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Kommt es euch (bei Videospielen) auf die Länge an?


Kommt es euch (bei Videospielen) auf die Länge an?  

35 members have voted

  1. 1. Sind Videospiele zu lang geworden?

    • Nein, je mehr Inhalte zum Entdecken desto besser.
      6
    • Ja, sie sollten eher kurz und knackig sein.
      9
    • Die Länge war mir noch nie so wichtig, solange ich Spaß habe.
      20
  2. 2. Was wäre für euch die optimale Länge?

    • > 150 Stunden
      0
    • 100 - 150 Stunden
      0
    • 60 - 100 Stunden
      6
    • 30 - 60 Stunden
      10
    • 15 - 30 Stunden
      14
    • 10 - 15 Stunden
      2
    • < 10 Stunden
      3


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vor 51 Minuten schrieb Mitsunari:

Ich bemerke bei mir inzwischen, je älter ich werde, desto weniger Zeit verbringe ich mit einem Titel. Wo ich vor Jahrzehnten noch etliche Stunden in ein und den selben Titel gesteckt hatte, beende ich inzwischen im Durchschnitt ein Spiel á la Uncharted, Ratchet and Clank oder Ghost of Tsushima nach etwa 20 bis 30 Stunden und fühle mich danach noch gut und motiviert. Gehen Spiele länger, bemerke ich dann doch wie mich langsam die Lust verlässt und es hin und wieder fast schon zu Arbeit mutiert einen Titel überhaupt zu beenden. 

Sicherlich habe ich auch so meine heimlichen Favoriten, bei denen mir nach einigen Stunden mehr noch lange nicht langweilig wird, aber diese werden in der Tat seltener. 

Guter Punkt: Zuletzt hatte ich das bei RDR2... boah, war ich froh, als ich das durch hatte!

  • Like 1

 

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Jup, bei mir verändern sich viele Spiele irgendwann von Lust zu Arbeit.

Ich muss dazu natürlich sagen, das ich im Gegensatz zu früher kein "Hardcore Gamer" mehr bin, sondern nur noch gelegentlich spiele. Titel wie Valhalla, Persona, RDR2 uvm sind da halt echte Zeitfresser. Und es schafft heutzutage kaum ein Entwickler mich wirklich ~80 Std voll bei Laune zu halten. CDPR hat´s mit TW3 allerdings geschafft.

Selbst ein TLoU2 hätte fast etwas kürzer sein dürfen. Aber auch hier hat mich der Entwickler permanent bei Laune halten können.

Also für mich sind die meisten Spiele mittlerweile tatsächlich zu lang. Hat aber viel damit zu tun das ich nicht mehr zu viel Zeit in Gaming investiere wie es früher einmal war.

  • Like 1

PS5 + Series S - am Philips 854 - 55"

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Im Alter hat man einfach nicht mehr so die Zeit, 150h und mehr für ein Spiel zu brauchen. Lieber kurz und knackig, gut verpackt und mit einer Menge Spaß. Dann sind 15-30 h voll in Ordnung! Denn nur die wenigsten Spiele schaffen es auch, über eine sehr lange Zeit zu unterhalten und den ganzen Sammelkrams für Platin brauch ich einfach mal nicht.

Und auch sehr wichtig, dass ich überall zu jeder Zeit speichern kann. 😛

Gruß

  • Like 1

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ich finde es kann man nicht so einfach festlegen. Ich finde zb TES sehr stark vom Spiel her. Da erforsche ich gerne die welten und habe da locker 150 Std Plus. Aber dann gibt es spiele bei denen eine kleine welt sehr stimmig ist also wie bei Uncharted zb.da passt es genau- Also das kann man nun wirklich nicht festlegen,wie lange ein spiel braucht um gut zu sein !

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Es ist egal, wie lang ein Spiel geht, es ist immer nur eine Frage des Pacings und der Spielermotivation.

Entwickler müssen die Spieler zum Weiterspielen motivieren. Solange sie das schaffen, kann ein Spiel auch 10000 Stunden lang sein.

Mir ist schon bewusst, dass Spieler durch verschiedene Dinge unterschiedlich motiviert werden, aber ich gehe hier mal jeweils vom Konsens der Spieler aus.

Es liegt niemals an der Spielzeit, wie gut oder schlecht ein Game ist. Einige haben da höchstens persönliche Probleme wie keine Zeit, weshalb viele die langen Spiele nicht mögen, oder sie haben finanzielle Probleme und wollen für ihr Geld "mehr" zum Spielen haben. Beides völlig irrelevant in Bezug auf Spielebeurteilungen.

Wenn ein Spiel zu lang erscheint, haben die Entwickler versagt, uns bei Laune zu halten mit Story, Abwechslung, Gameplay oder was auch immer. Das Gebotene wurde dann meist repetitiv, eintönig, abflachende Handlung oder Aufgabenmangel.

Wenn ein Spiel zu kurz erscheint, dann haben Entwickler dabei versagt, diese kurze Zeit mit intensiven Anreizen zu füllen, die die geringe Spielzeit rechtfertigen.

Auch ein 60 Minuten Spiel könnte uns so dermaßen umhauen, dass es als Meilenstein in die Spielegeschichte eingeht. Die 60 Minuten sollten dann aber besser verdammt imposant und denkwürdig sein. 😉

What Remains of Edith Finch ist ein perfektes interaktives Erlebnis mit seinen 3 - 4 Stunden. Ein Kunstwerk. Das eventuell beste interaktive Story-Telling, welches dieses Medium bisher gesehen hat. Das Story-Telling motiviert uns bis zum Schluss und das Gebotene war sehr zufriedenstellend, tiefgreifend, eine runde abgeschlossene Story.

Sportspiele oder Multiplayer-Shooter motivieren nicht durch Story-Telling, sondern durch reinen Spielspaß aus dem Gameplay heraus, genauso wie es Wettkampf-Herausforderungen sind, man strebt nach dem Sieg, immer wieder.

Fallout 4 ist ein Action-RPG und hält einen dank der abwechslungsreichen Open World, der Atmosphäre, den Erkundungsreizen, dem Aufleveln usw. über einige Dutzend Stunden bei Laune, es motiviert bis zum Schluss, jeder Tag aufs neue war ein tolles Erlebnis in der Spielwelt, man wollte immer weiter voranschreiten, erkunden und alles verbessern.

RDR2 ist ein unterschiedliches Biest, welches zwar ein sehr langsames Pacing aufweist, welches aber komplett gerechtfertigt wird durch den Rest des Spiels, da es zum Erlebnis bzw. zum Gesamtwerk dazu gehört. Ich nenne es ja immer den Arthurs-Leben-Simulator und es ist halt, wie es ist. Aber die großartigen Charaktere sind einen ans Herz gewachsen, vor allem dank der Einführung des Camps, und somit hat man auch mitgefiebert, erstrecht wenn es nach den ruhigen Momenten zur Sache ging, ob nun mit Action oder Dramatik. Das Story-Telling insgesamt, also wie Arthurs Geschichte erzählt wird, wie die Geschichte der ganzen Gang immer weiter geht, das motiviert ungemein.

Leute, die es langweilig finden, mögen einfach nur keine Spiele mit langsamen Pacing, genauso wie sehr viele Menschen Filme mit langsamen Pacing langweilig finden. Diese Filme an sich sind dadurch ja aber nicht schlecht, oft sind es die größten und wertvollsten Kunstwerke, und so verhält es sich auch mit RDR2.

Gutes Pacing und hohe Spielermotivation müssen vorhanden sein, dann überzeugt jedes Game mit egal welcher Spielzeit, von daher kann man das nicht pauschalisieren wie in dieser Umfrage.

Dennoch ein interessantes Thema. 😉

Edited by vangus
  • Like 3

PSN-ID: vangus1                Twitter: @realvangus                Meine Film-Top100!

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vor 10 Minuten schrieb vangus:

Es ist egal, wie lang ein Spiel geht, es ist immer nur eine Frage des Pacings und der Spielermotivation.

Entwickler müssen die Spieler zum Weiterspielen motivieren. Solange sie das schaffen, kann ein Spiel auch 10000 Stunden lang sein.

Mir ist schon bewusst, dass Spieler durch verschiedene Dinge unterschiedlich motiviert werden, aber ich gehe hier mal jeweils vom Konsens der Spieler aus.

Es liegt niemals an der Spielzeit, wie gut oder schlecht ein Game ist. Einige haben da höchstens persönliche Probleme wie keine Zeit, weshalb viele die langen Spiele nicht mögen, oder sie haben finanzielle Probleme und wollen für ihr Geld "mehr" zum Spielen haben. Beides völlig irrelevant in Bezug auf Spielebeurteilungen.

Wenn ein Spiel zu lang erscheint, haben die Entwickler versagt, uns bei Laune zu halten mit Story, Abwechslung, Gameplay oder was auch immer. Das Gebotene wurde dann meist repetitiv, eintönig, abflachende Handlung oder Aufgabenmangel.

Wenn ein Spiel zu kurz erscheint, dann haben Entwickler dabei versagt, diese kurze Zeit mit intensiven Anreizen zu füllen, die die geringe Spielzeit rechtfertigen.

Auch ein 60 Minuten Spiel könnte uns so dermaßen umhauen, dass es als Meilenstein in die Spielegeschichte eingeht. Die 60 Minuten sollten dann aber besser verdammt imposant und denkwürdig sein. 😉

What Remains of Edith Finch ist ein perfektes interaktives Erlebnis mit seinen 3 - 4 Stunden. Ein Kunstwerk. Das eventuelle beste interaktive Story-Telling, welches dieses Medium bisher gesehen hat. Das Story-Telling motiviert uns bis zum Schluss und das Gebotene war sehr zufriedenstellend, tiefgreifend, eine runde abgeschlossene Story.

Sportspiele oder Multiplayer-Shooter motivieren nicht durch Story-Telling, sondern durch reinen Spielspaß aus dem Gameplay heraus, genauso wie es Wettkampf-Herausforderungen sind, man strebt nach dem Sieg, immer wieder.

Fallout 4 ist ein Action-RPG und hält einen dank der abwechslungsreichen Open World, der Atmosphäre, den Erkundungsreizen, dem Aufleveln usw. über einige Dutzend Stunden bei Laune, es motiviert bis zum Schluss, jeder Tag aufs neue war ein tolles Erlebnis in der Spielwelt, man wollte immer weiter voranschreiten, erkunden und alles verbessern.

RDR2 ist ein unterschiedliches Biest, welches zwar ein sehr langsames Pacing aufweist, welches aber komplett gerechtfertigt wird durch den Rest des Spiels, da es zum Erlebnis bzw. zum Gesamtwerk dazu gehört. Ich nenne es ja immer den Arthurs-Leben-Simulator und es ist halt, wie es ist. Aber die großartigen Charaktere sind einen ans Herz gewachsen, vor allem dank der Einführung des Camps, und somit hat man auch mitgefiebert, erstrecht wenn es nach den ruhigen Momenten zur Sache ging, ob nun mit Action oder Dramatik. Das Story-Telling insgesamt, also wie Arthurs Geschichte erzählt wird, wie die Geschichte der ganzen Gang immer weiter geht, das motiviert ungemein.

Leute, die es langweilig finden, mögen einfach nur keine Spiele mit langsamen Pacing, genauso wie sehr viele Menschen Filme mit langsamen Pacing langweilig finden. Diese Filme an sich sind dadurch ja aber nicht schlecht, oft sind es die größten und wertvollsten Kunstwerke, und so verhält es sich auch mit RDR2.

Gutes Pacing und hohe Spielermotivation müssen vorhanden sein, dann überzeugt jedes Game mit egal welcher Spielzeit, von daher kann man das nicht pauschalisieren wie in dieser Umfrage.

Dennoch ein interessantes Thema. 😉

Schön zusammengefasst. Kann an sich allem nur zustimmen :) Bis auf einige Punkte bei RDR2, aber da erhängen wir uns an Details :D

 

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Bei mir ist es eher so, dass ich dreimal länger als andere brauche, ein Spiel durchzuspielen. Gerade, wenn die Levelarchitektur sehr detailreich ist, verliere ich mich oft in Sightseeing-Touren und schaue mir jedes Pixel einzeln an. Bestes Beispiel: The Last of Us Part II – für zwei Durchgänge habe ich über 160 Stunden auf der Uhr, weil mich die Welt so fasziniert und mit vielen Details gefüllt ist. Beispielsweise beim ersten Spielstart, wenn Joel und Tommy zum Lager reiten, bin ich bestimmt eine Stunde lang nur auf und ab geritten und habe die Umgebung bestaunt, weil es sich so genial anfühlte. Daher gibt es bei mir irgendwie gar kein kurzes und knackiges Spiel. 😄

Ansonsten schließe ich mich voll und ganz@vangusan. Solange mich das Spiel motiviert, spiele ich es auch gern ausladend lang. Wenn das Spiel seine Geschichte innerhalb von 5 Stunden begeisternd mit einem nachvollziehbaren Ende erzählt, ist das für mich aber genauso okay – ich brauche ja dann eh wieder meine 15 Stunden dafür. 😉

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vor 18 Minuten schrieb Horst:

Schön zusammengefasst. Kann an sich allem nur zustimmen :) Bis auf einige Punkte bei RDR2, aber da erhängen wir uns an Details :D

RDR2 ist halt ein Biest.😅

Man muss sich da erstmal drauf einlassen können, gerade weil es so anders bzw. kurios ist. Spieler wurden noch niemals zuvor mit so einem Biest konfrontiert... 😉

 

@MadBam

Du musst nur aufpassen, dass du dir das narrative Erlebnis nicht selbst zerstörst, indem du die Erzählung zu oft und zu lange unterbrichst. Deine Ausflüge unterbrechen stets die Spannung und sie machen schließlich auch überhaupt keinen Sinn innerhalb der Handlung ^^. Aber wenn dich TLoU2 trotzdem begeistern konnte, alles gut. 🙂

Edited by vangus

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Schwer zu sagen ein Indie Spiel kann ebenso begeistern wie ein AAA Game. Wie Vangus schon schreibt es ist entscheidend wie die Entwickler dich in ihr Spiel hinein ziehen. Zum Beispiel TLOU2...dort wird man so tief hinein gezogen das, jedenfalls ich, man manchmal gar nicht mehr den Knopf drücken wollte auf den Controller weil man wusste ,welche Auswirkungen dieser hat. Ein Erlebnis ,ein Spiel das dich packt und bis zum Ende nicht los lässt. Dann gibt es aber Games wie z.b die AC Reihe wo eine Open World dich mit immer den gleichen Aufgaben "erschlägt" so bei mir aktuell bei Valhalla und auch bei Miles Morales, wer Spiderman gespielt hat ,kennt schon alles. Auch wenn es kein zweiter Teil ist werden die Random Aufgaben schnell langweilig. Skyrim oder The Witcher Wild Hunt unterhielten mich hunderte von Stunden, ich bin aber auch ein großer Fantasy Fan. Da wurde mir nie Langweilig. Fallout 4 war für mich wiederrum langweilig, gegenüber den vorigen Teilen vermisste ich sehr viel und das Bauen und Crafting Hmmm brauchte ich nicht.RDR 2 fand ich langweilig weil es mir viel zu träge war und ich mir mehr wie in einen Pferdereitensimulator vorkam. Jeder empfindet anders , so war ich auch von Horizon Zero Dawn begeistert und die Open World von Days Gone war sehr stimmig. Länger oder kürzer das liegt in den Händen der Entwickler uns dort zu unterhalten. Auch wenn ich "älter" bin lasse ich mich gerne in Welten entführen wo sehr viele Stunden die meinen sind um es durchzuspielen.

Edited by Eloy29
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