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Zuletzt gesehener Film - Thread


Crysis
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Gestern einmal seit einiger Zeit wieder Filme geguckt :)

 

 

Dieses komische Viech, was am Ende des Filmes zum Vorschein kommt, ist leider nicht voll involviert. Ich dachte, dass es am Ende des Filmes der "Endgegner" sei aber eine lepische 5 minütige Szene kam und zum Kampf kam es wirklich auch nicht. Schade. Vielleicht kommt es aber auch im zweiten Teil vor, dann nehme ich alles zurück aber so ist bei mir ein dickes Fragezeichen.

 

Full Metal Jacket ~~> 2/10

Das ist meiner Meinung nach ein schlechter Film. Am Ende war ich total irritiert. Der Anfang war wirklich gut und deshalb hatte ich auch im Laufe des Filmes viel erwartet aber nach ungefähr 50 % des Filmes kommt ein ganz anderer Abschnitt, der mit dem Ersten wenig zu tun hat. Außerdem fand ich die Story und die Aufmachnung her ein wenig übertrieben, was dann hinüber zur Unglaubwürdigkeit geht, was man wiederum eigentlich vermeiden sollte aber man kann nicht jedes Individuum zufriedenstellen. Ich werde mir diesen Film nicht mehr angucken.

 

 

In der ersten Hälfte des Filmes dachte ich, dass der übergewichtige Marine der Hauptdarsteller sei, da der Fokus in diesen 50 % ihm und den Dril Instructor gewidmet waren. Nach einer Stunde dann kam es schon zum Höhepunkt und der Marine erschiesst erst den DI und dann sich selbst. Ich dachte erst, dass er das geträumt hat aber es war leider wirklich so. Sehr seltsam. Im der zweiten Hälfte liegt der Fokus auf einem Kollegen und seine Zeit im Krieg. Ich verstehe es nicht. Eine Stunde lang baut sich der Zuschauer eine Beziehung zum dicken Marine auf und dann soetwas.

 

Full Metal Jacket ist ein bedeutender Vertreter des Antikriegsfilms und steht in der Tradion von Filmen wie "Die durch die Hölle gehen" oder "Platoon".

 

In der ersten Hälfte behandelt der Film das Thema von Mobbing, ihre erbarmungslosen Gruppendynamik und die verherrenden Folgen.

 

Zu Zeiten der Wehrpflicht hat die Bundeswehr psychisch labile Menschen generell ausgemustert und das gründet sich ebenfalls auf reale Vorfälle. Während mein Vater beim Bund war, kam es in seiner Kaserne auch zu einem Selbstmord. Da waren die Ausmusterungskriterien allerdings auch nicht so stringent geregelt wie vor wenigen Jahren noch.

 

In die 2. Hälfte beschäftigt sich der Film mit den Schrecken die Vietnamkriegs vor allem für die Zivilbevölkerung bedeutet hat. Es ist allgemein bekannt, dass die Zivilisten mit Napalm bombadiert, zahlose Frauen und Mädchen vergewaltigt, US-Soldaten wehrlose Menschen wie untermenschliches Schlachtvieh massakriert haben.

 

Nicht umsonst gab es weltweit Proteste gegen demn Vietnamkrieg

 

Ein Bild das in die Geschichte eingegangen ist, zeigt vietnamesische Flüchtlingkinder die vor einem der Napalangriffe flohen, das Mädchen hat übrigens schwerste Verbrennungen erlitten:

 

http://www.bk-siegburg.de/projekte/1968/projectusa/Bilder/kinder.gif

 

http://www.google.de/imgres?um=1&client=firefox-a&sa=N&rls=org.mozilla:de:official&hl=de&biw=1920&bih=854&tbm=isch&tbnid=9_n7x3i2SCg9oM:&imgrefurl=http://www.bk-siegburg.de/projekte/1968/projectusa/Texte/vietnamkrieg.htm&docid=28e0OkZ1mxOzmM&imgurl=http://www.bk-siegburg.de/projekte/1968/projectusa/Bilder/kinder.gif&w=322&h=238&ei=euOYUeOBLoKPtAbl2oGYBg&zoom=1&iact=hc&vpx=1252&vpy=254&dur=942&hovh=190&hovw=257&tx=171&ty=108&page=1&tbnh=136&tbnw=184&start=0&ndsp=48&ved=1t:429,r:6,s:0,i:181

 

Nicht umsonst wurde der Film als einer der wichtigsten Antikriegsfilme mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht.

 

Unglaubwürdig ist Full Metal Jacket leider nicht. Wäre schön wenn es so wäre.

Edited by Nihil
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Full Metal Jacket ~~> 2/10

Das ist meiner Meinung nach ein schlechter Film. [...]

Das kann ich hingegen überhaupt nicht nachvollziehen. Dass der Film irritieren kann, kann ich schon verstehen. Hab ihn gestern selbst zum ersten Mal gesehen und fand ihn klasse. Man muss lediglich verstehen, dass der Film in zwei Abschnitte aufgeteilt ist. Außerdem sollte man keinen coolen actiongeladenen Kriegsfilm erwarten, weil der Film eher die Schattenseiten des Krieges zeigen will.

 

Für mich liegt der Film bei durchaus verdienten 9/10 Punkten, auch wenn der 1.Abschnitt mir ein ganzes Stück besser gefiel als der Rest. Davon abgesehen befindet man sich mit Stanley Kubrick als Regisseur stets in guten Händen :good:

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Das kann ich hingegen überhaupt nicht nachvollziehen. Dass der Film irritieren kann, kann ich schon verstehen. Hab ihn gestern selbst zum ersten Mal gesehen und fand ihn klasse. Man muss lediglich verstehen, dass der Film in zwei Abschnitte aufgeteilt ist. Außerdem sollte man keinen coolen actiongeladenen Kriegsfilm erwarten, weil der Film eher die Schattenseiten des Krieges zeigen will.

 

Zumal das Drehbuch auf einen Erfahrungsbericht des Kriegsberichtserstatters Gustav Hasford, der selbst im Vietnamkrieg dienst tat, beruht.

 

Wer da statt eines Antikriegsdramas einen Unterhaltungsfilm erwartet wird natürlich enttäuscht. Während des Films sollte aber doch zumindets im Ansatz erkennbar werden, dass man es mit was kritischerem und gehaltvollerem zu tun hat.

 

Wer da vermeintliche Unglaubwürdigkeit attestiert ist doch noch reichlich unbedaft.

Edited by Nihil
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Okay, ich wusste nicht, dass das ein Antikriegsfilm ist. Ich wusste auch vorab nicht, dass der Film in zwei Abschnitte geteilt ist. Jetzt wird mir einiges klar, trotzdem hätte man auf so eine strikte Teilung meiner Meinung nach verzichten sollen, dann wäre es für mich ein guter Film. Der rote Faden wird hier total abgeschnürt. Letzten Endes ist dies aber entschuldigt, da es sich ja um ein Antikriegsfilm handelt. Dies irritiert unwissende Zuschauer :) Hätte ich es vorher gewusst, hätte es ein paar Punkte mehr gegeben.

 

Kurz zu Resdident Evil. Heißt der zweite Teil RE 2 oder anders? Den würde ich mir gerne angucken.

Edited by kdorow

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Okay, ich wusste nicht, dass das ein Antikriegsfilm ist. Ich wusste auch vorab nicht, dass der Film in zwei Abschnitte geteilt ist. Jetzt wird mir einiges klar, trotzdem hätte man auf so eine strikte Teilung meiner Meinung nach verzichten sollen. Dies irritiert unwissende Zuschauer :) Hätte ich es vorher gewusst, hätte es ein paar Punkte mehr gegeben.

 

Kurz zu Resdident Evil. Heißt der zweite Teil RE 2 oder anders? Den würde ich mir gerne angucken.

Die Spaltung der Binnenhandlung war doch mehr als offensichtlich in diesem Meisterwerk.

 

Resident Evil: Apocalypse

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Die Spaltung der Binnenhandlung war doch mehr als offensichtlich in diesem Meisterwerk.

 

Resident Evil: Apocalypse

 

Danke.

 

Naja, offensichtlich? Ich dachte eine Stunde lang, dass es um den dicken Marine geht und so weiter und dann erschiesst er einfach den DI und sich selbst und danach kommt etwas anderes. Man baut sich ja auch eine Beziehung zu den Charakteren auf und nach einer Stunde dann wieder auf andere Hauptcharaktere zu setzen ist für mich nicht so offensichtlich aber ich muss dazu sagen, dass ich von diesem Film bisher nie etwas gehört habe.

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wobei die spaltung nicht so extrem ist . den Cowboy und Joker sind im 2 Abschnitt auch dabei ich persönlichen würde es eher ein Szenario Wechsel nennen

Richtig. Und soweit ich es in Erinnerung hatte, wird gegen Ende des 1. Abschnitts der Fokus immer mehr auf Joker gelegt.

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Richtig. Und soweit ich es in Erinnerung hatte, wird gegen Ende des 1. Abschnitts der Fokus immer mehr auf Joker gelegt.

 

Stimmt ja auch, nur liegt der Fokus im ersten Szenario deutlich auf dem dicken Marine, da ist Joker nur nebensächlich. Das er sich dann einfach erschiesst fand ich schon seltsam aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden :)

 

EDIT: Ich bin eigentlich den roten Faden gewohnt. Ich als Zuschauer baue mir doch eine Beziehung zu den Charakteren auf, die im Fokus sind. Ich dachte, dass der dicke Marine bis zum Ende des Filmes erhalten bleibt aber das es sich dann so entwickelt war schon ungewöhnlich.

 

EDIT2: Als Antikriegsfilm ist es trotz der zwei Szenarien ein gelungener Film. Ich würde mich trotzdem lediglich auf 5/10 Punkten einigen.

Edited by kdorow

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Auch cool finde ich den Seagent der die Leute ankackt - er spielt quasi seine eigene Rolle, da er tatsächlich im Vietnamkrieg Staff Seagent war.

 

Dazu aus Wikipedia einen lustige Anekdote

 

R. Lee Ermey, der früher selbst als Staff Sergeant am Vietnamkrieg teilnahm, fungierte ursprünglich nur als technischer Berater am Set und wurde später allerdings von Kubrick für die Rolle des Gunnery Sergeant Hartman besetzt. Darüber, wie Ermey letztlich an die Rolle gelangte, herrscht Unklarheit. In einem Interview mit der Washington Post erwähnt Kubrick selbst allerdings, er habe Probeaufnahmen Ermeys gesehen, wie er mehrere Minuten lang Statisten beschimpfte, ohne sich dabei zu wiederholen. Er sagt weiter: „Da war ich ganz sicher, dass Ermey perfekt für die Rolle wäre“.[4] Ermey erschien schon zuvor mit einem 150-seitigen Notizbuch voller möglicher Beleidigungen am Set, die er eigentlich für Tim Colceri, der ursprünglich für die Rolle vorgesehen war, aufgeschrieben hatte. Demnach sind laut Aussagen Kubricks etwa 50 Prozent von dem, was Ermey im Film sagt, von ihm selbst, insbesondere die zahlreichen Fäkalwörter.

 

:trollface:

Droggelbecher!

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