Amy Hennig wünscht sich neue Spiele-Genres

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Die frühere "Uncharted"-Macherin Amy Hennig hat in einem aktuellen Interview über die Gamesbranche gesprochen und das Problem vieler Entwickler, Spiele zu entwickeln, die entweder storybasiert oder gameplaybasiert sind. Ihrer Ansicht nach sollten sie Story und Gameplay vereinen.

Amy Hennig wünscht sich neue Spiele-Genres

Die frühere „Uncharted“-Macherin Amy Hennig, die zuletzt bei Visceral an dem inzwischen eingestellten „Star Wars“-Spiel gearbeitet hat, sprach im Rahmen des DICE Summit über ihre Sicht auf die Gamesbranche. Wie sie im Interview zu verstehen gibt, ist sie sehr gespannt darauf zu sehen, was die Spiele-Macher in den nächsten Jahres alles hervorbringen werden.

In diesem Sinne ist Hennig auch gespannt zu sehen, welche Möglichkeiten die kommenden Konsolen-Plattformen PS5 und Xbox Scarlett für die Entwickler bieten. Für alle Entwickler hat sie den Rat, dass sie darauf verzichten sollten, ihr Projekt ‚entweder oder‘ zu gestalten.

Laut Hennig geht es in Spielen oft um das Meistern des Gameplays und den Wettbewerb. Gleichzeitig bereitet die zunehmende Spielzeit von AAA-Titeln und die geringe Quote der Spieler, die storybasierte Spiele bis zum Ende spielen, Probleme für die Entwickler. Das führt dazu, dass Spiele in vielen Fällen entweder storybasiert oder gameplaybasiert sind.

Geht es nach der Game Designerin sollten sich Entwickler darauf einlassen, das ‚oder‘ durch ein ‚und‘ zu ersetzen, um Spiele zu erschaffen, die Story- und Gameplay-Fokus besitzen. Es gibt demnach noch eine Kategorie von Spielen, die bisher fast gar nicht bedient wurde.

Im Laufe ihrer langen Karriere in der Gamesbranche hat Hennig laut eigenen Angaben erkannt, dass es sehr schwer geworden ist, AAA-Titel in der Art von „Uncharted“ zu machen. Aus diesem Grunde hat sie sich in der Zwischenzeit dazu entschlossen, kompakte interaktive Geschichten zu erzählen, die nicht nur echte Gamer ansprechen. Als Beispiel dafür dient der interaktive Film „Black Mirror: Bandersnatch“.

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Kommentare

  1. EinGeist sagt:

    wir brauchen nicht neue genres, sondern richtigen wiederspielwert. den gibt es heute anscheinend aber nur in form von loot boxen.

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  2. DudeTrust sagt:

    Mehrere Genres in einem Game vermischen, das wäre geil. Nur eben nicht halbgar sondern in jedem Bereich auf hohem Level.

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  3. Duffy1984 sagt:

    Stimme voll zu was Gameplay betrifft. Mir kommt es auch so vor, dass vor allem Gameplay sehr vernachlässigt wird. Statt dessen setzt man lieber auf Grafik und eine 0815 Story, vom Gameplay hat man dann in den ersten 30 Minuten alles gesehen.

    Da ist Uncharted ein gutes Beispiel, gameplay besteht hauptsächlich aus klettern, springen und ballern gegen nicht so helle KI.

    Das meistern des Gameplay und Wettbewerb ist sehr wichtig, einer der Gründe warum Spiele wie CS:GO, Dota 2, LoL, Fortnite, Apex Legends, PUBG, CoD und Fifa der Dauerbrenner sind und sein werden.

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  4. Lichtenauer sagt:

    Yoko Taro einfach mal machen lassen.

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  5. Moonwalker1980 sagt:

    Duffy84: offenbar verstehst du nicht mal ansatzweise um was es hier geht... *Facepalm*

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