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Warhammer Chaosbane (PS4)

 

Dieses Spiel ist definitiv ein zweischneidiges Schwert. Es besticht durch seine exzellente Optik und durch sein wirklich gelungenes Gameplay, aber es langweilt mit ganz schlimmem Missionsdesign und einem nervtötenden Pacing. Kommt hinzu dass die Level der 4 verschiedenen Kapitel aus sich permanent wiederholenden Baukastenteilen bestehen, womit jedes Level gleich aussieht, und sich alle Ecken und Enden sogar innerhalb der Dungeons wiederholen. Zudem gibts kaum zerstörbare Elemente, dadurch wirkt die Umgebung trotz geiler Texturen und phenomenalen Lichteffekten einfach sehr klinisch! Loot gibts en Masse, nur kann man leider damit keinen Handel treiben, man kann sein gesammeltes Equipement bloß "spenden"... kaufen kann man auch nix, trotz Währungssystem, welches nur als "Continues" fungiert. Das schmälert die Motivation ungemein. Das Level-System mit freischaltbaren Attacken und passiven Fähigkeiten ist gelungen, leider schaltet man einen Skilltree erst sehr spät im Spiel frei. Auch die Möglichkeit seine Waffen aufzuwerten kommt erst sehr spät hinzu... so gestaltet sich die erste Hälfte des Spiel als wiiirklich zäh. Erst im letzten Kapitel entfaltet sich das volle Potenzial des Spiels. Einfach sehr schade. Oh ja, zusätzliche Spielmodie wie "Boss Rush" oder "Invasion" werden auch erst im Endgame freigeschaltet. "Invasion" entpuppt sich dabei aber als ziemlich coole Sache".
Fazit: Sehr viel Potenzial verpulvert! Chaosbane hätte ein würdiger Diablo-Konkurrent werden können, leider steht es sich mit üblem Missionsdesign, langweiliger Story und Erzählweise und fragwürdigen Designentscheidungen selbst im Weg. Sehr schade, denn die Grafik an sich, das Gameplay und die Möglichkeit mit bis zu 3 Mitspielern online oder im Couch-Koop in die Shclacht zu ziehen, sind tolle Facetten des Spiels.

 

6,8/10

Edited by Horst

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The Last of Us  Part II -  9.8 /10 Nach fast exakt 30 Stunden der Abspann. Ich muss dazu sagen, dass ich zwar viel erkundet habe (z.B. alle Waffen gefunden, aber bei einem Safe im 1. Drittel weiß

Demons Souls Für mich war es ja das erste Mal Demons Souls und ich muss zwar sagen, dass es für mich nicht ganz das kongeniale Level- und Weltendesign von Dark Souls und Bloodbore erreicht.

TLOU1 Remaster als Vorbereitung auf Teil 2 ... auch nach all den Jahren ein absolutes Meisterwerk!

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Days Gone

Bin endlich mit der Hauptstory durch. Das Spiel hat zwischendurch immer wieder Spaß gemacht, aber irgendwie war es sehr oft der Fall, dass ich nach 2-3 Stunden keine Lust mehr hatte und dann was anderes gespielt habe. Das Spiel bietet eine sehr gute Atmosphäre und die Kämpfe (speziell gegen die Horden), waren richtig gut und spaßig. Leider war es aber auch sehr oft zu eintönig und die Spielwelt bietet einfach zu wenig Abwechslung. Die Story hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen. 

Trotzdem muss ich echt sagen, dass Days Gone mich im Großen und Ganzen nicht enttäuscht hat. Sollte es einen Nachfolger geben der auch mehr Abwechslung in die Spielwelt bringt, würde ich es vermutlich kaufen. Hab in der Spielwelt noch ein paar Horden offen und nach der Hauptstory hab ich eine neue Mission bekommen. (Herausforderungen habe ich auch noch keine gemacht, werde das mal die Tage antesten )

Würde dem Spiel eine 7.5/ 10 geben. 

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Ice Age Scrat - Fotos | IMAGO

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Astral Chain

Die Revolution des Action-Genre! Waschechte synergetische Action vereint dieses Cyberpunk Anime-Epos irgendwo zwischen Neon Genesis Evangelion und Akira auf der einen Seite und Bayonetta und NieR: Automata auf der anderen. Erneut werden mit einer ungeheuren Leichtigkeit Genres, die für sich genommen niemals zusammen funktionieren sollten, kombiniert. Und doch entsteht ein unglaublich energetisches Spektakel, dessen Style und technische Ausführung absolute Referenz auf der Switch darstellen und mit ihrer Handlung trotz einiger Anime Tropes zu begeistern weis.

Absoluter GotY Kandidat ❤️

PS: You are my savior!!!

Edited by KillzonePro

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vor 2 Stunden schrieb KillzonePro:

Astral Chain

Die Revolution des Action-Genre! Waschechte synergetische Action vereint dieses Cyberpunk Anime-Epos irgendwo zwischen Neon Genesis Evangelion und Akira auf der einen Seite und Bayonetta und NieR: Automata auf der anderen. Erneut werden mit einer ungeheuren Leichtigkeit Genres, die für sich genommen niemals zusammen funktionieren sollten, kombiniert. Und doch entsteht ein unglaublich energetisches Spektakel, dessen Style und technische Ausführung absolute Referenz auf der Switch darstellen und mit ihrer Handlung trotz einiger Anime Tropes zu begeistern weis.

Absoluter GotY Kandidat ❤️

PS: You are my savior!!!

Müsste auch mal anfangen zu spielen :)

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vor 2 Stunden schrieb vangus:

Freunde von Night in the Woods und Oxenfree sollten mal ein Auge auf das kürzlich erschienene Mutazione werfen. 🙂

ja, das hatte ich heute auch schon im fokus. muss aber auch endlich mal night in the woods nachholen.

Edited by Diggler

Diggler72.png?n=3

PSN-ID Diggler72, Xbox Diggler72#5566, Nintendo Switch: SW-4593-0135-2137

 

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vor 7 Stunden schrieb frostman75:

Days Gone

Bin endlich mit der Hauptstory durch. Das Spiel hat zwischendurch immer wieder Spaß gemacht, aber irgendwie war es sehr oft der Fall, dass ich nach 2-3 Stunden keine Lust mehr hatte und dann was anderes gespielt habe. Das Spiel bietet eine sehr gute Atmosphäre und die Kämpfe (speziell gegen die Horden), waren richtig gut und spaßig. Leider war es aber auch sehr oft zu eintönig und die Spielwelt bietet einfach zu wenig Abwechslung. Die Story hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen. 

Trotzdem muss ich echt sagen, dass Days Gone mich im Großen und Ganzen nicht enttäuscht hat. Sollte es einen Nachfolger geben der auch mehr Abwechslung in die Spielwelt bringt, würde ich es vermutlich kaufen. Hab in der Spielwelt noch ein paar Horden offen und nach der Hauptstory hab ich eine neue Mission bekommen. (Herausforderungen habe ich auch noch keine gemacht, werde das mal die Tage antesten )

Würde dem Spiel eine 7.5/ 10 geben. 

Danke. Ich sehe es auch so. Würde noch ergänzen, dass ich die technische Umsetzung eines Sony Exklusivtitels nicht würdig finde. Bugs sind da noch mein geringstes Problem, wenn gleich diese deutlich häufiger auftraten als ich es von jedem Spiel der letzten 10 Jahre kannte.

Nein, was dem Spiel bei mir ordentlich kostet, sind die Ladezeiten. Zu häufig und zu lang, trotz eingebauter SSD. Das habe ich so noch nicht mal auf der PS2 erlebt in einem Open World-Spiel. GTA: San Andreas hat das schon besser gemacht. Warum es hier so sehr daneben ging, weiß wohl nur Sony Bend Studio selbst.

Ansonsten fand ich die Geschichte auch weitgehend unspektakulär und viel zu langsam erzählt mit zu vielen Nebenhandlungssträngen und zu vielen Missionen (MP3-Player holen WTF?!?).

Ich gebe am Ende eine 7/10. Für die 7,5/10 reicht es nur, wenn ich den Neulingsbonus betrachte, den das Studio hat. Die Hordenkämpfe waren super, die Spielwelt schön designt (wenn auch leer) und der Gameplay-Mix stimmte.

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Shadow of the Colossus - Remake

Hab's schon vor drei Monaten bis zur Hälfte durchgezockt, aber zwischendurch das Interesse verloren, weil es mich nicht packen wollte. Heute beschloss ich endlich weiterzumachen und habe es nun auch durchgespielt. Noch vor dem Finale wäre mein Fazit deutlich kritischer ausgefallen. Die Pferdesteuerung ist eine Katastrophe. Schwammig, ungenau, zickig. Die Kamera verschlimmert es noch. Die Wegfindung zum nächsten Koloss unnötig ungenau bis teilweise fehlerhaft oder zumindest verwirrend. Die Spielwelt ist öde und viel zu groß. Gefühl von Einsamkeit und Verlassenheit kann man auch ohne kilometerbreite Korridore erzielen. So fühlte sich der Ritt zum nächsten Boss unnötig lang und verkompliziert an.

Die Geschichte ließ mich auch weitgehend teilnahmslos zurück. Man erfährt ja nichts über die Protagonisten, also konnte bei mir auch kein Mitgefühl geweckt werden. Zumindest aber fühlte es sich jedes Mal merkwürdig bis falsch an, die Kolosse zu erledigen. Das liegt vor allem daran, weil man sie meistens erst provozieren muss und sie sich am Ende nur ihrer eigenen Haut erwehren. Die melancholische Musik nach dem Erledigen eines Koloss' trägt dazu bei - ein übrigens sehr schönes Stück. Irgendwann fiel mir dann auch eine

äußerliche Veränderung des Erscheinungsbilds vom Charaker auf - ein cooler Schachzug, wie sich später noch herausgestellt hat.

.

Die Bossgegner haben zu Recht ihren sehr positiven Ruf. Bis auf einen Bossgegner (technisch zwei), die fast genauso aussehen und diegleiche Schwachstelle haben, welche aber zumindest verschieden freigelegt werden muss, besticht wirklich jeder Kampf durch eine neue Taktik. Ausgesprochen kreativ und beeindruckend sind sie auch designt.

Zurück zur Geschichte. Nach dem Legen des letzten Bosses wartete dann zumindest ein sehr zufriedenstellendes Ende und trotz Interpretationsspielraum die Antworten, die man sich erhofft hat zu bekommen. Es hat schon reingehauen, wie man

als Haptfigur Wander die ganze Zeit nur benutzt wurde und das eigene Handeln am Ende nur Schaden angerichtet hat um das wahre Monster wieder zu wecken, während man für alle Zeiten die Schönheit der Welt und deren Bewohner (Kolosse) zerstört hat. Aber auch für Wander sollte es trotz der Naivität ein gutes Ende geben in Form einer Wiedergeburt, was ich sehr schön fand, während Mono und Agro bei ihm sind.

Bei dem Spiel hat es sich gelohnt bis zum Ende dranzubleiben. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich heute zu fast jedem Bossgegner nebenbei ein Video laufen ließ um nicht unnötig lange dran zu sitzen und wieder die Motivation zu verlieren. Nicht im Sinne des Erfinders, aber für mich am Ende doch besser. Sonst wäre ich weder heute noch morgen noch nächste Woche fertig geworden.

Somit bleibt für mich zu sagen, dass SotC für mich nicht ganz der erhoffte Klassiker ist, aber dennoch eine besondere Spielerfahrung.

8/10

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vor 10 Minuten schrieb Buzz1991:

Shadow of the Colossus - Remake

Hab's schon vor drei Monaten bis zur Hälfte durchgezockt, aber zwischendurch das Interesse verloren, weil es mich nicht packen wollte. Heute beschloss ich endlich weiterzumachen und habe es nun auch durchgespielt. Noch vor dem Finale wäre mein Fazit deutlich kritischer ausgefallen. Die Pferdesteuerung ist eine Katastrophe. Schwammig, ungenau, zickig. Die Kamera verschlimmert es noch. Die Wegfindung zum nächsten Koloss unnötig ungenau bis teilweise fehlerhaft oder zumindest verwirrend. Die Spielwelt ist öde und viel zu groß. Gefühl von Einsamkeit und Verlassenheit kann man auch ohne kilometerbreite Korridore erzielen. So fühlte sich der Ritt zum nächsten Boss unnötig lang und verkompliziert an.

Die Geschichte ließ mich auch weitgehend teilnahmslos zurück. Man erfährt ja nichts über die Protagonisten, also konnte bei mir auch kein Mitgefühl geweckt werden. Zumindest aber fühlte es sich jedes Mal merkwürdig bis falsch an, die Kolosse zu erledigen. Das liegt vor allem daran, weil man sie meistens erst provozieren muss und sie sich am Ende nur ihrer eigenen Haut erwehren. Die melancholische Musik nach dem Erledigen eines Koloss' trägt dazu bei - ein übrigens sehr schönes Stück. Irgendwann fiel mir dann auch eine

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äußerliche Veränderung des Erscheinungsbilds vom Charaker auf - ein cooler Schachzug, wie sich später noch herausgestellt hat.

.

Die Bossgegner haben zu Recht ihren sehr positiven Ruf. Bis auf einen Bossgegner (technisch zwei), die fast genauso aussehen und diegleiche Schwachstelle haben, welche aber zumindest verschieden freigelegt werden muss, besticht wirklich jeder Kampf durch eine neue Taktik. Ausgesprochen kreativ und beeindruckend sind sie auch designt.

Zurück zur Geschichte. Nach dem Legen des letzten Bosses wartete dann zumindest ein sehr zufriedenstellendes Ende und trotz Interpretationsspielraum die Antworten, die man sich erhofft hat zu bekommen. Es hat schon reingehauen, wie man

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als Haptfigur Wander die ganze Zeit nur benutzt wurde und das eigene Handeln am Ende nur Schaden angerichtet hat um das wahre Monster wieder zu wecken, während man für alle Zeiten die Schönheit der Welt und deren Bewohner (Kolosse) zerstört hat. Aber auch für Wander sollte es trotz der Naivität ein gutes Ende geben in Form einer Wiedergeburt, was ich sehr schön fand, während Mono und Agro bei ihm sind.

 

Bei dem Spiel hat es sich gelohnt bis zum Ende dranzubleiben. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich heute zu fast jedem Bossgegner nebenbei ein Video laufen ließ um nicht unnötig lange dran zu sitzen und wieder die Motivation zu verlieren. Nicht im Sinne des Erfinders, aber für mich am Ende doch besser. Sonst wäre ich weder heute noch morgen noch nächste Woche fertig geworden.

Somit bleibt für mich zu sagen, dass SotC für mich nicht ganz der erhoffte Klassiker ist, aber dennoch eine besondere Spielerfahrung.

8/10

Du musst Bedenken dass das originale Spiel von 2005 ist. Für die damalige Zeit war das game ne technische Wucht und so in der art nie dagewesen. Die größte Erfahrung im spiel liegt aber wohl drann rauszufinden wie die Kolosse besiegt  werden. Ohne das geht auch viel verloren. Dennoch hast es deiner Kritik im Gegensatz großzügig bewertet. SOTC ist eins der besten  Spiele aller Zeiten und ein Kunstwerk und Klassiker im modernen gamingmedium

Edited by Trinity_Orca
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