Phil Spencer: Activision-Deal soll Dominanz von Apple und Android brechen

Gegenüber dem Wirtschaftskanal CNBC sprach Phil Spencer über die Absichten hinter der bahnbrechenden Übernahme von Activision Blizzard. Laut dem Xbox-Chef sei der Deal die große Chance, sich auf dem Markt für Mobile Gaming zu behaupten.

Phil Spencer: Activision-Deal soll Dominanz von Apple und Android brechen

Durch die Übernahme wandert unter anderem das Mobile-Spiel "Candy Crush Saga" in den Besitz von Microsoft.

Die Microsoft-Verantwortlichen werden nach der Bekanntgabe des 68,7 Milliarden-Deals mit zahlreichen Fragen konfrontiert. Dabei spielen vor allem die Bedenken eine Rolle, wie sich diese Übernahme auf den globalen Wettbewerb auswirken wird.

Schädlich für den Wettbewerb? Spencer sagt nein

Geht es nach dem Xbox-Chef Phil Spencer, müsse man sich in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Den Aufkauf des großen Publishers hält er nicht für wettbewerbsschädlich. Es gehe dabei vielmehr darum, die eigene Position im Mobile Gaming-Markt zu stärken. Spencer spricht von einem „unglaublich wettbewerbsintensiven Markt im Bereich der Spiele„.

Der Leiter von Microsofts Xbox-Sparte geht näher darauf ein: „Die Wahrheit ist, dass die größten Spieleplattformen auf dem Planeten die mobilen Geräte da draußen sind, die Verteilung dieser Inhalte und die Kontrolle über diese Geräte. Sie werden von zwei Unternehmen kontrolliert. Wenn man sich also ein Unternehmen wie Microsoft ansieht, dann bringen wir Inhalte und geistiges Eigentum zusammen, um die Vertriebsmöglichkeiten auszugleichen, die wir auf mobilen Geräten nicht haben.

Zudem sei der Gaming-Markt im Moment „unglaublich lebendig„, weil Spiele von so vielen verschiedenen Unternehmen produziert werden. Egal ob große Publisher oder kleine Indie-Studios: Über ausreichend Konkurrenz brauche man sich keine Sorgen machen.

Mobile Games sind jedoch nicht der einzige Grund für eine Übernahme dieses enormen Ausmaßes. Ein Analyst vom Datenanalyseunternehmen GlobalData glaubt, die Redmonder möchten die führende Position im Metaversum einnehmen.

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Quelle: CNBC

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Peter Enis

Peter Enis

20. Januar 2022 um 10:19 Uhr