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VV6

[RDR] Spielebewertung (Bitte 1. Beitrag lesen)

Wollt Ihr in Zukunft in den Spieleunterforen öfter ein solches Thema haben?  

84 members have voted

  1. 1. Wollt Ihr in Zukunft in den Spieleunterforen öfter ein solches Thema haben?

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Howdy Cowboys and Ma'ams!

 

Auch wenn wir einen Spielebewertungsthema haben, möchte ich in diesem Unterforum Tests von unseren Usern zu diesem Thema haben. Dabei sind folgende Kriterien für eine Erstellung des Testes wichtig:

 

  • mindestens 50 % gespielte Hauptkampange
  • mindestens Stufe 20 im Multiplayer

Folgende Gliederung ist erwünscht, damit es leserlich und übersichtlich bleibt. Diese Punkte sind als solche zu deklarieren oder durch Absätze zu strukturieren:

 

  • Eurer erster Eindruck* [Hauptspiel und/oder Multiplayer]
    (die ersten 30 min)
  • die ersten Stunden* [Hauptspiel und/oder Multiplayer]
    (die ersten 5 Stunden)
  • positive Punkte
    (Grafik / Technik / Gameplay / Menu usw.)
  • negative Punkte
    (Grafik / Technik / Gameplay / Menu usw.)
  • Fazit in Schriftform
  • abschließende Bewertung in Prozent

Da es sich hier um einen Teste handelt, die dem Unentschlossenen auch helfen sollen sich für oder gegen einen Kauf zu entscheiden, dürfen keine Spoileraussagen getätigt werden.

 

Na dann mal viel Spaß. Am Monatsende werde ich eine Quersumme ziehen und unser Testergebnis hier Ausstellen.

 

Bitte KEINE Kommentare auf Bewertungen! Diese werden umgehend gelöscht! Hier sind nur sachbezogene Bewertungen/Test erwünscht. Einwände sind mit dem Autor persönlich zu klären oder in einem neuen Thema zu diskutieren!

 

Gruß VV6

 

* = Optional (nicht zwingend erforderlich)

Edited by VV6

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Erster Eindruck: [Hauptspiel]

Der Anfang fängt sehr stimmig an. Man betritt - in Begleitung zweier Herren in Anzügen - den Hafen der Stadt „Blackwater“. Unser Protagonist „John Marston“ wirkt auf dem ersten Blick durch seine Kleidung rau und durch seine Narben von Kämpfen gezeichnet. Die Atmosphäre gleicht in Bild und Ton einem Kinofilm und so taucht der Spieler direkt in die damalige Welt des Wilden Westen ein. John Marston ist ein ehemaliger Bandit und „arbeitet“ für die Regierung. Der Auftrag lautet ein ehemaliges Bandenmitglied zu stellen. Das macht John jedoch nicht ganz freiwillig, denn die beiden Herren in den Anzügen, halten seine Familie zurück. Der Deal lautet: Die Erfüllung dieser Aufgabe, gegen Deine Freiheit und Deine Familie!

 

 

Die ersten Stunden: [Hauptspiel]

Das Spiel ist erstaunlich selbsterklärend, wer jedoch Schwierigkeiten hat während des Reitens auf einen Gegner zu schießen, kann die Zielvorrichtung von „Normal“ auf „Einfach“ stellen.

 

 

Als erstes reite ich mit dem Marshall heraus und zeige den Banditen, wo Gesetz und Ordnung eingehalten werden sollte. Die Missionen sind ansprechend inszeniert und actionreich. Kaum hat man den „Halunken“ geschnappt, bittet uns ein Cowboy ihm sein Pferd wiederzuholen, das ihm kurz zuvor entwendet wurde. Der Pferdedieb hat keine Chance. Mit dem Lasso hole ich ihn vom Pferd und lasse ihn laufen um sein Diebesgut einzufangen.

 

 

Man merkt kaum, wie die ersten Stunden an einem im Zeitraffer an einem vorbeizufliegen scheinen und steht mitten drin, zwischen einem älteren Herren der seine „Wundermittel“ unter das Volk bringen möchte, einem anderen Kautz, der ähnlich wie Gollum seinem Schatz hinterher jagt und der weiten Prärie mit seinen Gefahren und besonderen Eindrücken. Alle benötigen Deine Hilfe, damit sie Dir später helfen. Also gilt es keine Zeit zu verlieren „John Marston“!

 

 

Positive Punkte:

 

  • Die Geschichte ist filmreif und weiß vom Anfang bis zum Ende zu überzeugen.
  • Grafisch ist RDR sicherlich eine Augenweide die in dieser Form im Open-World-Genre ihres Gleichen sucht.
  • Die Steuerung der Pferde ist phantastisch. Sie lassen sich besser reiten, als in manch anderen Spielen Autos fahren. Wenn man in vollem Gallop durch die Steppen reitet fühlt man sich regelrecht dorthin versetzt und selbst Ausflüge in den dichten Wald voller Bäume lassen sich wunderbar
  • Die Animationen der Tiere sind hervorragend. So pirscht sich z. B. ein Puma erst geduckt an sein Opfer heran bevor er zum Sprung ansetzt. Ein Hirsch fällt über die Vorderläufe in sich zusammen, nachdem ihn eine Kugel tödlich traf
  • Die Missionen sind gut, abwechslungsreich und machen sehr viel Laune.

  •  

Negative Punkte:

 

  • Die Ausleuchtung der Räume und der Nacht sind nicht so gut wie bei der Xbox360 und wirken daher etwas zu dunkel. Selbst die Einstellung der Gammakorrektur ändert leider nicht ganz so viel daran. Nur bei Vollmond hat man ordentlich gute Sicht.
  • Einige Missionen wiederholen sich, sodass dort auch der Überraschungseffekt nicht mehr einstellt.
  • Teilweise zieht sich die Story in Mexico etwas und dort merkt man unterschwellig, dass sie in die Länge gezogen wird. Aber das auch nur wenn man darauf achtet.
  • Teilweise hat das Spiel noch einige Fehler, die verschmerzbar sind. Jedoch muss ich auch erwähnen, dass mir in ca. 30 Stunden Spielzeit ca. 4 Mal die PS3 einfror oder der Anschluss an eine Szene nicht gefunden wurde.

 

 

Fazit:

Red Dead Redemption ist ein Spiel mit Ambitionen auf den Titel „Spiel des Jahres“. Bei mir selbst, ist es wohl eher das „Spiel seit Jahrzehnten“. Sein Setting mit dem Wilden Westen ist frisch, wenngleich nicht neu. Doch noch nie, wurde ein solches Szenario so gut umgesetzt. Das letzte Spiel, dass den Western so einfing war Lucas Arts' „Outlaws“, doch das ist nicht mit heutigen Maßstäben vergleichbar.

 

 

Selten hat mich ein Spiel so gefesselt und jetzt wo ich es durchgespielt habe, spiele ich es noch weiter, da noch einige Dinge unerledigt blieben (Herausforderungen). Doch eines weiß ich gewiss. RDR werde ich wohl noch ein zweites Mal durchspielen. Vielleicht nicht mehr so ausführlich, aber der Spaß war schon enorm. Man sollte nicht hoffen, von diesem Spiel viele Gebrauchtversionen vorzufinden, da es in jede Sammlung guter Spiele gehört.

 

 

Wer glaubt, mit dem Solospiel, sei RDR vorbei der irrt, sofern er sich gerne auf eine Partie im Multiplayer einlässt. Hier bietet das Spiel noch viel Potential, doch das kann ich leider noch nicht bewerten. Freue mich aber schon im Wilden Westen Ende des 19. Jahrhunderts meinen Colt erneut zu ziehen und ihn meine „Sprache“ sprechen zu lassen!

 

 

Bewertung:

Red Dead Redemption bekommt von mir abschließend 94/100 Punkten. Die negativen Punkte sind zu gering, als das ich hier mehr als einen Punkt abziehen könnte, sonst hätte es 95/100 bekommen.


picture.php?albumid=1207&pictureid=32829

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Erster Eindruck: [Hauptspiel]

Red Dead beginnt mit Stil, der Protagonist John Marston betritt die bildfläche begleitet von zwei nicht ganz so vertrauenswürdigen Gesellen. Sein Auftrag: Er muss seine ehemaligen Bandenmitglieder und Freunde der Regierung ausliefern ansonsten stirbt seine Familie. Und schon in den ersten Sekunden vermittelt Red Dead das Gefühl einer lebendigen Welt, der Westen wurde mit soviel Liebe zum Detail eingefangen, Marston ist der sympathische Anti Held und nach kurzer Eingewöhnungszeit geht das Gameplay sauber von der Hand.

 

 

Die ersten Stunden: [Hauptspiel]

Die Welt von Red Dead ist groß und vor allem Gefährlich. Die ersten Missionen halten noch als Tutorial her doch spätestens wenn man Armadillo betritt wird man langsam an die vielen Möglichkeiten des Spiels heran geführt. Eine Runde Poker im Saloon ? oder doch lieber seine hand riskieren beim Five Finger Fillet.

 

Oder lieber mit der Story fortfahren. Und diese hat es in sich. Rockstar typisch gibt es sie wieder, the good the bad and the ugly, die Nebenfiguren. Alles könnte so einfach sein wenn nicht irgendwo irgendwer immer John's Hilfe benötigen würde. Doch am Ende lohnt es sich immer.

 

Zu erwähnen ist noch das Ruhm/Ehre system welches entscheidet ob ihr eher ein Held oder ein Desperado werdet. Helf ihr zum Beispiel einer Prostituierte die gerade von ihrem Freier bedroht wird bringt das Ehre. Tötet ihr aber Unschuldige sinkt diese und Zusätzlich ird ein Kopfgeld auf euch ausgesetzt ähnlich des Wanted systems der GTA reihe.

Positive Punkte:

 

  • Die Story fesselt und ist wunderbar erzählt
  • Alle Figuren haben ihren eigenen Charme und man wird sie lieben oder hassen.
  • Die Grafik ist für ein Game dieser größe sehr gelungen. Wer Zeit hat dem empfehle ich sich bei einer klaren Nacht auf den Steg bei Aurora Basin zu setzten und es zu genießen.
  • Das Gameplay ist gelungen jedoch mit kleinen macken
  • Die lebendige Welt, von der Flora bis zur Fauna ist man mittendrin im Westen

Negative Punkte:

 

  • Bugs. Undzwar eine Menge davon. Mag es am Anfang noch lustig sein wenn man in Deckung geht und dann aus dem himmel der Spielwelt fällt ist es doch nervig wenn das Game 3 mal am Tag freezed (bei mir persönlich) Charaktere verschwinden, Missionen sich nicht abschließen lassen etc.
  • Sich wiederholende Missionen. Alle naselang werdet ihr von Leuten um hilfe gebeten. Mal ein Pferd zurückbringen, mal eine kutsche finden, mal die geliebte Frau retten oder simpel ein Duell bestreiten. Aber das war es eigtl. auch schon diese "Missionen" sind immer dieselben (die Aufträge für Fremde zählen nicht dazu) und irgendwann ignoriert man sie einfach nur.
  • Deckungssystem. Dieses ist bei weitem nicht so ausgefeilt wie zum Beispiel bei Uncharted. mal geht die Figur gar nicht in Deckung oder an ganz anderen Stellen als eigentlich geplant. Nervig
  • Kein wirklicher kritikpunkt aber es wäre nett gewesen wenn man im Free Roam mit seinen Freunden Poker oder five finger fillet spielen könnte.

 

Multiplayer:

Mit dem Multiplayer habe ich mich meistens nur im Free Roam beschäftigt daher fällt dieser Teil etwas knapp aus.

Im Free Roam ist es euch möglich mit Freunden zusammen zu schließen und Herausforderungen zu meistern z.B. die Jagdmissionen. Das macht auch sehr viel Spaß (wenn man ein Headset hat) doch wird dort stellenweise die Stimmung auch durch Bugs getrübt.

Klassische Modi wie Deathmatch und Capture the Flag (bag) sind auch enthalten aber wirkten auf mich noch unausgereift.

 

Fazit:

Red Dead ist ganz klar eines DER open world spiel der vergangenen Jahre. Und es fesselt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Inzenierung ist bombastisch und ein Traum für jeden Western Fan und alle die es werden wollen.

 

Bewertung:

Ich gebe dem Spiel 90% da es doch einige wirklich nervige Sachen gibt (siehe die negativen Punkte)

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