SPECIAL: Space Hulk

„Space Hulk: Deathwing“ ist ein im „Warhammer“-Universum angesiedelter Ego-Shooter, der 2015 erscheint. Bislang bestätigte Entwickler Streum on Studio offiziell lediglich die PC-Version. Doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig! „Deathwing“ basiert auf der Unreal Engine 4 und wäre somit perfekt für die Playstation 4 geeignet.

Auf Nachfragen beim Focus Lineup-Event gibt Producer Christophe Longuèpée zu: „Eine Umsetzung für die Next-Generation-Konsolen ist sehr wahrscheinlich. Zwar gibt es bislang noch keine Bestätigung, aber die Chancen auf eine Version für Playstation 4 und Xbox One stehen sehr gut.“

Der Eindruck der PLAY3.DE-Redaktion: Ein interessanter Shooter und daher auch ohne offizielles Announcement einen Artikel wert!

Soldaten in schillernder Rüstung
In „Space Hulk: Deathwing“ erkundet ihr als Space Marine riesige Raumschiffwracks. Doch ihr steuert keinen Anfänger. Die „Deathwing“-Einheit ist eine Legende im „Warhammer“-Universum und jeder der Soldaten gehört zu den härtesten Hunden überhaupt. Christophe Longuèpée führt diesen Punkt aus: „Euer Soldat trägt einen blauen Anzug. Das bedeutet, er ist ein Librarian. Einer der stärksten Space-Marine-Einheiten überhaupt. Wenn die Deathwing-Staffel zum Einsatz kommt, dann ist wirklich Not am Mann.“ Die futuristischen Krieger sind bis an die Zähne bewaffnet – vom Hochfrequenz-Trommelgewehr bis hin zum riesigen Schwert. Die Space Marines sind wahre Kampfmaschinen.

„Obwohl die Soldaten bereits gut ausgebildet sind, bauen wir ein Erfahrungssystem für Upgrades ein. Damit könnt ihr nach jeder Mission Skill-Punkte vergeben und Extras freischalten,“ erklärt Christophe. Insgesamt gibt es fünf Fähigkeitenbäume, mit denen ihr aktive und passive Eigenschaften freischaltet. „Ihr erhaltet im Spielverlauf genug Skill-Punkte, um etwa die Hälfte der Fähigkeiten in einem Durchspielen zu aktivieren. Ihr müsst also abwägen, welche Fähigkeiten ihr wirklich wollt.“

Wer bevorzugt im Nahkampf agiert, kann im „Melee“-Baum neue Kriegswerkzeuge einkaufen. Darunter u.a. der Morgenstern der Absolution. Schlagt ihr mit dieser Keule zu, entlädt sich eine gewaltige Explosion und reißt die Angreifer um euch herum in den Tod. Mit dem „Devotion“-Baum (zu deutsch „Hingabe“) erlernt der Space Marine magische Fähigkeiten und verwandelt beispielsweise per Gedankenkraft Feinde in lebendige Fackeln. In der „Bravery“-Sektion aktiviert ihr bessere Schusswaffen. Die „Command“-Abteilung beschränkt sich dagegen auf den Koop-Modus und stärkt den Team-Zusammenhalt mit Buffs.

„Deathwing“ mischt aufgrund des Arsenals Schusswaffen mit Schwertern und anderen Utensilien für den Infight. „Es wird auch möglich sein, Körperteile abzutrennen. Allerdings kann auch der Space Marine Schaden nehmen. Jeder Soldat besteht aus mehreren Trefferzonen und deshalb können auch Space Marines Arme verlieren. Wir klügeln derzeit noch aus, was passiert, wenn die Spielfigur ein oder gar beide Beine verliert.“

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Krallen, Hirn und abgetrennte Körperteile
In den riesigen Wracks treiben sich nämlich gefährlich Aliens herum. Die Genestealers sind hinterlistige und kluge Kreaturen. Sie tauchen in verschiedensten Formen und mit variantenreichen Verhaltensmustern auf. Der Terminator ist der Standard-Soldat der Außerirdischen. Er greift euch an, sobald er euren Space Marine zu Gesicht bekommt. Der „Hunter“ dagegen ist ein trickreicher Jäger, der euch erst beobachtet und dann aus der Dunkelheit heraus schnappt. Der „Tank“ macht seinem Namen alle Ehre und greift euch im Nahkampf mit riesigen Krallen an. Der „Brood“ ist so etwas wie ein Boss-Gegner im Spiel. Er taucht selten auf, aber wenn dann seid besser gut darauf vorbereitet. Der Clou: Die Genestealer sind über Telepathie miteinander verbunden. Sobald euch ein Wesen entdeckt, wissen es also alle!

Zudem gibt es in „Space Hulk: Deathwing“ auch Hybrids. Also kranke Mischwesen aus Genestealern und Menschen. Diese Kreaturen sind in der Lage, Waffen wie Sturmgewehre, Granat- oder Raketenwerfer zu benutzen. Sie sind körperlich schwächer als die Genestealer, tauchen aber in größeren Gruppen auf. Euer einziges Hilfsmittel in der Dunkelheit der Wracks ist der Bleeper. Ähnlich wie in „Aliens“ zeigt euch dieser pulsierende Radar mit einem Piepen Lebewesen vor euch an.

Die Spielwelt von „Space Hulk: Deathwing“ ist feindlich, gefährlich und vor allem stockfinster. „Die Warp-Wracks geben uns viele Freiheite. Dort können moderne Schiffe liegen, aber auch welche, die bereits tausende von Jahren alt sind. Wir spielen in Deathwing mit den Größenverhältnissen. Viele Hallen sind derart riesig, dass sie einen fast auffressen. In anderen Gebieten dagegen wird es so eng sein, dass man beinahe Platzangst bekommt,“ meint Christophe Longuèpée. Er hebt im Gespräch speziell die für die Unreal Engine typischen plastischen Oberflächen und die Lichteffekte hervor.

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Mehrspieler-Fragen
Die „Warhammer“-Lizenz macht es Streum on Studio schwer, einen kompetitiven Multiplayer-Modus in das Spiel einzubauen. Games Workshop sieht es nicht gerne, wenn sich die Space Marines untereinander beharken und sich gegenseitig erschießen. „Wir streben daher einen reinen Koop-Modus an“, erklärt Christophe Longuèpée im Interview. Es soll also darum gehen, gemeinsam mit anderen Spielern die gewaltigen Wracks zu untersuchen und Genestealers zu bekämpfen. Mehr Details lässt sich Christophe aber nicht entlocken. Aber: „Wir überlegen derzeit, ob gefallene Kameraden nicht Genestealer selbst steuern dürfen, bis sie wiederbelebt werden.“

„Space Hulk: Deathwing“ befindet sich derzeit in einem noch sehr frühen Entwicklungsstadium. Aber allein die spannende Thematik rund um die mächtigen Space Marines macht neugierig. Ein weiterer „Alien“-Shooter mit klaustrophobischen Science-Fiction für die Playstation 4 wäre nach „Alien: Isolation“ sicherlich wünschenswert.

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Cerberus755

Cerberus755

23. Februar 2014 um 14:53 Uhr
Cerberus755

Cerberus755

23. Februar 2014 um 22:38 Uhr