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Gewalt sollte in Spielen ungeschönt dargstellt werden, sagt Ken Levine


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Ich denke, dass ein Teil der "Eingegrenzungen" der Gewaltdarstellungen in Videospielen ihren Ursprung im Psychologischen haben.

Da geht es nicht unbedingt um die Darstellung an sich, sondern eher um die Handlung, die der Nutzer dieses Mediums übernimmt.

 

In einem Film übernehmen wir nämlich lediglich die Rolle des ZUSCHAUERS.

Wir haben keinerlei Einfluss, wir sehen einfach nur zu.

In einem Spiel dagegen sind die Spieler die HANDELNDEN Personen.

 

________________

 

Aber mal zu meiner persönlichen Meinung:

 

Wie brutal denn bitte noch?

Es ist absolut krank, wie brutal die Spiele mittlerweile sind.

Irgendwann ist wirklich genug, Film oder Videospiel hin oder her.

 

Also ganz ehrlich, manchmal heiligt der Zweck einfach nicht das Mittel, für mich gehören extreme Gewaltszenen dazu.

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I'm not a princess... ...not a cutie girlfriend, oh no, don't you know?

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Heißt das in seinen nächsten Spielen verrecken die Gegner langsam auf elende Art und weise während sie auf dem Boden liegen, sich einpissen und nach ihrer Mama schreien?:think:

 

thumbs up :good:

 

Mich würde mal interessieren, ob Herr Levine dies alles wirklich so gesagt hat, nur ein Teil des Artikels ist ja Zitat. Falls ja, versteh ich nicht ganz, wie er dieses Ansinnen mit der Bioshock-Serie in Einklang brint. Immerhin auch ein Shooter und ich erinnere mich noch, wie lustig einige Splicer im ersten Teil mit einem dahingehauchten letzten Satz dahinsanken (zB "Es war eine wunderschöne Nacht")...

 

Ansonsten - es geht um Spiele, da möchte ich auch mal ganz bewusst die Realität ausblenden können.

 

Und warum sich Videospielmacher als Künstler sehen, werde ich nie ganz verstehen...

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Und warum sich Videospielmacher als Künstler sehen, werde ich nie ganz verstehen...

 

Dann sag mir mal was Kunst per Definition ist?

 

Als gutes beispiel für Gesellschaftskritik fällt mir GTA V ein. Dort wird ja fast durchgehen über die amerikanische Gesellschaft hergezogen oder auch TLoU indem die Abgründe menschlicher Instinkte und Verhaltensmuster gezeigt werden und

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Ich denke, dass ein Teil der "Eingegrenzungen" der Gewaltdarstellungen in Videospielen ihren Ursprung im Psychologischen haben.

Da geht es nicht unbedingt um die Darstellung an sich, sondern eher um die Handlung, die der Nutzer dieses Mediums übernimmt.

 

In einem Film übernehmen wir nämlich lediglich die Rolle des ZUSCHAUERS.

Wir haben keinerlei Einfluss, wir sehen einfach nur zu.

In einem Spiel dagegen sind die Spieler die HANDELNDEN Personen.

 

________________

 

Aber mal zu meiner persönlichen Meinung:

 

Wie brutal denn bitte noch?

Es ist absolut krank, wie brutal die Spiele mittlerweile sind.

Irgendwann ist wirklich genug, Film oder Videospiel hin oder her.

 

Also ganz ehrlich, manchmal heiligt der Zweck einfach nicht das Mittel, für mich gehören extreme Gewaltszenen dazu.

 

Er meint weniger den Detailgrad der Gewallt, sondern will Spiele sehen welche die Folgen mancher Gewaltdarstellungen realistisch darstellen und damit sind nicht die Verletzungen an sich gemeint nämlich emotionale Folgen, Schuldgefühle etc. was nur in sehr wenigen Spielen vorkommt da in den meisten Spielen Gewalt nur "Spaß" macht und einem nicht über die eigenen Handlungen nachdenken lassen.

darkcloud18.png
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und was sind dann filme wie z.B. The Expandables ?? :facepalm:[/Quote]

 

Actionschrott mit Starbesetzung. :D

 

Games wie "Manhunt" habe ich zwar noch nicht gezockt aber habe es vor. Wenn solche Spiele eine gewisse Story haben, habe ich auch nichts dagegen. Anders wäre es bei völlig sinnfreier Gewalt wie z.B. in "Mortal Kombat". ^^

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Actionschrott mit Starbesetzung. :D

 

Games wie "Manhunt" habe ich zwar noch nicht gezockt aber habe es vor. Wenn solche Spiele eine gewisse Story haben, habe ich auch nichts dagegen. Anders wäre es bei völlig sinnfreier Gewalt wie z.B. in "Mortal Kombat". ^^

 

Manhunt habe ich zwar auch noch nie gespielt (beschlagnahmt und so^^), aber wenn ich den Sinn des Spiels richtig interpretiert habe, ist es eine satirische Darstellung der Gewaltgeilheit von Unterhaltungsmedienkonsumenten. Das findet man fast überall.

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Manhunt habe ich zwar auch noch nie gespielt (beschlagnahmt und so^^), aber wenn ich den Sinn des Spiels richtig interpretiert habe, ist es eine satirische Darstellung der Gewaltgeilheit von Unterhaltungsmedienkonsumenten. Das findet man fast überall.

 

Die Satire "Gamer" mit Gerard Butler ist da auch ein schönes Beispiel. ^^

 

Und Games wie Manhunt werden einem auf dem Flohmarkt fast hinterhergeworfen. :naughty:

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Die Satire "Gamer" mit Gerard Butler ist da auch ein schönes Beispiel. ^^

 

Und Games wie Manhunt werden einem auf dem Flohmarkt fast hinterhergeworfen. :naughty:

Gut zu wissen wo man sowas bekommt. :naughty:

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Big thx to Horst!

:ok:

"Solange Ihr und Eure Nachkommen das Amulett der Könige tragt, solange sollen die Drachenfeuer brennen, das Blut meines Herzens die Tore von Oblivion verschlossen hält." (Die Prüfungen der heiligen Alessia)

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Dann sag mir mal was Kunst per Definition ist?

 

Eine allumfassende, konkrete Defintion ist in der Tat schwierig, bzw. ich kenne auch keine.

 

Im allgemeinen ist Kunst allerdings etwas, was relativ passiv in der Gegend rumlungert und darauf wartet, betrachtet zu werden. Und das Charakteristische an einem Videospiel ist nunmal das interaktive Element, die Benutzung. Und wenn sich Herr Levine als Künstler bezeichnet, dann würde das genauso gut auf einen Schrankerfinder bei IKEA passen.

 

Natürlich kann man eine ausführliche Diskussion darüber führen, was Kunst genau ist. Aber ich glaube, darum geht es den Leuten eigentlich gar nicht, wenn sie zu einem Videospiel "Das ist Kunst!" sagen. Ich denke eher, das es da um Wertschätzung für ein Produkt oder Freizeitbeschäftigung geht.

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