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Red Dead Redemption 2 (PS4) - Game an sich Bombe, unendlich viel zu entdecken, zu erledigen usw.

Missionen sind mir nie langweilig erschienen, und dazu eine lebendige Openworld, die einfach nur fantastisch aussieht.

 

Einzig das Ende, und der Entscheidung von Rockstar,

Arthur Morgan sterben zulassen, gefällt mir einfach nicht. Aber ist halt so.

daher 9,5 von 10 Punkten, von mir.

''Früher war alles besser!''

Ach, und wann genau war dieses ''FRÜHER''? :nixweiss:

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The Last of Us  Part II -  9.8 /10 Nach fast exakt 30 Stunden der Abspann. Ich muss dazu sagen, dass ich zwar viel erkundet habe (z.B. alle Waffen gefunden, aber bei einem Safe im 1. Drittel weiß

TLOU1 Remaster als Vorbereitung auf Teil 2 ... auch nach all den Jahren ein absolutes Meisterwerk!

Demons Souls Für mich war es ja das erste Mal Demons Souls und ich muss zwar sagen, dass es für mich nicht ganz das kongeniale Level- und Weltendesign von Dark Souls und Bloodbore erreicht.

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Red Dead Redemption 2

 

Ein Außnahmespiel wie TLoU in der Generation zuvor.

Es geht noch besser in Sachen Open-World-Story-Telling, auch wenn RDR2 einen klaren Höhepunkt darstellt, aber ab und zu wurde ich regelrecht umgehauen von plötzlichen Ereignissen und wie natürlich sie sich in den Moment gefügt haben, vor allem im Lager gab es geniale Momente, z.B.:

Als Jack entführt wurde, alle sind losgeritten zur großen Schießerei, Jack wurde befreit und als alle ins Lager zurückkehrten, folgte eins auf dem anderen, ganz natürlich, es wurde vom Pferd abgestiegen, die Freude war groß, Abigail war glücklich, alle versammelten sich langsam am Lagerfeuer, Javier nahm die Gitarre in die Hand und es wurde ein Lied gesungen, das alles ohne Cutscene dazwischen, das ist überragend. Schönster Moment des Spiels für mich.

 

 

Die hier oft genannten Kritikpunkte sind eigentlich halb so wild, es existieren sicherlich einige Bugs und nicht alles funktioniert wie gewünscht, aber es ist nicht schwer sich dem anzupassen und das Spiel dann so zu genießen, wie es nunmal gerade ist. Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht, all diese Funktion und Menüs unterzubringen ist keine leichte Aufgabe und Rockstar haben es funktionierend umgesetzt. Andere Tastenbelegungen wären kaum möglich gewesen, ohne andere Dinge wieder negativ zu beeinflussen, diese ganze Steuerung ist ein Kompromiss und man gewöhnt sich daran.

Andere Fehler wie mit dem Wanted-System macht man einmal, danach sollte man wissen dass es fehlerhaft ist und dann kann man jawohl vorsichtiger durch die Stadt reiten, anstatt alle Menschen über den Haufen zu reiten, dann sollte es klar sein, dass man nicht einfach irgendwelche Menschen in der Öffentlichkeit fesseln darf usw....

Es sind Fehler, mit denen man doch aber leben kann!

Insgesamt ist RDR2 dennoch eine Sensation und es greift alles wunderbar ineinander, wie es niemals zuvor in einem Spiel der Fall war. Die Fehler verblassen in Anbetracht dessen, wie brillant alles andere im Spiel umgesetzt wurde.

 

Das schöne ist, dass RDR2 nach der Story erst so richtig losgeht, was das Sandbox-Gameplay betrifft. Ich bin durch und weiß gar nicht, was ich alles als nächstes tun möchte. Legendäre Tiere jagen, paar letzte Nebenmissionen erledigen, die riesige Welt frei erkunden, Banditenlager ausräuchern, Poker spielen, das ist alles noch so umfangreich, ich werde noch sehr oft zum Spiel zurückkehren und die Zeit im Wilden Westen genießen...

 

Red Dead Redemption 2 ist jedenfalls das beste und bedeutendste Spiel dieser Generation. Ein Triumph in Open World Design, ein kohärentes Meisterwerk, welches neue Maßstäbe in diesem Medium setzt. Mein GOTY 2018.

 

9.5/10

PSN-ID: vangus1                Twitter: @realvangus                Meine Film-Top100!

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Red Dead Redemption 2

 

Ein Außnahmespiel wie TLoU in der Generation zuvor.

Es geht noch besser in Sachen Open-World-Story-Telling, auch wenn RDR2 einen klaren Höhepunkt darstellt, aber ab und zu wurde ich regelrecht umgehauen von plötzlichen Ereignissen und wie natürlich sie sich in den Moment gefügt haben, vor allem im Lager gab es geniale Momente, z.B.:

Als Jack entführt wurde, alle sind losgeritten zur großen Schießerei, Jack wurde befreit und als alle ins Lager zurückkehrten, folgte eins auf dem anderen, ganz natürlich, es wurde vom Pferd abgestiegen, die Freude war groß, Abigail war glücklich, alle versammelten sich langsam am Lagerfeuer, Javier nahm die Gitarre in die Hand und es wurde ein Lied gesungen, das alles ohne Cutscene dazwischen, das ist überragend. Schönster Moment des Spiels für mich.

 

 

Die hier oft genannten Kritikpunkte sind eigentlich halb so wild, es existieren sicherlich einige Bugs und nicht alles funktioniert wie gewünscht, aber es ist nicht schwer sich dem anzupassen und das Spiel dann so zu genießen, wie es nunmal gerade ist. Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht, all diese Funktion und Menüs unterzubringen ist keine leichte Aufgabe und Rockstar haben es funktionierend umgesetzt. Andere Tastenbelegungen wären kaum möglich gewesen, ohne andere Dinge wieder negativ zu beeinflussen, diese ganze Steuerung ist ein Kompromiss und man gewöhnt sich daran.

Andere Fehler wie mit dem Wanted-System macht man einmal, danach sollte man wissen dass es fehlerhaft ist und dann kann man jawohl vorsichtiger durch die Stadt reiten, anstatt alle Menschen über den Haufen zu reiten, dann sollte es klar sein, dass man nicht einfach irgendwelche Menschen in der Öffentlichkeit fesseln darf usw....

Es sind Fehler, mit denen man doch aber leben kann!

Insgesamt ist RDR2 dennoch eine Sensation und es greift alles wunderbar ineinander, wie es niemals zuvor in einem Spiel der Fall war. Die Fehler verblassen in Anbetracht dessen, wie brillant alles andere im Spiel umgesetzt wurde.

 

Das schöne ist, dass RDR2 nach der Story erst so richtig losgeht, was das Sandbox-Gameplay betrifft. Ich bin durch und weiß gar nicht, was ich alles als nächstes tun möchte. Legendäre Tiere jagen, paar letzte Nebenmissionen erledigen, die riesige Welt frei erkunden, Banditenlager ausräuchern, Poker spielen, das ist alles noch so umfangreich, ich werde noch sehr oft zum Spiel zurückkehren und die Zeit im Wilden Westen genießen...

 

Red Dead Redemption 2 ist jedenfalls das beste und bedeutendste Spiel dieser Generation. Ein Triumph in Open World Design, ein kohärentes Meisterwerk, welches neue Maßstäbe in diesem Medium setzt. Mein GOTY 2018.

 

9.5/10

 

die doch recht grosse diskrepanz zwischen der genialen OW und den storymissionen hat dich gar nicht gestört?

bin zwar erst in kapitel 4, aber das stört mich persönlich schon ziemlich.

die bestem storymomente hatte ich bisher auch eher im lager oder bei zufalls- oder nebenmissionen.

die storymissions sind dagegen bisher, mit wenigen ausnahmen, weder storybezogen recht prickelnd, noch spielerisch sonderlich reizvoll, da man ja komplett an die hand benommen wird und die inszenierung meist aber gar nicht so extrem hochwertig ist, dass es diese linearität rechtfertigen würde.

 

wie gesagt, bin erst in kapitel 4, aber OW und hauptmissionen greifen für mich bisher nicht wirklich ineinander.

 

eine frage noch:

wie hast du das spiel denn durchgespielt?

eher hauptsächlich auf die storymissionen konzentriert oder auch viel in der OW gemacht?

Edited by Diggler

Diggler72.png?n=3

PSN-ID Diggler72, Xbox Diggler72#5566, Nintendo Switch: SW-4593-0135-2137

 

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die doch recht grosse diskrepanz zwischen der genialen OW und den storymissionen hat dich gar nicht gestört?

bin zwar erst in kapitel 4, aber das stört mich persönlich schon ziemlich.

die bestem storymomente hatte ich bisher auch eher im lager oder bei zufalls- oder nebenmissionen.

die storymissions sind dagegen bisher, mit wenigen ausnahmen, weder storybezogen recht prickelnd, noch spielerisch sonderlich reizvoll, da man ja komplett an die hand benommen wird und die inszenierung meist aber gar nicht so extrem hochwertig ist, dass es diese linearität rechtfertigen würde.

 

wie gesagt, bin erst in kapitel 4, aber OW und hauptmissionen greifen für mich bisher nicht wirklich ineinander.

 

eine frage noch:

wie hast du das spiel denn durchgespielt?

eher hauptsächlich auf die storymissionen konzentriert oder auch viel in der OW gemacht?

 

Ich habe die Story im Spiel "gelebt". Ich bin nicht einfach für mehrere Tage vom Camp verschwunden, um die Welt zu erkunden. Ich habe stets Dinge getan, die sinnvoll waren innerhalb der Story. Wenn das Essen im Camp alle war, bin ich auf die Jagd gegangen, wenn Munition oder Arzneien knapp wurde, habe ich Dinge getan, um Geld einzuholen, dazu gehören dann z.B. auch einige Nebenmissionen. Ich habe die Leute nach und nach kennengelernt, zwischendurch habe ich Hauptmissionen gemacht, wie es halt passte.

Ich gehe doch nicht vorher schon alles erkunden, dann sind ja sämtliche Momente innerhalb der Story für die Tonne! Wenn dich die Story z.B. zum ersten Mal in die Stadt schickt, dann ist das total aufregend und es ist dafür auch extra stimmig designt. Man muss von der Story überrascht werden, nicht schon vorher alles angucken, das ruiniert ja das Gesamterlebnis. Zumindest habe ich mich nie allzuweit vom Camp entfernt, ich war halt stets in dem Gebiet zugange, in dem die Story (das Leben der Gruppe) gerade stattfand...

 

Und Open World und Hauptmissionen müssen doch auch gar nicht ineinandergreifen, zumindest so wie du es meinst. Hauptmissionen haben möglichst linear zu sein, um bestes Story-Telling zu bieten. Die besten Missionen in einem Open World Spiel sind immer linear, und die besten Momente werden immer durch Scripts ausgelöst... Und nunja, die Open World spielt doch auch eine Rolle auch in den Hauptmissionen, es wirkt nunmal glaubhaft, wie das Leben damals, wenn man eben ewig zu Punkt A reitet, mit den anderen währenddessen quatscht, und dann seinen Plan umsetzt. Eigentlich weiß ich gar nicht, was da nicht ineinandergreifen soll.

Die Missionen greifen doch mit dem Rest ineinander, weil man eben das tut, was gerade getan werden muss innerhalb der Story, und das ist Dutch seine Pläne zu verfolgen oder was auch immer. Die Gruppe steht im Vordergrund, und wenn Geld gebraucht wird, muss nunmal ein Raubüberfall geschehen, auch wenn man es nicht gern macht, aber was für eine Wahl hatten denn bitte diese Outlaws? Da kann auch Arthur noch so gut sein als Mensch, sofern man diese Richtung einschlägt, es geht ums Überleben, die anderen oder man selbst...

Arthur ist auch Dutch gegenüber loyal, er lässt zwar dauernd durchblicken, dass er Dutchs Pläne nicht mag, aber er führt sie halt trotzdem aus, das gehört zu Arthurs Charakter dazu.

Ansonsten weiß ich nicht, was du meinst...

 

Ah ich lese gerade, dass du geschrieben hast:

die bestem storymomente hatte ich bisher auch eher im lager oder bei zufalls- oder nebenmissionen

 

Das Lager und die Nebenmissionen, das alles ist ja die Story, eigentlich geht es gar nicht um die Hauptmissions-Story, sondern um das Leben von Arthur und das Leben der Gruppe. Die Frage ist: könnte die Hauptmission so geschehen sein in Arthurs Leben? Wenn ja, dann passt es. Die Inszenierung muss da nicht mal spannend sein, jegliche langweilige Mission ist gerechtfertigt, solange sie Sinn ergibt, selbst wenn man stundenlang umherreiten würde, um endlich beim Banditen-Versteck anzukommen. Wenn die Banditen so weit entfernt sitzen, dann ist das nunmal so. Es kann kein Negativpunkt sein, wenn es Sinn ergibt. Es greift ineinander. Man muss bei RDR2 jegliche Open World Gedanken von damals über den Haufen schmeißen. Die Hauptmissionen sind nicht wichtiger als die Geschehnisse im Lager, alles gehört zusammen, alles dreht sich um dieses Outlaw-Leben, um diese Gruppe, um Arthur, und die Open World ist so glaubhaft wie möglich dargestellt, um dieses Leben wiederzugeben.

 

Man kann da nicht genauso rangehen wie bei Uncharted oder TLoU, das sind vollkommen unterschiedliche Designs mit unterschiedlichen Story-Telling-Methoden. Wenn ich bei RDR2 vom Story-Telling schreibe, dann meine ich eher Arthurs-Life-Telling. ;-)

In RDR2 muss sich alles um dieses Leben im Camp drehen, in TLoU2 muss sich alles um die Story drehen. Druckmann will ja gerade diese Story erzählen, das Konzept ist ja quasi ein spielbarer Film, alles wird so designt, dass es möglichst filmreif wirkt während des Gameplays, da muss jede einzelne Sequenz perfekt sein, damit man nicht aus dieser Story geworfen wird, die Intensität muss stets aufrecht erhalten werden, Action muss brachial kommen und leise Momente müssen emotional sein, das ist schon eher vergleichbar mit Filmen, bei denen auch nicht einfach irgendeine Szene schlecht und unpassend sein darf, sowas könnte den ganzen Film auf Anhieb ruinieren.

RDR2 hat da mehr Freiheiten als Open World Titel, als Simulation...

 

Es gab natürlich auch einige Momente, die nicht so gepasst haben, aber das lag meines erachtens eher am Writing. Bei so einem Mammutprojekt erwarte ich eine derartige Perfektion gar nicht. Ich bin erstmal froh, dass RDR2 überhaupt so geworden ist, wie es ist.

Und ich möchte die Hauptmissionen auch gar nicht all zu sehr kritisieren, denn einige bieten hervorragendes Story-Telling, weil viele Dinge unglaublich natürlich ablaufen, so wie ich es noch nie erlebt habe in einem Spiel. Wie beim Anfang im Schnee bei der Hütte, das war, als wäre man live dabei und man würde Arthur steuern.

 

RDR2 hat seine Fehler, keine Frage, aber über das Gesamtwerk kann ich mich nur begeistert zeigen.

PSN-ID: vangus1                Twitter: @realvangus                Meine Film-Top100!

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