen Werke von Spielberg kam er für mich aber auch nicht heran.
  12. es bleibt ziemlich verwirrend 😉 ist aber eine ziemlich gute serie. muss mir endlich die 2. staffel anschauen.
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