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Was ist besser? Demon Souls oder Dark Souls


Dean Winchester
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Demon Souls vs Dark Souls  

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  1. 1. Demon Souls vs Dark Souls



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Also, ewig alter Thread, aber ich wollte schon immer mal was dazu sagen. ;)

Objektive Meinung ist de facto unmöglich, denn sobald wir eine Meinung haben, haben wir eine Wertung gemacht - Wertungen sind nie objektiv. Wir könnten nie objektiv irgendwelche Vorurteile bestätigt sehen, da es lediglich subjektive Eindrücke sind. Auch, wenn ich theoretisch am "objetivsten" sagen könnte, welches schwerer ist, da ich zuerst in DeS das gameplay kapiert habe, dann, DaS war bereits auf dem Markt, es erst neu angefangen und wirklich durchgezockt habe, kurz darauf gefolgt von DaS - auch ohne den Umstand, dass ich "zu früh" PvP angefangen habe, würde ich nicht wagen zu behaupten, meine Meinung sei "objektiv" - ich kann lediglich meine persönliche Meinung, die ich für mich persönlich begründet habe, nennen.

 

Ich bekam meine ps3 mit 17, habe also nicht sofort online gezockt. Hatte Demon's Souls gespielt, aber nie durchgezockt. Tatsächlich hatte ich anfangs nur die Startwelten gesehen, bin in manchen zum Boss gekommen, in manchen nicht. So hatte ich festgestellt, dass 4-1 geil zum farmen war, während ich mich in 3-1 und 5-1 nie reingetraut habe und nur die Bosse bei 1-2 und 2-1 besiegte, also nebst Phalanx natürlich Tower Knight und Armor Spider.

 

Dann habe ich aufgehört. Also, ich "kannte" das Spiel nicht, aber bereits die Mechanik und WIE man es spielen muss. Gut ein halbes Jahr später war ich 18, machte meinen PSN-Acc und zockte zum ersten mal online. Außerhalb der Community. Erst bei Dark Souls hatte Atlan mich mal beim Taurus beschworen, was dann später zu meinem Beitritt in der Community geführt hat.

 

Jedenfalls habe ich DeS vollkommen alleine gespielt. Erst kurz vor dem ersten Mal, wo ich das Spiel beendet habe, stieß ich auf einen Spieler, der mir den Beitritt in eine kleinere, mittlerweile zerfallenen DeS - Community ermöglichte. Aber dennoch: ich habe fast nie mit denen gespielt, war sozusagen doch auf mich allein angewiesen und hatte nicht einmal das wiki benutzt. Habe ich alle Trophäen? Nein. Habe ich alles gesehen? Nein. Aber für mich ist durchspielen auch nicht alles einmal gehabt zu haben - sondern die Geschichte eines Charakters erlebt zu haben, und genau das habe ich, mehrmals, auch im NG+, wobei es mir dennoch lieber war, immer wieder von vorne anzufangen und alles aufzubauen.

 

In DaS kannte ich bereits das System - ein Vorteil, den ich beim "richtigen" Durchspielen von DeS auch bereits hatte, da ich mich mit dem System bereits davor vertraut gemacht hatte. Ich wusste, wie das Spiel funktioniert, aber nur bei DeS wusste ich ein BISSCHEN, was wo lag. Ein verschwindend geringer Vorteil.

 

Die Verbesserungen/Verschlechterungen im Spielsystem DARF man fast schon nicht zählen, denn man muss immer bedenken: DeS könnte dieselbe Spielmechanik wie DaS haben, wenn es der später veröffentlichte Teil wäre. Und Verbesserungen sind immer da, genau so wie Verschlechterungen - man experimentiert natürlich ein wenig und nicht alles ist gut. Aber das ist Spielmechanik und beeinflusst gameplay, nicht aber Schwierigkeit und für mich das Spielgefühl nur begrenzt, da ich eher auf Story aus bin. (Seit dem Beitritt in der Community auch auf PvP, aber auch nur in dieser Spielereihe. In anderen Spielen langweilt es mich.) Aber es ist ungerecht, wenn man dies einem der beiden Teile als Bonus oder als Malus anrechnet, da dies ein unvermeidlicher Faktor ist.

 

Nun, kommen wir aber dazu, wie ich die Spiele von der Schwierigkeit her fand.

 

DeS war, nachdem ich das System begriffen habe, mehr als nur leicht.

 

Warum? Ganz einfach. Es war es einfach. Man kannte das System, man merkte, dass das Spiel bei weitem nicht so schwer ist, wie es immer gehyped wird, sondern den Spieler einfach anders behandelt. Völlig gnadenlos. Kannst nicht vernünftig ausweichen? Pech. Nicht genügend Ausdauer zum konstanten blocken? Pech. Kannst nicht gut parieren? Pech. Kannst das Moveset des Gegners nicht einschätzen? Pech. Demon’s Souls ist gnadenlos, aber recht simpel. Und sobald man das einmal kapiert hat, kann man auch als sl9 barbarian rumlaufen und trotzdem das Spiel meistern. Und nein, ich habe NICHT schon Maneater von aus dem fog heraus abgeschossen oder sonst etwas – ich wusste noch nicht einmal, dass dies möglich ist. Das Einzige, was ich mal gemacht habe, war Old Hero mit Thief Ring, weil ich den standardweise angelegt hatte. Dass der dann noch nicht einmal wusste, wo ich war, war mir echt zu blöd, da habe ich den Ring gewechselt. Und ratet mal was: ich hatte alle Zeit der Welt, mein Equipment zu ändern, mitten im Boss Fog, weil der mich natürlich nicht orten konnte.

 

Nur, wie gesagt: die Mechanik hatte ich bereits begriffen, aber das Meiste kannte ich noch gar nicht. Dennoch fielen viele Bosse first try und öfters hat mich ein unfreiwilliger Fall oder ein Mob, den ich übersehen habe, getötet. Insgesamt hatte ich nur 57 Tode – bei DaS hatte ein Freund von mir nur bei den Bossen so viele. Und DaS hat mich auch mehr gefordert als DeS – selbst, nachdem ich diverse Gegenden mehrmals durchgespielt hatte, wusste, wohin ich für was hin musste UND auf eine Community zählen konnte, die mit Rat und Tat zur Seite stand.

 

Aber wie auch bei DeS galt in DaS: lerne, zu spielen und es wird immer leichter. Dennoch war es z.B. schwerer, den Asylum Demon mit krudem Astora Schwert oder ner Gargoyle Halberd +5 zu killen als Vanguard im Tutorial.

 

Manche Bosse waren in DaS Klone: Pinwheel war das neue Foolsidol und Bell Gargoyle der neue Maneater. Wobei ich behaupte, die Boss-Klone sind teilweise gleichwertig im Schwierigkeitsgrad. Maneater schubst angeblich gerne runter (hat er bei mir oft versucht, nicht einmal geschafft und dann immer einen Hit von meinem Clay kassiert), während die Gargoyles mehr Schaden machten. Pinwheel hingegen hatte ein begrenzteres Moveset als Foolsidol und die Kirche hatte die Bewegung begrenzt.

 

Jedoch die einzigen Bosse, von denen ich sagen würde, die waren wirklich episch, waren die Erzdämonen und alle Bosse in Boletaria – nicht, weil sie schwer waren, sondern, weil sie episch waren. Das waren mal Bosse, wie man sie will. Manche Bosse in DaS waren, muss man ehrlich sagen, einfach nur nervig. Maneater schubste mich nicht einmal runter. Bed of Chaos schon öfters und dabei war das nur so ein kleiner Käfer. -_-

Gwyn war ein echter Witz, da war False King viel besser (ich zähle Old King Allant nicht als Endboss – der ist der Endsequenzboss für mich, nichts weiter).

 

Längst nicht alles, was ich sagte, war über Schwierigkeit und dies ist nicht mein Hauptfaktor, was ich besser finde – aber es war halt die große Diskussion, die daraus geworden ist. :D

 

Kurz noch was zum online gameplay: in DeS hatte ich meinen ersten Invader direkt nach Phalanx – bin gerade weitergegangen, um bei den Miniphalanxen auf Scherben zu farmen, als ich Nebel sehe. Ich wusste bereits, was es heißt. Und dann kam der Invader mit einer Katana. Klar, der hatte auf jeden Fall besseres Equip und mehr Erfahrung als ich. Sollte man meinen. Ich hatte kaum Probleme. er fängt sich parry ein, rollt, raucht Gras, kämpft weiter. Er ist wieder fast down, rollt, raucht Gras, kämpft weiter. Ab da wusste ich, wie das Spiel läuft, nahm die Armbrust mit rein, weil ich zu langsam war, den rechtzeitig zu hitten. Dritte Runde, wieder war er fast down, rollt weg, will heilen, fängt sich Bolzen ein, ist tot. In DaS hatten die low sl Invader alle den BB glitch, da war ich hoffnungslos unterlegen, außer, ich hatte selbst ein Phantom mit glitch, was ich aber lieber nicht wollte, da dies einfach langweilig war, eine 1-Mann Armee mit Avelyn, Claymore, Pharis Bow oder was auch immer zu haben (auch, wenn ich mich eine Zeit lang von Atlan und Kanye führen ließ – ich merkte eine Weile danach, wie langweilig das dann war, wenn man es SO einfach gemacht bekam, weil wer nen coop Char in der Range hatte oder gerade nen pvp Chara erstellt hatte). Abgesehen von einzelnen Kämpfen und so gut wie keiner Multiplayer Session hätte ich DeS auch gleich offline spielen können, während in DaS die Hölle los war/ist. Darüber kann ich nun wirklich nicht viel sagen, dazu habe ich DeS zu spät online gespielt, schließlich war DaS ja bereits auf dem Markt.

 

Auch, wenn ich die Charakter Tendency gut fand, so fand ich die World Tendency und vor allem, dass man bestimmte Tendency BRAUCHTE, um Events auszulösen, umso schlechter. Und unlogisch. Wenn ich einen guten „Ruf“ hätte – also Character Tendency White – und mir NPC’s freundlicher sind und andersherum auch – außer bei bösen Charakteren, die Black Character Tendency Spieler bevorzugen - das hätte Sinn gemacht, aber in den Welten finstere Ereignisse auslösen, weil ich öfters dort gestorben bin? Das fand ich doch etwas lahm als Erklärung. (Wobei ich beispielsweise nie Friend’s Ring oder Foe’s Ring bekam, weil ich wegen dem recht seltenen Online Gameplay Gelegenheiten doch kaum PW oder PB Character Tendency hatte. Ich habe wegen den Tendencies VIEL verpasst. Super, dass Dark Souls das rausnahm.)

 

Die Covenants in Dark Souls sind super – schade nur, dass sie für die Story so gut wie gar keine Bedeutung haben. Dann würden die noch viel mehr Sinn machen.

 

Die Geschichten fand ich in beiden Fällen sehr fesselnd – denn auch, wenn man Lore betreiben muss, um sozusagen überhaupt eine Geschichte zu haben, so ist es dennoch eine Geschichte, die zwar nicht erzählt, nicht präsentiert, sondern zusammengesucht werden muss, aber deswegen auch ambivalent, also mehrdeutig, wird. Gerade das hat es nur noch faszinierender gemacht, in beiden Spielen. Lore und Story sind zwar zwei verschiedene Sachen, aber im Endeffekt fast dasselbe. Oder besser gesagt: es hat dieselbe Bedeutung.

 

Von der Atmosphäre waren beide Spiele super. Demon’s Souls war sehr ruhig, leicht statisch, es lief langsamer ab. Alles hat auf einen gewartet, alles löst man selbst aus. Multipath war zwar da, jedoch recht überschaubar. Du hattest den Nexus – einen Ort, der fast schon ein Zuhause war. Und die geteilten Welten. Schön bequem mal hinwarpen, so, bin hier, wo ist der Boss?

 

Dark Souls war weitaus weniger linear. Und bei weitem einsamer. Du hattest den Schrein. Er war fast leer. KEIN npc, von dem du wissen konntest, dass sie bleiben, denn Lautrec nahm die allerletzte Sicherheit, als er Anastacia getötet hat. Du hast außer dem Feuer kein wirkliches Licht, da die Sonne keinen Trost in dieser Welt spendet. Du hattest keine Heimat. Es gab auf einmal optionale Bosse und zuerst einen festen Strang, der aber auch verkürzbar war, und dann, vier Möglichkeiten: welchen der Lords killst du als nächsten?

 

Also im Grunde doch gleich, nur an die jeweilige Atmosphäre angepasst.

 

In Demon’s Souls fand ich folgende Figuren wirklich plastisch: Thomas, den Monumental, die Soldatenseele, Yuria, Maiden in Black, Astraea, Garl Vinland und Old King Allant. Die Bosse waren, mit Ausnahme von Astraea (und Garl Vinland), nur Monster, da Allant ja auch eins geworden ist. Andere npcs, wie Boldwin oder Ed, waren einfach nur uninteressant. Einige hatten noch nicht einmal Namen.

 

In Dark Souls war dies anders. Man bemerkte in den meisten npcs Charakter – auch, wenn diverse von denen sehr stereotyp waren. Man merkte aber, dass viele von ihnen einge eigene Geschichte hatten, die sie erzählen, wie Laurentius von seinem Lehrer erzählt oder Dusk von ihrer alten Heimat – oder ebendies nicht, wie Vamos, der offensichtlich viel mehr ist als bloß ein Schmied, aber, warum auch immer, sich nicht erweichen lässt, darüber zu reden.

 

Demon’s Souls war ein hervorragendes Spiel und Dark Souls ein würdiger Nachfolger. Bin gespannt, wie Dark Souls 2 wird. Der Trailer ließ teilweise vermuten, dass Dialog eine größere Rolle spielen soll und die Charaktere direkter Tiefe bekommen – was ich persönlich sogar nicht schlecht finden würde. Klar soll es immer noch gutes gameplay undsoweiter geben, aber ausschließlich nur Kämpfen wäre auf die Dauer auch langweilig – Demon’s Souls und Dark Souls haben wegen der Lore mich immer wieder zum Spielen angeregt. Das soll sich auch nicht ändern, ich will nicht wie in Final Fantasy (auch, wenn ich die Serie sehr gerne gespielt habe,) die Geschichte vollständig vorgekaut bekommen, das wäre kein Souls Game mehr. Auch wenn es mehr direktes Storytelling oder mehr direkte Storyaction geben sollte, das würde ich befürworten. Der Lore-Faktor darf aber nicht verloren gehen. Bin da echt schon gespannt.

 

PS: diesmal habe ich auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und der Länge des Textes ihn nicht noch einmal durchgelesen und editiert. Ich bitte, Fehler und inhaltliche Wiederholungen zu entschuldigen. Danke. ;)

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hab zwar demonsouls niemals gezockt als PCler, hab mir aber mal einige lets plays angeschaut und muß sagen finde das level disign bei darks einfach genialerer und schwerer.

 

Das ist ungefähr so als wenn du sagst - ''ich bin nie Porsche gefahren, aber is eh scheisse''....:keks2:

 

Beide Spiele haben ihre Vorzüge. Mein Herz hängt eher an DeS, damit hat schließlich alles (für mich) angefangen.

 

Kalle

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made by Shalimar

Demon's Souls SL-Rechner:

 

http://www.demonssouls.info/level-range.php

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Nach reiflicher Überlegung schreib ich hier auch nochmal meine Meinung :)

 

Der Singleplayer ist für mich eindeutig bei DeS besser, das liegt daran, dass mir die Level an sich besser gefallen und auch das ganze mit dem Nexus und den Keilsteinen etc. hat mir besser gefallen.

Desweiteren finde ich, dass die Bosse bei DeS nicht 100mal leichter sind, wenn man jemanden dabei hatte, so wie es bei DkS der Fall ist.

 

Den Multiplayer finde ich in DkS besser, weil man einfach mehr Möglichkeiten hat, was auf die Level und Items zurückzuführen ist.

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Das ist ungefähr so als wenn du sagst - ''ich bin nie Porsche gefahren, aber is eh scheisse''....:keks2:

 

Beide Spiele haben ihre Vorzüge. Mein Herz hängt eher an DeS, damit hat schließlich alles (für mich) angefangen.

 

Kalle

 

man muss einmal in seinem leben vor den rattenmenschen im sumpf geflüchtet sein um Demon's Souls lieben gelernt zu haben... gibt nichts schöneres als ihren heißen atem im nacken zu spüren. :naughty:

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Demons Souls hatte etwas magisches da die Art komplett neu war. Dark Souls hatte das dann nicht mehr, hat mir aber vom Gameplay her wesentlich besser gefallen wenn man es mal ganz rational betrachtet. Jedoch sind beides großartige Spiele und ich freue mich auf Dark Souls 2 :)

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