VORSCHAU: Ridger Racer Unbounded

Habt ihr auch noch so tolle Erinnerungen an die ersten „Ridge Racer“-Games für die PlayStation? Die langen, aber dennoch kontrollierbaren Drifts und die höllische Geschwindigkeit machten aus der Rennserie eine der bekanntesten Marken der ersten Spielegeneration.

httpv://www.youtube.com/watch?v=IUTXlZVTptU

Aber in den vergangenen Jahren konnte Publisher Namco-Bandai nicht mehr an die einstigen Erfolge anknüpfen. Der zuletzt veröffentlichte siebte Teil errang zwar Achtungserfolge, eine Hysterie wie zu PSone-Zeiten konnte er aber nicht mehr hervor rufen. Mit „Ridge Racer: Unbounded“ lösen sich die Entwickler Bugbear Entertainment von alten Fesseln. Denn der Name ist hier Programm: Im neuen „Ridge Racer“ hält euch noch nicht einmal solider Stahlbeton auf.

Keine Hindernisse
Die Gameplay-Session mit „Ridge Racer Unbounded“ ist brachial. Denn es erinnert irgendwie an eine wilde Mischung aus „Ridge Racer“ und „Split/Second“. Nur dass ihr in „Unbounded“ die Umgebung selbst in Schutt und Asche legt. Viele Bereiche der Strecke sind interaktiv und können mit dem richtigen Tempo durchbrochen werden. Drängeleien zwischen den Fahrern sind natürlich ebenso an der Tagesordnung. Allerdings muss das Abdrängen nicht zwangsweise in der Leitplanke enden. Schließlich sind speziell markierte Objekte zerstörbar. Das tut sicherlich dem Spielfluss gut. Wir sind allerdings trotzdem kritisch und gespannt, wie die „Ridge Racer“ diese Neuerung annehmen wird.

Technisch machte „Unbounded“ einen durchaus starken Eindruck. Wir rasen wie gewohnt durch Großstadtschluchten, entdecken dabei Parks, Kirchen und Brücken. Allerdings wirkt alles noch ein wenig grau. Mal sehen, wie sich die Nachtrennen machen. Da dürften die Beleuchtungseffekte dem Spiel noch einmal ein ganz anderes Flair verleihen.

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Ein Klotz neben den anderen
Ihr kennt alle das alte „LittleBigPlanet“-Motto „Play. Create.Share“. Daran hält sich auch „Ridge Racer Unbounded“ und legt gleich einen umfangreichen Streckeneditor oben drauf. Die einzelnen Bauteile wurden in handliche Blöcke portioniert, sodass ihr lediglich die weiß markierten Strecken aneinander setzen müsst. Das Geschehen erinnert schon fast die gute alte Carrera-Bahn.

Die Größe der beträgt 8 x 8 Blöcke. Das klingt nun nicht sonderlich groß, aber tatsächlich hatten wir nach zwei Minuten eine erste Strecke zusammen. Hier ein Tunnel, da einige Rampen und Brücken. Höhenunterschiede ergeben sich aufgrund der Unterschiede zwischen den vorgefertigten Blöcken. Kinderleicht. Was auf dem Bauplan allerdings wie ein 30-sekündiger Ritt durch die Großstadt aussah, sind in Wirklichkeit satte zwei bis drei Minuten – pro Runde.

Ein wenig schade: Ihr könnt zwar Tageszeit und damit die Lichtverhältnisse verändern. Die Standard-Blöcke sind aber nicht modifizierbar. Immerhin: Ihr könnt eigene Strecken zu kompletten Events zusammen legen und neben Rundkursen auch klassische Start-Ziel-Rennen erschaffen.

System: PlayStation 3
Vertrieb: Namco Bandai
Entwickler: Bugbear Entertainment
Releasedatum: 2012
USK: noch nicht bekannt
Offizielle Homepage: http://www.de.namcobandaigames.eu/

Einschätzung: gut

Die Zutaten zu „Ridge Racer: Unbounded“ stimmen. Die Städte sehen schick aus. Die Spielgeschwindigkeit ist gut. Und das „Durch die Wände brettern“ ist einfach ein Höllenspaß. Allerdings bleibt die Frage bestehen, ob diese Brachialmethode einem Rennspiel langfristig wirklich gut tut. Schließlich sollte man ja eigentlich durch gekonnte Fahrmanöver Crashes vermeiden und sie nicht provozieren. Antworten wird’s wohl erst mit der nächsten Preview-Session geben. Alles in allem überzeugt „Ridge Racer Unbounded“ aber. Auch wegen des umfangreichen und simplen Editors. Schließlich haben wir doch alle gerne mit Bauklötzen gespielt.

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