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Diggler

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Status Replies posted by Diggler

  1. Wenn du möchtest, kann man ja mal R6 Siege zusammen zocken. Erfahrung und Geduld ist vorhanden. Bin bald in Siege Level 100.

    1. Diggler

      Diggler

      Hi Rob,

      können wir gerne mal machen. Jetzt während der Feiertage finden wir sicher mal Zeit.

      Hatte Siege damals in den ersten beiden Jahren recht viel gespielt und danach nur noch sehr sporadisch. Jetzt seit der PS5-Version bin ich wieder aktiver, aber auch nur Hobby-Spieler.

      Jetzt mit dem Battlepass macht es ja noch mehr Spass, weil man laufend was freischaltet.

    2. (See 2 other replies to this status update)

  2. Servus,

    Du hattest neulich geschrieben, dass Du Dir 1 Jahr Xbox Game Pass für ziemlich wenig Geld gesichert hattest... Kannst Du mir schnell schreiben, wie das geht? Finde aktuell nur 1 Monat für 1 Euro... Aber 1 Jahr für ??? Euro ist sicherlich interessanter...

    1. Diggler

      Diggler

      Super cool, freut mich das es geklappt hat.
      Heisst also, dass du trotzdem noch die 12,99 für einen weiteren Monat danach zahlen musstest, oder? Ist aber wohl verkraftbar, da der Deal ja trotzdem super ist.

    2. (See 10 other replies to this status update)

  3. Servus,

    Du hattest neulich geschrieben, dass Du Dir 1 Jahr Xbox Game Pass für ziemlich wenig Geld gesichert hattest... Kannst Du mir schnell schreiben, wie das geht? Finde aktuell nur 1 Monat für 1 Euro... Aber 1 Jahr für ??? Euro ist sicherlich interessanter...

    1. Diggler

      Diggler

      100% sicher bin ich mir auch nicht, aber ich glaube trotzdem, dass die 12,99 erst nach Ablauf des Guthabens geltend werden. Könnte sein, dass das bei mir auch so stand, aber weiss es leider nicht mehr genau.

    2. (See 10 other replies to this status update)

  4. Servus,

    Du hattest neulich geschrieben, dass Du Dir 1 Jahr Xbox Game Pass für ziemlich wenig Geld gesichert hattest... Kannst Du mir schnell schreiben, wie das geht? Finde aktuell nur 1 Monat für 1 Euro... Aber 1 Jahr für ??? Euro ist sicherlich interessanter...

    1. Diggler

      Diggler

      Überlege dir vorger aber gut, ob du nicht noch 2 weitere Jahre hinzufügen möchtest, denn die Chance un den Preis wirst du nachher wihl nicht mehr bekommen.

    2. (See 10 other replies to this status update)

  5. Servus,

    Du hattest neulich geschrieben, dass Du Dir 1 Jahr Xbox Game Pass für ziemlich wenig Geld gesichert hattest... Kannst Du mir schnell schreiben, wie das geht? Finde aktuell nur 1 Monat für 1 Euro... Aber 1 Jahr für ??? Euro ist sicherlich interessanter...

    1. Diggler

      Diggler

      Sollte für den €1.- klappen. Die €12,99 werden dir vermutlich nur als weitere monatliche Kosten nach dem Ablauf des Jahresguthabens angezeigt. Schau da nochmals rein, weil das €1 Angebot sollte noch gültig sein.

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  6. Servus,

    Du hattest neulich geschrieben, dass Du Dir 1 Jahr Xbox Game Pass für ziemlich wenig Geld gesichert hattest... Kannst Du mir schnell schreiben, wie das geht? Finde aktuell nur 1 Monat für 1 Euro... Aber 1 Jahr für ??? Euro ist sicherlich interessanter...

    1. Diggler

      Diggler

      Hi,

      bei der Methode ist meines Wissens wichtig, dass du zuvor auf deinem Account kein Game pass Abo hattest.

      Der Trick ist dann (eigentlich ganz offiziell), dass du dir bis zu 3 Jahre XBL Gold kaufst und aktivierst und die dann um das €1.- in den Game pass Ultimate umwandelst. Dabei werden dann bis zu 36 Monate bestehendes Gold Abo 1:1 für den Game pass angerechnet.

      Schritt für Schritt habe ich folgendes gemacht:

      - Xbox Konto am PC bei MS angelegt.

      - Auf eneba.com 3mal 1 Jahr XBL Gold Europe für je €42.- gekauft

      - Die Gold Codes von eneba im Xbox/MS account eingelöst -> Ergebnis 3 Jahre Gold

      - Danach auf der Xbox/MS Website das €1.- Angebot für den Game pass Ultimate genutzt -> Ergebnis 3 Jahre Game pass für insgesamt etwa €127.-

      Bitte checke aber selbst nochmals auf Xbox.com in den FAQ zum Game pass, ob die 1:1 Umwandlung für max. 36 Monate noch verfügbar ist, glaube aber schon.

    2. (See 10 other replies to this status update)

  7. Da du ja öfters etwas unverständlich nach der Faszination Dark Souls fragst; schau dir mal dieses video von deutschen youtubern ab 3:00 an.

    Das erklärt es wirklich perfekt :)

     

     

    1. Diggler

      Diggler

      Das ist auch meine Kritik an den Testern, dass sie zu voreingenommen und eher als Fans an die Tests herangehen.
      Ihre Aufgabe ist es aber halbwegs objektiv bei einer Kaufentscheidung zu helfen und da können sie einfach nicht davon ausgehen, dass die Leute alle die Vorgänger gespielt haben. Gerade bei Bloodborne auf der PS4.
      DIe Tests für die Souls-fans zu machen ist ja auch komplett sinnlos, weil die werden das nächste Souls-Spiel sowieso kaufen.

      Habe jetzt nochmals den Test zu BB von der Gamepro gelesen und der ist eigentlich recht fair geschrieben, auch wenn die Wertung für die genannten Negativpunkte wieder recht hoch ist. Im Fazit ist es halt eogentlich nur für einen von 3 Testern etwas. Meine bisherige Einschätzung deckt sich ziemlich mit der von Heiko Klinge. 
      https://www.gamepro.de/artikel/bloodborne-geboren-um-zu-bluten,3084165,fazit.html

      Ist aber schön sich mir dir zu dem Thema auszutauschen.
      Vielleicht machst du es mir ja doch noch schmackhaft 😉

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  8. Da du ja öfters etwas unverständlich nach der Faszination Dark Souls fragst; schau dir mal dieses video von deutschen youtubern ab 3:00 an.

    Das erklärt es wirklich perfekt :)

     

     

    1. Diggler

      Diggler

      Ich denke ich verstehe, was du meinst, auch wenn ich die Analogie zum Wein nur zum Teil passend finde. Gibt ja eine Vielzahl von Weinen und auch welche die den Einstieg ins Weintrinken leicht machen. Mit gesteigert Liebe zum Wien verändert sich dann natürlich auch der Geschmack. Und Weintrinken ist halt nie mit Frust oder Anstrengung verbunden. Aber ich verstehe trotzdem was du damit sagen willst.

      Man kann den schweren Einstieg mMn aber sehr wohl kritisieren.
      Das mit den fehlenden Speicherpunkten vor Bossen hab ich ja nicht erfunden, sondern ist aus meiner Erfahrung mit Demon's Souls und BB bei den ersten Bossen. Bei BB haben die ersten beiden Bosse keinen Savepoint und bei Demon's Souls soweit ich mich erinnern kann der zweite. Ebenso das Grinden von Health Items zu Beginn bei BB.
      Ihr sagt, dass ist nur am Anfang so. Aber warum macht man gerade den Anfang so frustrierend, wenn es dann später diesbezüglich angenehmer wird?
      Warum würde es das Spiel schlechter oder weniger Souls machen?
      Ich hab da halt das Gefühl die Entwickler wollen gar nicht, dass ich ihr Spiel zocke bzw. frustrieren ganz bewusst, um irgendwie künstlich Spannung aufzubauen..

      Nochmals eine Frage zu deinem Einstieg mit BB:
      Father Gascoigne und das ständige Rücksetzen zum letzten Speicherpunkt inkl. erneutem Item Grind hat dich nicht genervt? Der Boss ist ja auch nicht sonderlich reizvoll zu spielen, sondern fällt für mich auch eher in die Kategorie nervig inkl. des Platzes an dem er stattfindet.
      Das war genau der Punkt bei mir, wo ich keine weitere Lust auf das Spiel hatte. Davor fand ich es eigentlich recht ansprechend.
      Mir ist das dann halt auch zu viel Arbeit, die zu wenig Spass macht.

      Aber wie gesagt, werde ich es sicher nochmals irgendwann probieren.
      Vielleicht macht es bei mir ja doch auch noch Klick.

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  9. Da du ja öfters etwas unverständlich nach der Faszination Dark Souls fragst; schau dir mal dieses video von deutschen youtubern ab 3:00 an.

    Das erklärt es wirklich perfekt :)

     

     

    1. Diggler

      Diggler

      Ich denke ich kann es auch einfach zu wenig bewerten. Habe zwar auch einige Stunden in den Games verbracht, bin aber scheinbar nie so wirklich über die Anfangshürde hinweggekommen, weil mich eben die schon genannten Punkte von Anfang an gestört haben.

      Mal die Frage an dich, wie war denn bei dir der Einstieg in diese Games? Warum hast du sie überhaupt begonnen und hattest du anfangs nie Frust oder Dinge die dich störten? Wenn ja, warum hast du weitergespielt? Wann hat es bei dir Klick gemacht? Was war also die Grundmotivation für ein Weiterspielen, wenn es gerade zu Beginn einfach keinen Spass macht.

      Vielleicht hatte ich mit Demon‘s Souls und BB auch einfach nur Pech als Einstieg. Habe ja wie gesagt schon andere Games in dem Bereich gespielt, mit denen ich keinerlei Probleme hatte.

      Mir ist halt Pacing und Vorankommen sehr wichtig. Gerade in Fallen Order auf schwer habe ich wieder gesehen, dass es mich doch eher nervt, wenn ein Boss-Kampf zu viele Versuche benötigt, da es für mich Immersion und Pacing ziemlich zerstört. Aber man hat zumindest faire Speicherpunkte vor den Bossen. Mein Hauptproblem und der Grund warum ich beide FS-Spiele nicht weitergespielt habe, waren wohl die fehlenden Speicherpunkte vor Bossen. Selbst, wenn man durch vieles einfach nur durchlaufen muss, ist das für mich eine bescheuerte Designentscheidung und künstliches Aufbauen von Stress und Frust, bei BB sogar inkl. spasslosem Item-Grinding.

      Und bei BB hat mich in der gespielten Zeit auch wieder der fehlende Storyhintergrund etwas gestört. Hat ja eine atmosphärische Spielwelt, aber man ist halt komplett planlos, warum man da überhaupt rumläuft und was die eigentliche Motivation sein soll.

      BB bekommt irgendwann aber sicher noch eine Chance. Ich will die Games ja auch irgendwie mögen, weil mir gerade in BB auch das Setting und das Design der Gegner gut gefällt.

    2. (See 7 other replies to this status update)

  10. Da du ja öfters etwas unverständlich nach der Faszination Dark Souls fragst; schau dir mal dieses video von deutschen youtubern ab 3:00 an.

    Das erklärt es wirklich perfekt :)

     

     

    1. Diggler

      Diggler

      Schönes Video und danke dafür. Auf die wirklichen Gründe wird aber leider recht wenig oder nur kryptisch eingegangen.
      Leider auch nie darauf, wie hart alles erkauft wird. Der Titel sagt ja Blut, Schweiss und Tränen, worauf im Video überhaupt nicht eingegangen wird.

      Ich vermute ja, dass unter den Redakteuren die Spiele auch deshalb so beliebt sind, weil sie die Tests beruflich machen. Andere Spieler zocken halt am Abend um zu entspannen und wollen sich den Stress und die Wiederholungen nicht antun. Mir persönlich ist z.B. meine wenige freie Zeit sehr wichtig, weshalb mir in Spielen ein vorankommen auch wichtig ist.
      Hab erst vor Kurzem vom einem Souls-Veteranen und BB-Fan gelesen, dass die ersten 7h in BB die Hölle sind und das Spiel erst danach beginnt Spass zu machen. Nur warum spielt man so lange ein Spiel, wenn es bis dahin keinen Spass macht?

      Ich werde BB sicher nochmals eine Chance geben, aber bisher konnte mir noch niemand so wirklich schlüssig erklären, warum die Negativpunkte keine sind.

      Ich werde auch das Gefühl nie los, dass es auch ein wenig um ein elitäres Gefühl geht, weil man die Spiele nur mit viel Ausdauer schafft.

    2. (See 7 other replies to this status update)

  11. Mal weiter aus dem Zuletzt gesehen Thread:

    vor 8 Stunden schrieb Diggler:

    schön, dass du das selbst mal schreibst. mMn ist es nämlich allgemein bei dir so, dass du oft alles komplett sezierst (auch bei den games) und dich dadurch vermutlich weniger auf erlebnisse einlassen kannst.

    Das kommt automatisch bei einem höheren Anspruch, ist doch logisch dass man dann alles kritischer sieht und nicht mehr alles genießen kann.

    Wenn man den Weg geht und sich die Meisterwerke der internationalen Kinogeschichte anschaut, dann gibt es danach kein zurück mehr, man ist dann einen anderen Standard gewohnt. Man erkennt dann eben die Schwächen sofort, man merkt jede kleinste Unglaubhaftigkeit sofort und vor allem weiß man dann, was höchstes filmisches Niveau überhaupt bedeutet. Davon abgesehen war das jetzt zuletzt nur bei 1917 problematisch, weil es da dieses höchst interessante technische Gimmick mit dem "One-Shot" gibt, das hat für mich dann einen gewissen dokumentarischen Wert, was einen durchaus ablenken kann von der Handlung, weil mich das halt wahnsinnig interessiert, wie die das gemacht haben. Andere Filme haben das nicht und da lass ich mich nicht wirklich von sowas ablenken, die kann ich dann nur nicht genießen weil sie einen durch Schwächen rausreißen... Wenn einen diese Schwächen nicht auffallen, genießt man natürlich viel viel mehr Filme als ich. Tja alles hat seinen Preis.

    Aber auch andersherum sehe ich, dass oft Kritikpunkte genannt werden wie z.B. gerade von JokerofDarkness bei Dunkirk, die keine Kritikpunkte sind. Wie keine geschichtlichen oder zeitlichen Referenzen, das ist gewollt so, das will der Film gar nicht und passt auch nicht zum Konzept. Genauso die Charaktere, die sollen gar nicht tief beleuchtet werden, der Film hat diesen Fokus gar nicht. Der Film an sich betrachtet macht genau Sinn so, wie er ist, Nolan blendet diese Konventionen extra aus und konzentriert sich vollkommen aufs Wesentliche.

    Für JokerofDarkness sind das sicherlich Kritikpunkte, weil er das von anderen Kriegsfilmen gewohnt ist und es für ihn halt dazu gehört und jetzt plötzlich fehlt das, aber Dunkirk wie auch jeder andere Film muss als Kunstwerk für sich betrachtet werden, und auch das habe ich durch die Meisterwerke gelernt. Überhaupt es als Kunst zu betrachten und nicht nur als Unterhaltung.

    Und genau das alles greift dann genauso auch bei Videospielen.

    Ich weiß wie ich früher war und kann auch selbst die Leute verstehen, die z.B. nur auf Action und Spektakel stehen. In den 00ern war ich genauso, je heftiger die Action desto geiler. Terminator 3 war mein Lieblingsfilm, Action, Geballer, Explosionen, das war für mich das Allergrößte, was mich begeistert hat.

    Ich war da auch schon Fan von großartigen Filmen wie von Tarantino, den Eastwood-Western, Mafiafilme wie Casino, Einer flog über das Kuckkucksnest, Lost in Translation, auch hatte ich schon Oldboy und Lady Vengeance. usw., aber ich hatte dennoch den Unterhaltungsfokus und Action war mein Lieblingsgenre.

    Mit der Zeit habe ich angefangen mehr Klassiker zu gucken, vor allem fast alles von Billy Wilder und dadurch wurde ich heiß auf immer weitere Filme dieser Art, und ich merkte auch, wie ich immer mehr Lust auf die typischen Oscar-Filme bekam, mehr und mehr ging es Richtung Indie-Filme. Und so beginnt es halt schon. Die Qualität dieser ganzen Award-Filme ist natürlich viel höher als irgendso ein "Colleteral Damage" ^^, den sehe ich gerade bei meinen DVDs, oh mann..

    Also der Action-Fokus verschwand nach und nach und dann kam das Jahr 2012 und verpasste ihm den Todesstoß, denn in dem Jahr habe ich das internationale Kino bzw. Arthouse-Kino entdeckt, eine völlig neue Welt hat sich mir eröffnet. Ich habe das alles als OmU geguckt. Ich habe durch The Artist Stummfilme entdeckt, ich habe Woody Allen entdeckt, Almodovar, Godard, Fellini, Rosselini, Antonioni, Bunuel, eben die Nouvelle Vague, den italenischen Neorealismus, den Surrealismus, Filme aus Iran, Russland, Japan, Schweden, sowas ist natürlich auch Bildung pur, wenn man durch all diese Indies all diese verschiedenen Kulturen kennenlernt, wenn man die Psyche des Menschen ergründet, wenn man quasi das Leben, Geschichte, die Welt bzw. das Sein ergründet durch diese Kunstwerke.

    Jetzt nach 8 Jahren habe ich gefühlt alle wertvollen Meisterwerke der Kinogeschichte gesehen aus allen möglichen Ländern der Welt aus allen Jahrzehnten. Ich habe das Kino erforscht und lieben gelernt, kenne die äußersten Grenzen und was es bewegen kann, und wenn jetzt halt irgendein Unterhaltungs-Film kommt mit Liam Neeson, der wieder seine Tochter retten muss, und die Kamera macht irgendeinen unsinnigen hektischen Scheiß und die Charaktere tun irgendwelche Dinge, die kein Mensch in dieser Situation so tun würde, dann geht mir das total auf den Keks, während das anderen vielleicht gar nicht stört, sich somit völlig mitreißen lassen und den Film genießen können. Da braucht mir auch keiner Death-Stranding Cutscenes vorsetzen, die sind im Vergleich noch viel schlimmer als jeglicher mittelmäßiger Film.

    Es ist eine Frage des Anspruchs. Es kommt darauf an, wie hoch bei einem die Messlatten liegen. Und je mehr man die Filmkunst erforscht, desto höher diese Messlatten.

    Ist immer schwierig hier im Forum, über sowas zu diskutieren. 😉

    Jedenfalls aber hast du zumindest insofern recht, dass ich viele Filme und Spiele nicht mehr richtig genießen kann, die ich früher noch geil gefunden hätte.

    Aber ich bewerte doch viele Erlebnisse mit 7 oder höher, da kann man doch schon von Genuss sprechen. Und was heißt "drauf einlassen"? Alle Schwächen ignorieren? Ich kann mich super auf Erlebnisse einlassen, wenn nicht dauernd etwas stört, ich nehme doch jedes Werk so wie es ist.

    1. Diggler

      Diggler

      in vielen punkten gebe ich dir recht, auch wenn ich mit klassischerem story-telling in games nicht so probleme habe. bei HZD war es aber vor allem das indirekte story-telling über die spielwelt, das mir so gefallen hat. die ganze welt war für mich so spannend und ich wollte unbedingt wissen, was da dahinter steckt. die klassischeren missionen und audiologs haben mich da nicht gestört. mir ist allgemein das world building in spielen sehr wichtig und ich möchte geradezu in eine andere welt und rolle gesogen werden. 

      firewatch war z.b. ein nahezu perfektes beispiel für mich.

      bezüglich edith finch und dem lagerleben in RDR2 bin ich komplett bei dir. bei RDR2 und auch den anderen R* games wäre mir sogar lieber sie würden auch in den hauptmissionen ihre OW stärken ausspielen. die nebenmission mit dem zirkus fand ich z.b. besser, als die meisten hauptmissionen.

      hast du eigentlich schon outer wilds gezockt?

      ist jedenfalls immer schön, dass du auch so leidenschaftlich bei der sache bist.

    2. (See 3 other replies to this status update)

  12. Mal weiter aus dem Zuletzt gesehen Thread:

    vor 8 Stunden schrieb Diggler:

    schön, dass du das selbst mal schreibst. mMn ist es nämlich allgemein bei dir so, dass du oft alles komplett sezierst (auch bei den games) und dich dadurch vermutlich weniger auf erlebnisse einlassen kannst.

    Das kommt automatisch bei einem höheren Anspruch, ist doch logisch dass man dann alles kritischer sieht und nicht mehr alles genießen kann.

    Wenn man den Weg geht und sich die Meisterwerke der internationalen Kinogeschichte anschaut, dann gibt es danach kein zurück mehr, man ist dann einen anderen Standard gewohnt. Man erkennt dann eben die Schwächen sofort, man merkt jede kleinste Unglaubhaftigkeit sofort und vor allem weiß man dann, was höchstes filmisches Niveau überhaupt bedeutet. Davon abgesehen war das jetzt zuletzt nur bei 1917 problematisch, weil es da dieses höchst interessante technische Gimmick mit dem "One-Shot" gibt, das hat für mich dann einen gewissen dokumentarischen Wert, was einen durchaus ablenken kann von der Handlung, weil mich das halt wahnsinnig interessiert, wie die das gemacht haben. Andere Filme haben das nicht und da lass ich mich nicht wirklich von sowas ablenken, die kann ich dann nur nicht genießen weil sie einen durch Schwächen rausreißen... Wenn einen diese Schwächen nicht auffallen, genießt man natürlich viel viel mehr Filme als ich. Tja alles hat seinen Preis.

    Aber auch andersherum sehe ich, dass oft Kritikpunkte genannt werden wie z.B. gerade von JokerofDarkness bei Dunkirk, die keine Kritikpunkte sind. Wie keine geschichtlichen oder zeitlichen Referenzen, das ist gewollt so, das will der Film gar nicht und passt auch nicht zum Konzept. Genauso die Charaktere, die sollen gar nicht tief beleuchtet werden, der Film hat diesen Fokus gar nicht. Der Film an sich betrachtet macht genau Sinn so, wie er ist, Nolan blendet diese Konventionen extra aus und konzentriert sich vollkommen aufs Wesentliche.

    Für JokerofDarkness sind das sicherlich Kritikpunkte, weil er das von anderen Kriegsfilmen gewohnt ist und es für ihn halt dazu gehört und jetzt plötzlich fehlt das, aber Dunkirk wie auch jeder andere Film muss als Kunstwerk für sich betrachtet werden, und auch das habe ich durch die Meisterwerke gelernt. Überhaupt es als Kunst zu betrachten und nicht nur als Unterhaltung.

    Und genau das alles greift dann genauso auch bei Videospielen.

    Ich weiß wie ich früher war und kann auch selbst die Leute verstehen, die z.B. nur auf Action und Spektakel stehen. In den 00ern war ich genauso, je heftiger die Action desto geiler. Terminator 3 war mein Lieblingsfilm, Action, Geballer, Explosionen, das war für mich das Allergrößte, was mich begeistert hat.

    Ich war da auch schon Fan von großartigen Filmen wie von Tarantino, den Eastwood-Western, Mafiafilme wie Casino, Einer flog über das Kuckkucksnest, Lost in Translation, auch hatte ich schon Oldboy und Lady Vengeance. usw., aber ich hatte dennoch den Unterhaltungsfokus und Action war mein Lieblingsgenre.

    Mit der Zeit habe ich angefangen mehr Klassiker zu gucken, vor allem fast alles von Billy Wilder und dadurch wurde ich heiß auf immer weitere Filme dieser Art, und ich merkte auch, wie ich immer mehr Lust auf die typischen Oscar-Filme bekam, mehr und mehr ging es Richtung Indie-Filme. Und so beginnt es halt schon. Die Qualität dieser ganzen Award-Filme ist natürlich viel höher als irgendso ein "Colleteral Damage" ^^, den sehe ich gerade bei meinen DVDs, oh mann..

    Also der Action-Fokus verschwand nach und nach und dann kam das Jahr 2012 und verpasste ihm den Todesstoß, denn in dem Jahr habe ich das internationale Kino bzw. Arthouse-Kino entdeckt, eine völlig neue Welt hat sich mir eröffnet. Ich habe das alles als OmU geguckt. Ich habe durch The Artist Stummfilme entdeckt, ich habe Woody Allen entdeckt, Almodovar, Godard, Fellini, Rosselini, Antonioni, Bunuel, eben die Nouvelle Vague, den italenischen Neorealismus, den Surrealismus, Filme aus Iran, Russland, Japan, Schweden, sowas ist natürlich auch Bildung pur, wenn man durch all diese Indies all diese verschiedenen Kulturen kennenlernt, wenn man die Psyche des Menschen ergründet, wenn man quasi das Leben, Geschichte, die Welt bzw. das Sein ergründet durch diese Kunstwerke.

    Jetzt nach 8 Jahren habe ich gefühlt alle wertvollen Meisterwerke der Kinogeschichte gesehen aus allen möglichen Ländern der Welt aus allen Jahrzehnten. Ich habe das Kino erforscht und lieben gelernt, kenne die äußersten Grenzen und was es bewegen kann, und wenn jetzt halt irgendein Unterhaltungs-Film kommt mit Liam Neeson, der wieder seine Tochter retten muss, und die Kamera macht irgendeinen unsinnigen hektischen Scheiß und die Charaktere tun irgendwelche Dinge, die kein Mensch in dieser Situation so tun würde, dann geht mir das total auf den Keks, während das anderen vielleicht gar nicht stört, sich somit völlig mitreißen lassen und den Film genießen können. Da braucht mir auch keiner Death-Stranding Cutscenes vorsetzen, die sind im Vergleich noch viel schlimmer als jeglicher mittelmäßiger Film.

    Es ist eine Frage des Anspruchs. Es kommt darauf an, wie hoch bei einem die Messlatten liegen. Und je mehr man die Filmkunst erforscht, desto höher diese Messlatten.

    Ist immer schwierig hier im Forum, über sowas zu diskutieren. 😉

    Jedenfalls aber hast du zumindest insofern recht, dass ich viele Filme und Spiele nicht mehr richtig genießen kann, die ich früher noch geil gefunden hätte.

    Aber ich bewerte doch viele Erlebnisse mit 7 oder höher, da kann man doch schon von Genuss sprechen. Und was heißt "drauf einlassen"? Alle Schwächen ignorieren? Ich kann mich super auf Erlebnisse einlassen, wenn nicht dauernd etwas stört, ich nehme doch jedes Werk so wie es ist.

    1. Diggler

      Diggler

      freut mich, dass du so umfangreich geantwortet hast.

      einerseits verstehe ich was du meinst, andererseits sollte man werke halt auch immer als das sehen, was sie sein wollen. macht ja wenig sinn einen mavel-film mit almodovar-kriterien zu bewerten. und wenn man dem typischen mavel-film nichts abgewinnen kann, muss ihn ja nicht schauen. genauso wenig macht es mMn auch sinn, alle spiele nach edith finch-kriterien zu bewerten.

      mit sezieren meinte ich aber hauptsächlich, dass ich bei dir oft das gefühl habe, dass du filme und auch spiele zu analytisch betrachtest und dich schwer einfach emotional drauf einlassen kannst. das hat mit anspruch mMn nur teilweise zu tun, sondern eher, dass man die werke eher wie ein reviewer und weniger wie ein konsument betrachtet/spielt.

      andererseits gibt es auch werke, die dir sehr zusagen und du keinerlei kritik daran zulässt (siehe dunkirk). für mich hat der film halt nur teilweise funktioniert. ich sehe zwar auch seine stärken, aber emotional hat er mich halt recht kalt gelassen.

       

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  13. alles gute nachträglich zum geburtstag.

    :birthday::geschenk::laola::party:

  14. habe jetzt eine weile Control gespielt. ich kann dich beruhigen, es ist richtig geil, jedenfalls für mich persönlich. das hätte ich so nie erwartet. ich schreibe gleich ein bericht im Contol Thread.

    1. Diggler

      Diggler

      kann spiders aussagen nur bestätigen.richtig geil das spiel!

    2. (See 6 other replies to this status update)

  15. Grüß dich, diggler. :)

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