Infinity Ward: Die Modern Warfare-Macher arbeiteten seinerzeit an einem vermeintlichen Halo-Killer

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Wie Multiplayer Design Director Geoff Smith in einem Interview enthüllte, arbeitete Infinity Ward vor "Call of Duty 4: Modern Warfare" an einem Science-Fiction-Shooter. Das seinerzeit verfolgte Ziel: Die legendäre "Halo"-Reihe zu überflügeln.

Infinity Ward: Die Modern Warfare-Macher arbeiteten seinerzeit an einem vermeintlichen Halo-Killer

Anlässlich der nahenden Veröffentlichung von „Call of Duty: Modern Warfare“ blickten Multiplayer Design Director Geoff Smith und Studio Art Director Joel Emslie im Gespräch mit der GameInformer auf die Geschichte von Infinity Ward zurück.

Wie Smith im Laufe des Interviews enthüllte, verfolgte Infinity Ward nach der Fertigstellung von „Call of Duty 2“ ein ehrgeiziges Ziel. Seinerzeit dominierte die „Halo“-Reihe aus dem Hause Bungie den Shooter-Markt nach Belieben und auch der komplette Freundeskreis von Smith war von den Abenteuern des Master Chiefs begeistert. Dies machte es schwer, mit einem Titel, der im Zweiten Weltkrieg angesiedelt war, im Mainstream zu bestehen. Eigenen Angaben zufolge konnte Smith seine Freunde nicht einmal davon überzeugen, „Call of Duty 2“ überhaupt auszuprobieren.

Ein Fehlschlag ebnete den Weg für Modern Warfare

„Nun, du bist dieser wirklich coole Weltraum-Held, der auf alle möglichen Sachen ballert. Es fiel mir wirklich schwer, sie davon zu überzeugen, dass es cool ist, wenn sie mit einer Holzwaffe und einem Topf auf dem Kopf kämpfen“, so Smith.

Während Treyarch die Arbeiten an „Call of Duty 3“ aufnahm, widmete sich Infinity Ward dem nächsten Teil der „Call of Duty“-Reihe. Wie Studio Art Director Joel Emslie ergänzte, zweifelte das Studio seinerzeit an seiner Fähigkeit, einen modernen „Call of Duty“-Shooter zu entwickeln.

„Das war der Moment, in dem wir Halo mit allen Mitteln ausschalten wollten. Wir wollten einen Halo-Killer entwickeln. Ein Teil des Studios hat sich abgespalten und an einem anderen Titel gearbeitet, um genau dieses Ziel zu erreichen“, führte Emslie aus.

Zum Thema: Call of Duty Modern Warfare: Laut Infinity Ward beinhaltet der Shooter keine politischen Statements

Der andere Teil von Infinity Ward hingegen nahm die Arbeiten an einem „Call of Duty 4“ im Zweiten Weltkrieg auf. Nach wenigen Monaten stellten die Verantwortlichen des Studios fest, dass es nur wenig Sinn macht, die interne Belegschaft zu splitten und auf verschiedene Projekte zu verteilen. Aus diesem Grund wurden beide Projekt verworfen und die Arbeiten an „Call of Duty 4: Modern Warfare“ in die Wege geleitet.

„Die ganze Infinity Ward-Erfahrung ist das, was wir machen. Es ist die Summe der Einzelteile, wie alle Komponenten zusammenwirken“, so Emslie weiter. „Als Komponenten fehlten, hat es das Ganze aus dem Gleichgewicht geworfen. Das wurde es ziemlich schnell erkannt. Gott sei Dank. Sie brachten das ganze Team wieder zusammen, das sich dann auf Modern Warfare stürzte.“

Quelle: GameInformer

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Kommentare

  1. Saleen sagt:

    Ja
    Das war ganz OK zur damaligen Zeit

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