Rocket League: Lootboxen in Belgien und den Niederlanden nicht mehr nutzbar

Kommentare (6)

In Belgien und den Niederlanden sind die Lootkisten in "Rocket League" nach dem jüngsten Update nicht mehr nutzbar. Mit der Deaktivierung des Features passt Psyonix das Spiel den neuen Gesetzen bezüglich Lootbox-Mechaniken an.

Rocket League: Lootboxen in Belgien und den Niederlanden nicht mehr nutzbar

Die Entwickler von Psyonix haben „Rocket League“ mit dem neuen Update V1.61 ausgestattet, das einige neue Inhalte, Fehlerbehebungen und weitere neue Features mit sich bringt. Das Update bringt auch einige spezielle Änderungen für „Rocket League“-Spieler in Belgien und den Niederlanden mit sich.

In diesen Regionen hat Psyonix die Möglichkeit entfernt, Lootboxen beziehungsweise Kisten zu öffnen. Damit kommt der Entwickler den Gesetzesänderungen nach, durch die entsprechende Spielinhalte verboten werden.

Anstatt die Spielmechanik mit den Lootboxen zu überarbeiten, haben sich die Entwickler dazu entschieden, das Feature in Belgien und den Niederlanden einfach zu deaktivieren. Die Spieler in diesen Regionen können ihre Kisten nach dem Update nicht mehr mit den entsprechenden Key öffnen, die in den meisten Fällen mit Echtgeld gekauft werden.

Zum ThemaRocket League: Rocket Pass 3 im Trailer vorgestellt

Mit dem Update wird zudem die Droprate der Kisten-Inhalte in der Kisten-Vorschau angegeben, damit sich die Spieler ausrechnen können, ob sich das Glücksspiel für sie lohnen könnte oder ob sie lieber darauf verzichten.

Auch Square Enix, Blizzard, Valve, ArenaNet, 2K Games haben in den beiden Ländern bereits Lootboxen aus ihren Spielen entfernt. Auch Electronic Arts hat Anfang dieses Jahres den Verkauf von FIFA Points für den Kauf von FUT-Karten-Sets gestoppt, um den neuen Gesetzen gerecht zu werden.

Weitere Meldungen zu .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. Sonny_ sagt:

    Da es das Verbot nicht auf der ganzen Welt gibt, ist der Kritikpunkt, dass Spiele um Mikrotransaktionen gebaut werden oder dass man Online auf Leute trifft, die sich mit Geld Fortschritt erkauft haben, auch noch da. Also im Prinzip bringt dieses Verbot nur minimal was. Nämlich dass Kids nicht in die Versuchung kommen können, ihr Taschengeld dafür auszugeben. Auf der anderen Seite sollte jeder entscheiden können, für was er Geld ausgibt (im legalen Rahmen). Auch Erwachsene, die das Geld haben, ein paar Euro zusätzlich ins Hobby zu stecken, werden beschnitten. Und gerade bei sowas wie Rocket League, wo es nur um kosmetische Sachen geht, fragt man sich, ob das Verbot jetzt so cool ist. Lootboxen dort geben mir keine Nachteile, aber die Entwickler können zusätzliches Geld mit dem Produkt machen.
    Am besten wäre ein Gesetz, das in allen Ländern durchgedrückt wird und wo es nur um Lootboxen/Glückspiel in einem Rahmen geht, wo man mit seinem Geld nur um spielentscheidende Inhalte in den Lootboxen "spielt".

    (melden...)

  2. Weichmacher sagt:

    richtig, solange man keinen Vorteil davon hat ist ja alles im grünen Bereich, und wenn man sich mal überlegt, dass manche Leute hier hunderte von Euro ausgeben um bei Fortnite irgendein bescheuertes Skin zu haben, grenzt das schon an Dummheit.

    Ich vermisse die Zeit in der man sich noch gewisse Sachen freispielen konnte, Klar, kann man noch immer, aber wenn man ehrlich ist es das meiste was man sich frei spielen kann einfach nur lächerlicher Müll. Die richtig tollen Sachen kosten Geld obwohl man bereits den vollen Preis für ein Spiel bezahlt hat.

    (melden...)

  3. VincentV sagt:

    In Rocket League ist das System aber eher Kindergeburtstag. Zudem war es zum Release im PSN+. DLCs sind fair.

    Sollten lieber mal bei Fifa anklopfen.

    (melden...)

  4. Maiki183 sagt:

    hmm. hört sich von meinen vorrednern eher nach zustimmung an.

    bei einem game das im prinzip nur online gespielt werden kann, versteh ich das man als entwickler serverkosten abdecken möchte.

    was der entwickler hier veranstaltet geht mir deutlich zu weit.
    3 abzock möglichkeiten, die da wären:
    schlüssel um kisten zu öffnen, dlc/kaufbare autos die man nicht freispielen kann und jetzt noch e-sport währung, um spezielle items zu kaufen.

    und dann kommen die leute immernoch mit dem "nur kosmetik" argument.

    das game könnte vielmehr bieten, aber man sieht ja wo der fokus liegt.

    ich finde diese entwicklung nicht gut und das spiegelt sich auch in der qualität der spiele wieder.

    mit dieser meinung steh ich aber ziemlich alleine da. viele leute haben sich da mittlerweile mit abgefunden und sind auch schon in diese abzockfalle geraten.

    würde jemand 400 euro für ein spiel ausgeben, sicher nur die allerwenigsten, aber es passiert trotzdem, und zwar durch solche lootboxen.
    was belgien und niederlande da machen, sollte weltweit umgesetzt werden.

    (melden...)

  5. VincentV sagt:

    Das Game kostet aber auch nichtmal 30€ (glaube gerade 20) und da tun ein paar DLC nicht weh. Und wer bietet schon bezahl DLC an den man freischalten kann?

    Und wer Schlüssel kauft ist selbst Schuld. So einfach ist das. Abzocke ist es nur wenn man sich abzocken lässt.

    (melden...)

  6. Doc Milu sagt:

    Lootboxen sind Glücksspiel und gehören verboten. Wenn schon Microtransaktionen, dann bitte direkt käuflich machen. Dann kann man das kaufen, was man will und nicht - wie bei Lootboxen - nur darauf hoffen, dass man das bekommt, was man will.

    Das Argument mit den Servern lass ich nicht gelten. Da kann man auch andere Einnahmequellen erschließen. Seasonpässe für den MP, Ingame-Werbung, Datenverkauf, DLCs, etc. Lootboxen sind nichts anderes als Einarmige Banditen.

    (melden...)

Kommentieren

Reviews