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Dear Esther - Landmark Edition

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Dies ist der offizielle Thread zum Spiel "Dear Esther - Landmark Edition", dem geistigen Vorgänger des PlayStation konsolenexklusiven Adventure "Everybody's Gone to the Rapture"!

 

Erscheinen wird das Remaster mit feinen Gameplay-Anpassungen und visuellem Feinschliff am 20. September 2016 und beinhaltet zusätzlich noch einen Audio-Kommentar der main developer, unter anderem mit der Komponistin Jessica Curry (2-fach BAFTA-Nominierte für "best original score")

 

"Dear Esther" gilt als ein spielerisches Poem und Meilenstein des Genre, da es als Hauptbegründer ein Sub-Genre "Exploitation Adventure Game" etabliert hat, welches gemeinhin als "walking simulator" betitelt wird.

 

Erwerben kann man das Spiel im Store derzeit für 7,99€ (PlayStation Plus-Vorbestellerrabatt); der OVP liegt bei 9,99€


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Hab das Spiel gerade gestern im Store gesehen. Wollte es spontan kaufen als ich bemerkte das es erst am 20. September kommt. :/

Erinnert mich nicht nur an Everybody's Gone to the Rapture, sondern auch an The Vanishing of Ethan Carter. Beides sehr gute Spiele die ich sehr genossen habe. Freu mich schon auf Dear Esther! :)


 

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Everybodys Gone To The Rapture war mein GOTY 2015, nach dem Beenden hatte ich mich gleich über die Entwickler informiert und habe mir deren vorheriges Spiel Dear Esther besorgt über Steam.

 

Dear Esther erkenne ich als wichtigen Wegbereiter an, als das wohl erste interaktive Erlebnis seiner Art. Es hat zwar auch diese Atmosphäre und das wunderbare Art-Design heutiger "Walking Simulatoren", aber mich hat es dennoch enttäuscht. Das Game-Design ist wirr, es ist alles andere als ein kohärentes Gesamtgefüge, zudem fand ich es pseudo-poetisch. Es ist ein gut gemeinter Versuch, aber ich konnte das nicht ernst nehmen. Auf mich wirkte es halt so, als wenn irgendein Spieleentwickler versucht, poetisch zu sein. Also nicht so, als wenn ein wahrer Poet mir etwas erzählt, das hat mir nicht zugesagt.

 

Wie auch immer, für mich war Dear Esther kein besonders gutes Kunstwerk, dafür aber haben The Chinese Room in Everybodys Gone To The Rapture alles richtig gemacht, was sie in Dear Esther falsch gemacht haben. ;-)

 

Dear Esther sollte man trotzdem mal erlebt haben, ist eben ein bedeutendes interaktives Erlebnis.


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Everybodys Gone To The Rapture war mein GOTY 2015, nach dem Beenden hatte ich mich gleich über die Entwickler informiert und habe mir deren vorheriges Spiel Dear Esther besorgt über Steam.

 

Dear Esther erkenne ich als wichtigen Wegbereiter an, als das wohl erste interaktive Erlebnis seiner Art. Es hat zwar auch diese Atmosphäre und das wunderbare Art-Design heutiger "Walking Simulatoren", aber mich hat es dennoch enttäuscht. Das Game-Design ist wirr, es ist alles andere als ein kohärentes Gesamtgefüge, zudem fand ich es pseudo-poetisch. Es ist ein gut gemeinter Versuch, aber ich konnte das nicht ernst nehmen. Auf mich wirkte es halt so, als wenn irgendein Spieleentwickler versucht, poetisch zu sein. Also nicht so, als wenn ein wahrer Poet mir etwas erzählt, das hat mir nicht zugesagt.

 

Wie auch immer, für mich war Dear Esther kein besonders gutes Kunstwerk, dafür aber haben The Chinese Room in Everybodys Gone To The Rapture alles richtig gemacht, was sie in Dear Esther falsch gemacht haben. ;-)

 

Dear Esther sollte man trotzdem mal erlebt haben, ist eben ein bedeutendes interaktives Erlebnis.

 

Oder aber man sieht es nicht als pseudo-poetisch, sondern als spielerische Lyrik, zu denen ich gehöre. "Dear Esther" ist verdammt stark, gerade inhaltlich, aber dafür muss man dem auch etwas aufgeschlossen sein, da die Erzählstruktur eine andere ist, als die spielerische Novelle aus "Everybody's Gone to the Rapture".

 

Es ist letztlich auch wie beim Lesen von Büchern. Liegt einem mehr die Lyrik, die Novelle oder im Idealfall beides? Es aber direkt als pseudo abzutun, halte ich für übertrieben, zumal es auch genug Anhänger gibt, die diesen pseudo-touch eher bei dem Nachfolger gesehen haben wollen ;)


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Oder aber man sieht es nicht als pseudo-poetisch, sondern als spielerische Lyrik, zu denen ich gehöre. "Dear Esther" ist verdammt stark, gerade inhaltlich, aber dafür muss man dem auch etwas aufgeschlossen sein, da die Erzählstruktur eine andere ist, als die spielerische Novelle aus "Everybody's Gone to the Rapture".

 

Es ist letztlich auch wie beim Lesen von Büchern. Liegt einem mehr die Lyrik, die Novelle oder im Idealfall beides? Es aber direkt als pseudo abzutun, halte ich für übertrieben, zumal es auch genug Anhänger gibt, die diesen pseudo-touch eher bei dem Nachfolger gesehen haben wollen ;)

 

Ich fand es nur in allen Belangen nicht ausgereift. Ich bin offen für alles bei Art-Games, aber nicht, wenn es game-design-technisch schwach umgesetzt wird. Gibt da viel zu viele Schwächen meiner Ansicht nach. Vieles hat keinen Sinn ergeben und überhaupt hat nicht alles miteinander harmoniert, wie es bei heutigen vergleichbaren Titeln der Fall ist. Damals war es vielleicht neu und hervorragend, aber es gibt denke ich mittlerweile viele interaktive Erlebnisse, die ein ähnliches Kozept viel konsequenter und einfach besser präsentiert haben. Das mit der Poesie ist aber meine rein subjektive Wahrnehmung. Ich mag großartige Poesie, aber in Dear Esther war mir es eben nicht gut genug, gar nicht vergleichbar mit der Kunst der großen Poeten. Für ein Videospiel im Prinzip ok, aber ich bin da eben anderes gewöhnt und vergleiche vielleicht auch etwas unnötig, mag sein.

Ich respektiere dennoch das ganze Vorhaben. Hauptsache ein interaktives Kunstwerk, ich bin vor allem auf die Zukunft gespannt, ich hoffe es kommen immer mehr derartige Erlebnisse und ich hoffe, dass das Medium irgendwann als Kunst anerkannt wird und in einem Atemzug mit Film, Literatur, usw. genannt werden kann. :-)


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