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Dem Einränken gedenken und das Verschenken beschränken


Steiny
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..so war der Besuch bei Paula gar nicht mal komisch, da Sabine ja eben ihre Fokusthemen doch immer im Grenzwert übler Kunde hielt und sich quasi methodisch dagegen stellte, einem vielleicht manchmal ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Nein, ein Thema wie "der Todesgott der Gesteine" wurde nie menschlich behandelt, sondern wurde immer schlimmer und in einer praktisch unabänderlichen Veranschaulichung gefürchtet. Sabine sah vieles zu passiv, was derweil auch ein interessantes Thema von mir war, dass man nicht in dieser Passivität untergehen darf, die Sabine also auch in methodischen "Spielregeln" forderte, wo man unter verantwortungslosen Themen verenden soll. Ich fragte mich mittlerweile sowieso, warum sie manche Aussagen immer so stehen lies und nichtmehr so wie früher war, wo vieles eigentlich klar wäre, was das derzeit heist, wenn man etwas so sagt.

Paula wurde immer interessanter, eigentlich alles an ihr mochte ich. Zwar pflegte sie sich erst, als wir uns immer näher kamen, jedoch war sie immer da und verlangte nicht solche komischen Sachen (Sabine wollte irgendwas mit "Schuldfragen" aufziehen, oder musste ihrer versprochenen Rolle gerecht werden, wo sie niemals wie Paula halt einfach ein normaler Mensch wäre, der sich nicht für jeden Schritt entschuldigen muss, sobald etwas für das eigene Wohlgefallen dient, oder so). Das ärgerte mich schon irgendwann, als Julia etwa in die Kirche kam und Sabine natürlich ausschließlich das vorlas, womit Julia überhaupt nichts anfangen konnte ("Schuldfrage" usw). Ich sagte Sabine irgendwann nur noch, dass das mit dem Programm tatsächlich nicht funktionieren wird. Aber gut war, dass sie die normale Sprache wohl schon kannte und auch führte sie da eine quasi positive "Doppelrolle", wo die eine Rolle sicher weitaus anständiger war als die Rolle der unendlich depressiven Weltfrau und ihren tollen Stilbrüchen, die immer nur dazu da waren, einem im Weg zu stehen (Romantische Geschichte und dann ein obszöner "Einwand"). Aber irgendwann ist es einfach so, dass man sich nicht mehr verarschen lässt und der Begriff "Liebe" hier vielleicht einfach nicht passt. "Liebe" wäre bei Sabine letztendlich als eine wohlgefällige Lüge zu verstehen, die man für sich geniese, so wie die Arbeit, die natürlich mittlerweile so einfach zu bewältigen wäre, wäre da eben nicht unser kleines Problem, Norman.

Als ich mal über längere Zeit bei Paula blieb, merkte ich wie schön das Leben sein kann. Sie kannte diese "Flaschendreheninsel"- Themen garnicht mal und es machte mir sogar gar nichts aus, als Sabine mir simste, dass sie derweil  ihre Ruhe brauche. Ich stellte mir auch mal vor, ich würde das von mir geben, was Sabine so sagt und da würde ich mir vorkommen wie ein richtig unsympathischer, ekliger Mensch, der alles, wie er gerne sehr sehr oft sagt, "hinterfragt" oder auch sonst immer alles Besser wissen muss. All das war bei Paula plötzlich kein Thema mehr. Ich musste zwar nur an meine Interessen denken, aber die Thematik bei Sabine war dafür wirklich nur noch unerträglich. Das war zwar schon immer so, aber es gab da neue Wenden und knifflige Rätsel, so auch die Hoffnung, dass alles mal etwas humaner verläuft, was aber im Grunde nie erfolgte. Sabine überrascht mich heute schon sehr oft sehr positiv, jedoch kann ich mich nicht auf sie blind verlassen, dafür ist immernoch zu extrem zu erwarten, dass sie solche kleinen, kniffligen Themchen aufgibt, die mich sogar mitsamt Belästigung beschäftigen sollen und das ist immer wieder der Fall, auch heute. Ganz anders bei Paula, da weis ich mit wem ich rede und woran es liegt. Sabine ist doch eigentlich einfach so ein Mensch, den ich vielleicht garnicht leiden kann ("Müsli...").109619724_Julia-Klar_Aber....jpeg.fa8ee84f219d69872c81e92e7cd78bb2.jpeg  1237512781_Vergewaltiger-keuchenderBeobachter-FokusundVakuum.jpeg.aa09146edb1069ee5062626fba324c47.jpeg  623587068_Vergewaltiger-WieKerstindasmeint.jpg.84e67a1a96d2a8267405c4864e0a1657.jpg

 

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(i): Paula wird evtl. überbewertet, eigentlich brauche ich sie nicht unbedingt und denke nicht so oft an sie. Was ich jedoch mitunter an ihr schätze, ist eben, dass ich mir keine Sorgen mehr machen müsse, da ich bei Sabine immer meine, dass irgendwas schlimmes vorherrscht, wie etwa Entwertung oder so, das ist bei ihr immer so ganz komisch und bei Paula gibt es das garnicht.

Die Sehnsüchte nach dem Fleische werden hierbei vielleicht auch falsch bewertet und gliedern stattdessen an der üblen Mischung an, wie Vereinsamung, Menschen die sich streiten, Verkennung, verletzende Urteile, Überfremdung, Sparzwang (immer so von wegen "jetzt nicht, das gefällt Dir sonst"), Spezialismus und so weiter.

Eigentlich verlange ich nicht viel, bis ich mich pudelwohl fühle, es ist also nicht das Fleisch, auch wenn das bei Paula praktisch irgendwie dazu gehöre, es jedoch eben nicht darum geht, über negative Themen nachzusinnen, sondern dass da auf einmal einfach Ruhe ist.

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vor 41 Minuten schrieb frostman75:

Kenne nur EINEN "Paula". 

Private Paula von "Full Metal Jacket' 😁😂

 

Das beantwortet in keinster Weise die Thread-Thematik von @Steiny

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vor 12 Stunden schrieb Steiny:

..so war der Besuch bei Paula gar nicht mal komisch, da Sabine ja eben ihre Fokusthemen doch immer im Grenzwert übler Kunde hielt und sich quasi methodisch dagegen stellte, einem vielleicht manchmal ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Nein, ein Thema wie "der Todesgott der Gesteine" wurde nie menschlich behandelt, sondern wurde immer schlimmer und in einer praktisch unabänderlichen Veranschaulichung gefürchtet. Sabine sah vieles zu passiv, was derweil auch ein interessantes Thema von mir war, dass man nicht in dieser Passivität untergehen darf, die Sabine also auch in methodischen "Spielregeln" forderte, wo man unter verantwortungslosen Themen verenden soll. Ich fragte mich mittlerweile sowieso, warum sie manche Aussagen immer so stehen lies und nichtmehr so wie früher war, wo vieles eigentlich klar wäre, was das derzeit heist, wenn man etwas so sagt.

Paula wurde immer interessanter, eigentlich alles an ihr mochte ich. Zwar pflegte sie sich erst, als wir uns immer näher kamen, jedoch war sie immer da und verlangte nicht solche komischen Sachen (Sabine wollte irgendwas mit "Schuldfragen" aufziehen, oder musste ihrer versprochenen Rolle gerecht werden, wo sie niemals wie Paula halt einfach ein normaler Mensch wäre, der sich nicht für jeden Schritt entschuldigen muss, sobald etwas für das eigene Wohlgefallen dient, oder so). Das ärgerte mich schon irgendwann, als Julia etwa in die Kirche kam und Sabine natürlich ausschließlich das vorlas, womit Julia überhaupt nichts anfangen konnte ("Schuldfrage" usw). Ich sagte Sabine irgendwann nur noch, dass das mit dem Programm tatsächlich nicht funktionieren wird. Aber gut war, dass sie die normale Sprache wohl schon kannte und auch führte sie da eine quasi positive "Doppelrolle", wo die eine Rolle sicher weitaus anständiger war als die Rolle der unendlich depressiven Weltfrau und ihren tollen Stilbrüchen, die immer nur dazu da waren, einem im Weg zu stehen (Romantische Geschichte und dann ein obszöner "Einwand"). Aber irgendwann ist es einfach so, dass man sich nicht mehr verarschen lässt und der Begriff "Liebe" hier vielleicht einfach nicht passt. "Liebe" wäre bei Sabine letztendlich als eine wohlgefällige Lüge zu verstehen, die man für sich geniese, so wie die Arbeit, die natürlich mittlerweile so einfach zu bewältigen wäre, wäre da eben nicht unser kleines Problem, Norman.Als ich mal über längere Zeit bei Paula blieb, merkte ich wie schön das Leben sein kann.

Ich hoffe, mit Paula und Sabine wird wieder alles in Lot kommen. 

 

Das Leben kann natürlich schön sein mit Julia, Sabine und Co. 

 

Mit dem Leben ist das aber so eine Sache. 

 

Eigentlich wissen wir gar nichts über das Leben, es gibt nur Meinungen. 

 

Das ist genau die Thematik, die ich glaube mit @Diggler und @Allesfürnix vor etlichen Monaten geführt habe zwecks Flache Erde im Physik Thread. Leider wurde ich da etwas missverstanden. 

 

Man kann nicht einfach sagen, dass die Erde rund ist. Ist das wirklich so? Wirklichkeit? 

 

Man weiß es nicht, weil wir Menschen nicht alles erfassen können. Es ist nur ein Teil, was wir sehen und wahrnehmen.

 

Aber zurück zu deinen Sorgen @Steiny

 

Ist Leben ist eine Aneinanderreihung vorprogrammierter Zufälle? 

 

Ist Leben emotionale Sensorik? Mit etwas Glück bestehen diese Lebensempfindungen überwiegend aus Lust und Freude, wohingegen missglücktes Leben hauptsächlich von Leid und Schmerz geprägt ist. 

 

Wir wissen nicht, was Raum oder die Zeit ist. 

 

Wir wissen nicht mal, was Wasser ist, denn Wasser ist nicht H2O, denn wenn es H2O wäre, dann könnten wir Wasser in beliebiger Menge herstellen, aber das können wir eben nicht und deshalb muss da noch etwas anderes sein, von dem wir nichts wissen.

 

Wir wissen nicht einmal, was Gravitation ist, noch können wir die Lichtgeschwindigkeit messen.

 

Wir wissen demzufolge nicht, ob die LG 300.000 Km/sek beträgt (aufgerundet). Daher ist die Lichtgeschwindigkeit nur eine Vermutung.

 

Darüberhinaus wissen wir nicht einmal, weshalb wir sprechen können und auch über ca. 33 Naturkonstanten wissen wir so gut wie nichts.

 

Beispielsweise haben wir keinen Schimmer, weshalb ME zu MP immer gleich ist.

 

Wir wissen nicht einmal, ob es absolute Bewegung gibt. 

 

Darüber hinaus muss man ganz klar sagen, dass unsere eigenen Sinnesdaten alles sind, mit dem wir Daten aus einer uns umgebende Außenwelt erhalten und diese Daten werden lediglich als Interpretationen ausgegeben und haben vermutlich mit der uns umgebenden Außenwelt wenig bis gar nichts zu tun, was man eindeutig an der Farbwahrnehmung festmachen kann.

 

Denn diese Welt ist nicht farbig. Was diese Welt ist, wissen wir nicht, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist diese Welt nicht farbig.

 

Denn wäre diese Welt farbig, dann wären die Farben Eigenschaften der Dinge und eine rote Rose würde auch dann rot leuchten, wenn es keinen Lichteinfall geben würde, demzufolge in absoluter Dunkelheit.

 

Das aber wurde noch nie beobachtet und daher kann diese Welt nicht farbig sein, weil die Farben an sich nicht Eigenschaften der Dinge, also der Körper und allem Seienden sind. Das wir trotzdem vermeintlich Farben sehen, bzw. wahrnehmen ist im Grunde eine Sinnestäuschung, bzw. eine Interpretation unseres Gehirns, dass nicht in der Lage ist, die Welt so abzubilden wie diese wirklich ist, was wiederum der begrenzten Datenaufnahme unserer Sensorik und der begrenzten Verarbeitung unseres Gehirns geschuldet ist.

 

Was es allerdings auf dieser Welt gibt, sind Strukturen, unendlich viele unterschiedliche Oberflächen - Strukturen aller Art. Auf diesen Strukturen treffen dann die sogenannten elektromagnetisch Wellen, die wir als Licht beschreiben auf, das sind die Wellenlängen im Bereich von 400nm bis 700 nm, das ist der für uns sichtbare Teil des Lichtes und diese elektromagnetischen Wellen werden je nach Oberflächen - Beschaffenheit/Struktur in unterschiedliche Weise mehr oder weniger reflektiert.

 

 

Wenn die Lichtstrahlen des sichtbaren Lichtes auf eine Blume treffen, die wir als Gelb interpretieren, dann entsteht der Eindruck des „Gelben“ dadurch, dass die Wellenlängen von 590nm – 560nm reflektiert werden, jedoch alle anderen Wellenlängen absorbiert werden. Die Wellenlängen von 700nm – 400nm, ausgenommen der oben erwähnten 590 – 560 werden durch die Oberflächenstruktur der Blume absorbiert.

 

Somit entsteht jeder physiologisch wahrgenommene Farbreiz durch eine bestimmte Wellenlänge des Lichts, der in unserem Auge einen von der Evolution geschaffenen Rezeptor hervorgebracht hat. Wahrscheinlich über Versuch und Irrtum. So entsteht Rot bei 700 - 630 Nanometer, Orange bei 630 - 590 nm, Gelb bei 590 - 560 nm, Grün bei 560 - 490 nm, Blau bei 490 - 450 nm und Violett bei 450 - 400 nm.

 


Die unterschiedlich reflektierten Wellen dringen dann in die „Camera obscura“, in unser Auge ein und erzeugen dann auf der Netzhaut zunächst lediglich eine zweidimensionale, willkürliche Helligkeitsverteilung, mehr nicht.



Diese zweidimensionale Helligkeitsverteilung wird dann über den Sehnerv ins Sehzentrum des Gehirns überführt. Was dort im Einzelnen passiert, wissen wir noch nicht.



Was wir wissen ist, dass die ankommenden Signale im Sehzentrum zu einem Abbild der Wirklichkeit interpretiert werden. Es entsteht die Bilderzeugung aus einer willkürlichen Helligkeitsverteilung.

 


So wird aus einer willkürlichen, zweidimensionalen Helligkeitsverteilung, ein Abbild der uns umgebenden Außenwelt. Es ist aber kein „Bild“, denn es gibt keine Bilder, es bleibt eine zweidimensionale Helligkeitsverteilung auf unserer Netzhaut, die in unserem Gehirn zu einem Abbild der Außenwelt interpretiert wird. Inwiefern diese Interpretation der Wirklichkeit entspricht, wissen wir nicht.

 

Daran kann man unstreitig erkennen, dass es keine Farben geben kann und diese in unserem Gehirn erzeugt werden. Nun ist klar zu erkennen, dass die Wiedergabe der Wirklichkeit nicht zwingend der tatsächlichen Wirklichkeit entsprechen muss.

 

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass wir keine Möglichkeit haben zu erkennen, wie diese Welt wirklich ausschaut, denn unsere Sensorik reicht dazu nicht aus.

 

Nach diesem Prinzip erfolgt die gesamte empirische Datenaufnahme unserer Sensorik und wir haben keine Möglichkeit empirische Daten außerhalb unserer eigenen Sinnesdaten zu generieren oder dieser Welt abzuringen.

 

 

Wenn man sich vor Augen führt, dass die uns umgebende Welt uns nur einen winzigen Ausschnitt einer vermeintlichen Wirklichkeit wahrzunehmen erlaubt, und zwar durch die elektromagnetischen Wellen im Bereich von 400 nm bis 700 nm, was wir als sichtbares Licht bezeichnen, was allerdings nur einen winzigen Teil der vorkommenden elektromagnetischen Wellen darstellt, kann hier nicht von Objektivität gesprochen werden.

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vor 4 Stunden schrieb R123Rob:

Ich hoffe, mit Paula und Sabine wird wieder alles in Lot kommen. 

 

Das Leben kann natürlich schön sein mit Julia, Sabine und Co. 

 

Mit dem Leben ist das aber so eine Sache. 

 

Eigentlich wissen wir gar nichts über das Leben, es gibt nur Meinungen. 

 

Das ist genau die Thematik, die ich glaube mit @Diggler und @Allesfürnix vor etlichen Monaten geführt habe zwecks Flache Erde im Physik Thread. Leider wurde ich da etwas missverstanden. 

 

Man kann nicht einfach sagen, dass die Erde rund ist. Ist das wirklich so? Wirklichkeit? 

 

Man weiß es nicht, weil wir Menschen nicht alles erfassen können. Es ist nur ein Teil, was wir sehen und wahrnehmen.

 

Aber zurück zu deinen Sorgen @Steiny

 

Ist Leben ist eine Aneinanderreihung vorprogrammierter Zufälle? 

 

Ist Leben emotionale Sensorik? Mit etwas Glück bestehen diese Lebensempfindungen überwiegend aus Lust und Freude, wohingegen missglücktes Leben hauptsächlich von Leid und Schmerz geprägt sind. 

 

Wir wissen nicht, was Raum oder die Zeit ist. 

 

Wir wissen nicht mal, was Wasser ist, denn Wasser ist nicht H2O, denn wenn es H2O wäre, dann könnten wir Wasser in beliebiger Menge herstellen, aber das können wir eben nicht und deshalb muss da noch etwas anderes sein, von dem wir nichts wissen.

 

Wir wissen nicht einmal, was Gravitation ist, noch können wir die Lichtgeschwindigkeit messen.

 

Wir wissen demzufolge nicht, ob die LG 300.000 Km/sek beträgt (aufgerundet). Daher ist die Lichtgeschwindigkeit nur eine Vermutung.

 

Darüberhinaus wissen wir nicht einmal, weshalb wir sprechen können und auch über ca. 33 Naturkonstanten wissen wir so gut wie nichts.

 

Beispielsweise haben wir keinen Schimmer, weshalb ME zu MP immer gleich ist.

 

Wir wissen nicht einmal, ob es absolute Bewegung gibt. 

 

Darüber hinaus muss man ganz klar sagen, dass unsere eigenen Sinnesdaten alles sind, mit dem wir Daten aus einer uns umgebende Außenwelt erhalten und diese Daten werden lediglich als Interpretationen ausgegeben und haben vermutlich mit der uns umgebenden Außenwelt wenig bis gar nichts zu tun, was man eindeutig an der Farbwahrnehmung festmachen kann.

 

Denn diese Welt ist nicht farbig. Was diese Welt ist, wissen wir nicht, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist diese Welt nicht farbig.

 

Denn wäre diese Welt farbig, dann wären die Farben Eigenschaften der Dinge und eine rote Rose würde auch dann rot leuchten, wenn es keinen Lichteinfall geben würde, demzufolge in absoluter Dunkelheit.

 

Das aber wurde noch nie beobachtet und daher kann diese Welt nicht farbig sein, weil die Farben an sich nicht Eigenschaften der Dinge, also der Körper und allem Seienden sind. Das wir trotzdem vermeintlich Farben sehen, bzw. wahrnehmen ist im Grunde eine Sinnestäuschung, bzw. eine Interpretation unseres Gehirns, dass nicht in der Lage ist, die Welt so abzubilden wie diese wirklich ist, was wiederum der begrenzten Datenaufnahme unserer Sensorik und der begrenzten Verarbeitung unseres Gehirns geschuldet ist.

 

Was es allerdings auf dieser Welt gibt, sind Strukturen, unendlich viele unterschiedliche Oberflächen - Strukturen aller Art. Auf diesen Strukturen treffen dann die sogenannten elektromagnetisch Wellen, die wir als Licht beschreiben auf, das sind die Wellenlängen im Bereich von 400nm bis 700 nm, das ist der für uns sichtbare Teil des Lichtes und diese elektromagnetischen Wellen werden je nach Oberflächen - Beschaffenheit/Struktur in unterschiedliche Weise mehr oder weniger reflektiert.

 

 

Wenn die Lichtstrahlen des sichtbaren Lichtes auf eine Blume treffen, die wir als Gelb interpretieren, dann entsteht der Eindruck des „Gelben“ dadurch, dass die Wellenlängen von 590nm – 560nm reflektiert werden, jedoch alle anderen Wellenlängen absorbiert werden. Die Wellenlängen von 700nm – 400nm, ausgenommen der oben erwähnten 590 – 560 werden durch die Oberflächenstruktur der Blume absorbiert.

 

Somit entsteht jeder physiologisch wahrgenommene Farbreiz durch eine bestimmte Wellenlänge des Lichts, der in unserem Auge einen von der Evolution geschaffenen Rezeptor hervorgebracht hat. Wahrscheinlich über Versuch und Irrtum. So entsteht Rot bei 700 - 630 Nanometer, Orange bei 630 - 590 nm, Gelb bei 590 - 560 nm, Grün bei 560 - 490 nm, Blau bei 490 - 450 nm und Violett bei 450 - 400 nm.

 


Die unterschiedlich reflektierten Wellen dringen dann in die „Camera obscura“, in unser Auge ein und erzeugen dann auf der Netzhaut zunächst lediglich eine zweidimensionale, willkürliche Helligkeitsverteilung, mehr nicht.



Diese zweidimensionale Helligkeitsverteilung wird dann über den Sehnerv ins Sehzentrum des Gehirns überführt. Was dort im Einzelnen passiert, wissen wir noch nicht.



Was wir wissen ist, dass die ankommenden Signale im Sehzentrum zu einem Abbild der Wirklichkeit interpretiert werden. Es entsteht die Bilderzeugung aus einer willkürlichen Helligkeitsverteilung.

 


So wird aus einer willkürlichen, zweidimensionalen Helligkeitsverteilung, ein Abbild der uns umgebenden Außenwelt. Es ist aber kein „Bild“, denn es gibt keine Bilder, es bleibt eine zweidimensionale Helligkeitsverteilung auf unserer Netzhaut, die in unserem Gehirn zu einem Abbild der Außenwelt interpretiert wird. Inwiefern diese Interpretation der Wirklichkeit entspricht, wissen wir nicht.

 

Daran kann man unstreitig erkennen, dass es keine Farben geben kann und diese in unserem Gehirn erzeugt werden. Nun ist klar zu erkennen, dass die Wiedergabe der Wirklichkeit nicht zwingend der tatsächlichen Wirklichkeit entsprechen muss.

 

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass wir keine Möglichkeit haben zu erkennen, wie diese Welt wirklich ausschaut, denn unsere Sensorik reicht dazu nicht aus.

 

Nach diesem Prinzip erfolgt die gesamte empirische Datenaufnahme unserer Sensorik und wir haben keine Möglichkeit empirische Daten außerhalb unserer eigenen Sinnesdaten zu generieren oder dieser Welt abzuringen.

 

 

Wenn man sich vor Augen führt, dass die uns umgebende Welt uns nur einen winzigen Ausschnitt einer vermeintlichen Wirklichkeit wahrzunehmen erlaubt, und zwar durch die elektromagnetischen Wellen im Bereich von 400 nm bis 700 nm, was wir als sichtbares Licht bezeichnen, was allerdings nur einen winzigen Teil der vorkommenden elektromagnetischen Wellen darstellt, kann hier nicht von Objektivität gesprochen werden.

Ein erfreulicher Beitrag, Robert (oder Robin?).

Dass man Farben nur meint zu vernehmen, glaube ich nicht so recht, aber dass wir etwa nicht wissen, warum es Gravitation gibt. Daran stelle ich fest, dass es mehr als nur die materielle Welt geben muss. Die Umlaufbahn des Sonnensystems etwa macht naturwissenschaftlich quasi keinen Sinn und dürfte es garnicht geben, denn wie soll sich inmitten des Nichts etwas so drehen? Das war schon ein Wille der Schöpfung, wie eben ob die Erde wirklich rund sei, was man je nachdem garnicht mal so sagen kann, da wir ja alles flach wahrnehmen sollen.

Natürlich fehlen mir bei solcherart Themen hin und wieder die positive Zuversicht, wenn ich dann anfange, alles kritisch zu betrachten und das will ich ja überhaupt nicht. Aber die Schöpfung mag das bestimmt auch nicht und das individuelle Leben existiert ja, welches menschlich reden und denken kann, nur vermisst man das in der materiellen Wissenschaft manchmal, wo es diesen unpersönlichen Gott zu geben scheint, der blos nicht menschlich wirken soll, sondern immer sowas wie Riesenplaneten und Monde usw.

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