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Horizon: Forbidden West


Uncut
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vor 1 Stunde schrieb vangus:

RDR2 hat zumindest keine schlechte Steuerung, sie ist nur gewöhnungsbedürftig, sie ist anders, aber eines tut sie: Sie funktioniert! Es ist gar sensationell, wie die Entwickler es geschafft haben, all die unzähligen Funktionen sinnvoll auf dem Gamepad unterzubringen. Es funktioniert. Während man z.B. reitet, kann man alles tun, sei es das Pferd füttern, schießen, Waffen wechseln, Munition herstellen, Dinge kombinieren, Tagebuch aufmachen... Denkt mal darüber nach, wie gut das alles funktioniert ohne Pause zu drücken oder ein Extra-Game-Menü aufzumachen, was das Spielerlebnis unterbrechen würde. Es geht alles von statten während man in Zeitlupe weiterreitet. Es mag etwas umständlich sein, aber wenn man sich dran gewöhnt hat, läuft es. Die Steuerung funktioniert und somit ist sie nicht schlecht, man muss sich nur daran gewöhnen, weil sie anders ist als in anderen Spielen.

Alles weitere beim nächsten Punkt:

Du bist sowas von verschlossen gegenüber Game-Designs, die nicht deinen persönlichen Geschmack treffen, das ist schade.

Du hast es noch nicht begriffen, was dieses Medium ausmacht. Nein, es ist nicht traditionelles herausforderndes tiefes Gameplay, das ist deine einseitige persönliche Meinung, das ist nur EINE von vielen Nutzungen der interaktiven Sprache. In diesem Medium geht es allgemein um Interaktivität!

Du sagst dasselbe bestimmt auch über Gone Home, Firewatch, Edith Finch usw., obwohl diese Games mehr die Sprache dieses Mediums nutzen, um eine Story zu erzählen, als es vermutlich deine Lieblingsspiele tun, die das nur in Cutscenes können... Da frage ich mich immer, was mehr Videospiel ist... Ein traditionelles Kampfspiel mit lauter Cutscenes, oder ein rein interaktives Edith Finch? Huh?

 

Verschlossen nicht, ich weiss gutes Gameplay zu schätzen. Und RDR2 ist langweilig. Deinen Metascore kann man leicht untergraben. God of War hat einen niedrigeren Score ist aber Goty geworden. Wie kommt’s? Da wäre bei RDR2 noch der Userscore der deutlich abfällt gegenüber der Fachpresse.

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vor 3 Stunden schrieb Eloy29:

Ist ja hier Off Topic aber ich verstehe den gesamten Hype nicht um Rockstar ihre Games. Habe alle gespielt von ihnen aber so herausragend finde ich keines von ihnen.

RDR2 ist für mich so langatmig so langweilig von seiner Geschichte her so inkonsequent in seiner Umsetzung, soll es eher realistisch sein oder ist es doch oft nicht mehr wie ein Spaghetti Western in der reihenweise die Bösen und guten ins Gras beißen. 

Bei mir fängt es schon bei der Synchro an bei Rockstar wo sie sich einfach weigern es für andere Sprachen wie Englisch heraus zu bringen. Obwohl dies in ihren Etat locker möglich wäre. Dann die Bewegung in RDR2 lahmarschig ist da noch eine Untertreibung.

Die Story , ich empfand kaum eine so lang gezogen wie es bei diesen Spiel der Fall war. Immer wieder kehrende World Events die alle geskriptet sind ist da auch nicht etwas was mich erfreuen konnte. Es gelang mir fast 60% von diesen Spiel zu sehen aber dann war nicht ein mal noch der Gedanke bei mir vorhanden es weiter zu tun. Gelöscht für immer.

Mag jeder so empfinden wie er mag aber ständig RDR2 hier als absoluten Maßstab zu sehen ist für mich nicht richtig.

Zu HZD es gefiel mir in allem besser wie RDR2. Einzig the Witcher Wild Hunt setze ich noch vor Horizon. Bei Action Adventure Games mit RPG Ansätzen.

Sehe ich wieder komplett anders. Finde keine andere Open World so organisch und lebendig wie in RDR2. Immersion Pur. 

Für mich ist das Spiel nahezu perfekt und die 97% hat das Spiel auch absolut verdient. 

Aber verstehe auch, wenn man mit RDR2 nicht so viel anfangen kann. Die Rockstar spiele sind immer ein wenig eigen und entweder man kommt damit klar oder eben nicht. Ich liebe deren spiele und deren detailverliebtheit. Ich liebe das langsame Gameplay und Tempo in RDR2. Hätten sie von mir aus sogar noch größer machen können. Das war das erste Spiel, wo ich nicht nur von Punkt zu Punkt gerannt bin, sondern ich die meiste Zeit nur normal gegangen bin, weil es einfach zu der Welt passt. Die Sprint taste habe ich nur im Kampf benutzt. Das Gameplay ist in der tat gewöhnungsbedürftig, aber wenn man das mal raus hat, dann läuft das super gut. Habe nie Probleme damit gehabt und ich finds sogar gut so wie es ist. Der Charakter hat ein Gewicht und das merkt man. Auch wie man nicht 10 Waffen bei sich rumtragen kann, sondern wirklich nur so viel wie man tragen kann und der rest wird im Pferd verstaut. So wünsche ich mir das auch bei GTA 6, wo man sich die Waffen dann aus dem Kofferraum holen muss. Das ist einfach geil. 

Genauso ist GTA immer wieder genial. Da ich selber schon ein paar mal in den USA war, ist es krass zu sehen wie Authentisch Rockstars Spiele sind. Die Atmosphäre ist fast 1:1 wie in Real life, bloß dass im Spiel alles ein wenig kompakter ist. 

Die landschaften welche man in RDR2 sieht, gibt es auch alle wirklich, bloß dass es in RDR eben sehr klein ist, im Vergleich. Aber trotzdem fand ich das so super schön, dass ich jede Sekunde im Spiel genossen habe und immer noch genieße. Zocke zurzeit viel den Online Modus. 

Für mich ist das ganz klar die Open World Referenz und da wird so schnell nix anderes rankommen. Klar kann man das nicht mit allen anderen Open World spielen vergleichen, aber was Immersion angeht, gibt es einfach nix besseres zurzeit. 

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Also Gameplay war natürlich ein Kracher, ohne Frage. 

Aber ganz ehrlich, wäre dies eine Ankündigung für einen neuen Uncharted Teil gewesen, hätte es mich erst richtig umgehauen. 

So bin ich durchaus beeindruckt, brauch es aber auch nicht direkt. Dafür war mir die Story von Teil 1 zu unwichtig. Weiß da kaum noch etwas. Gab ja im Prinzip auch wenig Punkte. Der Hauptgegner, der wohl jetzt wieder auftaucht, woher die Maschinen kommen und gut. 

 

 

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vor 21 Minuten schrieb JinofTsushima:

Gab ja im Prinzip auch wenig Punkte. Der Hauptgegner, der wohl jetzt wieder auftaucht, woher die Maschinen kommen und gut. 

Also HZD hatte für mich eine der besten Videogame-Stories der letzten Jahre.
Aber wie alles Geschmackssache.

vor 3 Stunden schrieb Blackmill_x3:

Für mich ist das ganz klar die Open World Referenz und da wird so schnell nix anderes rankommen. Klar kann man das nicht mit allen anderen Open World spielen vergleichen, aber was Immersion angeht, gibt es einfach nix besseres zurzeit. 

Die Spielwelt von RDR2 ist wirklich einzigartig und absolute Referenz.
Finde es nur schade, dass es bei R* kaum Fortschritt beim Missionsdesign der Hauptmissionen gibt, die so gar nicht in die geniale OW passen. Die sind nämlich komplett veraltet, weshalb RDR2 für mich auch ein zweischneidiges Schwert war.
 

Edited by Diggler

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vor 19 Minuten schrieb Diggler:

Also HZD hatte für mich eine der besten Videogame-Stories der letzten Jahre.
Aber wie alles Geschmackssache.

Die Spielwelt von RDR2 ist wirklich einzigartig und absolute Referenz.
Finde es nur schade, dass es bei R* kaum Fortschritt beim Missionsdesign der Hauptmissionen gibt, die so gar nicht in die geniale OW passen. Die sind nämlich komplett veraltet, weshalb RDR2 für mich auch ein zweischneidiges Schwert war.
 

Ich sehe es anders. Ich fand die Missionen in RDR2 sinnvoll, natürlich und glaubhaft innerhalb der Story, weshalb sie für mich nicht kritisierbar sind. Man hat halt getan, was gerade getan werden musste, fürs Camp usw, wie es gerade zur Handlung und zum Leben von Arthur passte. Ich fand das alles unglaublich kohärent, selbst wenn es auch mal langweilig war, aber so ist es halt auch für Arthur gewesen...

Edited by vangus
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Bei Kohärenz ist sowas im Prinzip nicht kritisierbar, auch wenn es noch so langweilig oder eintönig ist.

Das ist wie bei Filmen wie Jeanne Dielman, bei dem man die ganze Zeit den öden Alltag dieser einsamen Frau anguckt, wie sie jeden Tag in der Wohnung ihren Teller wäscht usw., es ist wirklich extrem minimalistisch, es ist praktisch langweilig, aber am Ende, mit dem Schluss, als Gesamtwerk betrachtet, ergibt alles einen Sinn und zeigt eine besondere Wirkung. Es ist ein absolutes Meisterwerk. Ähnlich ist es bei RDR2, auch wenn es langweilig ist, es hat alles seinen Sinn, es passt ins Gesamtbild. Deshalb ist es für mich ein Story-Telling Meilenstein für Open World Games, andere vergleichbare Games waren nie zuvor so kohärent mit allen Spielelementen und Mechaniken..

Edited by vangus

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vor 52 Minuten schrieb JinofTsushima:

So bin ich durchaus beeindruckt, brauch es aber auch nicht direkt. Dafür war mir die Story von Teil 1 zu unwichtig. Weiß da kaum noch etwas. Gab ja im Prinzip auch wenig Punkte. Der Hauptgegner, der wohl jetzt wieder auftaucht, woher die Maschinen kommen und gut. 

Ich dachte damals zu Anfang auch das das bestimmt wieder nur so eine öde Open World Story ist. Am Ende war ich regelrecht begeistert was da für eine tolle Geschichte dahinter stand.

Ich schätze da wird Teil 2 nicht mehr mithalten können.

PS5 + Series S - am Philips 854 - 55"

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vor 18 Minuten schrieb vangus:

Ich sehe es anders. Ich fand die Missionen in RDR2 sinnvoll, natürlich und glaubhaft innerhalb der Story, weshalb sie für mich nicht kritisierbar sind.

 

Whaaaaat??!

Ich kann mich an eine Zwischensequenz auf einem kleinen boot erinnern; da hatte der Anführer der Gang (dutch?) Einen verhört, oder sowas ( jedenfalls hatte der gegen die gang gearbeitet). Am ende hat Dutch den gekillt und ins Wasser geworfen und Arthur sagte sowas wie, ey das war jetzt echt übertrieben.

20 minuten vorher hatte 

ich als arthur in einer Mission (von der Story vorgegeben) ein halbes Dorf getötet wegen eines 50$ Jobs 😆

Ich hatte bei RDR2 immer irgendwie das Gefühl, dass für Missionen und Zwischensequenzen zwei verschiedene Abteilungen zuständig waren, die sich nie wirklich miteinander abgesprochen haben und alles am Ende irgendwie zusammengepatched wurde

 

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vor 18 Minuten schrieb President Evil:

Whaaaaat??!

Ich kann mich an eine Zwischensequenz auf einem kleinen boot erinnern; da hatte der Anführer der Gang (dutch?) Einen verhört, oder sowas ( jedenfalls hatte der gegen die gang gearbeitet). Am ende hat Dutch den gekillt und ins Wasser geworfen und Arthur sagte sowas wie, ey das war jetzt echt übertrieben.

20 minuten vorher hatte 

ich als arthur in einer Mission (von der Story vorgegeben) ein halbes Dorf getötet wegen eines 50$ Jobs 😆

Ich hatte bei RDR2 immer irgendwie das Gefühl, dass für Missionen und Zwischensequenzen zwei verschiedene Abteilungen zuständig waren, die sich nie wirklich miteinander abgesprochen haben und alles am Ende irgendwie zusammengepatched wurde

 

Das ist einfach nur typische ludonarrative Dissonanz, die ein allgemeines Videospiel-Problem ist, darüber kann man sich natürlich auch totdiskutieren ^^.

Wenn es dich stört, gut, ist legitim, hat aber meines erachtens jedes OW-Spiel, und das doch schlimmer als RDR2, nicht?

RDR2 ist trotz dessen sehr fortschrittlich.
 

All zu offtopic ist es hier nicht, da auch Horizon Forbidden West hoffentlich seine Quests natürlicher einbindet und alles kohärenter gestaltet. Diese nahtlosen Übergänge zwischen Cutscene und Gameplay sind schon mal gut, erstrecht für ein OW-Game.

Edited by vangus

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vor 7 Minuten schrieb vangus:

Das ist einfach nur typische ludonarrative Dissonanz, die ein allgemeines Videospiel-Problem ist, 

Nein! Das kriegt jedes durchschnittliche Spiel deutlich homogener hin.

Ich will RdR2 nichts absprechen; Technik, Spielwelt und Design sind unereicht im OW Genre.

Aber genau so fortschrittlich die Technik ist, so rückständig ist das Missionsdesign. Sogar bei GTA3 auf der PS2 hatte das R* schon besser gemacht.

MINDESTENS 90% aller Missionen in RDR2 verlaufen exakt gleich; hinreiten/ ALLES was da ist über den Haufen schiessen/ zurückreiten. Ohne irgend einen Sinn für die Story...

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