PS Plus Juni 2022: Das bieten die neuen „Gratis-Spiele“ für PS4 und PS5

Im Juni dürfen sich PlayStation Plus-Abonnenten erneut auf einige "Gratis-Spiele" als Bestandteil des Services freuen. Ob es sich für euch lohnen könnte, diesen Games eine Chance zu geben, verraten wir euch wie gewohnt in unserer kleinen Übersicht.

PS Plus Juni 2022: Das bieten die neuen „Gratis-Spiele“ für PS4 und PS5

Im Juni warten insgesamt drei neue "Gratis"-Spiele auf PlayStation Plus-Abonnenten.

Im Juni möchten wir euch natürlich wieder die neuen „Gratis-Spiele“ für PlayStation Plus-Abonnenten ein bisschen genauer vorstellen. In diesem Monat warten erneut drei frische Games auf euch, die ohne irgendwelche zusätzlichen Kosten heruntergeladen werden können. Was ihr von den Titel erwarten dürft, mit denen vor allem Action-Fans ihren Spaß haben dürften, möchten wir uns nachfolgend gemeinsam mit euch etwas näher ansehen.

God of War (PS4)

Spielzeit: ~20 Stunden (Story); ~50 Stunden (komplett)

Mit „God of War“ ist einer der meistgefeierten PlayStation-Exklusivtitel der letzten Konsolengeneration Bestandteil des Juni-Angebots. Seit seinem Rachefeldzug gegen die Götter des Olymps sind bereits mehrere Jahre vergangen und Kratos versucht, im hohen Norden ein neues Leben zu beginnen. Dort fand er eine Frau und hat mit dem jungen Atreus mittlerweile auch einen Sohn. Nach dem Tod seiner Geliebten beginnen sich die Ereignisse jedoch schon bald zu überschlagen und erneut findet sich der griechische Halbgott inmitten eines Konflikts wieder, der gewaltige Ausmaße anzunehmen droht und mehrere Welten umspannt.

Für den bisher jüngsten Hauptteil der Reihe ließen die Verantwortlichen von Sony Santa Monica kaum einen Stein auf dem anderen und krempelten viele etablierte Mechaniken der Vorgänger ordentlich um. Die Kamera befindet sich nun direkt hinter Kratos, der nicht mehr mit seinen ikonischen Chaosklingen in den Kampf zieht, sondern auf eine brachiale Axt setzt, die ihr auf Knopfdruck werfen und wieder in seine Hand zurückholen könnt. Eine wichtige Rolle in den Scharmützeln spielt zudem Atreus, der seinen Vater mit Pfeil und Bogen aus der Ferne unterstützt. Springen kann Kratos zudem nur noch an vorgegebenen Stellen innerhalb der teils durchaus weitläufigen Levels, was zunächst ungewohnt ist, allerdings nicht groß stört.

Darüber hinaus wird auch die Geschichte des Titels bedeutend intimer und emotionaler erzählt, als es noch in den vorherigen Ablegern der Reihe der Fall war. Unterstützt wird diese Erzählart von der Tatsache, dass das gesamte Spiel ein einziger One-Shot ist, es gibt also keinerlei Schnitte. Die packende Story in Kombination mit den wuchtigen Kämpfen und dem ausgezeichneten Artdesign machen „God of War“ auch heute noch zu einem einzigartigen Erlebnis, das ihr spätestens jetzt nachholen solltet, falls das Action-Adventure bisher an euch vorbeigegangen sein sollte.

Naruto to Boruto: Shinobi Striker (PS4)

Spielzeit: ~6 Stunden (Story); – (komplett)

Die Ninja sind los! Die Handlung von „Naruto to Boruto: Shinobi Striker“ ist zeitlich zwischen den Ereignissen von „Naruto“ und der Fortsetzung „Boruto: Naruto Next Generations“ angesiedelt. Zu Beginn des Spiels erstellt ihr euch einen eigenen Charakter in einem relativ umfangreichen Editor, der euch eine angenehme Optionsauswahl an die Hand gibt, ohne euch damit zu erschlagen. Mit euren Avatar erkundet ihr die Spielwelt und zieht natürlich auch in den Kampf. Darin geht es, wie in der Manga- und Anime-Vorlage, gewohnt hektisch zu, denn nicht selten füllen gewaltige Feuerbälle oder andere Spezialattacken den Bildschirm.

Spielerisch erwartet euch hier ein 3D-Arena-Brawler, bei dem im Online-Modus, dem Herzstück des Spiels, großer Wert auf Teamwork gelegt wird. Ihr stürzt euch nämlich nicht alleine ins Getümmel, sondern immer gemeinsam mit drei Mitspielern. Abhängig vom gewählten Spielmodus müsst ihr mal einen besonders starken Gegner besiegen, bestimmte Areale erobern oder andere Ziele erfolgreich erfüllen. Eine besondere Rolle spielen während der Kämpfe die verschiedenen Charakterklassen (Angriff, Fernkampf, Heilung, Verteidigung), deren Stärken ihr geschickt miteinander kombinieren solltet, was den Online-Partien eine angenehm taktische Note verleiht. Wollt ihr nicht mit eurem Avatar kämpfen, könnt ihr auch Naruto, Kakashi, Pain & Co. auswählen.

Falls ihr keine Lust auf Online-Matches habt, bietet das Spiel mit den VR-Missionen auch Singleplayer-Inhalte, die euch für mehrere Stunden beschäftigen sollten. Egal ob solo oder im Multiplayer, für erfolgreich abgeschlossene Aufträge werdet ihr mit diversen Ausrüstungsgegenständen und Fähigkeiten belohnt, mit denen ihr eure eigenhändig erstellte Spielfigur ganz nach euren Wünschen formen könnt. Insgesamt erwartet euch hier ein schneller und gut spielbarer Actiontitel, der euch trotz einiger kleiner Schwächen, etwa einer eher mittelprächtigen englischen Synchro, für mehrere Stunden ein spaßiges Ninja-Abenteuer bietet.

Nickelodeon All-Star Brawl (PS4, PS5)

Spielzeit: ~2 Stunden (Story); – (komplett)

Den Abschluss bildet mit „Nickelodeon All-Star Brawl“ ein 2D-Prügelspiel, das sich spielerisch sehr offensichtlich an der „Super Smash Bros.“-Reihe bedient. Statt diversen ikonischen Nintendo-Charakteren geben sich hier jedoch bekannte Figuren aus dem Nickelodeon-Kosmos die Klinke in die Hand. Spieler dürfen also mit Fan-Lieblingen wie Danny Phantom, Korra („Die Legende von Korra“) oder auch Shredder („TMNT“) in den Kampf ziehen. Das Ziel während der Scharmützel ist simpel: Ihr müsst euren Gegner mit Schmackes aus der Arena befördern!

Die Kampfschauplätze sind bekannten Nickelodeon-Shows entliehen und sprühen geradezu über vor allerlei Easter Eggs und Referenzen, über die sich langjährige Fans der jeweiligen Vorlage freuen dürften. Das Kampfsystem ist dabei schnell sowie direkt ausgefallen und dürfte somit auch Prügelspiel-Neulinge nicht überfordern. Da es, anders als im großen Vorbild, keine Gegenstände gibt, die in den Arenen auftauchen, müsst ihr euch mit den verschiedenen Charakteren umso mehr auseinandersetzen, um nach und nach immer besser zu werden.

Weniger überzeugen kann indes die Präsentation des Spiels, denn diese wirkt eher lieblos. Die Menüs sind statisch und abgesehen von Bildern, die ihr euch in einer Galerie ansehen könnt, Jukebox-Musik und Profilbildern gibt es nichts, was ihr freischalten könnt, was für die Langzeitmotivation lediglich bedingt förderlich ist. Immerhin wurde inzwischen eine Sprachausgabe für die Charaktere nachgeliefert. Letztendlich erwartet euch hier ein ordentlicher „Super Smash Bros.“-Klon, der sein Potential allerdings nie ganz ausnutzt.

Werdet ihr eines dieser PlayStation Plus-Spiele im Juni spielen?

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