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Offene Spielewelten/Open Worlds: Langsam langweilig ? Oder worauf kommt es an ?


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Also ich mag Open World spiele, wenn mich das Setting interessiert richtig gerne. Da machen mir dann sogar die Sammelaufgaben und sowas spaß wie bei Ghost of Tsushima. Da kam nicht eine Sekunde langeweile auf, weil mir das Gameplay und die Welt durchgehend gefallen hat. Hätte es noch viel länger gespielt, wenns noch was zu tun gäbe. Sowas habe ich aber eher selten. 

RDR2 find ich hat die beste Open World zurzeit, aber dort habe ich gar nicht mal soo viel Zeit drin verbracht. Habe nur die Story und ein paar nebenaufgaben die mir über den Weg gekommen sind gemacht und das wars. Das war trotzdem eines der geilsten Spielerlebnisse für mich. Ich mochte die eher realistischere Ausrichtung und ich hoffe so sehr, dass die mit GTA6 in eine ähnliche Richtung gehen. 

Ich muss bei Open World games jedenfalls nicht unbedingt alles sehen und ich mache einige Dinge auch nicht, wenn ich da keine lust drauf habe, solange es nicht für die Story notwendig ist. In erster Linie ist eine Open World für mich eher nur Kulisse und ich mag es sehr, von Aufgabe zu Aufgabe zu laufen/reiten/fahren/fliegen und dabei die Welt zu genießen und die ein oder andere nebenaufgabe mitzunehmen, wenns gerade passt. Da kommt bei mir eine viel größere immersion auf, als wenn es ein Lineares game ist und das obwohl ich Open World games oft ziemlich linear spiele. Es reicht mir zu wissen, dass ich auch woanders hin könnte, wenn ich will. 

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Gab es eigentlich schon mal ein Spiel, wo man erst linear durch die Story durch musste und dann erst nach Ende der Story auf die Open World losgelassen wird? Das wäre mein persönlicher Lösungsansatz.

Sprich man lässt den Spieler in „eingezäunten“ Bereichen der Open World die Story erleben und gibt erst am Ende die offene Welt frei wo es dann den ganzen Sammelkram usw. gibt. 

Francis Underwood: There is no solace above or below. Only us - small, solitary, striving, battling one another. I pray to myself, for myself.

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vor 6 Minuten schrieb Rizzard:

Das "Problem" ist ja kein Neues und wurde teils schon vor Jahren diskutiert.

Schon klar. Trotzdem darf hier gerne weiter drüber diskutiert werden. Das Genre und Videospiele im Allgemeinen entwicklen sich ja weiter, verändern sich, so auch das Genre Open-World. Auch so die Meinungen der User hier.

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vor 6 Minuten schrieb Horst:

Schon klar. Trotzdem darf hier gerne weiter drüber diskutiert werden. Das Genre und Videospiele im Allgemeinen entwicklen sich ja weiter, verändern sich, so auch das Genre Open-World. Auch so die Meinungen der User hier.

Klar darf man diskutieren. Ich wollte die Diskussion auch nicht beenden, sondern eben nur drauf hindeuten das die Problematik ja schon länger bekannt ist.

Wenn ich überlege das im Startpost ME1-3 genannt wurde, und ME:A hier in Richtung "gestreckte/langweilige OW" geht, kann ich der Sache soweit zustimmen (also mir gefiel ME:A zB garnicht) und ME1-3 habe ich geliebt (und werde mir wohl auch das Remaster holen), ABER, was mich bei ME3 massiv gestört hatte war, das das gesamte Universum droht vernichtet zu werden, und was macht man .......... übertrieben gesagt man rettet erst mal die Kätzen von den Bäumen, DANN kommt das Universum dran.^^

Witcher 3 hatte ein ähnliches Problem (wenn auch hier nicht das Universum auf dem Spiel stand), aber das war eins der ganz wenigen Spiele wo ich wirklich sagen konnte das war ein tolles Open World Spiel. Und auch Cyberpunk wäre ein tolles Open World Spiel, wenn mal alle Bugs beseitigt, und hier und da noch Veränderungen stattgefunden hätte (keine spawnenden Cops etc).

Wenn ich MGS spielen will, will ich eine spannende Geschichte erzählt haben, .... linear, toll inszeniert, fertig. Und keinen Infiltrations-Simulator. Auch wenn ich ihn 80 Std gespielt habe, so lange wie kein anderes MGS. Irgendwie Paradox^^

Für mich ist der OW-Wahn schon lange wie eine Art Pest. Das liegt bei mir aber zum großen Teil daran, das ich nur noch Gelegenheitsspieler bin, und mich somit an Spielen wie Valhalla und Co "zu Tode schufte", weil ich nach etlichen Wochen immer noch nicht vorangekommen bin. Zudem verlier ich dann sehr schnell die Lust. Jemand der gerne und viel spielt, hat an solchen Spielen seine wahre Freude und bekommt sehr viel Spielzeit für sein Geld. Solche Leute können sich ja über all den OW-Content freuen und ihn genießen, während ich ihn eher verteufle.

 

 

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PS5 + Series S - am Philips 854 - 55"

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Früher fand ich wirklich, je größer und länger ein Spiel ist, desto besser. Bekomme ja für mein hart zusammengespartes Geld mehr, wenn ich ja 100 h und mehr damit beschäftigt bin. Da war mir teilweise auch egal, wenn es nur sinnloser Sammelkram war, wie man es gut in fast alles OW Spielen sieht, vor allem in den assassin's creed Teilen.  Irgendwelche sinnfreien Federn sammeln.. aber für Platin hat man es eben gemacht und man hatte auch Zeit.

Einige Jahre später sieht es aber eben anders aus. Familie, Arbeit usw. wer will denn da seine kostbare Zeit mit so einem Schwachsinn verbringen? Selbst ein grandioses Persona 5 wird zum Kraftakt und ein Witcher 3 wird dann eben auch nicht auf 100 % gemacht, da einfach irgendwann die Luft raus ist und man gerne noch andere Spiele spielen möchte.

Rechenbeispiel: Witcher 3 mit allen Missionen und ? aufdecken, mind. 100 h ? Ich persönlich schaffe es alle 2 Tage mal für 2 h zu zocken, wenn alle mitspielen. Also wäre ich theoretisch nach 100 Tagen fertig. HUNDERT TAGE ! Dann doch lieber mal kurze und knackige Spiele. Mega Story. Bestenfalls sogar mega Gameplay. Mir egal, ob ich danach noch 20 h in Sammelkram für Platin oder Multiplayer verballern kann. Für das Hauptgame bitte nur um die 20 h und ich bin zufrieden. :)

Und unbedingt zu jeder Zeit speichern! Macht einem das Leben soviel einfacher, als dem Partner sagen zu müssen, noch 45 min Cutscene und dann können wir zusammen eine Neflix Serie schauen. 😛

Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine. 😉
Aber wie die meisten hier schon gesagt haben, jeder kann das anders sehen und jeder setzt seine Prios nunmal auch anders.

Gruß

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