In den USA ruft eine Gruppe prüder Weltverbesserer derzeit offen zum Boykott diverser Titel aus dem Hause Electronic Arts auf. Im Detail geht es den Kritikern um Abenteuer wie „Mass Effect“ oder „Dragon Age“, die auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften ermöglichen.
So unterstellt man EA nicht nur, dass man von diversen Schwulen- und Lesbenverbänden zu Content dieser Art gedrängt wurde, auch Beschwerden und kritische Beiträge im offiziellen Forum soll man kommentarlos gelöscht haben. Hinzukommt dass man Kindern Inhalte dieser Art förmlich aufzwingt. Vorwürfe, die die Verantwortlichen von Electronic Arts so natürlich nicht stehen lassen wollten.
“Jedes unserer Spiele enthält eine ESRB-Beschreibung über den enthaltenen Content. Daher fällt es uns schwer zu glauben, dass irgendjemand von den Inhalten überrascht wird. Hier geht es nicht darum, die Kinder zu beschützen. Das ist lediglich eine politische Schikane“, so Jeff Brown, VP of Corporate Communications bei EA.
“EA wurde von Schwulen- und Lesbenverbänden zu keinem Zeitpunkt dazu gedrängt, entsprechende Charaktere in seine Spiele zu integrieren. Wie auch immer, wir haben uns mit den Verbänden und Vertretern der Industrie getroffen, um über den Content und das Schikanieren von Spielern in unseren Foren zu diskutieren.”
“Kurz gesagt: Wir bieten in unseren Spielen die Möglichkeit an, gleichgeschlechtliche Beziehungen einzugehen. Aber wir tolerieren keine Hassreden in unserem Forum.”
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