Jump to content
Play3.de
Crysis

Zuletzt gesehener Film - Thread

Recommended Posts

A Dog´s Purpose

 

Nette Familienunterhaltung, die stellenweise etwas zu sehr auf die Tränendrüsen drücken will und wohl mehr ein Märchen sein soll als eine glaubhafte Story. Stellenweise rutscht es aber etwas zu sehr ins "cheesy" ab, man kann es dem Film aber dank seiner sympathischen Schauspieler verzeihen. Die Erzählerstimme, respektiv die Gedanken des Hundes, sind aber ganz unterhaltsam. Laut meiner Frau wurde das Buch aber ziemlich gut umgesetzt.

7,0/10


SIGNATUR-GRID-NEW.jpg

Share this post


Link to post
Share on other sites
Posted (edited)
Am 8/18/2019 um 12:40 PM schrieb Buzz1991:

Gefiel dir bislang ein Film von Nolan?

Ja, natürlich. Die "Dark Knight"-Trilogie steht bei mir hoch oben auf der Liste der besten Comic-Verfilmungen. Auch Inception fand ich großartig, sowohl vom Cast als auch vom Film an sich. Ich habe sowohl Batman als auch Inception auf Blu-Ray, schaue die also immer mal wieder.

Wie gesagt, bei Interstellar war ich ähnlich verhalten. Beim ersten Mal habe ich den Film sogar nach einiger Zeit abgebrochen, weil er mich so gelangweilt hat. Erst beim zweiten Sichten habe ich durchgehalten. Ich war schon damals überrascht, weil ich Chris Nolan eigentlich für einen Garant der guten Unterhaltung hielt. Ähnlich dann letzte Tage bei Dunkirk. Deswegen habe ich unterstellt, dass ich den Film nicht verstanden habe, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass er einfach schlecht war. Zumal Dunkirk ja auch mehrere Oscar-Nominierungen und (soweit ich weiß) -Gewinne hatte.  

Edited by TheSh4dow_Strikes

§ 963 Bürgerliches Gesetzbuch
Vereinigung von Bienenschwärmen

Vereinigen sich ausgezogene Bienenschwärme mehrerer Eigentümer, so werden die Eigentümer, welche ihre Schwärme verfolgt haben, Miteigentümer des eingefangenen Gesamtschwarms; die Anteile bestimmen sich nach der Zahl der verfolgten Schwärme.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Posted (edited)
Am 8/18/2019 um 3:38 AM schrieb Black Eagle:

Ich konnte auch nicht glauben was ich dort gesehen habe. :haha: Nolan ist einfach kein guter Regisseur.

Das halte ich einfach für grob falsch. 😅

 

EDIT:

Sorry für den doppelten Post. Ich weiß noch nicht, wie man einen zitierten Text samt Antwort kopiert und in einem anderen Post einfügt. Habe vergessen, direkt beides zu zitieren.

Edited by TheSh4dow_Strikes

§ 963 Bürgerliches Gesetzbuch
Vereinigung von Bienenschwärmen

Vereinigen sich ausgezogene Bienenschwärme mehrerer Eigentümer, so werden die Eigentümer, welche ihre Schwärme verfolgt haben, Miteigentümer des eingefangenen Gesamtschwarms; die Anteile bestimmen sich nach der Zahl der verfolgten Schwärme.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Dunkirk ist Kino, wie es sein muss. Die meisten anderen Filme, gerade Blockbuster, wie auch Serien, lassen uns das Lesen der Bildsprache verlernen bzw. sind viele mit heutigen Medien aufgewachsen und haben es nie gelernt.

Nolan erzählt in Dunkirk mit der Filmsprache, ohne oder kaum mit Dialogen, ohne irgendeiner nennenswerten Story, er erzeugt Emotionen durch Bilder und Musik alleine, DAS ist Film.

In vielen modernen Produktionen muss immer alles erklärt werden mit Dialogen, immer muss es eine klare Story geben, strikt von A nach B erzählt, alles muss simpel zu verfolgen sein.

Dunkirk hat alles nötige in sich. Es ist extrem spannend, so sehr, dass ich und mein Kumpel dachten, dass wir Herzprobleme haben. Es ist auch ziemlich emotional in gewissen Momenten.

Ich denke mal, die Leute müssten sich mehr Stummfilme ansehen. Neue preisgekrönte Werke für den Einstieg,  wie The Artist oder Blancanieves, oder zeitlos komisch und genial wie Der General von Buster Keaton.

In Stummfilmen muss man eben auch in Gesichtern lesen, die Story anhand von Bildern verfolgen, das ist ein ganz anderes und intensiveres Erleben, weil man sich viel mehr auf die Bilder konzentriert und sie viel mehr deutet.

Dunkirk tut genau das gleiche, das ist höchste Filmkunst. Wie dort Spannung aufgebaut wird, eben mit der Filmsprache, dass ist ganz klar nach Hitchcocks Vorbild, der nicht umsonst von der Filmwelt als einer der besten Regisseure aller Zeiten angesehen wird. Hitchcock ist nicht so angesehen, weil Psycho so eine tolle unterhaltsame Story hatte, sondern weil er die Filmwelt revolutionierte mit seinem filmischen Stil, wie er eben mit Bildern, Schnitt und Ton Spannung erzeugte, WIE er mit der Filmsprache erzählt hat. Hitchcocks Techniken sind heute noch genauso relevant wie damals. Nolan nutzt diese fast durchgängig in Dunkirk, nur eben gepaart mit Nolans typischen Bombast.

Jedenfalls ist Dunkirk deshalb Nolans Meisterwerk, es ist einfach unglaublich stark erzählt. Und wenn man sich erstmal auf großer Bildfläche den Bildern hingibt und noch nebenbei schön laut die Anlage aufdreht, dann ist es von Anfang bis Ende eine ständige Anspannung, das absolute Gegenteil von Langeweile und einer der besten Filme der letzten Jahrzehnte.

Ob das nun realistisch ist, wie er da am Ende mit dem Flugzeug ewig durch die Gegend schwebt, darum geht es gar nicht. Selbst als unrealistische Sequenz ist sie großartig umgesetzt, hervorragender Schnitt hin und her zwischen den Zeitebenen, paralleler Spannungsaufbau, Hans Zimmer treibt einen in den Wahnsinn, das ist hohes filmisches Niveau welches die meisten anderen Blockbuster lange oder nicht mal im Ansatz erreichen, wenn sie denn nicht von Spielberg, Cameron oder sonstigen, heute seltenen, Top-Regisseuren gedreht wurden...

  • Like 1

Twitter - Blog

Meine Film-Top100!

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wir haben über den Film ja schon ausgiebig diskutiert, aber bei mir hatte er kaum Emotionen oder wahnsinnige Spannung ausgelöst. 

An Hitchcock kommt er für mich bezüglich Spannungsaufbau bei weitem nicht heran.

Für mich bleiben Inception und Interstellar die besseren Nolan-Filme, 

Aber ist ja alles Geschmackssache.


Diggler72.png?n=3

PSN-ID Diggler72, Nintendo Switch: SW-4593-0135-2137

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 1 Stunde schrieb Diggler:

An Hitchcock kommt er für mich bezüglich Spannungsaufbau bei weitem nicht heran.

Ehrlich gesagt kann ich diese ganzen Ansichten nicht verstehen, also wer z.B. am Anfang bei der ersten Flugzeugszene nicht selbst mit in Deckung geht, der macht irgendwas falsch beim Filmegucken... Der guckt zu leise, guckt auf zu kleinen Bildschirm, guckt müde oder was auch immer...

Diese Szene alleine ist doch absolute 10/10-Meisterklasse, mehr Intensität geht beinahe gar nicht, besser kann man es nicht inszenieren. Und der Film lässt uns nicht lange ausruhen, sofort treibt der nervenaufreibende perfekte Soundtrack uns wieder an, wie sie da entlanglaufen und es schaffen müssen, die Zeit wird knapper, Hindernisse, alles spitzt sich immer wieder zu, filmtechnisch folgt da ein enormer Spannungsaufbau nach dem anderen, immer wieder Konflikte, immer wieder Notsituationen, immer wieder Suspense, filmisch stets meisterhaft umgesetzt, stets ein gekonntes Editing und mit großartiger Cinematografie . Der aller erste Shot des Films ist bereits ein Wow-Moment.

Ich weiß nicht genau, was so viele Leute da falsch machen, es ist mir das größte Rätsel überhaupt, wie man gerade Dunkirk nicht spannend finden kann. Irgendwie muss man da Probleme haben, sich hineinzuversetzen, irgendwas muss einen da dann ablenken, oder die Medien haben einen tatsächlich das Filmgucken versaut und man kann mit dieser reinen Filmsprache nichts mehr anfangen. Vermutlich ist es ganz einfach Persönlichkeitsabhängig, die Typologie ist da sowieso sehr interessant. Das fängt damit an, dass der eine mehr mit der linken und der andere mehr mit der rechten Gehirnhälfte denkt. Siehe dazu z.B. diese kleine Seite: https://psychologie-news.stangl.eu/120/rechte-vs-linke-gehirnhaelfte

Wenn man jetzt mehr mit der rechten Gehirnhälfte denkt, reagiert man denke ich empfindlicher, also auch emotionaler, auf Bilder. Ich weiß nicht, ob das jetzt eine Erklärung ist, es gibt da viele Dinge, die mir bei dem Thema im Kopf rumschwirren, aber es ist nicht einfach, da eine Antwort zu finden. Und was das Lesen von Bildern angeht, da fehlt vielen vielleicht in der Tat die visuelle Literalität bzw. visuelle Kompetenz. https://lexikon.stangl.eu/15357/visual-literacy/

Deswegen meine ich ja sollten alle mehr Stummfilme gucken, da lernt man es besser aus Bildern zu lesen. Das lernt man auch in vielen der Filmkunstwerke wie von Tarkowski oder Bergman, wo es sowieso die ganze Zeit über darum geht, jedes Bild, jede Szene, jede Geste und jede Mimik zu interpretieren, da ist dann nahezu alles metaphorisch und symbolisch. Ein poetischer Film ist zum Beispiel nicht mit lauter poetischen Dialogen, nein, die Filmsprache ist da poetisch, die Bilder sind poetisch, ein Film wie ein Gedicht mit verschiedensten "rhetorischen" Stilmittel. Auch das fällt denke ich den Leuten der rechten Gehirnhälfte leichter, sowas überhaupt zu deuten, weil diese ohnehin schon eher in Metaphern denken.

Naja, ist nur mal ein gedanklicher Ansatz, der nichts bedeuten muss.

 

 


Twitter - Blog

Meine Film-Top100!

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 6 Stunden schrieb vangus:

Dunkirk ist Kino, wie es sein muss. Die meisten anderen Filme, gerade Blockbuster, wie auch Serien, lassen uns das Lesen der Bildsprache verlernen bzw. sind viele mit heutigen Medien aufgewachsen und haben es nie gelernt.

Nolan erzählt in Dunkirk mit der Filmsprache, ohne oder kaum mit Dialogen, ohne irgendeiner nennenswerten Story, er erzeugt Emotionen durch Bilder und Musik alleine, DAS ist Film.

In vielen modernen Produktionen muss immer alles erklärt werden mit Dialogen, immer muss es eine klare Story geben, strikt von A nach B erzählt, alles muss simpel zu verfolgen sein.

Dunkirk hat alles nötige in sich. Es ist extrem spannend, so sehr, dass ich und mein Kumpel dachten, dass wir Herzprobleme haben. Es ist auch ziemlich emotional in gewissen Momenten.

Ich denke mal, die Leute müssten sich mehr Stummfilme ansehen. Neue preisgekrönte Werke für den Einstieg,  wie The Artist oder Blancanieves, oder zeitlos komisch und genial wie Der General von Buster Keaton.

In Stummfilmen muss man eben auch in Gesichtern lesen, die Story anhand von Bildern verfolgen, das ist ein ganz anderes und intensiveres Erleben, weil man sich viel mehr auf die Bilder konzentriert und sie viel mehr deutet.

Dunkirk tut genau das gleiche, das ist höchste Filmkunst. Wie dort Spannung aufgebaut wird, eben mit der Filmsprache, dass ist ganz klar nach Hitchcocks Vorbild, der nicht umsonst von der Filmwelt als einer der besten Regisseure aller Zeiten angesehen wird. Hitchcock ist nicht so angesehen, weil Psycho so eine tolle unterhaltsame Story hatte, sondern weil er die Filmwelt revolutionierte mit seinem filmischen Stil, wie er eben mit Bildern, Schnitt und Ton Spannung erzeugte, WIE er mit der Filmsprache erzählt hat. Hitchcocks Techniken sind heute noch genauso relevant wie damals. Nolan nutzt diese fast durchgängig in Dunkirk, nur eben gepaart mit Nolans typischen Bombast.

Jedenfalls ist Dunkirk deshalb Nolans Meisterwerk, es ist einfach unglaublich stark erzählt. Und wenn man sich erstmal auf großer Bildfläche den Bildern hingibt und noch nebenbei schön laut die Anlage aufdreht, dann ist es von Anfang bis Ende eine ständige Anspannung, das absolute Gegenteil von Langeweile und einer der besten Filme der letzten .....

Wenn ich das so lese, sollte ich mir diesen film wohl echt mal antun.

Wenns um bildsprache geht, ist für mich once upon a time in america immer noch das höchste

Share this post


Link to post
Share on other sites
Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb President Evil:

Wenn ich das so lese, sollte ich mir diesen film wohl echt mal antun.

Wenns um bildsprache geht, ist für mich once upon a time in america immer noch das höchste

Sergio Leone ist natürlich ein gutes Beispiel 🙂

Anderer Stil, aber ebenso brilliant. Leone ist ein sehr "sichtbarer" Regisseur ähnlich wie Tarantino, der natürlich massiv von ihm beeinflusst wurde.

Once upon a time in america habe ich lange nicht mehr gesehen, und ich glaube nicht, dass ich damals die ungeschnittene Fassung gesehen habe, die ist doch glaube ich fast 5 Stunden lang. Werde ich mal gleich auf meine Liste setzen, habe schon viel davon vergessen, das wird bestimmt ein Hochgenuss. 🙂

Jedenfalls gefällt dir vielleicht nur der Stil von Sergio Leone, und Dunkirk wiederum nicht.

Es ist aber so oder so ein Pflichtfilm, solltest du ansehen auf möglichst großen Fernseher mit guter und laut aufgedrehter Soundanlage. Das ist entscheidend für die Wirkung.

Und mit Dunkirk geht Nolan auch komplett weg von Hollywood. Seine vorherigen Filme hatten noch das Blockbuster/Kommerz-mäßige Etwas enthalten. In Dunkirk ist zum ersten Mal der wahrhaftige Stil Nolans zu sehen, durchgängig, voller Fokus aufs Wesentliche, Nolan pur. Man darf auch keinen typischen Kriegsfilm erwarten, es ist einfach Suspense im Kriegsgeschehen, ohne Gedärme und großes Geballer.

Edited by vangus

Twitter - Blog

Meine Film-Top100!

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 4 Stunden schrieb Diggler:

Wir haben über den Film ja schon ausgiebig diskutiert, aber bei mir hatte er kaum Emotionen oder wahnsinnige Spannung ausgelöst. 

An Hitchcock kommt er für mich bezüglich Spannungsaufbau bei weitem nicht heran.

Für mich bleiben Inception und Interstellar die besseren Nolan-Filme, 

Aber ist ja alles Geschmackssache.

Auf Arte lief vorhin "Immer Ärger mit Harry" von Hitchcock. Und da diesen Meisterregisseur mit Nolan zu vergleichen... ^^ Inception ist jedenfalls sein Meisterwerk wobei er diesen Erfolg dann mit "Interstellar" einfach kopiert hat.

 

Augen ohne Gesicht

Horrorklassiker aus Frankreich. Bei der einen oder anderen Szene ist man doch irgendwie froh, dass der Film nur in Schwarz-Weiß gedreht wurde. :D

Share this post


Link to post
Share on other sites
Posted (edited)
vor 52 Minuten schrieb Black Eagle:

Auf Arte lief vorhin "Immer Ärger mit Harry" von Hitchcock. Und da diesen Meisterregisseur mit Nolan zu vergleichen... ^^

Immer Ärger mit Harry ist nicht gerade das Paradebeispiel eines Hitchcock-Films, der ist Hitchcock-untypisch eher eine Komödie. Nolan hat etwas Vergleichbares noch nicht gemacht. Da nehme man lieber Der Unsichtbare Dritte als Vergleich, wie z.B. sehr passend die Flugzeugszene darin.

Es geht um Parallelen bei der Inszenierung, nicht um Inhalte.

Du wirst bestimmt auch sehr viel Einflüsse von Der Unsichtbare Dritte in Nolans nächsten Film sehen, der wohl Richtung Spionage-Action geht. 😉

 

 

Edited by vangus

Twitter - Blog

Meine Film-Top100!

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

×
×
  • Create New...