Final Fantasy VII Remake: Macher spricht über die Bedeutung von LGBTQ-Inklusion

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In einem aktuellen Interview geht Motomu Toriyama, der Co-Director von "Final Fantasy VII Remake", auf die Bedeutung der Inklusion von LGBTQ-Themen in Videospielen ein. Dies sei auch ein Ziel der Entwickler für den Titel gewesen.

Final Fantasy VII Remake: Macher spricht über die Bedeutung von LGBTQ-Inklusion
"Final Fantasy VII Remake" spielt in seinem Verlauf auch mit queeren Themen.

Kürzlich hatten die Kollegen von TheGamer die Gelegenheit, mit Motomu Toriyama, dem Co-Director des Action-RPGs „Final Fantasy VII Remake“ ein Interview zu führen. Darin sprach er unter anderem über die Wichtigkeit der Einbindung von LGBTQ-Themen in Spielen sowie die Bedeutung von Naughty Dogs „The Last of Us Part 2“.

Final Fantasy VII Remake: LGBTQ-Inklusion ist „ein wichtiges Thema für alle“

Toriyama führt diesbezüglich aus, das Entwicklerteams der Neuauflage habe zwar den JRPG-Klassiker mithilfe moderner Technologie nachgebaut, allerdings wollten die Verantwortlichen dort nicht aufhören. Stattdessen sei es ein weiteres Ziel gewesen, dass sie „die gezeigten Story-Inhalte im Einklang mit modernen Empfindungen aktualisieren mussten.“

Wie der Co-Director des Games erklärt, sei „der Ausdruck von Vielfalt mit LGBTQ-Inklusion ein wichtiges Thema für alle“ und nicht nur für „die Leute, die Spiele machen.“ Es ist selten, dass japanische Entwickler so offen über diese Thematik sprechen und wie Toriyama ausführt, habe ihn und seine Kollegen wohl auch Naughty Dogs PlayStation 4-Hit „The Last of Us Part 2“ darin bestärkt, mehr auf Inhalte dieser Art zu achten.

Für das Action-Adventure, das 2020 veröffentlicht wurde, fand der „Final Fantasy VII Remake“-Macher einige lobende Worte: „‚The Last of Us Part 2‘ hat seine Vorstellungen von Vielfalt wirklich gut verwirklicht. Bis hin zur Benutzeroberfläche, und ich könnte mir vorstellen, dass der Aufwand für die Fehlersuche bei diesem Spiel enorm war. Aber das zu erreichen, macht es zu einem großartigen Spiel, das einen Maßstab für die Branche setzt.“

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Ob sich „Final Fantasy VII Remake 2“ ebenfalls LGBTQ-Inhalte enthalten und einen größeren Fokus darauf legen wird, das verriet Toriyama indes nicht. Auf den nächsten Teil der Reihe angesprochen sagte sein Kollege, Co-Director Naoki Hamaguchi, lediglich, das Team wolle sich selbst „herausfordern“ und etwas erschaffen, dass zwar auf dem Original aufbaut, allerdings auch das berücksichtigt, was das Remake mit seiner Story erreicht habe.

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