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@Banane Du scheinst einige homosexuelle Frauen zu kennen oder? Ich könnte dir gerne mal zwei Pärchen vorstellen, denen darfst du dann gerne einmal verklickern wie du "Lesben" siehst. 

Könnte sein das du dir bereits in unter einer Minute die erste Ohrfeige abholst.

Bin mir nicht sicher ob du hier mit deinen Aussagen nur provozieren willst, aber es kommt ganz so rüber. So ein beschränktes Bild kann man einfach nicht haben, oder aber das Haupthirn lässt einfach nicht mehr zu.

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Ellie ging es am Ende garnicht mehr um Abby selbst. Der Hass gegen Abby war schon lange weg. In gewisser Weise hatte sie ihr vergeben nachdem Abby sie am Leben gelassen hatte. Was sie innerlich zerfra

Na das ist purer Hass bei Abby, sie wollte ihren Vater rächen um jeden Preis, sie hatte Jahre lang darauf hintrainiert, Joel zu finden und zu töten, deshalb die Muckis, diese Rache war zu ihrem Lebens

Ich sehe euch schon alle im free TV bei irgendeiner Talkshow

vor einer Stunde schrieb Banane:

@Tobse

Und schon wird es wieder verallgemeinert.

Hab ich geschrieben dass ich alle Lesben so sehe? Nein. Also dreh nicht alles so hin wie du es grade brauchst.

 

Gut, gut..

Das viele "hässliche" Frauen aus deiner Sicht auch lesbisch sind ist keine Verallgemeinerung?!

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Gerade eben schrieb Tobse:

Gut, gut..

Das viele "hässliche" Frauen aus deiner Sicht auch lesbisch sind ist keine Verallgemeinerung?!

Sind viele, einige oder manche in deinen Augen alle?

Und willst du behaupten dass es nicht viele hässliche Frauen gibt, die lesbisch sind?

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vor 4 Stunden schrieb Banane:

Frauen wollen aber nunmal im Regelfall schön sein und auch sexuell anziehend sein. Jede Frau will das eigentlich. Und jede Frau präsentiert sich so gut wie möglich.

Egal ob Polizistin, Richterin, Kassiererin oder Putzfrau.

 

Es ist nur meistens so, dass manche Frauen die von Grund auf schonmal nicht die Hübschesten sind auf ihr Äußeres komplett sche*ßen, sich gehen lassen und dann mit der Ausrede kommen "Aussehen ist nicht so wichtig, der Charakter zählt." Oder eben auch die Männer solcher Frauen. Haben sie selber keine hübsche Frau, ist das Aussehen nicht wichtig. Haben sie selbst ein Topmodel an ihrer Seite siehsts wieder anders aus.

 

Mir ist es ja ein Rätsel warum eine Polizistin nicht wie ein Model aussehen sollte? Gibt bestimmt welche die modeln nebenbei. Zudem sind dicke Polizistinnen die man auch immer wieder mal sieht, ja viel unglaubwürdiger, da sie die nötige Fitness schonmal gar nicht aufbringen können, die für diesen Beruf nötig wäre.

Jede hübsche Frau präsentiert sich gerne, ist stolz auf ihr Aussehen und genießt es wenn sich alle Männer nach ihr umdrehen.

Ich sags nicht gerne, aber viele hässliche Frauen sind auch oft lesbisch, haben eine ebenso hässliche Freundin und stellen jede hübsche Frau als Schicki-Micki Barbie ohne Hirn hin. So siehts meist in der Realität aus. Da spricht dann der pure Neid und sonst nichts.

 

Echt komische Ansichten die du hast. 

Erstmal ist es sehr subjektiv was man als hübsch oder hässlich ansieht. 

Ich finde Models meistens nicht hübsch bzw ist das einfach nicht mein Typ. 

Meine letzte ex war recht zierlich, 1,60 Groß, hatte dreads, hat sich fast nie geschminkt, hat gerne bequeme Kleidung getragen und war einfach süß. Für mich eine 10/10. Sehen einige andere bestimmt nicht so, aber so ist das eben mit dem Geschmack. Wäre ja auch doof, wenn jeder den gleichen hätte. 

Dein Typ ist ja vermutlich eher so Topmodel mässig, so wie sich das herausliest. Ist ja auch ok, aber das ist jedenfalls nicht die Referenz was man als "hübsch" ansieht, sondern nur deine Priorität ist. 

Aufjedenfall ist es Quatsch, dass sich JEDE hübsche Frau gerne präsentiert und es toll finden, wenn sich die Kerle nach ihr umdrehen. Ich weiß ja nicht in welchen kreisen du so unterwegs bist, aber ich kenne eigentlich fast nur leute wo es keinen so wirklich interessiert, wie jemand anderes aussieht und das liegt ganz bestimmt nicht daran, dass die "hässlich" sind. 

Dein letzter Absatz ist auch einfach müll, auch wenn du nicht alle damit meinst.

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vor 21 Stunden schrieb Banane:

Sind viele, einige oder manche in deinen Augen alle?

Und willst du behaupten dass es nicht viele hässliche Frauen gibt, die lesbisch sind?

Hahahaha Alter du bist so lost :D

ich gehe hier nicht weiter drauf ein, belassen wir es dabei. Kannst dich auch gerne im Recht sehen. :D

Wieder zurück zum eigentlichen Thema dieses Threads

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Ich habe hier jetzt mal die ersten 7-8 Seiten mir angesehen. Alles wollte ich dann doch nicht lesen bzw. werde ich später mal machen, aber es sind echt viele interessante Beiträge dabei. Gute Idee mit dem extra Thread. Es ist ein Krampf mit der neuen Software hier, weil alles ab einem Spoiler weiterhin in einen Spoiler geschrieben wird, selbst wenn man diesen wieder schließt.

Nun aber los!

Am 7/1/2020 um 10:12 PM schrieb TheSh4dow_Strikes:

Für mich war Abby klar zu erkennen. Klar, sie hat von den Muskeln her etwas abgebaut. Und die Haare haben sicher diese Typen geschnitten. War aber trotzdem klar zu erkennen.

Ich fand den Kampf ziemlich emotional und spannend. Und auch der Ausgang war sehr mutig.

Um es in den Worten von Arthur Morgan zu sagen: Revenge is a fool's game.

Den Kampf fand ich absolut erschreckend. Ich wollte das nicht. Ich wollte schon nicht mit Abby gegen Ellie kämpfen. Als man dann mit Ellie gegen Abby gekämpft hat und vorher zum Strand runterlief, sagte ich laut vor mir her "Komm, lass es! Du hast noch immer eine Wahl. Du kannst noch immer das Richtige tun!" (hierbei erinnerte ich mich an den Dialog zwischen Marlene und Joel am Ende von Teil 1, sie sagte das zu ihm). Aber Nein, sie wollte unbedingt Abby töten und nutzte noch Lev um sie anzustacheln. Das fand ich so ekelhaft und abstoßend. Jemanden zu ertränken bzw. zu ertrinken...ganz scheußlicher Tod. Und genau das sollte man durchziehen. Mir fehlten die Worte nach dem Kampf. Das war keine 10/10, das war eine 20/10 von der Inszenierung.

Guter Vergleich mit Arthur Morgan aus RDR II. An ihn und John Marston dachte ich auch nicht nur einmal. Dieser Kampf um Leben und Tod hat mich an den Todeskampf von Arthur gegen *Name lass ich mal frei* erinnert. Der eigentlich Stärkere war zu dem Zeitpunkt geschwächt und dadurch wurde es so intensiv.

Am 7/1/2020 um 10:13 PM schrieb Blackmill_x3:

Ihr gings nicht wirklich gut. Sie hatte doch dann den flashback mit Joel und kam da immer noch nicht drauf klar. PTBS nennt man sowas. 

Sie hats einfach noch nicht verarbeitet, was mit Joel passiert ist und Tommy hats dann auch nicht besser gemacht. 

Sie hat jedenfalls gedacht, dass es ihr was bringt, wenn sie die Sache beendet, die sie angefangen hat. 

Was glaubst du, wo ist Tommy am Ende? Dass sein Storyarc offen blieb, hat mich überrascht. Ich dachte, der kommt nochmal vor.

Am 7/1/2020 um 10:15 PM schrieb President Evil:

Was ich daran echt seltsam fand:

Du siehst diese sequenz, in der ellie diese entscheidung trifft und denkst einfach: Nein! Tu das nicht ellie! Das ist einfach nur DUMM! 

Und dann gibt dir das Spiel die Kontrolle und DU musst das jetzt tun, was du eigentlich für total bescheuert hälst (auch wenn es aus ihrer sicht vieleicht i r g e n d w i e nachvollziehbar ist).

Das fühlte sich komisch an

Komisch, vor allem fühlte man sich gefangen. Irgendwie auch genial, denn Ellie war auch gefangen von Rachegelüsten und hat erst im allerletzten Moment begriffen, was sie da tat.

Am 7/1/2020 um 11:01 PM schrieb TheSh4dow_Strikes:

Genau darum geht es doch. Hätte Ellie Abby getötet, hätte sie trotzdem alles verloren. Die könnte trotzdem nicht mehr Gitarre spielen, Dina und JJ wären trotzdem weg und wer weiß ob Ellie überhaupt wieder nach Jackson gegangen ist. Ich glaube nicht.

Ich denke, dass Ellie erkannt hat, dass durch Rache kein Abschluss zu bekommen ist. Sie hat Joel ganz offensichtlich aus ihrem Leben ausgeschlossen, was auch durch das letzte Flashback bestätigt wird. Das heißt, zum Zeitpunkt seines Todes hat sie es entweder bereut sich nie mit ihm versöhnt zu haben oder dass sie überhaupt so gehandelt hat. Und als sie dann Abby ertrinken will, merkt sie, dass sie sich selbst und vor allem Joel vergeben muss, um abzuschließen. Ob Abby lebt oder nicht, ändert daran nichts.

Übrigens war Abby selbst derart von Hasd zerfressen, dass sie kaum noch Menschlichkeit hatte. Diese entdeckt sie erst im Laufe der Interaktionen mit Lev wieder. Für mich auch ein zentraler Bestandteil ihrer Geschichte und warum ich trotz anfänglichen Hasses auf sie vergeben habe.

Zwei Dinge:

1. Volle Zustimmung! Das macht das Ende auch so bitter, aber genial. Ellie kehrt erneut zurück zum Farmhaus. Nur ist sie erneut verlassen und verloren. Man muss schon sagen "zu Recht". Sie hätte abschließen können und tat es nicht. Danach lässt sie die Gitarre zurück, auf der sie nicht mehr richtig spielen kann und widmet sich hoffentlich der Zukunft zu. Sie ist Opfer, aber auch Täter ihrer Handlungen.

2. Ich denke auch nicht, dass Joel das gewollt hätte. Dass Ellie sie rächen soll. Ich denke, auch das hat sie am Ende begriffen, als sie an das letzte friedliche Treffen mit Joel gedacht hat, wenige Stunden vor seinem Tod.

Am 7/2/2020 um 1:30 PM schrieb President Evil:

Verstehe ich nicht. Für mich kam Joels Tod in dieser Situation zwar auch schockierend, aber sobald ich darüber nachdachte, war es eine homogene Konsequenz des Endes von Teil 1.

Da war Joel am Schluss ja wirklich der 'Bösewicht'

Bösewicht wirklich in "". Ein sehr grauer Charakter. Man muss es mal so sehen, dass die Fireflies ihm nicht mal erlaubt hatten, von Ellie Abschied zu nehmen. Später log Marlene sogar nochmal, indem sie sagte "Sie will es so". Ellie wollte tatsächlich der Menschheit helfen und wie man in Part II am Ende erfährt, wäre sie dafür auch gestorben. Aber das wusste Joel damals nicht und Ellie wusste es auf dem OP-Tisch liegend auch nicht. Sie wurde einfach nach der Stabilisierung für die OP vorbereitet und sollte dann geopfert werden.

Am 7/2/2020 um 2:34 PM schrieb TheSh4dow_Strikes:

Naja transgender ist wenn überhaupt Lev, aber das Design von Abby fand ich schon stark übertrieben. Mit Tess oder Marlene haben sie im ersten Teil gezeigt, wie in dieser Welt eine Frau aussehen kann, ohne nicht mehr wie eine Frau auszusehen.

Abbys Design fand ich lange Zeit auch übertrieben. Ich finde, es ist zuweilen überzeichnet. Ich kann aber auch verstehen, wenn man es passend findet. Getrieben davon unbedingt Rache zu nehmen und die beste Kämpferin zu werden, hat sie ihren Körper in eine Kampfmaschine verwandelt.

Am 7/3/2020 um 7:37 PM schrieb TGameR:

@Trinity_Orca

So , bin auch seit dem Nachmittag durch ... erstmal: was für ein Erlebnis ! Danke ND !

Um auf deinen Post einzugehen:

Ich denke, der Aspekt, also das "Nicht verzeihen / Verzeihen" spielte in Ellie eine immense Rolle.

Vergesse aber nicht, dass auch der Druck von Tommy eine durchaus große Last war und diese Gefühle in ihr zusätzlich forcierten. Zudem denke ich schon, dass noch ein gewisses Hassgefühl da war, wenn die Bilder in ihr aufkamen. Ließ sich dem Tagebuch entnehmen.

Aber dann eben auch Mitgefühl, wie sie Abby mit Lev sah, welche Fürsorge sie dem Kind entgegen brachte ... da kamen die Zweifel. Und wie wehrlos Abby ihr erschien.

Lev fand ich zudem als Person auch unglaublich wertvoll. Und hiermit ein paar weitere Deutungen meinerseits: Ich vermute, Abby hatte Dina vor seinen Augen nichts getan, weil Lev schon einen großen Verlust hautnah miterleben musste... Dass Yara Abby sagte, dass sie ein guter Mensch sei, spielte da vielleicht mit rein, aber war wahrscheinlich nicht das Ausschlaggebende. Hinzu kommt, dass Lev für Abby wie ein eigenes Kind ist, was sie sich vllt mit Owen gewünscht hätte. Wie für Joel Ellie z.B. seine Tochter war ... 

Ich denke, der Entschluss von Ellie war wirklich ein letzter Impuls - der innere Widerstand, der letztlich  überwiegte. Als sie Joel sah, wie er da saß, zu ihr lächelnd schaute, und Klänge der  Gitarre hörte (das löste in ihr etwas aus). Das war der Gegensatz zu dem Blut, was sie z.B. an die Tat erinnerte und das Rachegefühl hochkommen ließ (der Wunsch nach "Erlösung"). Dieses Wechselbad der Gefühle ist so stark gemacht... kurz dachte ich echt, boah, ND bringt das beim "Showdown". Aber so wie es ist, wow.. für mich eins der stärksten Enden, die ich je gesehen hab. Wenn nicht sogar das Stärkste.

Beim letzten  Gespräch mit Joel kamen mir richtig die Tränen... alles, was mit Teil 1 verbunden war usw, die Erinnerungen. Ich denke, am Ende schließt Ellie nicht mit Joel ab, nur indirekt... sie lässt die Gitarre da, weil es das ist, was von ihm bleibt. Sie kann zwar nicht mehr gut spielen, aber es ist der Moment, wo sie ihm vollkommen verziehen hat. Und so hätte sie es gern schon früher. Wahnsinns Ende und Spiel ❤️

 

Wirklich schön geschrieben. Ich muss auch sagen, dass ich anders als beim 1. Teil eigentlich während des gesamten Spielverlaufs keine Träne verdrückt habe. Entweder war ich nur geschockt, hatte Hass verspürt oder es war mir eher gleichgültig. Aber dieser letzte Moment am Ende, als Ellie zurückkam und sah, wie sie alles verloren hat. Kurz vorher schon, als sie weinend am Strand saß. Das hat langsam die Tränendrüsen in Gang gebracht. ^^

Zu dem farblich unterlegtem Text: Als dann das Gespräch mit Joel war, sie unter fast Tränenerstickter Stimme sagt, sie wisse nicht, ob sie ihm verzeihen kann, aber sie würde es versuchen und Joel ebenfalls sagte, dass das schön wäre, weil er sie so liebt und sie ja eigentlich auch ihn...Mensch, ich krieg schon Pipi in den Augen beim Schreiben dieser Zeilen. Kein Witz... :D

Das war eine wunderschöne Szene. Ja, man kann verstehen, warum Ellie so sauer auf Joel war. Aber man kann auch Joel verstehen. Bedenkt man dann noch, dass dieses traurige, aber versöhnliche Gespräch das letzte Mal war, dass sie miteinander sprachen und Frieden schlossen und man am Anfang auf dem Patrouillenkurs noch hört, wie Dina Ellie fragt, was sie denn machen werde am Abend und Ellie sagt "Keine Ahnung, mit Joel Film gucken?", dann war Ellie bereit wieder normal mit ihm umzugehen.

Doch leider kam es nie dazu mehr. Sie sah ihn nur noch geschwächt, stark blutend, fast tot am Boden liegend, nicht mehr sprechend und dann starb er... :(

Schön, dass du diese Szene angesprochen hast. Das war für mich die wohl traurigste Szene, wo ich dann auch feuchte Augen bekam.

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Am 7/13/2020 um 11:06 AM schrieb Rizzard:

Für mich ist TLoU2 tatsächlich DAS Meisterwerk geworden auf das ich gewartet habe.
Eventuell ist es sogar Das Spiel dieser (Konsolen)Generation. Natürlich sind Spiele wie Horizon und God of War auch brilliante Spiele, aber eben ganz anders.

Was mir an TLoU2 vermutlich am meisten gefällt ist die Geschichte mit ihren Charakteren, und wie da Regie geführt wurde.
Ich bin soooo froh das ich das Spiel komplett spoilerfrei angehen konnte. Für mich war alles eine Überraschung, habe nichts vorher gewusst.

Es gibt natürlich Momente die in Erinnerung bleiben. Am Anfang natürlich Joels Hinrichtung. Heftig in Szene gesetzt, und der Spieler sinnt automatisch auf Rache.
Ganz toll war der Moment im Dino Park. Interessant im Nachhinein ist auch, das Ellie, als sie nach Joels Tod in dessen Wohnung ist die Brochüre sieht und sagt "das war ein toller Tag".
Wer hätte zu dem Zeitpunkt erahnt das man später den Tag erlebt. Gehörte definitiv zu den schönsten Momenten im Spiel.

Dann zB der Charakterwechsel. Anfangs will man den Charakter garnicht wirklich spielen. Und man fragt sich natürlich wieso soll ich jetzt diese muskelbepackte, Joel-tötende Frau spielen.
Das Kennenlernen des Charakters ist aber sehr gut umgesetzt. Sie selbst, ein harter Kämpfer der Wolfs, durchtrainiert, und das vermutlich alles eine Reaktion auf den Tot ihres Vaters. Der Zuschauer bekommt das gut vermittelt.
Wie sie dann durch Yara und Lev die Seiten wechselt (ebenso Owen als Antrieb), und vermutlich wieder eher Richtung Fireflys gehen will macht den Charakter über Dauer liebenswert.

Als man dann als Abby Ellie töten soll, wird´s richtig hart. Man selbst will das nicht tun. Doch das Spiel lässt dir nicht die Wahl wie in einem Rollenspiel, sondern verlangt besagtes Handeln von dir. Es zwingt dich Dinge zu tun, deine Wohlfühlzone zu verlassen. Der Kampf ist auch interessant, weil man eben sieht wie erbarmungslos Ellie im Kampf ist. Man sieht es aus einer anderen Perspektive.

Für viele hätte es wohl gereicht, wenn das Ende dort gewesen wäre, wo Ellie und Dina in der Hütte wohnen.
Doch Ellies Trauma lässt sie nicht los. Zudem gibt ihr natürlich noch Tommy die Schuld ein Versprechen gebrochen zu haben.
Als Ellie letztendlich doch wieder aufbricht, denkt man sich doch als Spieler "muss das jetzt wirklich sein Ellie?" Gings da euch nicht auch so?

Aber gut, der Endkampf ist dann für mich ein Meisterwerk der Regie.
Wie da Ellie zu ihrem Boot geht, ihr für eine Sekunde Joels Leichnam in Erinnerung kommt, und dann merkt das sie Abby nicht einfach ziehen lassen kann.
Auch hier muss man wieder etwas tun das man nicht will. Ich habe sogar versucht zu versagen, aber es geht nicht.
Als Ellie dann Abby unters Wasser drückt, und ihr wieder eine Erinnerung aufblitzt, wo Joel auf der Veranda zu ihr schaut als würde er sich fragen "Ellie was machst du da" und sie ihr Vorhaben aufgibt, das war für mich großes Kino.

Und wenn wir bei großes Kino sind. Die Schlusssequenz auf der Veranda, da kamen mir fast die Tränen. Vorallem wird erst am Schluss erklärt, warum Ellie so sehr auf Rache aus ist.
Sie hatte sich endlich dazu entschlossen Joel zu vergeben, und Abby nahm ihr diese Möglichkeit. Und wie wir wissen sind verpasste Chancen/Gelegenheiten sehr bedauerlich.

Just my 2 Cents.
Wenn ich wollte könnte ich vermutlich mehrere Seiten schreiben. Auf das ausgezeichnete audio-visuelle Erlebnis will ich jetzt mal garnicht eingehen.

Ich würde es gerne liken, aber leider sind die mal wieder ausverkauft, wie unser guter @spider2000sagen würde hehe

Ich sehe es genauso. Joel hätte das nie gewollt und ich kann es sogar argumentativ belegen: Der Ankündigungs-Trailer 2016: "What are you doing, kiddo? You really wanna go through this"? Diese Szene kommt, wie typisch für Naughty Dog bei ihren Ankündiungs-Trailern, nicht vor. Sie wird im Endeffekt trotzdem kanonisch sein. 

Toll geschrieben jedenfalls! 👍🏻

Am 7/13/2020 um 12:31 PM schrieb TheSh4dow_Strikes:

Das einzige was mich an Abbys Perspektive wirklich gestört hat, war der Umstand, dass so ziemlich alle denkwürdigen Momente auf der Seite von Abby passierten. Der Kampf gegen den Rat King, die Passage mit der Luftbrücke, der Krieg auf der Scar-Insel. Klar, bei Ellie haben wir Take On Me, die Flashbacks und die Farm. Aber ich hätte mir gewünscht, dass das Spiel auch wirklich Ellies Story ist. Und nicht Ellies und Abbys Story.

Stimmt schon irgendwie, aber auch Ellie hatte geniale Momente. Der Kampf gegen den Bloater (?) in der Spielhallenautomatenhalle oder als man mit Jesse abhaut in dem Geländewagen. Das war auch packend.

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vor 6 Minuten schrieb Buzz1991:

Komisch, vor allem fühlte man sich gefangen. Irgendwie auch genial, denn Ellie war auch gefangen von Rachegelüsten und hat erst im allerletzten Moment begriffen, was sie da tat.

Das kann man durchaus so sehen.

Komisch ist halt einfach, man ist sich eigentlich (als spieler) gewohnt der Figur zu helfen die man steuert. Oder man IST sogar diese figur. Hier steuert man sie ins verderben. Und das ist man sich völlig bewusst.

Das skript lässt einem aber halt auch keine wahl. Man fühlt sich echt wie ein sklave des spiels

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