The Walking Dead: The Final Season – Skybound war auf die Übernahme der Entwicklung eigentlich nicht vorbereitet

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Wie sicherlich bekannt sein dürfte, sprang Skybound Entertainment nach der Insolvenz von Telltale Games ein und brachte die finale Staffel zu "The Walking Dead" zu Ende. Wie die Verantwortlichen nun einräumten, war das Studio auf die Übernahme der Entwicklungsarbeiten zunächst gar nicht vorbereitet.

The Walking Dead: The Final Season – Skybound war auf die Übernahme der Entwicklung eigentlich nicht vorbereitet

Als uns Ende des vergangenen Jahres die Bestätigung erreichte, dass Telltale Games vor der Insolvenz steht, stellt sich vielen Spielern die Frage, wie es mit der finalen Staffel des beliebten Episoden-Adventures „The Walking Dead“ weitergehen wird.

Relativ schnell wurde bekannt gegeben, dass Skybound Entertainment einspringen und „The Walking Dead: The Final Season“ zu einem zufriedenstellenden Ende führen wird. In einem aktuellen Interview blickte Ian Howe, der CEO von Skybound Entertainment, noch einmal auf die Entwicklung rund um die finale Staffel des Abenteuers zurück. Wie er dabei einräumte, war Skybound Entertainment auf die Arbeiten an dem Projekt zunächst gar nicht vorbereitet.

Das Team bestand in seinen Anfängen aus fünf Mitarbeitern

Stattdessen bestand die Games-Abteilung von Skybound Entertainment zum Zeitpunkt, als die Entwicklung von „The Walking Dead: The Final Season“ übernommen wurde, aus gerade einmal fünf Angestellten. Erschwerend kam hinzu, dass das entsprechende Team seit nicht einmal einem Jahr zusammenarbeitete und somit noch nicht allzu viel Erfahrung vorzuweisen hatte.

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„Ja, die Spieleabteilung von Skybound bestand aus fünf Personen. Uns gab es noch nicht einmal ein Jahr und wir befanden uns quasi noch im Training. Ich meine, ich mache das schon lange und mir war klar, dass ein Großteil der Publisher-Arbeiten bereits abgeschlossen war“, so Howe.

Ein weiterer Vorteil war laut Howe die Tatsache, dass die Entwickler von Telltale Games an ihrem Projekt hingen und dieses unbedingt fertigstellen wollten. Daher schlossen sich zahlreiche ehemalige Angestellte des insolventen Studios dem neu gegründeten Team von Skybound Entertainment an, um weiter an „The Walking Dead: The Final Season“ zu arbeiten.

Ein Großteil der ursprünglichen Entwickler kehrte zurück

„Sie kamen buchstäblich wieder zurück und machten mit der Arbeit weiter. Das spricht für mich Bände über den Charakter der Menschen dort. Aber auch über den Wunsch, es fertig zu stellen. Unser Anteil im Vergleich zu dem, was diese Jungs taten, war sehr klein. Es ging darum, diese Jungs in einen Raum zu bringen, in dem sie die Geschichte beenden konnten“, führte Howe aus.

Unter dem Strich arbeitete am Ende ein Team aus über 40 Angestellten, die sich zu großen Teilen aus ehemaligen Telltale Games-Veteranen zusammensetzten, an der Fertigstellung von „The Walking Dead: The Final Season“. Das komplette und definitiv lesenswerte Interview zu diesem Thema findet ihr bei den englischsprachigen Kollegen von GameSpot.

„The Walking Dead: The Final Season“ ist für den PC, die Xbox One, die PlayStation 4 sowie Nintendos Switch erhältlich.

Quelle: GameSpot

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Kommentare

  1. hgwonline sagt:

    Und danach? Jetzt wäre ja interessant zu wissen ob das Team aus 40 ehemaligen danach wieder auf der Straße sitzt...

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