PS5: Neues Patent deutet Deep Learning-Features an, um Spielerfahrungen zu individualisieren

Kommentare (17)

Mit einem aktuellen Patent beschreibt Sony ein interessantes Feature, das womöglich bei der PS5 zum Einsatz kommen könnte. Und zwar handelt es sich um eine Art Deep Learning-Features, welches die Spielerfahrungen basierend auf den Vorlieben und den Handlungen des Spielers im Spiel automatisch anpasst.

PS5: Neues Patent deutet Deep Learning-Features an, um Spielerfahrungen zu individualisieren

Während Sony die PS5 auf die Markteinführung vorbereitet, lassen Informationen zu den Features und Hardware-Spezifikationen noch auf sich warten. Interessante Hinweise auf mögliche Features der kommenden Next-Gen-Konsole erreichen uns jedoch durch zahlreiche Patente, die Sony im Laufe der Zeit registriert.

Mit einem neuen Patent, das bereits im vergangen Jahr registriert, aber erst jetzt entdeckt wurde, wird deutlich, dass die PS5 für Entwickler einige neue Tools bieten könnte, um die Spielerfahrungen auf einem automatischen Level für jeden Spieler basierend auf dessen vorherigen Spielerfahrungen anzupassen.

PS5 mit adaptiven Spielerfahrungen?

Der  YouTuber Skullzi hat unzählige Sony Patente durchforstet und fand dabei auch dieses interessante Feature. In dem Video weiter unten erklärt er die Einzelheiten.  Im Grunde wird beschrieben, dass die PS5 eine Art Deep Learning-Feature besitzt, welches Daten über den Spieler sammelt, um die folgenden Spielerfahrungen entsprechend seinen Vorlieben und Interaktionen automatisch anzupassen.

Das Patent beschreibt beispielsweise, dass das Nutzerinterface von Spielen automatisch angepasst werden könnte. Einmal die Vorlieben festgelegt, müsste das Interface demnach nicht mehr mühselig in jedem Spiel erneut angepasst werden.

Darüber hinaus könnte es aber noch sehr viel tiefer gehen. Und zwar erfasst und analysiert das System auch den Spielstil und das Skill-Level des Spielers, um die Spielerfahrung entsprechend anzupassen. Auf individueller Basis soll die Gameplay-Erfahrung weiterentwickelt werden. Die Art und Weise, wie die Spieler mit den Spielwelten interagieren, könnte damit auf ein völlig neues Level gehoben werden

Zum Thema: PS5: Weitere Hinweise auf eine mögliche Unterstützung von Raytracing?

Ein solches Feature wäre eine echte Neuerung, die neben einer verbesserten Grafik einen wirklichen Grund für den Kauf einer Next-Gen-Konsole darstellen könnte. Darüber hinaus wird für Sonys PS5 erwartet, dass erneut ein großer F0kus auf VR-Support gelegt wird. Auch eine Abwärtskompatibilität zur PS4 wird erwartet.

Wie üblich warnen wir jedoch davor, jetzt die Erwartungen hochzuschrauben. Ein Patent ist noch keine Ankündigung, sodass wir dieses Feature vielleicht gar nicht bei der PS5 zu sehen bekommen werden.

Eine offizielle Ankündigung der PS5 könnte noch im Laufe dieses Jahres erfolgen, während die Enthüllung und Markteinführung wohl nicht vor 2020 zu erwarten sein werden. Manche Analysten erwarten die Next-Gen-Konsole sogar erst im Jahr 2021.

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Kommentare

  1. Analyst Pachter sagt:

    Ich bin zuversichtlich das Deep Learning wenig von der vorhandenen Rechenleistung benötigt.
    Hauptsache wir erreichen endlich stabile 30FPS und 1080p.

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  2. StevenB82 sagt:

    Als ob deep learning dazu verwendet wird uns zu helfen, wohl eher uns zu melken. Aber dann kauf ich das Ding mit Kamera damit die deep learnen können wie der Vorschlaghammer geflogen kommt!

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  3. edel sagt:

    Auch wenn es nur Spekulationen sind, so halte ich dieses augenscheinliche Feature (Patent) für äußerst fragwürdig:

    1.) Es würden unnötig noch mehr (zu den bisher bestehenden) Spieler-Daten gespeichert/erhoben, verarbeitet, analysiert, angewendet usw. ...

    2.) (Selbst-)Verantwortung und (Selbst-)Kontrolle der Spieler würden weiter verringert und übergeben/abgegeben.

    3.) Die KI und dessen Programmierung (Developer, Publisher) würden weiter und mehr Entscheidungen vom Spieler vorweg nehmen, darüber aktiv verfügen, eingreifen und Themen im Hintergrund selbstständig vor-verändern.

    4.) Jeder Mensch ist individuell und dessen Gedanken, Ansichten, Ansprüche, Vorlieben, Handlungen, Emotionen, Stimmungen, Entscheidungen, Bewusstsein, Fähigkeiten usw. können sich jederzeit selbst individuell verändern (freier Wille).

    5.) Ein augenscheinliches Feature welches man selbst anhand der Voreinstellungen oder im jeweiligen Spielmenü ohne weitere Probleme oder Aufwand selbstbewusst und selbstständig jeder Zeit individuell ver-ändern und anpassen kann/könnte (Schwierigkeitsgrad, Optionen usw.).

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  4. Shaft sagt:

    ne ps5 würde ich mir nie kaufen. viel zu lahm. die hat ja nur 5 ps.

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  5. Shaft sagt:

    @edel
    zu 4.
    in der psychologie setzt sich mehr und mehr die ansicht durch, daß freier wille nicht existiert. evolutionsbiologisch macht freier wille so gut wie keinen sinn, denn dadurch würden entscheidungsvorgänge unnötig verkompliziert.

    beispiel: du trittst auf eine lichtung und vor die erscheint ein tiger:
    dein freier wille entscheidet: wirst du nach hinten weglaufen und hast dadurch eine 2% chance zu entkommen, wirst du nach rechts oder links weglaufen und hast dadurch eine 0,5% chance zu entkommen oder wirst du angreifen? die überlebenschance steht dann bei 0,05% aber wenn du das überlebst, wirst du danach sicher bei den frauen des dorfes die möglichkeit haben, deine dns weiterzugeben. und während dein freie wille noch mit sich selbst über das für und wieder diskutiert, macht der tiger dich mit dem verdauungssystem von großkatzen vertraut. und schon hat die evolution deinen freien willen aussortiert.

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  6. edel sagt:

    @ Shaft

    Das Thema freier Wille ist differenziert zu betrachten.

    Jeder von diesen Blickwinkeln, Ansichten, Perspektiven, Erkenntnissen zum Thema "freier Wille" hat seine eigene Erklärung(en)/Begründung(en) über Ursache und Wirkung innerhalb seiner eigenen jeweiligen Ebene(n).

    Es gibt gewisse "Bedingungen", "Freiräume" und "Gesetzmäßigkeiten" für den jeweiligen freien Willen. 😉

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  7. Maiki183 sagt:

    die bekommen nichtmal ne gescheite individualisierbare benutzeroberfläche hin.

    außerdem hat der hausmeister von sony auch ohne die ausgesspähten daten viel zu tun.
    das alles würde er doch garnicht schaffen.

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  8. Sonny_ sagt:

    @Shaft

    Es gibt natürlich Situation, in denen der freie Wille eingeschränkt ist und auch sein muss. Auch wird unser freier Wille, wenn es ihn gibt, von vielen Faktoren beeinflusst. Aber letztendlich finde ich nicht, dass man heute daraus beweisen kann, dass es ihn nicht gibt. mMn gibt es ihn, unter einer Schicht von beeinflussenden Faktoren, die mal mehr und mal weniger auftreten.
    Aber teilweise ist es auch eine Definitionssache. Wenn unsere Entscheidungen vielfach beeinflusst werden, und das werden sie, können einige nicht mehr von einem freien Willen reden, während ich denke, dass freier Wille eine nicht so einfache Definition verdient und wir trotz bestimmter Einflüsse und Mechanismen in uns, sowas haben. Und wie stark er sich gerade zeigen kann, hängt immer von vielen Faktoren ab.

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  9. Duffy1984 sagt:

    Bin kein Philosoph, aber das Beispiel mit dem Tiger hat doch nichts mit freiem Wille zu tun, sondern mehr mit Überlebensinstinkt?

    In dem Fall könnte ich mich maximal frei dazu entscheiden, ob ich versuche zu überleben oder es sein lasse und mich fressen lasse.

    Freier Wille ist zum Beispiel für mich, ob ich mich entscheide ein Tattoo zu machen oder nicht.

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  10. Gurkengamer sagt:

    Solange sie ab Werk ein Flashlight eingebaut hat ist mir der Rest egal...

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  11. Brok sagt:

    Mir reichen ja gute Spiele, die für alle gleich sind. Aber vielleicht bin ich da auch altmodisch.

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  12. Samael sagt:

    Hört sich ja nett an, auf die Umsetzung bin ich ma gespannt...

    @Brok
    Sehe ich auch so... Bin knapp 30 und hab schon das Gefühl altmodisch zu sein. Gibt mittlerweile viel zu viel Schnickschnack den keiner braucht aber worauf sich gefühlt jeder aufgeilt. Am liebsten ganz simpel halten, Spiel rein, minimales Interface, los zocken, fertig

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  13. Shaft sagt:

    @sonny und edel

    eure kommentare leuchten mir nicht ein. im grunde nennt ihr nur argumente für situationen, die gegen die existenz von freiem willen sprechen.

    ich programmiere in meiner freizeit und hab bisher noch jede potentielle entscheidungsmöglichkeit die freien willen nachweisen könnte mit hilfe von programmalgorythmen simulieren können. es gibt keinen grund anzunehmen, daß das betriebssystem in unserem kopf nicht dazu in der lage ist, entsprechende algorythmen mit hilfe von neuronenverknüpfungen zu erschaffen und bearbeiten. das wäre ein weitaus einfacherer vorgang, als die aufrechterhaltung einer mystischen energieform, die nach eigenem gusto entscheidet. es gibt ein prinzip in der wissenschaft: wenn du hufgetrampel hörst, denk an pferde, nicht an zebras. soll bedeuten: die einfachste erklärung ist warscheinlich die richtige.

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  14. Analyst Pachter sagt:

    Genau. Solltest du mal mit verbundenen Augen an einem Fluss in Afrika spazieren gehen und Hufgetrampel hören, denke an Pferde.
    Ist wahrscheinlich der richtige Gedanke und die einfachste Erklärung.

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  15. pasma sagt:

    Ich hoffe man hat dann überall einen dynamischen Schwierigkeitsgrad, der sich dem Spieler anpasst.
    Vielleicht unpopuläre Meinung, vor allem Computer Bild würde mich jetzt bannen: Ich mag es nicht, dass man den Schwierigkeitsgrad einstellen kann. Ich möchte lieber zittern und ein Jahr immer neu versuchen müssen, als zu wissen, dass es eigentlich ja noch leichter geht. Dafür ist dann die Freude, es geschafft zu haben, umso größer. In manchen Spielen habe ich, im Gegensatz zu früher, keine Gegner mehr im Gedächnis, da sie zu leicht waren.
    Im Arcade Modus ist sowas noch ok, wenn man es in der Story freispielen muss. Aber in einer Story möchte ich einen Weg haben und nicht mehr!

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  16. edel sagt:

    @ Shaft

    Wenn du unsere Kommentare nicht verstehst, dann liegt es vielleicht an der von dir einseitig eingenommenen Perspektive und dessen Wahrnehmung? Wenn du diese versuchst zu ändern, dann versteht man es leichter.

    Wissenschaft ist nur eine Perspektive, getrennt vom Ganzen. Wobei selbst die Wissenschaft differenziert (staatlich oder NGO gefördert oder eben nicht oder wissenschaftliche Schwerpunkte) zu betrachten ist. Nach meinem Verständnis haben wir nichts gegen den freien Willen geschrieben, sondern es gewisse Spielregeln und Faktoren gibt, die diesen beeinflussen und Spielraum lassen.

    Jeder Mensch hätte "wissenschaftlich" betrachtet, theoretisch natürlich die Möglichkeit sich "umzuprogarmmieren". Das Ganze kann u.a. als Bewusst-Sein (z.B.: Erkenntnisse) und Unbewusst-Sein thematisiert werden oder aus/f anderen Ebenen (Perspektiven). Ändert nur nichts an Punkt 4.

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  17. Brok sagt:

    @pasma

    Etwas mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad nicht einstellen können würde nur zu einem führen. Das sich ein Spiel nicht verkauft.

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