Yakuza: Kommender Kinofilm bekam Segen des Schöpfers der Reihe

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Sega will mit seiner "Yakuza"-Reihe die nächste hauseigene Videospielmarke ins Kino bringen. Der Schöpfer der Serie segnete das Vorhaben bereits offiziell ab.

Yakuza: Kommender Kinofilm bekam Segen des Schöpfers der Reihe
Kazuma Kiryu ist der Protagonist der ersten "Yakuza"-Videospiele und könnte auch im Film die Hauptrolle übernehmen.

Erst vor wenigen Tagen verkündete Sega, nach „Sonic the Hedgehog“ als nächstes sein „Yakuza“-Franchise auf die große Leinwand bringen zu wollen. Im Rahmen der diesjährigen Tokyo Game Show äußerte sich, wie unter anderem IGN berichtet, während eines Livestreams des japanischen Unternehmens jüngst Toshiro Nagoshi zu den Plänen. Er ist seit Jahren die treibende Kraft hinter der Videospielreihe und das Oberhaupt des für die Serie zuständigen Entwicklerstudios.

Ohne Nagoshis Zustimmung würde kein Kinofilm kommen

Wie der Schöpfer der „Yakuza“-Videospielreihe ausführt, habe er gegenüber den interessierten Studios 1212 Entertainment und Wild Sheep Content sehr deutlich gemacht, dass es ohne seine direkte Einwilligung keinen Kinofilm geben werde. Nagoshi ist seit Jahren eine einflussreiche Persönlichkeit in den Reihen Segas und hätte entsprechend theoretisch die Befugnis, einen solchen Deal auszuschlagen. Genauer sagte er:

„Wir hatten ein Angebot aus dem Westen, und jetzt entsteht ein ‚Yakuza‘-Film in Hollywood. In einem Fall wie diesem hat man normalerweise die Seite, die die IP lizenzieren will, und die Seite, die die IP besitzt, und ein Vertrag wird in der Regel als Geschäftsabkommen abgeschlossen. Aber in diesem Fall habe ich von Anfang an klargestellt, dass, wenn der Inhalt an sich nichts taugt und ich nicht damit einverstanden bin, ich es nicht machen will, und ich habe mich sehr offen dazu geäußert.

Ich habe ihnen gesagt, dass es nur weitergehen wird, wenn es wirklich gut ist. Es handelt sich also um ein etwas anderes Arrangement als das Standard-(Lizenz-)Bündnis. Ich glaube nicht, dass (ein ‚Yakuza‘-Film) etwas ist, das um seiner selbst willen getan werden muss, also kann es nur geschehen, wenn es gut sein wird.“

Wann wir herausfinden werden, wie gut das Ergebnis dieser Kooperation tatsächlich wird, steht aktuell noch nicht fest. Derzeit befinden sich die Verantwortlichen auf der Suche nach geeigneten Drehbuchautoren für den Film, der gegenwärtig noch keinen genauen Veröffentlichungszeitraum hat.

Was haltet ihr von Nagoshis Aussagen zum kommenden „Yakuza“-Film?

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