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Werden Spiele immer schlechter wahrgenommen?


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vor 31 Minuten schrieb RegM1:

Ghost of Tsushima hebt sich durch das Gameplay und die Story schon deutlich von einem "normalen" Assassin's Creed ab - aber natürlich hat das Spiel auch identische dicke Schwachpunkte, welche vor allen in den Nebenaufgaben und der Erkundung liegen, diese sind oft nicht deutlich besser als bei einem AC.

Also, diese Aussage erschließt sich mir nicht wirklich.

Abgesehen von ein paar Höhepunkten war die Story doch eher mau und sehr seicht. Durch den Open-World Quest-Geber Blues wurde es dann auch noch ordentlich gestreckt.

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Also wenn mich ein Teil des Spiels fesselt, mir Spaß macht, dann fallen bei mir andere Dinge (die dann mancher negativ sieht) nicht mehr so ins Gewicht. Wie im sonstigen Leben auch, gehe ich da Kompromisse ein, wenn es im wesentlichen für mich positiv ist.

Z.B. bei GoT hat mir das Katana-geschnetzel sehr viel Spass gemacht und ich hab oft einfach nur Gegner gesucht um zu kämpfen. Auch wenn es die immer wieder zu befreiende einzelne Dame am Wegesrand war, egal, es gab da Gegner. Und ich war sogar froh, dass es diese generischen Events zu hauf gab. (Außer im DLC, da hatte man das ja dann reduziert) 

Auch bei HFW (wie auch schon bei HZD) war der Kampf eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Ich hab manche Tage das Spiel gestartet und zwei Stunden später null Fortschritt gehabt, aber vieeeeeeel gekämpft 🤣 Ich hatte auch von Anfang an alle Icons der Map deaktiviert und bin auf gut Glück rumgelaufen (was u.a. auch die 200h Spielzeit erklärt 🙈)

Bei Death Stranding hat mich das Like-System begeistert und bei jedem Start war ich gespannt wer wie was gelikt hat. Das Spiel an sich war für mich aber auch eine einzigartige Erfahrung. Aber da muss man sich auch drauf einlassen.

Aktuell CP und für mich(!) ist das Waffenfeeling spitze, mit Katana Kopf ab, kein Problem 😁 das macht mir solchen Spaß, dass die Story und Aufgaben eher Nebensache sind. Ich renne durch die City und suche nur Gegner zum Niedermetzeln. Die Vielzahl an kleinen Grafikfehlern sind da völlig nebensächlich. Ich hab halt Spass.

Das könnte ich jetzt noch fortsetzen, aber sollte reichen. 

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vor 28 Minuten schrieb Dunderklumpen:

Bei Death Stranding hat mich das Like-System begeistert und bei jedem Start war ich gespannt wer wie was gelikt hat. Das Spiel an sich war für mich aber auch eine einzigartige Erfahrung. Aber da muss man sich auch drauf einlassen.

Oder ob wieder einer an die Wand gepinkelt hat 😅

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vor 1 Stunde schrieb Uncut:

Du spielst vllt zu eintönig.. ich Wechsel immer von mega Blockbuster zu kurzen Games Indies.. ich brauche nach nen 50h Spiel auf jeden Fall immer erst paar kurze Games bevor ich Bock auf was neues langes habe.. 

Oder auch einfach nen online rundenbasiertes Game.. wo es einfach Mal reicht ne Std zu zocken und alles ist gut...

Die Mischung macht es... Wie beim äppelweeiinn..

Hihi gut gesagt, ne keine sorge ich Mixe immer.. von klassischen Jump'n'Runs, zu Prügelspielen, Fußball, Tennis, Ego Shooter, third Person Shooter, Knobelspiele, Flipper, Open Worlds usw.... So wirds nicht so langweilig :D

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Persönlich bin ich dieser Industrie gegenüber viel zu pessimistisch um mich lediglich aufgrund von Marketingmaterial für etwas derart zu begeistern, da dort das eigentliche Spiel für gewönlich an allerletzter Stelle steht, mit oder ohne Absicht.

Komischerweise ist Elden Ring kein solches Spiel, obwohl ich sehr großer Fan von jeglichem From Software Output seit Armored Core 4 bin. Da fehlt dieses Kribbeln im Bauch, dieses Unwissen darüber ob das ganze etwas wird oder nicht. Das ist From Softwares Hausmannskost, die werden schon was gutes abliefern das mir ein wohliges Gefühl beschert. Persönlich gehört so eine Brise Skepsis zu dem Gefühl dazu, um es von einfacher Vorfreude abzugrenzen.

Deshalb ist dieses Gefühl bei mir derzeit aufgeteilt auf Eiyuden Chronicle und Ashes of Creation. Eiyuden Chronicle muss erstmal beweisen, ob die alten Säcke es überhaupt noch drauf haben und das Konzept in der modernen Spielewelt aufgehen kann. Ashes of Creation muss den Schritt schaffen, nach langer Zeit endlich mal wieder ein gutes MMO abzuliefern, ein Genre in dem es leider an frischen Spielen mangelt.
Beide beflügeln gerade durch diese vorhandene Skepsis meine Fantasie über die Umsetzung des Angekündigtem. Denn dadurch entsteht Unsicherheit, das süße Gefühl des Unbekanntem was in Großproduktionen und bei etablierten Studios so schmerzhaft fehlt.

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vor 16 Minuten schrieb ps_obst:

Deshalb ist dieses Gefühl bei mir derzeit aufgeteilt auf Eiyuden Chronicle und Ashes of Creation. Eiyuden Chronicle muss erstmal beweisen, ob die alten Säcke es überhaupt noch drauf haben und das Konzept in der modernen Spielewelt aufgehen kann. Ashes of Creation muss den Schritt schaffen, nach langer Zeit endlich mal wieder ein gutes MMO abzuliefern, ein Genre in dem es leider an frischen Spielen mangelt.
Beide beflügeln gerade durch diese vorhandene Skepsis meine Fantasie über die Umsetzung des Angekündigtem. Denn dadurch entsteht Unsicherheit, das süße Gefühl des Unbekanntem was in Großproduktionen und bei etablierten Studios so schmerzhaft fehlt.

Der Knackpunkt bei Eiyuden, und dem Hauptspiel das folgen soll, ist eben, dass das eher auf eine Nische zielt, und heute mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Bestseller mehr wird. Suikoden ist jetzt außerhalb der Ränge von ein geeichten (J)RPG Fans auch nicht grade der oft zitierte Mega-Hit.

Und Ashes of Creations... zu Anfangs fand ich das Konzept mit den Nodes faszinierend, aber ich habe (durch Erfahrung als auch Logik) die Vorahnung, dass mindestens die Hälfte der Spielkonzepte entweder nicht aufgehen wird, oder einfach "gedowngraded" bzw. entfernt werden.

Wenn etwas "zu gut" klingt, um wahr zu sein, ist es das oftmals auch.

Gerade im MMO Bereich gibt es ja diesen gewissen unangenehmen Trend den Spielern das Blaue vom Himmel zu versprechen, und im schlimmsten Fall dann mit dem Kickstarter Geld, das man durch nostalgische MMO Fans, die nach Nachschub lechzen verdient hat, sich aus dem Staub zu machen.

Ashes of Creation wird sicherlich schon releasen, aber wenn es am Ende wieder ein schnelllebiges Fiasko à la New World oder Lost Ark wird, wäre ich da leider nicht sonderlich überrascht.

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Ich glaube mit deiner Vorahnung wirst du leider Recht behalten, zu oft wird das Versprochene nicht eingehalten. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich danke dir für das Teilen deiner Ansichten. Das hat mir nochmal eine andere Perspektive auf die Dinge aufgezeigt.

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vor einer Stunde schrieb Konsolenheini:

Hihi gut gesagt, ne keine sorge ich Mixe immer.. von klassischen Jump'n'Runs, zu Prügelspielen, Fußball, Tennis, Ego Shooter, third Person Shooter, Knobelspiele, Flipper, Open Worlds usw.... So wirds nicht so langweilig :D

Sehr gut nur so überlebt man

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vor 3 Stunden schrieb Danielus:

Also, diese Aussage erschließt sich mir nicht wirklich.

Abgesehen von ein paar Höhepunkten war die Story doch eher mau und sehr seicht. Durch den Open-World Quest-Geber Blues wurde es dann auch noch ordentlich gestreckt.

Ghost of Tsushima ist ~20 Stunden lang, wenn man die Main Story spielt. Ich fand die Charaktere und Handlung ziemlich fesselnd und habe die Dialoge gerne gehört, man hatte immer ein klares Ziel und das Kampfsystem war extrem gut gemacht.

Auch die Open World fand ich deutlich innovativer mit Haikus und Bamboo Challenges.

Assassin's Creed Odyssey waren über 40 Stunden mit etlichen Längen, aber insgesamt noch ganz gut.

Assassin's Creed Valhalla sind über 60 Stunden, habe ich abgebrochen, die Story war mir irgendwann komplett egal.


Manchmal ist es für die Geschichte besser ein Spiel etwas kürzer zu halten.

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vor 5 Minuten schrieb RegM1:

Ghost of Tsushima ist ~20 Stunden lang, wenn man die Main Story spielt. Ich fand die Charaktere und Handlung ziemlich fesselnd und habe die Dialoge gerne gehört, man hatte immer ein klares Ziel und das Kampfsystem war extrem gut gemacht.

Auch die Open World fand ich deutlich innovativer mit Haikus und Bamboo Challenges.

Assassin's Creed Odyssey waren über 40 Stunden mit etlichen Längen, aber insgesamt noch ganz gut.

Assassin's Creed Valhalla sind über 60 Stunden, habe ich abgebrochen, die Story war mir irgendwann komplett egal.


Manchmal ist es für die Geschichte besser ein Spiel etwas kürzer zu halten.

Manchmal? Open World Spiele ziehen immer einen aus der Story raus. Ob man als Geralt unterwegs ist und Ciri eigentlich dringend finden muss, spielt man noch die verpassbaren Qwent Matches oder macht die eine Nebenquest von den hunderten. Oder man ist Jin und ist voller Wut geladen und will sich rächen aber erstmal folgt man Füchsen oder meditiert vor sich hin, bevor man die nächsten Mongolen auf dem Weg zur Hauptquest niedermäht ... Ja und dann hört man ein pfeifen und ZACK landet man irgendwo auf irgendwelchen Bergen und klettert und findet am ende einen Skin xD

Ja eine Open World lenkt ab und das bewusst. Ich meine, wer kann einen Hilferuf ignorieren, weil man keine Nebenmission machen möchte, oder wer lässt sich den einen Skillpunkt entgehen, da er doch sowieso um die Ecke liegt. Ich finde da das Konzept von Mario Odyssey super. Erst das Spiel durchspielen und erst nach dem Durchspielen schaltet man Nebenmissionen usw. frei. Aber auch The Evil Within 2 fand ich super. Es hat Lineale Level aber auch offene, die zum erkunden einladen und Nebenmissionen anbieten. Aber dieses in die Welt werfen, während man eigentlich eine dringende Mission verfolgt find ich immer kontraproduktiv für die Story. Spiele wie Minecraft, The Forest schmeißen ja einen in die offene Welt, weil nicht die Story im Vordergrund steht, sondern das erkunden und überleben. Natürlich gibt es bei the Forest eine Story, die aber einen nie zwingt schnell zu handeln, sondern man baut das Story-Puzzle selbst zusammen. Das finde ich immer extrem immersiv. Hoffentlich kommt The Forest 2 auch schnell für die PS5 nach dem PC Release :D

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