Japan: Mögliche Verschiebungen? CERO aufgrund des Coronavirus erst einmal geschlossen

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Aktuellen Berichten zufolge muss die Computer Entertainment Rating Organization aufgrund des Coronavirus vorübergehend seine Pforten schließen. Dies könnte im schlimmsten Fall zur Verschiebung vereinzelter Titel führen.

Japan: Mögliche Verschiebungen? CERO aufgrund des Coronavirus erst einmal geschlossen
Die CERO schließt vorübergehend ihre Pforten.

Auch auf die Welt der Videospiele hatte der Ausbruch des Coronavirus in den vergangenen Wochen zahlreiche Auswirkungen.

Unter anderem wurden Events wie die Game Developers Conference 2020 oder die E3 2020 verschoben oder komplett abgesagt. Auch heiß erwartete Titel wie beispielsweise „The Last of Us: Part 2“ werden sich verzögern. Aktuellen Berichten zufolge könnten noch weitere Spiele später als geplant erscheinen. Aufgrund des Coronavirus wird die japanische Computer Entertainment Rating Organization nämlich vorübergehend geschlossen.

Japan ruft den Ausnahmezustand aus

Am 7. April 2020 kündigte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe an, dass Teile Japans vom 8. April 2020 bis zum 6. Mai 2020 in den Ausnahmezustand versetzt werden. Dies führt unter anderem dazu, dass die für die japanischen Alterseinstufungen zuständige Computer Entertainment Rating Organization (kurz: CERO) für einen Monat ihre Pforten schließen muss.

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Da die Mitarbeiter nicht sicher zur Arbeit gelangen können, ohne sich dem Risiko einer möglichen Infektion auszusetzen, wird die CERO ihre Aktivitäten im besagten Zeitraum komplett einstellen. Da zwischen dem 8. April 2020 und 6. Mai 2020 keine Alterseinstufungen vorgenommen werden, könnten sich kommende Produktionen unter Umständen verzögern.

Da große Spiele von Triple-A-Publishern meist mit ausreichend Vorlaufzeit eingereicht werden, sollten die Triple-A-Titel der kommenden ein bis zwei Monate von dem Ganzen nicht betroffen sein.

Quelle: DualShockers

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