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Call of Duty: Black Ops 2 - PS3-Patch 1.03 veröffentlicht & mehr als zwei Millionen O


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der grosse unterschied ist, dass sich viele filme auch etwas seriöser und kritischer mit dem thema auseinandersetzen, was man bei videogames nicht gehaupten kann (ausnahme spec ops: the line).

da werden krieg und die "heldentaten" der USA eigentlich ausschliesslich verherrlicht.

und genau diese undifferenzierte und oberflächliche sichtweise ist schon problematisch in der gesamten videospielszene.

 

da möchte man das neue moderne unterhaltungsmedium für die massen sein, biete aber nur einseitig banale inhalte.

 

den vergleich mit splatter und horrorfilmen find ich da überhaupt nicht passend.

Du verwechselst hier was. Die übertriebende Gewalt in unpassenden Themenbereichen hat nix mit dem moralischem Wert des Inhalts zu tun. Übertriebende Gewaltdarstellung in Spielen ist auch in anderer Form in Horrorfilmen vorhanden. Wobei ich noch kein Kriegsspiel gesehen habe welches nur annähernd übertriebende Gewaltdarstellung zeigte. Mit der Realität ist dies unvergleichbar, da geht es um einiges brutaler zu. Da wird auch kein Dead Space rankommen. Wenn man schon ein Spiel macht welches sich mit dem Thema Krieg außereinander setzt, sollte man es auch authentisch darstellen. Ansonsten wird es einfach verherrlicht, die Generation bekommt ein vollkommen falsches Bild vom Krieg. Und im weiterem Sinne, wissen wir ja alle wozu sowas führen kann. Natürlich ist die Annahme gewagt, aber es bleibt immer ein Risiko.

 

Und ob Spec Ops: The Line das einzige Spiel ist welche sich mit dem Krieg seriös außeinander setzt ist auch fragwürdig. Da sieht man z.B. Metal Gear Solid als Antikriegspiel, ich denke es hat vom moralischem deutlich mehr als Spec Ops: The Line zu bieten.

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Du verwechselst hier was. Die übertriebende Gewalt in unpassenden Themenbereichen hat nix mit dem moralischem Wert des Inhalts zu tun. Übertriebende Gewaltdarstellung in Spielen ist auch in anderer Form in Horrorfilmen vorhanden. Wobei ich noch kein Kriegsspiel gesehen habe welches nur annähernd übertriebende Gewaltdarstellung zeigte. Mit der Realität ist dies unvergleichbar, da geht es um einiges brutaler zu. Da wird auch kein Dead Space rankommen. Wenn man schon ein Spiel macht welches sich mit dem Thema Krieg außereinander setzt, sollte man es auch authentisch darstellen. Ansonsten wird es einfach verherrlicht, die Generation bekommt ein vollkommen falsches Bild vom Krieg. Und im weiterem Sinne, wissen wir ja alle wozu sowas führen kann. Natürlich ist die Annahme gewagt, aber es bleibt immer ein Risiko.

 

Und ob Spec Ops: The Line das einzige Spiel ist welche sich mit dem Krieg seriös außeinander setzt ist auch fragwürdig. Da sieht man z.B. Metal Gear Solid als Antikriegspiel, ich denke es hat vom moralischem deutlich mehr als Spec Ops: The Line zu bieten.

 

wir haben hier wohl eine unterschiedliche auffassung von gewaltdarstellung und deren zusammenhang mit der thematik und der daraus resultierenden moral.

man kann wohl splatterszenen in einem zombiefilm schwerlich mit einer folter- oder vergewaltigungsszene in einem kriegsfilm vergleichen.

 

play3 hat die kritik bezüglich COD eigentlich schön erklärt:

Die Art in der Treyarch diese Gräueltaten darstellt, ist erschreckend: Unkritisch, pseudo-patriotisch und unreflektiert.

 

genau darum geht es und dabei muss man noch nicht mal splatterdetails sehen.

die gewalt und brutalität ergibt sich hier aus dem zusammenhang und der unkritischen darstellung.

 

ansonsten gebe ich dir recht und finde die flächendeckende undifferenziertheit der meisten videogames auch problematisch.

naja und MGS ist sicher ein intelligentes spiel, ich hätte es jetzt aber nicht als kriegs- oder antikriegsspiel eingeordnet.

gehört aber sicher zu den positiven beispielen.

Diggler72.png?n=3

PSN-ID Diggler72, Xbox Diggler72#5566, Nintendo Switch: SW-4593-0135-2137

 

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wir haben hier wohl eine unterschiedliche auffassung von gewaltdarstellung und deren zusammenhang mit der thematik und der daraus resultierenden moral.

man kann wohl splatterszenen in einem zombiefilm schwerlich mit einer folter- oder vergewaltigungsszene in einem kriegsfilm vergleichen.

 

play3 hat die kritik bezüglich COD eigentlich schön erklärt:

 

 

genau darum geht es und dabei muss man noch nicht mal splatterdetails sehen.

die gewalt und brutalität ergibt sich hier aus dem zusammenhang und der unkritischen darstellung.

 

ansonsten gebe ich dir recht und finde die flächendeckende undifferenziertheit der meisten videogames auch problematisch.

naja und MGS ist sicher ein intelligentes spiel, ich hätte es jetzt aber nicht als kriegs- oder antikriegsspiel eingeordnet.

gehört aber sicher zu den positiven beispielen.

BO2 ist sicherlich kein unkritisches Spiel wie die MW Serie.Alleine durch deinen text vermute ich mal das du es nie wirklich gespielt hast.Die Handlung kann durchaus Spieler bewegen.Ich denke eher das hier das Problem beim Spieler selbst liegt.Wenn hier wer wegen der Story jammert und meckert es gäbe ihm zu wenig krach und bumm der muss einen Schuss weg haben.Denn die Story in diesem Teil versucht wirklich auch andere Ecken zu finden.Das hat zumindest bei mir gut funktioniert

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BO2 ist sicherlich kein unkritisches Spiel wie die MW Serie.Alleine durch deinen text vermute ich mal das du es nie wirklich gespielt hast.Die Handlung kann durchaus Spieler bewegen.Ich denke eher das hier das Problem beim Spieler selbst liegt.Wenn hier wer wegen der Story jammert und meckert es gäbe ihm zu wenig krach und bumm der muss einen Schuss weg haben.Denn die Story in diesem Teil versucht wirklich auch andere Ecken zu finden.Das hat zumindest bei mir gut funktioniert

 

ich habe mich hier eigentlich nicht speziell auf BO2 (das ich nicht gespielt habe und vermutlich auch nicht werde) bezogen, sondern auf die gesamtsituation der kriegsshooter.

bei der COD-serie fällt halt auf, dass solche grenzwertigen szenen immer wieder zum erregen von aufmerksamkeit verwendet werden. war ja schon bei der ubahn-szene so.

 

die kritik soll aber auch an die anderen shooter gerichtet sein.

da wäre so viel möglich mit dem medium videospiel und nahezu nichts wird intelligent genutzt.

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ich habe mich hier eigentlich nicht speziell auf BO2 (das ich nicht gespielt habe und vermutlich auch nicht werde) bezogen, sondern auf die gesamtsituation der kriegsshooter.

bei der COD-serie fällt halt auf, dass solche grenzwertigen szenen immer wieder zum erregen von aufmerksamkeit verwendet werden. war ja schon bei der ubahn-szene so.

 

die kritik soll aber auch an die anderen shooter gerichtet sein.

da wäre so viel möglich mit dem medium videospiel und nahezu nichts wird intelligent genutzt.

Wie schon gesagt, diese Szenen haben nix mit der Moral zu tun. Die Moral ist genauso übel wenn überhaupt kein Blut fließt. Moral bezieht sich immer auf das hier "wesentliche" also das in einem Krieg, aus vielleicht falscher Sichtweise, Menschen getötet werden. Egal wie dies dargestellt wird, an der Moral ändert es nix.

 

Und wie ich auch schon gesagt habe sind diese Gewaltszenen nicht Grenzwertig. Im Gegenteil, wer auch nur ein bisschen von der Geschichte kennt weiss das diese Darstellungen gerade zu Lächerlich im Gegensatz zu dem sind was bisher passiert ist. Das die USA in diesem Spiel als großartiges Land dargestellt wird ist verständlich, das ist einfach der Trend heutzutage. Krieg ist Krieg, und bleibt auch immer Krieg. Entweder man verbietet diese Spiele ganz, oder vermittelt mit diesen wenigstens, das diese Kriege nicht schön sind. Was man z.B. mit Gewaltdarstellungen tun kann. Natürlich ist Treyarch die Moral Scheiß egal, denen geht es nur ums Geld. Ich rede nur davon was vielleicht besser für diese Generation ist.

 

Das beste wäre sowieso diese Spiele ganz zu verbieten, ich denke das kann niemand bestreiten. Nur leider ist dieses Unterfangen sehr schwierig Umzusetzen und es gibt nunmal auch Menschen welche dies nicht wollen. Ich fände das z.B. auch nicht gut, aber ich kann mir zugestehen das ich ohne diese Spiele genauso gut weiterleben könnte. Es wird immerhin Bestandteil unserer Kultur, die Konsequenzen kennen wir sowieso nicht.

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So ein Bullshit. Ehrlich, lange nicht mehr so etwas Undifferenziertes gelesen. Wenn das Spiel damit beginnt, dass es cineastisch in Szene gesetzt wird, wie jemand qualvoll verbrennt, ohne direkt oder im weiteren Verlauf des Spiels Bezug darauf zu nehmen, dann ist das einfach nur unnötig.

 

Das Einzige, was man verbieten sollte ist es, dass du dich als Gewissen des Forums aufspielen darfst. Du tust so, als würdest du wissen, wie die Dinge in dieser Welt so laufen. Woher? Aus "Dokumentationen" bei N24? Fakt ist, dass du dir nur vorstellst, wie die Dinge im Krieg sind. Das, was in Black Ops gezeigt wird, ist nicht ansatzweise real. Das ist lediglich derselbe kitschige Pathos-Mist, den es in Filmen schon seit Jahrzehnten gibt. Erst sprichst du davon, dass es das Beste wäre, solche Spiele zu verbieten und einen Satz später sagst du, dass du selbst das bedauern würdest?

There's just not enough face for the palm.

 

 

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