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Der Allgemeine Spielebranche Thread


era1Ne
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vor einer Stunde schrieb Krusher:

Natürlich ist es das, darum geht es ja nicht. Der Trend geht ja auch dahin in vollpreistitel einen Shop einzubauen. 

Wir alle sollen gemolken werden, und werden seit vielen Jahren dahin erzogen. 

"kosmetische Sachen" sind ja schon fast komplett akzeptiert. Und nun geht man den Weg halt einfach weiter, die Spieler haben keinen Riegel vorgeschoben, also drücken die Hersteller einfach immer mehr durch.

Das ist ja das witzige, wir könnten das alles unterbinden mit unserem kaufverhalten, aber leider funktioniert das so nicht. 

 

Das stimme ich dir zu, melkt die Konzerne lautet meine Devise. Hab bis heute noch keinen Skin und keinen Pass oder so geholt. Vollpreis gibt's im Schnitt ein Spiel im Jahr. Abo wird nur so billig wie möglich abgestaubt. Sharing wird auch fleißig genutzt.

Da kann man mich gerne als geizig beschimpfen, ich sehe es als Privatperson aber nur als richtig an, auf Kapitalismus mit Kapitalismus zu reagieren. Beim Blick auf die Umsätze der großen Firmen muss ich da absolut kein schlechtes Gewissen haben. Das gesparte Geld dann lieber noch gut anlegen und das System weiter ausdribbeln.

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vor einer Stunde schrieb Krusher:

Das ist ja das witzige, wir könnten das alles unterbinden mit unserem kaufverhalten, aber leider funktioniert das so nicht. 

Können wir eben nicht. Vor ein paar Jahren wurde geschätzt, dass etwa 0,35 % der Spieler für 65 % des Umsatzes in solchen Spielen verantwortlich sind!

Sieht man ja auch grade gut an Spielen wie Diablo Immortal oder Lost Ark. Da buttert irgendein Streamer mal eben $15.000 rein, um sich einen Edelstein höchster Güte zu organisieren, und löscht ihn dann. Alles nur für die Klicks, und der Publisher macht ordentlich Geld!

Es gibt einfach einige Leute, die bereit sind völlig absurde Summen in diese Spiele zu pumpen, nur damit sie teils künstliche Barrieren überwinden, welche ganz gezielt zu diesem Zwecke implementiert wurden. Solche Spiele sind ja von Grund auf so designt, die Spieler an der kurzen Leine zu halten und zu frustrieren, damit man am Ende doch Geld im Store lässt.

vor 14 Minuten schrieb Frag Sabbath:

Da kann man mich gerne als geizig beschimpfen, ich sehe es als Privatperson aber nur als richtig an, auf Kapitalismus mit Kapitalismus zu reagieren.

Da sehe ich gar nichts "geiziges" dran! Geld haben heißt nicht, dass man es für jeden Murks ausgeben muss.

Bei meinem Anime/JRPGs habe ich kein Problem damit hier und da einen DLC zu kaufen. Aber die kosten da meist auch höchstens ein paar Euro!

Bei diesen ganzen GaaS/Online-Games jedoch wollen die ja vorwiegend direkt 20 € für einen Skin, oder 10-20 € für Battlepässe, die ich dann auch noch grinden muss, um meine Belohnungen zu bekommen, oder eben noch mehr zahlen um Level zu überspringen.

Dazu dann noch der ganze Quatsch mit dem FOMO-Design und virtueller Verknappung, weil man ja weiß, dass Spieler jeden Tag einloggen müssen, da sie sonst schnell das Interesse verlieren.

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vor 5 Stunden schrieb Danielus:

  

Können wir eben nicht. Vor ein paar Jahren wurde geschätzt, dass etwa 0,35 % der Spieler für 65 % des Umsatzes in solchen Spielen verantwortlich sind!

Sieht man ja auch grade gut an Spielen wie Diablo Immortal oder Lost Ark. Da buttert irgendein Streamer mal eben $15.000 rein, um sich einen Edelstein höchster Güte zu organisieren, und löscht ihn dann. Alles nur für die Klicks, und der Publisher macht ordentlich Geld!

Es gibt einfach einige Leute, die bereit sind völlig absurde Summen in diese Spiele zu pumpen, nur damit sie teils künstliche Barrieren überwinden, welche ganz gezielt zu diesem Zwecke implementiert wurden. Solche Spiele sind ja von Grund auf so designt, die Spieler an der kurzen Leine zu halten und zu frustrieren, damit man am Ende doch Geld im Store lässt.

Da sehe ich gar nichts "geiziges" dran! Geld haben heißt nicht, dass man es für jeden Murks ausgeben muss.

Bei meinem Anime/JRPGs habe ich kein Problem damit hier und da einen DLC zu kaufen. Aber die kosten da meist auch höchstens ein paar Euro!

Bei diesen ganzen GaaS/Online-Games jedoch wollen die ja vorwiegend direkt 20 € für einen Skin, oder 10-20 € für Battlepässe, die ich dann auch noch grinden muss, um meine Belohnungen zu bekommen, oder eben noch mehr zahlen um Level zu überspringen.

Dazu dann noch der ganze Quatsch mit dem FOMO-Design und virtueller Verknappung, weil man ja weiß, dass Spieler jeden Tag einloggen müssen, da sie sonst schnell das Interesse verlieren.

Ich küsse dein Ohr. Sehr guter Beitrag. 

Ich kann dazu ergänzen, dass die Streamer ihre Zuschauer auch mit dem Kauf animieren selbst mal paar Euro in diese Microtransaktionen zu investieren, was dadurch die weiteren Generation so konditioniert, dass sie es als "normal" sehen, für digitale Sachen so viel Geld auszugeben. NFTs ist aktuell der Versuch dieses Verhalten weiter zu stärken und alle die es positiv sehen, investieren selbst rein, um damit Geld zu machen. Keiner steht dahinter, weil es Sinn macht, sondern, weil es Kohle gibt, wenn die Leute konditioniert genug dafür sind. 

Ich nehme zum Beispiel mal Mc Donalds mit ihren kostenlosen Nachfüllern. Man konnte so viel nachfüllen wie man wollte und die Leute sind immer gekommen. Schritt 1 wurde gut umgesetzt und die Bindung vom Kunden zum Restaurant wurde gefestigt. Weiterer Verlauf ist dann mit den gesammelten Kunden die Preise langsam anzupassen und Dinge abstellen, die halt Geld kosten. So wurde auch der Automat für die Getränke entfernt. Wozu auch? Die brauchen nicht mehr Kunden binden, da sie genug Kunden gebunden haben. Jetzt geht es um den Gewinn zu maximieren. Alles teurer machen, alles andere billiger machen. Meinem Sohn kaufe ich manchmal ein Happy Meal aber denkt ihr, dass die genug Spielzeug haben? Natürlich nicht und dann bekommt man Papier. Irgendein aismalbild mit einem schlechten Stift. So war es damals nicht. 

So war es auch bei den Games. Erst haben die Leute alles getan um gesehen zu werden und Kunden zu gewinnen. Die Spiele wurde so programmiert, dass man Freude am Spiel hatte und sich dann auch den Nachfolger holen würde. Es wurden Sachen wie Controller kostenlos oder gegen wirklich kleines Geld repariert (wiiu) oder die ganze Konsole(Xbox360). 

Heute will Nintendo von nichts wissen, wenn die Kunden sich beschweren, dass die joycons wie in Fast and Furious Tokio Drift am driften sind. 

Bleiben wir weiter bei Nintendo. Die letzten erschienenen Spiele, fühlen sich an wie free2play Spiele nur ohne shop. Es gibt einen oder zwei Modis und die Spiele beinhalten sogar weniger als die Vorgänger. 

Nintendo Switch Sports ist der geistige Nachfolger von Wii Sports und hat weniger zu bieten und es kommt alles per Patch nach. Selbiges beim neuen Strikers. Alles reduziert und trotzdem das ganze Geld verlangen. Auch Pokémon strahlender Diamant hat die Inhalte von den normalen Versionen, anstatt direkt die dritte bessere Version zu Remaken. Denkt da keiner daran oder doch Gewinnmaximierung. Nur das nötigste machen, denn es wird ja gekauft? 

Mario Golf Super Rush wurde auch erst von Zeit zu Zeit mit Content gefüttert, genau wie Mario Tennis Aces. 

Gut es gibt dann Fans, die sich F-Zero wünschen aber das würde sich nicht gut verkaufen, aber die finanzieren auch bayonetta und das hat sich auch nie gut verkauft. Die Spiele von Nintendo sind meiner Meinung meist ein Rückschritt. Klar hier und da tolle Spiele aber im großen und ganzen enttäuscht mich Nintendo. Aber auch die Smartphonespiele von Nintendo machen es nicht besser. Die ganzen IPs, die genug Kunden gebunden haben, werden nun mit Microtransaktionen gemolken. Mario, Mario Kart, Fire Emblem, Pikmin, Animal Crossing und natürlich Pokémon. Darüber reden die wenigsten. Aber diese Spiele bringen Nintendo eine Menge Geld ein. Microsoft hat King gekauft und da kommen garantiert die nächsten Wellen an microtransaktionen Spiele auf uns zu. Das wird sich auch gut verkaufen, da die Marken alle kennen und King ganz genau weiß, wie man die Leute dazu animiert (manipuliert) irgendwelchen digitalen Mist zu kaufen. 

Das alles ist langer Weg der Konditionierung gewesen und muss meiner Meinung langsam reguliert werden. Es nimmt total überhand und die ganzen Firmen, wie du ja sagst, wissen es und machen so lange weiter, bis mal endlich ein riegel vorgelegt wird. Klar kann man sagen, dass jeder sein Geld ausgeben kann wie er will. Aber sagt einem Spiel Süchtigen, dass er aufhören soll zu spielen. Er geht weiter in die Spielothek und jeder weiß, dass diese Glücksspiele so gemacht sind, um die Leute zu manipulieren. 

Schaut man sich Counterstrike an. Da konnte man sich auch alles per Mod machen. Aber nein, dass gibt kein Geld und ist zu Kundenfreundlich. Zack, da kam das Skin Glücksspiel integriert. So ein Schwachsinn. Die wenigsten interessieren sich für die Konzepte der Firmen. Die meisten wollen einfach nur konsumieren und wenn etwas kostenlos anfangs ist, ist die Bereitschaft es auszuprobieren geringer und dann auch noch größer, da Geld reintustecken, wenn man anfangs super gut an das Spiel gebunden wurde. Komm hier gibt es nur noch für 1 Stunde ein packet im Angebot, was sonst 10€ kostet. Dann die wird die Schwierigkeit extra schwer gemacht und in einem langweiligen farm Zyklus gebracht oder man zahlt. Das sind die Spiele, die wir wollen und die uns Spaß machen? Was ist mit den Leuten eigentlich nur falsch? 

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vor einer Stunde schrieb GeaR:

Ich küsse dein Ohr. Sehr guter Beitrag. 

Ich kann dazu ergänzen, dass die Streamer ihre Zuschauer auch mit dem Kauf animieren selbst mal paar Euro in diese Microtransaktionen zu investieren, was dadurch die weiteren Generation so konditioniert, dass sie es als "normal" sehen, für digitale Sachen so viel Geld auszugeben. NFTs ist aktuell der Versuch dieses Verhalten weiter zu stärken und alle die es positiv sehen, investieren selbst rein, um damit Geld zu machen. Keiner steht dahinter, weil es Sinn macht, sondern, weil es Kohle gibt, wenn die Leute konditioniert genug dafür sind. 

Ich nehme zum Beispiel mal Mc Donalds mit ihren kostenlosen Nachfüllern. Man konnte so viel nachfüllen wie man wollte und die Leute sind immer gekommen. Schritt 1 wurde gut umgesetzt und die Bindung vom Kunden zum Restaurant wurde gefestigt. Weiterer Verlauf ist dann mit den gesammelten Kunden die Preise langsam anzupassen und Dinge abstellen, die halt Geld kosten. So wurde auch der Automat für die Getränke entfernt. Wozu auch? Die brauchen nicht mehr Kunden binden, da sie genug Kunden gebunden haben. Jetzt geht es um den Gewinn zu maximieren. Alles teurer machen, alles andere billiger machen. Meinem Sohn kaufe ich manchmal ein Happy Meal aber denkt ihr, dass die genug Spielzeug haben? Natürlich nicht und dann bekommt man Papier. Irgendein aismalbild mit einem schlechten Stift. So war es damals nicht. 

So war es auch bei den Games. Erst haben die Leute alles getan um gesehen zu werden und Kunden zu gewinnen. Die Spiele wurde so programmiert, dass man Freude am Spiel hatte und sich dann auch den Nachfolger holen würde. Es wurden Sachen wie Controller kostenlos oder gegen wirklich kleines Geld repariert (wiiu) oder die ganze Konsole(Xbox360). 

Heute will Nintendo von nichts wissen, wenn die Kunden sich beschweren, dass die joycons wie in Fast and Furious Tokio Drift am driften sind. 

Bleiben wir weiter bei Nintendo. Die letzten erschienenen Spiele, fühlen sich an wie free2play Spiele nur ohne shop. Es gibt einen oder zwei Modis und die Spiele beinhalten sogar weniger als die Vorgänger. 

Nintendo Switch Sports ist der geistige Nachfolger von Wii Sports und hat weniger zu bieten und es kommt alles per Patch nach. Selbiges beim neuen Strikers. Alles reduziert und trotzdem das ganze Geld verlangen. Auch Pokémon strahlender Diamant hat die Inhalte von den normalen Versionen, anstatt direkt die dritte bessere Version zu Remaken. Denkt da keiner daran oder doch Gewinnmaximierung. Nur das nötigste machen, denn es wird ja gekauft? 

Mario Golf Super Rush wurde auch erst von Zeit zu Zeit mit Content gefüttert, genau wie Mario Tennis Aces. 

Gut es gibt dann Fans, die sich F-Zero wünschen aber das würde sich nicht gut verkaufen, aber die finanzieren auch bayonetta und das hat sich auch nie gut verkauft. Die Spiele von Nintendo sind meiner Meinung meist ein Rückschritt. Klar hier und da tolle Spiele aber im großen und ganzen enttäuscht mich Nintendo. Aber auch die Smartphonespiele von Nintendo machen es nicht besser. Die ganzen IPs, die genug Kunden gebunden haben, werden nun mit Microtransaktionen gemolken. Mario, Mario Kart, Fire Emblem, Pikmin, Animal Crossing und natürlich Pokémon. Darüber reden die wenigsten. Aber diese Spiele bringen Nintendo eine Menge Geld ein. Microsoft hat King gekauft und da kommen garantiert die nächsten Wellen an microtransaktionen Spiele auf uns zu. Das wird sich auch gut verkaufen, da die Marken alle kennen und King ganz genau weiß, wie man die Leute dazu animiert (manipuliert) irgendwelchen digitalen Mist zu kaufen. 

Das alles ist langer Weg der Konditionierung gewesen und muss meiner Meinung langsam reguliert werden. Es nimmt total überhand und die ganzen Firmen, wie du ja sagst, wissen es und machen so lange weiter, bis mal endlich ein riegel vorgelegt wird. Klar kann man sagen, dass jeder sein Geld ausgeben kann wie er will. Aber sagt einem Spiel Süchtigen, dass er aufhören soll zu spielen. Er geht weiter in die Spielothek und jeder weiß, dass diese Glücksspiele so gemacht sind, um die Leute zu manipulieren. 

Schaut man sich Counterstrike an. Da konnte man sich auch alles per Mod machen. Aber nein, dass gibt kein Geld und ist zu Kundenfreundlich. Zack, da kam das Skin Glücksspiel integriert. So ein Schwachsinn. Die wenigsten interessieren sich für die Konzepte der Firmen. Die meisten wollen einfach nur konsumieren und wenn etwas kostenlos anfangs ist, ist die Bereitschaft es auszuprobieren geringer und dann auch noch größer, da Geld reintustecken, wenn man anfangs super gut an das Spiel gebunden wurde. Komm hier gibt es nur noch für 1 Stunde ein packet im Angebot, was sonst 10€ kostet. Dann die wird die Schwierigkeit extra schwer gemacht und in einem langweiligen farm Zyklus gebracht oder man zahlt. Das sind die Spiele, die wir wollen und die uns Spaß machen? Was ist mit den Leuten eigentlich nur falsch? 

Die Streamer sind ja oft selbst absolute "Sell-Outs", die ihre Glücksspielausgaben von der Steuer absetzen, und meist sogar direkt mit den ganzen Spenden aus den Streams direkt finanzieren.

Ich sah vor einer Weile mal ein Video von einer Genshin Impact Content Creatorin, welche auch selbst sagte, dass das Glücksspiel in der Regel die meisten Klicks bringt, und die es deswegen auch machen. Wenn so ein Diablo Immortal um die Ecke kommt, dann ist das Video von demjenigen der mal eben $15.000 ausgegeben hat direkt im Trend!

Bei Lost Ark gab es ja auch diesen Spieler Azzy, der im Release Monat 5-stellig ausgegeben hat, und dann von Asmongold interviewt wurde. Später gabs einen Bann, dann kam er mit neuem Account wieder, und hat gleich noch mal ordentlich gecasht!

Das ist eben der Trick mit Free 2 Play Spielen! Man bringt die Leute dazu keine hohen Erwartungen zu haben (es ist ja "gratis"!), und kann sich dann in Ruhe auf die Spielsüchtigen stürzen, und denen richtig was aus dem Kreuz leiern! Wozu auch ein vernünftiges Spiel entwickeln, wenn man mit Casino Abzocke und Manipulation mehr verdient? Die Mobile-Games haben es ja vorgemacht.

Achja, Counterstrike... wie hieß das noch mal? CSGO-Lotto? Mit dem Influencer der angeblich nichts damit zu tun hatte, reich wurde, und sich dann herausstellte, dass er die Seite betreibt, oder so ähnlich?

 

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Das ist genau das Problem, ich wollte das Thema nur anstoßen und jetzt gab es so gute Kommentare. 

Eine tolle community! 

Die f2p, abo oder sale Falle zieht sich immer weiter zu und lachend springen viele Leute in die Kreissäge. 

"ich melke aber die Firmen und nutze alles aus" höre ich öfters, aber das ist zu kurzsichtig, dadurch wird man nur zum Katalysator, der die Monetarisierung immer weiter auf die Spitze treibt. 

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Am 7/2/2022 um 6:57 PM schrieb Danielus:

Die Streamer sind ja oft selbst absolute "Sell-Outs", die ihre Glücksspielausgaben von der Steuer absetzen, und meist sogar direkt mit den ganzen Spenden aus den Streams direkt finanzieren.

Ich sah vor einer Weile mal ein Video von einer Genshin Impact Content Creatorin, welche auch selbst sagte, dass das Glücksspiel in der Regel die meisten Klicks bringt, und die es deswegen auch machen. Wenn so ein Diablo Immortal um die Ecke kommt, dann ist das Video von demjenigen der mal eben $15.000 ausgegeben hat direkt im Trend!

Bei Lost Ark gab es ja auch diesen Spieler Azzy, der im Release Monat 5-stellig ausgegeben hat, und dann von Asmongold interviewt wurde. Später gabs einen Bann, dann kam er mit neuem Account wieder, und hat gleich noch mal ordentlich gecasht!

Das ist eben der Trick mit Free 2 Play Spielen! Man bringt die Leute dazu keine hohen Erwartungen zu haben (es ist ja "gratis"!), und kann sich dann in Ruhe auf die Spielsüchtigen stürzen, und denen richtig was aus dem Kreuz leiern! Wozu auch ein vernünftiges Spiel entwickeln, wenn man mit Casino Abzocke und Manipulation mehr verdient? Die Mobile-Games haben es ja vorgemacht.

Achja, Counterstrike... wie hieß das noch mal? CSGO-Lotto? Mit dem Influencer der angeblich nichts damit zu tun hatte, reich wurde, und sich dann herausstellte, dass er die Seite betreibt, oder so ähnlich?

 

Leider ist es so das diese Influenzer diese sucht absichtlich noch schlimmer machen. Kann man gut an YouTube sehen wo sie ja diverse Free to play Titel so bewerben das man meint sie wollen fünf jährige ansprechen...nur haben die noch kein eigenes Geld. 

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vor 3 Stunden schrieb Krusher:

Das ist genau das Problem, ich wollte das Thema nur anstoßen und jetzt gab es so gute Kommentare. 

Eine tolle community! 

Die f2p, abo oder sale Falle zieht sich immer weiter zu und lachend springen viele Leute in die Kreissäge. 

"ich melke aber die Firmen und nutze alles aus" höre ich öfters, aber das ist zu kurzsichtig, dadurch wird man nur zum Katalysator, der die Monetarisierung immer weiter auf die Spitze treibt. 

Wenn es was Gratis gibt, dann kommen eben die Leute, und das nicht zu knapp!

Und in den Foren und Kommentar-Spalten hat man dann viele wütende "Fans", die meinen, ihre Glücksspiele verteidigen zu müssen, weil es ja "gratis" ist!

Du lockst erst die Herde an, und wartest dann auf die Wölfe!

vor einer Stunde schrieb Eloy29:

Leider ist es so das diese Influenzer diese sucht absichtlich noch schlimmer machen. Kann man gut an YouTube sehen wo sie ja diverse Free to play Titel so bewerben das man meint sie wollen fünf jährige ansprechen...nur haben die noch kein eigenes Geld. 

Genau darum geht es ja! Die haben kein Geld, deswegen landen sie bei F2P-Spielen und Werden von klein auf an diese Geschäfts-Modelle gewöhnt!

Und wenn die später mal eigenes Geld verdienen, haben sie sich schon so an diese Konzepte gewöhnt, dass im Monat mal ein paar Hundert Euro auszugeben in den ingame-stores, für sie ganz normal ist.

Dieser Anspruch auf qualitative Spiele, ohne MTX-Abzocke, werden die dann (im Gegensatz zu uns "alten Hasen") nicht mehr haben.

Dem Druckschnitts-Spieler kann man eben alles schmackhaft machen, solange man ihn nur ausreichend lange und beständig genug daran gewöhnt.

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Posted (edited)
Am 7/2/2022 um 11:50 AM schrieb Danielus:

  

Können wir eben nicht. Vor ein paar Jahren wurde geschätzt, dass etwa 0,35 % der Spieler für 65 % des Umsatzes in solchen Spielen verantwortlich sind!

Sieht man ja auch grade gut an Spielen wie Diablo Immortal oder Lost Ark. Da buttert irgendein Streamer mal eben $15.000 rein, um sich einen Edelstein höchster Güte zu organisieren, und löscht ihn dann. Alles nur für die Klicks, und der Publisher macht ordentlich Geld!

Es gibt einfach einige Leute, die bereit sind völlig absurde Summen in diese Spiele zu pumpen, nur damit sie teils künstliche Barrieren überwinden, welche ganz gezielt zu diesem Zwecke implementiert wurden. Solche Spiele sind ja von Grund auf so designt, die Spieler an der kurzen Leine zu halten und zu frustrieren, damit man am Ende doch Geld im Store lässt.

Da sehe ich gar nichts "geiziges" dran! Geld haben heißt nicht, dass man es für jeden Murks ausgeben muss.

Jede TV-Show ist doch so aufgebaut, jeder Kinofilm. Zu Unterhaltungszwecke wird investiert in besondere Sachen, die man sonst nicht sieht. Top Gear könnte ja in der nächsten Show 3 Mio. Kopien vom Goat Simulator kaufen, nur um dann mit einem Panzer rüberzufahren. Die Entwickler dieses Schrottspiels würden ne Party schmeißen, weil die nächsten 20 Goat Simulatoren vorfinanziert sind.

Ihr solltet aufhören so zu argumentieren, als wärt ihr Aristokraten, denen von Bauern in die Suppe geschissen wird.

Edited by Sergey Fährlich
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vor einer Stunde schrieb Sergey Fährlich:

Ihr solltet aufhören so zu argumentieren, als wärt ihr Aristokraten, denen von Bauern in die Suppe geschissen wird.

Also meine Suppe bekommst du nicht 🙃

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Posted (edited)
vor 8 Stunden schrieb Sergey Fährlich:

Jede TV-Show ist doch so aufgebaut, jeder Kinofilm. Zu Unterhaltungszwecke wird investiert in besondere Sachen, die man sonst nicht sieht. Top Gear könnte ja in der nächsten Show 3 Mio. Kopien vom Goat Simulator kaufen, nur um dann mit einem Panzer rüberzufahren. Die Entwickler dieses Schrottspiels würden ne Party schmeißen, weil die nächsten 20 Goat Simulatoren vorfinanziert sind.

Ihr solltet aufhören so zu argumentieren, als wärt ihr Aristokraten, denen von Bauern in die Suppe geschissen wird.

Warum dürfen wir nicht argumentieren hier, warum sollte uns einer hindern unsere Meinung dazu zu sagen...und wer dir in deine Suppe spuckt ist mir vollkommen egal, was aber soll das mit Aristokraten wenn sich welche über die Mikrotransaktionen....wobei Mikro schon eher das falsche Wort dafür ist ,hier auslassen ?

Das der Trend unterstützt von den Influenzern die leider in der heutigen Zeit mit der heutigen Jugend viel zu viel Bedeutung haben immer mehr dahin geht ist wohl jeden klar wer mit offenen Augen sich diese Szene ansieht.

Noch ist es in den Spielen keine Pflicht sich derer zu kaufen die ich spiele,ich habe mit Rainbow Six Extraction sehr viel Spaß gehabt auch ohne das ich nur einen Cent für den Shop ausgab. Ich meide schon lange Handy Games , mir kommt kein einziges auf das meine aber da stehe ich in der Minderzahl und nicht vergessen,weltweit z.b. in Asien ist da eine Industrie gewachsen die seines gleichen sucht. Arbeitet ein Top Studio mit vielen hundert Mitarbeiter an einen AAA Game zwischen 3 und 5 Jahren ,so sind Handy Games im Bruchteil dessen fertig gestellt und generieren mehr wie das Big Budget Game an Gewinn erzielt. 

Irgendein Gen müssen sie damit wohl in der heutigen Zeit bei Kindern, Frauen und Männer ansprechen, will mich zeigen, will der beste sein, will total cool aussehen. Wenn ich mir z.b. die Kleidungsets in COD ansehe bekomme ich das Grausen.

Also lass uns hier vernünftig Diskutieren,dafür ist ein Forum da und ziehe nicht solche Vergleiche heran, sonst scheißen sie dir in deine Suppe!

Edited by Eloy29
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